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„Bitte designe mir doch mal was“ – die Zusammenarbeit mit (Web- und Grafik-)Designern

Wenn Menschen erstmals einen (Web- oder Grafik-)Designer beauftragen, so kann das in ziemlichem Chaos enden. Die Grundregeln für eine solche Zusammenarbeit hat Karoline Stiefel auf ihrem Blog wunderbar zusammengefasst - diesen Text sollten alle Beteiligten gelesen haben: welche Angaben der Designer braucht, wie wichtig ein Projektverantwortlicher und eine Deadline sind und wie man die Zusammenarbeit möglichst effizient gestalten kann.

Webdesigner haben es schwer!

Kollegenverlinkung: Jürgen Liechtenecker schreibt über die Wandlung unseres Berufs "Webdesigner haben es schwer!" - und spricht mir aus der Seele damit. Denn die Entwicklung rollt schneller, als dass ein einziger Mensch all die Anforderungen erfüllen könnte, die heutzutage an uns gerichtet werden. Man beachte dazu auch die überaus süße Grafik mit den Jobtiteln, die ein Webworker alle vereinen sollte. Gut, wenn man wie ich auf ein tragfähiges Netzwerk an Profis bauen kann. Und der Schlußsatz aus Jürgens Artikel kann gar nicht oft genug zitiert werden:

Ich bin ein Verfechter, daß gutes Webdesign ein Handwerk ist. Es muss auch zu einem gewissen Grad eine Berufung vorhanden sein. Denn alles ist nicht erlernbar. Zu einer ansprechenden Webseite gehört nämlich auch eine Portion guter Geschmack, Fingerspitzengefühl und vor allem Erfahrung.

Szenenapplaus.

Das kann was: HTML5 und das Canvas-Element

Mit der HTML-Version 5 kommen eine Menge an neuen Bastelbausteinen auf uns Webworker zu. Eines davon ist Canvas - und das kann wirklich was. In eine HTML-Seite eingebunden ergibt sich mit Canvas eine "Leinwand" (denn genau das bedeutet das Wort auch auf Deutsch), auf die man mit Hilfe von Javascript zeichnen und Elemente darstellen kann. Peter Kröner hat dazu eine sehr gute Einführung mit einigen Beispielen geschrieben: einfache Vektorformen zeichnen, Bilder drehen, Animationen bauen, sogar ein ganz einfaches Zeichenprogramm ist dabei. Und andernorts hat man etwa Mario Kart oder komplette Online-Präsentationssysteme als Canvas-Applikation nachgebaut!
Fazit: sicher eines der mächtigsten HTML-Elemente, die uns künftig zur Verfügung stehen. Es wird sogar mancherorts darüber diskutiert, ob Canvas das Ende von Flash mit sich bringen könnte. Manche Browser (wie der aktuelle Firefox) können damit jetzt schon was anfangen und die Codebeispiele korrekt darstellen. Nur der Internet Explorer muss wieder einmal mit umständlichen Tricks dazu überredet werden.
Weitere Infos darüber, was HTML5 noch an Neuerungen bringt und was davon heute schon geht, findet man in einem anderen Artikel, ebenfalls bei Peter Kröner.

Aktuelle Verbreitung von Schriftarten bei Web-Usern

Auf webmasterpro.de erschien heute ein Must-Read-Artikel für alle Webworker: Karin Wehle hat (meines Wissens nach erstmalig im deutschen Sprachraum) eine groß angelegte Studie über die aktuelle Verbreitung von Schriftarten bei Web-Usern durchgeführt. Interessant, wie viele weit verbreitete Schrift-Alternativen es zum üblichen Arial-Verdana-Times-Eintopf es gibt, die man nahezu bedenkenlos einsetzen kann.

Animiertes Favicon

Gerade eben auf Advertising Lab entdeckt: Websites mit animiertem Favicon. Auf Read my mind wechselt das Favicon die Farbe, auf niranvv.com gibts Lauftext. Die Einbindung ist sehr einfach - man braucht dazu lediglich das gewünschte Favicon mit Endung .ico sowie als animiertes GIF in 16 x 16 Pixel Größe. Im HEAD-Bereich der HTML-Dateien ist das Favicon wie folgt einzubinden:

  1. <link rel="shortcut icon" href="images/favicon.ico" />
  2. <link rel="icon" href="images/animiertes_favicon.gif" type="image/gif" />

Geringer Aufwand und (derzeit noch) ein Blickfang. In einem halben Jahr hat es jeder...

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