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Umstellung von Greymatter auf Sunlog: Die Anleitung

Wie versprochen die Anleitung, wie man seine Greymatter-Einträge und Kommentare ins Sunlog rüberbringt. Die Idee kam mir, wie ich mir die Movable-Type-Anleitung zum Datenimport durchgelesen habe und basiert darauf, erst alle Einträge und dann alle Kommentare als CSV-ähnliche Datei auf einer Seite zusammenzufassen. Die id der Kommentare, die Sunlog normalerweise als Zufallszahl generiert (ähnlich einer Session-ID), hab ich durch Zusammenschluß von Datum und Zeit im ersten Feld simuliert - funktioniert auch, sofern keine zwei Personen am selben Tag zur selben Zeit gepostet haben.
Viel Spaß dabei...

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Songcontest 2002 – und wir sind schon wieder peinlich

Unser Beitrag zum Songcontest 2002 wurde letztens gewählt. Das erwählte Lied ist "Say A Word" von Manuel Ortega, einem Ricky Martin für Österreicher.
Und angeblich ist weder dem Komponisten Alexander Kahr noch Manuel Ortega noch den Leuten beim ORF aufgefallen, daß die Nummer ein nahezu 1:1-Plagiat des Songs "All right now" von Free ist. Alleine dieser Mangel an Gehör würde bestraft gehören - dazu muß man nicht Musik studiert haben, um das herauszuhören. Allerdings setzt Kahr der ganzen Affäre noch die Krone auf, indem er behauptet, "im Rock"n"Roll-Bereich gibt es überhaupt nur drei Melodien". Um er erkennt "bei drei von vierzehn Noten Ähnlichkeiten" zu "All right now".
5 - setzen!!! Und bitte nicht nach Estland fahren. Obwohls egal wäre. Peinlich sind wir beim Songcontest ja meistens gewesen, da fällt ein bissi gefladerte Melodie gar nicht auf.
(Übrigens: wer die Titel nicht kennt - hier kann man ein MP3 downloaden, bei dem im linken Lautsprecher "All right now" und im rechten "Say a Word" ertönt. Nur 3 von 14 Noten - Humbug!)

Meteodata und der Sinn des Internet, Teil 2

Meteodata mag es ja nicht, wenn man auf deren Webseite verlinkt, also tun wir das hier auch nicht. Meteodata mag das noch viel weniger, wenn man direkt auf Unterseiten des Webangebots verlinkt (das haben wir ja gestern schon berichtet).
Jakob Nielsen befasst sich unter anderem mit Usability, also der "Benutzbarkeit" von Webseiten und anderen elektronischen Medien. Dieser empfiehlt jedoch "deep linking", also nicht bloß auf die Startseite eines Angebots sondern direkt auf die Seite der gewünschten Information zu verlinken. Das bringt die User am schnellsten zur gewünschten Information.
Meteodata hats anscheinend echt nicht begriffen. Solange Google etwa 400 öffentlich zugängliche "deep Links" auf den Meteodata-Server bereithält, klingt die Haltung von Meteodata entweder nach Blauäugigkeit oder nach Beutelschneiderei - je nach Standpunkt und Laune...

PGP wird nicht mehr weiterentwickelt

Die Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy) wird nicht mehr weiterentwickelt. Wie der Standard berichtet, gelang es dem Besitzer Network Associates nicht, einen Käufer für das Unternehmen zu finden.
Gerade heutzutage ist das eigentlich tragisch, daß man für eine Softwarefirma wie diese keinen Käufer findet. Oder hat man bewusst den Preis so angesetzt, daß niemand kauft (und man dadurch den staatlichen Lauschern helfen kann)?
Denn die Open Source-Alternative GnuPG kann zwar prinzipiell dasselbe, allerdings ist die Installation und die Benutzung Normalbürgern noch nicht wirklich zuzumuten.
Willkommen zurück im Überwachungsstaat...

Meteodata und der Sinn des Internet

Wie die futurezone berichtet, wurden von der Firma Meteodata bis zu 100.000 Euro(!) von kleinen Firmen gefordert, die "illegal" auf Inhalte der Meteodata-Homepage direkt verlinkt hatten bzw. diese im Rahmen des eigenen Angebots angezeigt hatten. Ein gewöhnlicher Link in einen Frame (also etwa direkt auf eine Wetterkarte von Wien) sollte 1465,50 Euro kosten. Natürlich gibts dazu auch eine Stellungnahme der Anwälte von Meteodata.
Liebe Meteodata: falls es sich noch nicht herumgesprochen haben sollte, gibt es serverseitige Methoden, das direkte Anzeigen von Frame-Inhalten zu unterbinden und die Besucher stattdessen auf die eigene Homepage umzuleiten. Jeder mittelmäßig begabte PHP/ASP/Perl-Scripter kann euch sowas in wenigen Minuten basteln. Solange sowas nicht in euer Webangebot integriert ist, klingt die anwaltliche Stellungnahme eher nach fadenscheiniger Ausrede für schamlose Abkassiererei.
Der Provider VIP hat es auf seiner Page folgendermaßen ausgedrückt:

Es tut uns leid, aber die Firma Meteodata hat den Sinn des Internet nicht verstanden und das Marketing dieses Unternehmens weigert sich beharrlich die Technologie zu begreifen.. Daher dürfen wir Ihnen hier keinen Hyperlink zur Firma Meteodata anbieten.
Wir wollen daher ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei
http://www.meteodata.com/html/at/at.htm
um keinen Hyperlink für die Österreich-Wetterkarte und bei
http://www.meteodata.com/html/at06/at06.htm
um keinen Hyperlink für die Wien-Wetterkarte handelt.
Wir warnen Sie allerdings ausdrücklich davor diese Adressen selbst in Ihren Browser einzugeben, da es ja entsprechend der AGBs (den Hyperlink auf
http://www.meteodata.at/impressum/agbs.html
dürfen wir folglich auch nicht verlinken) der Firma Meteodata verboten ist Daten der Unternehmenswebpage zu nutzen - dies geschieht natürlich auch beim Betrachten der Webpage. Wozu diese Webpage dann allerdings überhaupt erst das Internet mit seinen Daten beglückt blieb uns leider ein Rätsel.
Ihr ViP Team

Dem ist nix hinzuzufügen... 😉

Sicherheitslücke in PHP

Wie gestern auch im Standard zu lesen war, weisen einige Versionen der Scriptsprache PHP schwere Sicherheitslücken auf. Dadurch soll es möglich sein, Webserver zum Absturz zu bringen bzw. Zugriff auf den jeweiligen Rechner zu erhalten. Es wird empfohlen, auf Version 4.1.2 upzudaten oder die auf php.net erhältlichen Patches einzuspielen.
Einge Dinge, die mir beim Prüfen dieser Meldung und beim Update unseres Servers aufgefallen sind:
- Eine genaue Beschreibung, wie denn nun diese Lücke auszunutzen wäre, habe ich nirgends gefunden. Die OpenSource-Gemeinde hält sich da gottseidank eher zurück, um nicht irgendwelche Scriptkiddies auf blöde Ideen zu bringen.
- Offenbar werden die Linux-Distributoren wie RedHat vor der Öffentlichkeit informiert. Auch gut, weil dadurch für alle gängigen RedHat-Distibutionen die aktualisierten PHP-Pakete bereits am 27.2. zum Download bereitgestellt wurden.
- Um mit diesen Paketen PHP wieder zum Laufen zu bringen, benötigt man auch eine aktualiserte mm-1.1.3-2.i386.rpm. Die wiederum wird von Apache mitbenutzt, welcher dann in unserer vorigen Version nicht mehr startet. Insofern steht auch gleich der Download der aktuellen Apache-Pakete an.
Und mittlerweile funktioniert alles wieder prächtig.

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