Ein echter Weiser spielt niemals Bockspringen mit einem Einhorn.

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Februar 2002

 

  • Donnerstag
  • 28.Februar 2002

Du hast die Harfe für uns geblasen

und ähnliche "Style Blooms" (=Stilblüten ;-) sowie andere gängige Englisch-Deutsch Übersetzungsfehler finden sich auf der Page von Stefan Winterstein.
(gefunden auf Textlab)

Besser als jedes Sternzeichen

Also irgendwie kann mein persönliches Birthday-Playmate optisch schon mehr, als ein schnöder Wassermann.
(gefunden bei Hinterding)

  • Mittwoch
  • 27.Februar 2002

Dr.Web und die Indianer

Laut der letztens erwähnten Symboldatenbank ist das Logo von Dr. Web ein uraltes Ding: One source mentions this sign as meaning the morning stars and guidance for some of the Indian tribes living in the south west USA. (siehe symbols.com, Group 42:93)

  • Dienstag
  • 26.Februar 2002

Was ist nicht alles Kunst

In Bremen wurde Freitag das Klavierstück "Vexations" (dt.: "Quälereien") von 50 Pianisten aufgeführt. Das Stück besteht nur aus drei Notenzeilen, von denen eine doppelt gespielt wird. Nach dem Wunsch des Komponisten werden diese drei Zeilen jedoch 840 mal wiederholt - das ergab eine Gesamtlänge der Aufführung von 20,5 Stunden.
Die Kunst besteht hier wahrscheinlich eher mehr darin, diese Zeit wach zu bleiben (als Zuhörer) und nicht nach kurzer Zeit die Nerven wegzuschmeißen (als Pianist).

  • Montag
  • 25.Februar 2002

Dresdner Webführerschein

Gut gemachtes Einsteigertraining der Dresdner Bank zu den verschiedenen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Die Inhalte sind in mehrere Lehrpfade mit vielen weiterführenden Übungen und Links aufgeteilt.
(gefunden bei Netbib)

Symboldatenbank

SymboleSymbole aus allen möglichen Wissens- und Themengebieten, nach graphischen Eigenschaften durchsuchbar (symmetrisch/asymetrisch, offen/geschlossen/beides, rund/spitz/beides usw.) und ziemlich umfangreich. Um mit Dr. Zirbels Worten zu sprechen: "Ein Link, der einen am Montagmorgen begeistert".
Übrigens: This ideogram is common on electrical household appliances and means on and off control Und es befindet sich in Gruppe 6 (single axis symmetric, open, both straight and soft lines, non-crossing lines).

Welche Bilder hat Google denn nun indiziert?

Um das für den eigenen Server heruszufinden, muß man lediglich bei der Google-Bildersuche site:www.eigenedomain.at eigenedomain eingeben und Google listet alle Bilder, die es auf diesem Server kennt und in der Datenbank führt. Für EGM ist die Abfrage beispielsweise site:www.egm.at egm
(danke an Netbib für den Tip)

Der Reihe nach gehen sie dahin…

...die Großhandelsketten, die durch Billigpreispolitik groß wurden. Offenbar hat nach Konsum und Libro auch bei Forstinger etwas in dieser Kalkulation nicht ganz gestimmt. Die größte Autozubehörkette Österreichs steht nun nach dem 40%-Ausgleich vom Frühjahr 2001 zum Verkauf. Die Besitzerin, die Forstinger Privatstiftung ist nach wie vor im Konkurs und muß verkaufen, um ihre Gläubiger zumindest teilweise auszahlen zu können.

Linux-Firewalls mit ipchains/ipfwadm/ipfw

Die Grundkonfiguration der Firewall-Regeln unter Linux ist nicht ganz so simpel, wie es sich in den diversen HowTos anhört. Was mir bisher gefehlt hat, ist eine Zusammenstellung von Beispielregeln in der richtigen Reihenfolge, um diese als erweiterungsfähige Basis hernehmen zu könnnen. Mit dem Linux IPFW Firewall Design Tool kann man ausgehend von den eigenen Systemdaten online ein Firewall-Script für ipchains/ipfwadm/ipfw zusammenstellen. Im Frage-Antwort-System kann man alle gängigen Dienste konfigurieren und das resultierende Script als gute Basis für eigene Erweiterungen nehmen.

E-Mailadressen im Seitenquelltext ‘verschlüsseln’

Es gibt spezielle Spider, die Webseiten nach E-Mailadressen durchsuchen, um diese dann an Spam-Mailversender weitergeben zu können. Eine (noch) wirksame Methode, um das zu unterbinden ist, den mailto:-Link in Unicode-Zeichen in den Quelltext zu setzen. Dabei wird jedes Zeichen durch seine Unicode-Entsprechung ersetzt. Das Ergebnis sieht trotzdem wie ein normaler Mail-Link aus und funktioniert auch so, nur im Quelltext ist der Link für einen Spider nicht mehr als Mailadresse zu identifizieren. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die Spider so "schlau" sein werden, auch das zu schaffen.

  • Sonntag
  • 24.Februar 2002

Wie viele Mailinglistenleser braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?

(kam letztens mit der i-worker Mailingliste und gilt mE auch für Newsgroups, Foren u.ä.)

Antwort: 1661(!)

- 1 der die Glühbirne auswechselt und an die Mailingliste schreibt, dass sie ausgewechselt wurde.
- 14 die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten und schreiben, wie man die Glühbirne anders hätte wechseln können.
(weiterlesen...)

  • Donnerstag
  • 21.Februar 2002

Holzstruktur mit Photoshop

Das bisher brauchbarste Tutorial für realistische, feine Holzstruktur: Wood Tutorials

  • Montag
  • 18.Februar 2002

Amerikanische Kennzeichentafeln

EGM in HawaiiIn letzter Zeit wird mir das Fragmente-Blog unheimlich - was ich in letzter Zeit dort an guten Links abgegriffen habe, geht auf keine Kuhhaut. And another one: The ACME Licence Maker. Warum sind eigentlich unsere Taferln so schiach-bürokratisch?

Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?

Die Kurier-Gruppe hat ein Internet-Projekt gestartet und mich heute per Mail davon in Kenntnis gesetzt: einen weiteren österreichischen Webkatalog namens linx.at. Und weil wir in Österreich sind, erfolgt die Anmeldung einer URL streng bürokratisch:

  • Ein Klick auf "Seite anmelden"
  • Es folgt die Aufforderung, Benutzername und Passwort einzugeben (wie bitte?)
  • Hab ich natürlich nicht, also weiter:
  • "Sollten Sie noch keinen Account besitzen registrieren Sie sich jetzt" - na mach ich doch glatt, ich will dringend einen weiteren Benutzernamen und ein Passwort, das ich mir irgendwo aufschreiben muß.
  • Benutzername gewählt, Passwort ausgesucht, E-Mail-Adresse eingegeben (wir nehmen jetzt mal an, daß diese nur dazu angegeben wird, verlorene oder vergessene Passwörter zuzusenden)
  • Aber es geht noch weiter: Ihnen wird eine E-Mail mit dem zugehörigen Freischaltungs-Code gesendet. Nachdem Sie die E-Mail erhalten haben, folgen Sie dem Link und geben Sie den Code ein. Aha.
  • Hinter dem Link verbirgt sich ein 51-stelliges Eingabefeld. Eine Zahl mit 51 Stellen würde genügen, um jedem Erdenbürger 1041 individuelle, einzigartige Zahlen zuzuweisen.
  • Auf das Mail mit dem Code warte ich noch immer - ich denke, linx.at muß ohne meinen Eintrag auskommen.
  • Weil mit dem Freischaltcode ist es ja noch nicht erledigt - nachher muß man noch seine Seite in die passende Kategorie einreihen. Und möglicherweise ist die komplette Mühe sowieso umsonst: Die Anmeldungen werden anschließend vom linx.at-Team gesichtet. linx.at behält sich vor, die vorgeschlagenen Link-Titel, -Beschreibungen und -Kategorisierungen redaktionell zu verändern. In linx.at werden nur Seiten aus Österreich oder mit Österreich-Bezug eingetragen.
    Mühsam, mühsam.

Klar, es handelt sich um einen Webkatalog und nicht um eine pure Suchmaschine - trotzdem ist das Ganze reichlich kompliziert und überfrachtet. Um allerdings nicht auf linx.at zuviel loszugehen: auch andere österreichische Anbieter sind da nicht besser. Das Anmeldeformular bei Austronaut erinnert ebenfalls daran, daß wir in einem Staat der Beamten leben.
Kann es sein, daß Google deshalb so erfolgreich ist, weil man seine Seiten rasch und unkomplziert anmelden kann?

Update, 21:14: Nun, mittlerweile ist auch der Freischaltcode eingetroffen - er hat "nur" 18 Stellen - noch immer genug, um jedem Erdenbürger 125 Millionen verschiedene, einzigartige Freischaltcodes zukommen zu lassen.
Weiter in der Anmeldeprozedur:
(weiterlesen...)

  • Samstag
  • 16.Februar 2002

Vorschläge fürs Redesign

Wer wollte nicht schon mal seine Webseite so richtig bunt - als hätte sie ein zehnjähriges Script-Kiddie gestaltet. Der Website fulifier wendet auf beliebige URLs zufällig ausgewählte Styles in wildester Kombination an. Das sieht dann so aus, wie wenn man bei einem Gratisprovider die diversen privaten Pages der MS-Word-Webdesigner durchsurft. Beispielsweise sieht das EGM-Log in der Geocities-Version so aus ;-)
Und wenns einem nicht gefällt oder noch nicht hässlich genug ist - einfach die Seite neu laden...
(gefunden bei Dr. Web)

  • Donnerstag
  • 14.Februar 2002

Valentinskarten

Heute ist ja Valentintstag. In Amerika ist es Brauch, sich an diesem Tagen mit Valentine"s Day Cards gegenseitig zuzuschütten. Einige nicht ganz so geschmackvolle hat Andreas auf Something Awful entdeckt. Achtung: Feinde des sehr tiefen Humors sollten sich das nicht unbedingt ansehen.
Übrigens: Valentin war ein Priester aus Ternia und wurde im Jahr 269 n.Chr. am 14. Februar hingerichtet. Und das feiern wir halt jetzt ;-)
Später wurde er dann als Märtyrer heiliggesprochen.
- Infos und Links zum Valentinstag

Vollkommen durchgeknallt

Ich hatte eigentlich nicht vor, hier jemals Tagespolitik zu erörtern, aber nach den Ereignissen der letzten Tage muß ich mich fragen, ob ich im richtigen Land lebe. Was das "einfache Parteimitglied" Haider im Namen des österreichischen Volkes aufführt, geht auf keine Kuhhaut:

- Ein Besuch bei Saddam Hussein, bei dem Haider "auch seinen Wunsch äußerte, die Beziehungen zwischen dem Irak und Österreich sowie zwischen den Freiheitlichen und der Baath-Partei zu vertiefen" und dem Irak die "Solidarität des österreichischen Volkes mit dem Volk vom Irak und seiner weisen Führung" bekundete. Unser Schweigekanzler dazu: "Private Reisen kommentiere ich nicht."
Bitte, Herr Haider: Wenn Sie das nächste Mal zu einer humanitären Reise aufbrechen und irgendwelchen weltweit als Gfraster anerkannten Staatschefs Grüße des österreichischen Volkes überbringen: nehmen Sie mich dezitiert von diesen Grüßen aus. Ich lasse nicht grüßen.

- Wieder einmal ein Querschläger gegen den Verfassungsgerichtspräsidenten Adamovich: "Wenn einer schon Adamovich heißt, muss man zuerst einmal fragen, ob er überhaupt eine aufrechte Aufenthaltsberechtigung hat." Adamovich überlegt rechtliche Schritte. Unser Schweigekanzler dazu: "-schweigt-"

Pressemeldungen dazu:
-Standard: Zusammenfassung der Ereignisse
-Spiegel: Entsetzen über Haiders Besuch bei Saddam
-Die Presse: FP-Unmut über Haider: "Irak-Reise ist seltsam"
-Kurier: Von Bagdad zum Biertisch
-Kurier: Haider im Visier der USA
-Krone: Westenthaler, der Struwwelpeter

EyeCandy 3 gratis!

Auf der Webseite des Anbieters AlienSkin gibt es das sehr geniale Photoshop-Plugin Eyecandy 3 kostenlos zum Download. Diese Spezialversion läuft nicht ab und ist voll funktionsfähig. Ausserdem gibts nach dem Download einen Preisnachlaß von $40 auf Eyecandy 4000, von dem einige Filter als Demo dabei sind.
(Link via Traumwind)

AvantGo und Greymatter

Mobile NewsMit Hilfe eines Channels in AvantGo können Log-Einträge vom Palm aus erstellt und gepostet werden. So wie dieser hier.

OGH-Urteil: Kopieren von Software zur eigenen Verwendung straffrei

Laut einem Urteil, welches unser Höchstgericht letztens gefällt hat, ist unter Berufung auf den im Urheberrecht verankerten Paragrafen 91 die unbefugte Vervielfältigung eines Computerprogrammes dann nicht strafbar, wenn sie nur zur eigenen Verwendung dient. Wenn das Programm also danach auf der eigenen Festplatte installiert wird, so ist das straflos. Ausserdem sei der reine "Gebrauch" eines Programmes im Gesetz nicht näher definiert. Das Verfahren endete daher in einem Freispruch (!) für den Wiener, bei dem 10 CDs mit unlizenzierten Programmkopien gefunden wurden.
Lediglich am Zivilrechtsweg kann Microsoft sich noch revanchieren. Es kann dabei ein angemessenes Entgelt für die unbefugte Benutzung verlangt werden (in der Prxis der Preis der Programme plus Anwaltskosten).
Hoch soll er leben, der OGH - eine Entscheidung mit Augenmaß.

 

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