Bisexuality immediately doubles your chances for a date on Saturday night. (Woody Allen)

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September 2003

 

  • Dienstag
  • 30.September 2003

Nebenjob?

Unserem Folienschneider ist eh fad und ich hätt noch Platz am Firmen-Polo. Daher jetzt neu bei EGM

Sunlog Lite nimmt Gestalt an

Die Entwicklung von Sunlog Lite schreitet offenbar zügig voran. Die Screenshots sehen jedenfalls vielversprechend aus. Hier bei mir läuft ja nach wie vor eine aufgebohrte Uraltversion, weil nach dem Ausstieg von Andreas aus dem Sunlog-Projekt die Weiterentwicklung nur schleppend und recht buggy verlaufen ist.

  • Dienstag
  • 9.September 2003

InnovaTIEFes Österreich

Am lustigsten präsentiert sich unser Beamtenheer, wenn es so tut als würden Anregungen aus dem gemeinen Volk irgendwen dort selbstlos interessieren. Ein Beispiel dafür ist die Initiative Ideenreich.at:
Die Idee zu einer Erfindung ist mindestens so wichtig wie die Erfindung selbst. Das bmvit, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, belohnt daher die besten Ideen für Dinge, Leistungen oder Produkte, die es noch zu erfinden gibt
Minister Gorbach himself spricht in Werbespots zum Volk, eine Website wurde gebastelt und alles wartet auf tolle Ideen vom Volk - die dann von irgendeinem staatsnahen Betrieb gewinnbringend genutzt werden können (oder warum sonst tut man so selbstlos?)
Und tolle Preise gibts da zu gewinnen: einen PC als Hauptpreis, ein Handy als zweiten Preis und Bahnfahrkarten als dritten Preis. Und für die beste Idee eines Unternehmens gibts - pfoooooo- einen ADSL-Interetzugang mit einem GANZEN Gigabyte an Datenguthaben.
Ziemlich peinlich, das Ganze.

  • Montag
  • 8.September 2003

E-Government-Gütesiegel für Paybox

Einr Kurzmeldung auf Horizont.at:
Das Zahlungssystem paybox erhält vom Bundeskanzleramt das Österreichische E-Government-Gütesiegel. Damit erfährt paybox eine Bestätigung für erreichte Technik- und Sicherheitsanforderungen. Das Gütesiegel bedeutet grünes Licht für den Einsatz des Zahlungsmittel auf Websites der öffentlichen Hand.
Und Paybox gehört ja zufällig dem Ex-Staatsbetrieb und Ex-Handy-Monopolisten mobilkom. Dreimal darf man also raten, wer wohl bei Payment-Systemen auf öffentlichen Websites zum Zug kommen wird. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte angesichts der stillen Vereinbarungen zwischen Staat und Ex-Monopolisten, sich gegenseitig nicht wehzutun. Siehe dazu auch mein Artikel über m-parking von vor einigen Tagen...

Kein WLAN mehr in Schilda?

Bei uns ticken die Uhren anders als im Rest der EU: am Freitag hat die österreichische Fernmeldebehörde den Verkauf von fast allen WLAN-Geräten verboten. Ein Beamter namens Grill hat einige Großhändler kontaktiert und diese angewiesen, keine Geräte zu verkaufen, die nicht auf der Notifizierungsliste stehen, sonst würden Strafen bis 36.000 Euro fällig. Die Liste ist allerdings erstens alt und zweitens fehlerhaft. Die Ministeriumssprecherin Lackner meinte dazu, es gäbe "kein neues Verbot, vielmehr sei das die normale Handhabung einer EU-Richtlinie von 1999. Alle Geräte, die nicht Klasse-I-Geräte sind, müssen in jedem Land extra notifiziert werden.
Das Gesetz (FTEG §10 Abs. 4) sehe diese Pflicht vor für "Funkanlagen, die in Frequenzbändern arbeiten, deren Nutzung nicht gemeinschaftsweit harmonisiert ist". Durch den ETSI-Standard EN 300 328-2 V1.1.2 ist WLAN im 2,4-GHz-Band allerdings EU-weit harmonisiert - das dürften unsere Beamten großzügig übersehen haben.
Weiters hatte der Musterbeamte Grill die Chuzpe, an Betreiber von WLAN-Hotspots heranzutreten und die Herausgabe von Kundenlisten zu fordern. Schließlich könnten ja die Kunden "illegale" Hardware einsetzen.
Österreich ist anders - anders ist derart freches Vorgehen nicht zu erklären. Und man darf davon ausgehen, daß diese Farce für den Initiator keinerlei Folgen hat. Wie immer halt, bei uns in Schilda.

  • Freitag
  • 5.September 2003

LKW-Maut ab 2004

Ab 1. Jänner 2004 müssen LKW bei uns fleissig Maut bezahlen. Nun sind aber erst etwa 6 % der LKW mit der nötigen "Go-Box" ausgestattet. Die Box kostet 5 Euro und wird zur Abrechnung der LKW-Maut benötigt. Die Betreiberfirma befürchtet Engpässe und stundenlange Wartezeiten gegen Jahresende.
Eine interessante Gedankenspielerei: was würde wohl passieren, wenn einfach bis 1. Jänner und auch darüber hinaus kein einziger LKW damit ausgerüstet wäre?
Das Prinzip "Wer die Strassen am meisten schädigt, soll das auch bezahlen" halt ich ja im Ansatz für blöd. LKW fahren im weitesten Sinn für die Allgemeinheit - denn jeder von uns kauft im Supermarkt ein, wohnt in einem Haus, benutzt Strassen - das Material dafür bringen LKW. Der Prozentsatz an PKW, die sinnlos herumkurven, ist jedenfalls sicher um ein Vielfaches höher. Und genau diejenigen, die heute eine LKW-Maut fordern, sind nächstes Jahr auch diejenigen, die sich beschweren, daß alle Konsumgüter immer teurer werden.
Aufwachen - in letzter Instanz teilt sich der Großteil der LKW-Maut sowieso auf uns Endverbraucher auf.

  • Mittwoch
  • 3.September 2003

Geheimsprache in SM Kontaktanzeigen

Don Dahlmann hat eine kreative Phase:
Unendlich neugierig = ahnungslos
Suche Anfängerin = noch niemand wollte ein zweites Mal
Erfahren = 2. Kontaktanzeige
Sehr erfahren = 200. Kontaktanzeige
...

(Volltext)

Story des Tages

Mit anderen Worten: mein Liebesleben war ein Desaster. Gut, es gab noch Sabine aus Remagen-Kripp, Metzgerstochter, die mir mal bei Barcley James Harvest "Hymn" zwischen die Beine gegriffen hatte. Aber leider sah sie im Gesicht so aus wie die hausgemachte grobe Leberwurst ihres Vaters und fiel somit leider als Alternative auch aus.
Der unvergleichliche Don widmet seinen Lesern diese Geschichte zum einjährigen Jubiläum auf Antville: Der erste Sex

Schneller als die Futurezone

Mit meiner gestrigen Meldung über die SMS-Parkscheine hab ich sogar die Futurezone überholt - dort stands erst ein paar Stunden später.

  • Dienstag
  • 2.September 2003

m-parking startet offiziell

Seit gestern kann man nun in Wien seinen Parkschein per SMS vom Handy aus bezahlen. Offizieller flächendeckender Start ist zwar erst am 1.10., aber 2000 User können sich bereits im September registrieren. Meine Kritikpunkte aus der Testphase sind großteils nach wie vor mit dabei:
- Bevor man m-parking nutzen kann, muß man sich registrieren. Das funktioniert nun wenigstens auch mit einer SMS mit dem KFZ-Kennzeichen an die Servicenummer 0664 66 00 990. Online gehts auch - unter www.m-parking.at/wien.
- Verbrauchte Parkzeit wird nicht etwa simpel 1:1 über die Handyrechnung abgebucht. Man muß Parkguthaben im Voraus(!) buchen, um drauf zugreifen zu können, mindestens 10 Stunden sind zu kaufen. Nur A1-Kunden wird die gebuchte Zeit mit der nächsten Handyrechnung abgebucht. Alle anderen dürfen vorher noch Mitglied bei Paybox werden. Dafür gibts 10 bis 25 Stunden Parkzeit gratis. Aufladen via Web und Kreditkarte ist ebenfalls möglich.
- Zusätzlich ist der Beginn der Parkzeit mit einer Parkuhr im Auto anzuzeigen. Damit wirds wieder nix mitm Parkschein verlängern aus dem Café. Zum Auto muß man in jedem Fall, die Parkuhr will ja nachgekurbelt werden.
Auf der zugehörigen Webseite wird auch dezent verschwiegen, was denn nun die SMS an die Servicenummer überhaupt kosten. Das kann die Parkscheinkosten nochmal empfindlich erhöhen.
Neuerliches Fazit (ich weiß, ich wiederhole mich): nutzlos, weil viel zu kompliziert. Da kann ich gleich Parkscheine kaufen, wenn ich ja sowieso vorher zahlen und bei jeder Verlängerung zum Auto gehen muß - das kommt billiger und ist genauso umständlich.
Einzig die Mobilkom ist der Gewinner des Systems. A1-Kunden habens ja nicht nur beim Bezahlen leichter - Mobilkom ist zufälligerweise seit 30. Juni 2003 auch 100%-Eigentümer von Paybox Austria, dem Alternativzahlungsmittel für A1-Abtrünnige.
Ein Schelm, wer Böses denkt...

  • Montag
  • 1.September 2003

Most famous Referrers

Manche Suchanfragen sind wirklich zum Kringeln:
zehe in arsch: Was bitte wollte dieser Besucher finden?
ente echo: Das Quaken einer Ente erzeugt kein Echo - keine Ahnung, ob es stimmt, wenns stimmt, hab ich keine Ahnung, warum.
brust op popup brust: Wie muß ich mir das jetzt vorstellen?
Wie baut man eine Tätowiermaschine: Einsam und allein mein Weblog als Treffer. Nur - ich hab keine Ahnung.
Womit sich wieder zeigt, daß Suchen und Finden nicht ein und dasselbe sind...

Garfield-Comics selber basteln

Was Flash nicht alles kann: bastle Dir Deinen eigenen Garfield-Comic.

Dokumente und Webseitenverwaltung mit CVS

CVS ist seit Jahren ein gebräuchliches Werkzeug zur Versionskontrolle von Dokumenten und Webseiten. Die Einrichtung und Bedienung ist allerdings etwas trickreich. Wolfgang Wiese hat nun eine deutsche Anleitung verfasst, wie man mit CVS und der Windows-Oberfläche TortoiseCVS eine leistungsfähige Versionsverwaltung einrichten kann.

Heli Deinboek tourt mit neuem Programm

Der wortgewaltigste österreichische Songwriter & Blueser mit dem "größten Wortpotenzial seit Nestroy" (Zitat Markus Spiegel) Heli Deinboek tourt mit seinem neuen Programm "Spaniel Harlem" durch Österreich. Den ersten Auftritt hatte Heli am Samstag am Volksstimme-Fest, weiter gehts am 11. September im Aera, die anderen Termine gibts auf der Heli Deinboek-Page (bei der zwar die meisten Pages einfach als Grafik reingestellt wurden, die aber trotzdem wert ist, durchstöbert zu werden). Heute abend sind Heli und sein Keyboard-Co Harry Cuny-Pierron im Treffpunkt Kultur auf ORF 2 zu Gast.
Auf der Page gibts die Möglichkeit, sich als "Worthy" anzumelden - eine Art Fanclubmitgliedschaft, mit der man auf Live-Konzerten CDs um nur 9 Euro erwerben kann und jedes Quartal ein 20-seitiges Deinboek-Poetry-PDF herunterladen kann. Ausserdem veranstaltet Heli Deinboak ab 2004 Songwriting-Seminare, zu denen man sich ebenfalls schon jetzt anmelden kann. Die neue CD wird auch angekündigt - für August 2004.
Ich freu mich, daß er wieder da ist.
- Kurier-Artikel vom 31.8.2003
- Deinboek-Zitate ebenfalls aus dem Kurier vom 31.8.2003

 

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