If you know how to use a pencil to draw, you could probably draw anything. Now apply that to everything in life. (Justin Durban)

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Oktober 2004

 

  • Freitag
  • 29.Oktober 2004

Taschenrechner-Update für Windows

Seit einigen Tagen steht auf der Microsoft-Page der verbesserte Microsoft Rechner-Plus für Windows XP und Server 2003 zum kostenlosen Download bereit. Dieser ersetzt den serienmäßigen Rechner, der mit Windows ausgeliefert wird und bietet eine dritte Bedienungsebene, mit der Einheiten umgerechnet werden können. Sonst ist der Funktionsumfang gleich.
Fazit: empfehlenswertes Gratis-Tool

  • Dienstag
  • 26.Oktober 2004

Song-Download per UMTS nun auch in Österreich

Wie ich schon letztens berichtete, sollen ja kostenpflichtige Song-Downloads die finanzielle Rettung des Abenteuers UMTS darstellen, zumindestens setzt ein japanischer Mobilfunkprovider drauf.
Ich hätt fast drauf wetten sollen, daß demnächst auch in Österreich dieser Versuch gestartet wird. Und prompt: One bietet nun Song-Downloads aufs UMTS-Handy an. Natürlich zu Konditionen, die selbst einem gelernten Österreicher das Wasser in die Augen treiben:
Bein japanischen Vorbild gibts ja eine Flatrate für Musikdownloads. Nicht so bei One: 1,90 Euro will man pro Song kassieren, zusätzlich noch den anfallenden Datentransfer laut Tarifplan. Man gibt sich aber großzügig:
UMTS Kunden erhalten automatisch ein WAP-Daten-Paket für monatlich € 5,-, das 20 MB für den Download von Musikstücken sowie das Nutzen anderer Services des ONE Smile Portals beinhaltet.
Pfoooo - ganze ZWANZIG MB - das sind ja glatt fast 7 Titel, die man damit saugen kann. Jedes weitere MB kostet laut Tarifplan einen Euro. Damit kann ein Song-Download schon mal 4 Euro kosten. Trotzdem könnte die Rechnung für One aufgehen - es gibt schließlich mehr Dumpfbacken in freier Wildbahn, als man annimmt. Alle anderen werden wohl weiterhin gratis downloaden oder die Lieblingsmusik auf CD kaufen, was sich ab sofort bereits bei 10 Titeln auszahlen dürfte. Wenigstens das ist One damit gelungen - ich find CDs ab nun nicht mehr sooo rasend teuer, schließlich kriegt man einen Datenträger, eine Hülle und ein Booklet auch noch dazu.

  • Samstag
  • 23.Oktober 2004

Kommentarspammer ade!

Weil sich die Kommentare von diversen Spambots in letzter Zeit häufen, werden neue Kommentare erstens nur mehr mit Name veröffentlicht, zweitens durchlaufen sie einen IP-Adressencheck und drittens gibts eine Sperrliste mit Begriffen, die im Kommentar nicht mehr vorkommen dürfen.
Mir reichts - ich betreibe ja hier keine Gratis-Werbeplattform für diese Arschlöcher.

  • Dienstag
  • 19.Oktober 2004

Google-Desktop-Suche

Letztens stellte ja Google das Tool Google Desktop zum Download bereit, mit dem die Dateien des eigenen Rechners durchsucht werden können. Was ja bereits auf jedem Weblog zu lesen war. Ich hab mir mit dieser Meldung etwas Zeit gelassen - und das Ding vorher getestet:
(weiterlesen...)

Griechenland verbietet Computerspiele, Teil 2

Wie ich schon vor mehr als 2 Jahren berichtet habe, wurden in Griechenland ja Computerspiele per Gesetz verboten. Man kann nur staunen: die EU hat in sagenhaft kurzer Zeit reagiert und zerrt Griechenland nun deshalb vor den Europäischen Gerichtshof!
Die Klage folgt, nachdem eine Stellungnahme der Kommission vom April 2004 zwar zu der Zusage führte, das Gesetz ändern zu wollen, der griechische Gesetzgeber aber dennoch nicht reagierte.
Details dazu gibts auf intern.de
Tadellos, der Beamtenhaufen, dem wir da beigetreten sind: nach schon knapp zwei Jahren gibts bereits Stellungnahmen zu anliegenden Problemen. Bin begeistert.

  • Samstag
  • 16.Oktober 2004

Zoom-Bild

Über den Style von Zoom lässt sich streiten, aber technisch ist das Gemälde zum hereinzoomen gut gemacht.
(gefunden bei Hinterding)

  • Freitag
  • 15.Oktober 2004

Alkohol als Brausepulver?

Auf RTL war heute mittag ein Beitrag über ein neues Getränk namens SubYouzu sehen, daß die Alco-Pop-Sondersteuer umgehen soll, die in Deutschland auf Saftln wie Bacardi Breezer eingehoben wird. Das Zeug ist Brausepulver, wird mit Wasser angemischt und ergibt ein alkoholhaltiges Getränk mit etwa 4,8 % Alkoholgehalt.
Was mich etwas wundert: wie kann man Alkohol in Brausepulver umwandeln? Soweit ich mich erinnern kann, enthält Alkohol ja kein Wasser (ausser einige wenige Prozent, die Alkohol immer aus der Luft an sich zieht). Damit wird’s meines Erachtens ein bissi schwierig, Alkohol zu "trocknen" um ihn als Brausepulver auf den Markt zu bringen. Ist einer meiner Leser chemisch so bewandert, um mir das zu erklären?

Zufällige Ähnlichkeiten?

Zufälle gibts - bin gerade via Google auf dieses Weblog gestossen. Nicht nur, daß der Titel "Tagebuch eines Internetjunkies" frappierend an meinen eigenen Weblog-Subtitel erinnert - die Kategorien Blogging, HTML & Co., Linux, Muahhahahaha, Netzwelt, PHP,CGI & Co., Privat, Rumors of War, Seltsam, TechTalk, Useful or needless? gibts in selbem Wortlaut auch hier.
Mit dem einzigen Unterschied, daß mein Weblog seit 22.3.2002 auf Sunlog umgestellt wurde und seither in heutiger Form im Netz zu finden ist. Die Urversion mit Greymatter gabs überhaupt bereits seit 16.05.2001 - ebenfalls unter demselben Titel. Den Kollegen gibts erst seit 26.5.2003 mit Sunlog im Netz.
Wer da wohl von wem geklaut hat?

Wertkartenguthaben verfällt nicht mehr

Die Guthaben österreichischer Prepaid-Handys dürfen nicht mehr verfallen, entsprechende Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind nichtig. Der Verein für Konsumenteninformation hat deshalb gegen den Mobilfunkbetreiber tele.ring einen Musterprozeß geführt und in zweiter Instanz gewonnen. Demnach stellen "Klauseln zum Verfall eines Guthabens bei Prepaid-Handys eine unter Berücksichtigung aller Umstände des Falles gröblich benachteiligende Vertragsbestimmung dar." Lediglich die gesetzliche Verjährungsfrist von 30 Jahren kann der Netzbetreiber zukünftig geltend machen.
Die AGBs der anderen Netzbetreiber sollen angepasst werden, da der VKI sonst weitere Prozesse führen will.
Mehr Info über die Causa gibts bei Heise.de.

Song-Download als Retter von UMTS?

Letztens im Standard zu lesen:
Der zweitgrößte japanische Mobilfunkanbieter KDDI glaubt die nahezu mystische Killer-Applikation für 3G gefunden zu haben: Musik-Downloads in voller Länge. Wie die Financial Times (FT) berichtet, will KDDI Ende November den ersten Service starten, der den Download von Songs in voller Länge ("Full Length Songs") auf Mobiltelefone erlaubt.

Derzeit gibts etwa 10.000 Songs zur Auswahl. KDDI bietet ein Flatrate-Angebot, bei dem der User so viele Songs aufs Handy laden kann, wie er will, ohne seine Telefonrechnung zusätzlich zu belasten.
Entscheidend für den Erfolg soll die Verfügbarkeit von entsprechenden Handys sein. KDDI will vorerst vier Telefone anbieten, die jeweils etwa 60 Songs speichern können.
Bleibt abzuwarten, ob das die Rettung für UMTS-Anbieter darstellt. Ich stells mir jedenfalls etwas umständlich vor, auf einem Handydisplay 10.000 Songs durchzublättern. Aber Klingeltöne verkaufen sich ja auch wie blöde, möglich wärs also, daß sich das tatsächlich jemand antut. Gute Frage auch: kann man die Songs dann vom Handy irgendwie herunterladen und etwa am PC speichern? Sonst ist die "Killerapplikation Songdownload" reiner Selbstzweck - mit einem Handy mit eingebautem MP3-Player kann man ebenfalls Musik hören. Nur das Einspielen der Songs geht schneller und kostet weniger...

Wikipedia zum Download

Die freie Enzyklopädie Wikipedia gibts nun als CD-Version mit mehr als 130.000 Artikeln und 5000 Bildern zum kostenlosen Download.
Wikipedia wird von freiwilligen Autoren aus aller Welt betreut und ist normalerweise nur online verfügbar. Bei aktuellen Themen ist Wikipedia daher konventionellen Lexika meist einen Schritt voraus.

 

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