Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben. (Peter Bamm)

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August 2005

 

  • Dienstag
  • 30.August 2005

Section-Control-Strafen ungültig

Wegen eines falsch montierten Verkehrsschildes auf einem Überkopfwegweiser sind etwa 5000 Strafen wegen Tempoüberschreitung in der Section Control Kaisermühlentunnel ungültig. Wer die Strafe aber als Anonymverfügung einbezahlt hat und den Originalwisch nicht mehr vorweisen kann, wird keine Kohle zurückbekommen - denn laut Polizei werden die Akten von bezahlten Anonymverfügungen 3 bis 4 Wochen nach Bezahlung gelöscht.
Einerseits ist es ja aus datenrechtlicher Sicht begrüßenswert, daß Anonymstrafen nicht jahrelang im persönlichen Strafregister geführt werden. Andererseits: selbst als One-Man-Betrieb muß man jedes Zettelfuzerl, das eine Einnahme oder Ausgabe belegt, mindestens sieben(!) Jahre aufbewahren, damit man nötigenfalls vom Finanzamt noch Jahre später eine aufs Dach bekommen kann. Es wäre auch für mich eine Erleichterung, wenn ich einbezahlte Rechnungen einfach nach drei bis vier Wochen in den Reißwolf schmeißen dürfte. Hier wird also offenbar mit zweierlei Maß gemessen. Ein Unternehmer, dem ein solcher Fauxpas unterläuft, wäre mit Sicherheit dazu vergattert worden, von sich aus die Strafen zurückzuzahlen - dem Polizeistaat Österreich muß man mühevoll beweisen, daß einem Geld zusteht. Traurig eigentlich.

  • Montag
  • 29.August 2005

Überlistungsversuch an meinen Mailscripts

In den letzten Wochen bekam ich seltsame Logeinträgevon meinen Mailscripten auf den diversen Kundenpages. Obwohl die Zustelladressen fix im Script hinterlegt sind, hatte jemand versucht, an eine zufällig generierte Adresse der jeweiligen Domain ein Mail zu versenden. Ausserdem war es dem Angreifer gelungen, seine eigene Adresse als Bcc: unterzubringen. Die Angriffe zielen darauf, Felder im Mailheader zu finden, die ungeprüft ans darunterliegende Mailsystem übergeben werden (etwa From:, To:, Subject: und dergleichen). Durch das Anhängen eines Zeilenvorschubs und einiger schlau zusammengestellter Mailheader-Angaben könnte es dem Angreifer gelingen, das Mailscript als Spam-Basis zu missbrauchen. Daher die eigene Adresse im Bcc: - wenn die Mail dorthin weitergeleitet wird, funktioniert der Trick. Diese Art des Angriffs ist im Netz unter dem Namen Mail Header Injection zu finden und es sind mittlerweile hunderte Fälle bekannt, wo dieser Angriff probiert wurde.
Information für meine Kunden: die von mir verwendeten Scripts sind bereits dicht, es sind also von Ihrer Seite keine Modifikationen nötig!

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  • Donnerstag
  • 25.August 2005

Ordner & Dateien synchronisieren

Microsoft bietet nun mit SyncToy v1 Beta ein kostenloses Tool an, um Dateien und Ordner zwischen zwei Rechnern zu synchronisieren. Ich werde es wohl verwenden, um automatisiert vom Laptop auf einem Netzlaufwerk meine Dateien zu spiegeln. Das praktische Ding benötigt das .NET-Framework und ist zwar als Beta gekennzeichnet, läuft aber nach meinen ersten Tests bereits recht zuverlässig. Man kann Ordnerpaare definieren (etwa den Ordner "Eigene Dateien" und ein Netzlaufwerk), die dann beim Start des Tools automatisch abgeglichen werden.
Der Download hat grade mal 811 kB, funktioniert allerdings nur mit einer originalen Windows-Version, der Genuine-Advantage-Check schmeißt Raubkopien vorm Download raus.

  • Montag
  • 22.August 2005

Homepage von H.C. Strache gehackt

Die Homepage des FPÖ-Parteiobmannes H.C. Strache wurde gehackt und die Inhalte gegen bitterböse Texte und Bilder getauscht. Laut FPÖ-Homepage wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und die Page vom Netz genommen.
Vielleicht hätte die FPÖ aber jemanden fragen sollen, der sich auskennt - die Startseite auf die FPÖ-Page umzuleiten, ist NICHT gleichbedeutend mit "Page vom Netz nehmen". Was sich daran zeigt, daß die bösen Inhalte nach wie vor abrufbar sind, sofern man die genaue Page-Adresse kennt. EGM-Leser wissen mehr: mit diesem Link (auf den Originalserver - keine Kopie!) und Klick aufs Bild kann man die gehackten Inhalte nach wie vor besuchen. Und sich über soviel Unwissen nur mehr wundern.
Aber das ist nicht der einzige Internet-Fauxpas, der den Blauen passiert ist. Vor gar nicht allzulanger Zeit (etwa 2 Jahre ists her) war noch der FPÖ-Mailserver mit derart alter Software bestückt, daß es von außen möglich war, unter beliebigen am Server angelegten Absenderadressen wahllos Mails zu versenden. Mit Originalheader des Mailservers.

  • Sonntag
  • 21.August 2005

Die PKW-Maut kommt – soviel ist sicher

ÖAMTC und ARBÖ sprechen sich klar gegen eine flächendeckende PKW-Maut aus und halten Dementis der Regierung für Wahltaktik. Schlau erkannt, denn es läuft in Österreich doch schon seit Jahren so: die Pläne für unangenehme Mehrbelastungen werden zuerst einmal dementiert, damit sich die Bürger an den Begriff gewöhnen (aktuell wird halt einmal der Begriff "PKW-Maut" in die Köpfe der Bevölkerung gehämmert). Die Diskussion wird vehement geführt, ein paar Studien in Auftrag gegeben und das Ganze dann offiziell verworfen. Danach wirds ein paar Jahre still drum und dann wirds stillschweigend eingeführt und gesetzlich geregelt. Und da der Durchschnittsbürger mit einem verdammt schlechten Langzeitgedächtnis gesegnet ist, kennt er zwar den Begriff, weiß aber nimmer, wie die Diskussion vor einigen Jahren eigentlich ausgegangen ist: "Hmm, ka Ahnung - wollten die eine PKW-Maut nun damals einführen oder nicht? Na wird scho passen, kann mi nimmer so genau dran erinnern." Und kein ÖAMTC, kein ARBÖ meldet sich zu Wort, kein Bürger wehrt sich dagegen. Man nimmt es einfach stillschweigend hin und muß damit leben. Unseren Volksvertretern ists wurscht - schließlich zahlt deren zusätzliche Kosten der Steuerzahler.
So wars bei der Autobahnvignette, so wars bei der LKW-Maut, so wars bei den Studiengebühren, so wirds auch diesmal sein. Dafür, daß die PKW-Maut nicht kommen soll, wird mir zu lauthals drüber berichtet. Freut euch heute schon aufs Autofahren 2008 - spätestens dann kostets (mindestens) 20 Cent pro Kilometer Maut, egal ob auf Autobahnen oder auf Kurzstrecken in der Stadt. Und die nötige Infrastruktur (= Abrechnungsgerät) darf man sich vorher auch noch selber kaufen.

Update 22.8.: In einem Interview, das im Online-Standard zu lesen war, meint Minister Gorbach: Unter einer Regierungsbeteiligung des BZÖ wird es definitiv keine Ausweitung der Bemautung auf Österreichs Straßen geben. Das ist in Stein gemeißelt.
Schade nur, daß man erstens Politiker nicht für Wahlversprechen haftbar machen kann (denn sonst wären bereits fast alle im Privatkonkurs) und daß es nach meiner Einschätzung keine Regierungsbeteiligung des BZÖ nach der nächsten Nationalratswahl mehr geben wird. Aber Ã–sterreicher sind ja bekanntlich vergesslich...

  • Freitag
  • 19.August 2005

Post Secret

Merkwürdig, berührend, traurig, lustig - alles ist vertreten: auf PostSecret veröffentlichen Menschen anonym ihre Geheminisse in Postkartenform. Der Betreiber der Page scannt die Postkarten wöchentlich ein und stellt sie online.
Lesenswert.

When I was a kid, I hated the man in our neighbourhood who didn´t want us playing in his yard.
Now I am him.

ÖAMTC macht sich Sorgen um m-parking

Richtiggehend süss - der ÖAMTC macht sich tatsächlich Sorgen um die Überwachung des m-parking. Man fordert die Gemeinden auf, die Einhaltung der maximalen Parkzeit auch zu überprüfen, um die "für den Wirtschaftsverkehr geschaffenen Zonen zu schützen". Denn laut ÖAMTC ist die Überlistung des Systems sehr einfach - einfach vom Büro aus eine Verlängerungs-SMS senden, obwohl das Auto nicht woanders geparkt wurde. Schnell erkannt, lieber ÖAMTC. Und es geht noch weiter: "Viele Gemeinden werden sich dafür (für die Überprüfung der Maximaldauer nämlich) kaum interessieren und schon zufrieden sein, wenn die Parkgebühr überhaupt entrichtet wurde. Genau das unterläuft aber den Sinn der Kurzparkzonen. Ansonsten werde die Parkraumbewirtschaftung zu einer reinen Geldbeschaffungsmaßnahme für die Gemeinden."
Lieber ÖAMTC, willkommen in der Realität: eine reine Geldbeschaffungsaktion ist die Parkraumbewirtschaftung schon seit Jahren. Nur würde es ein schlechtes Bild nach aussen machen, wenn man die Wahrheit verkünden würde: "Liebe Leute, jetzt haben wir euch zum Umstieg auf Öffis überredet und uns entgehen dadurch Millionen an Steuern. Also nehmen wir euch einfach auch Kohle weg, wenn ihr das Auto stehenlassen wollt." Ansonsten ist es wohl kaum zu erklären, warum das Parkpickerl in den Innenbezirken den Anrainern etwas kostet und nicht gratis vergeben wird. Da hätte sich der ÖAMTC zu Wort melden sollen, wenn man schon dort die Gschichtln wirklich glaubt, die man uns in Österreich staatlicherseits als real verkaufen will.

  • Donnerstag
  • 18.August 2005

CSS-Tests

Gefunden bei Dr.Web: CSS Tests mit vielen Beispielen zum Verhalten verschiedener Browser auf CSS-Angaben. Ausserdem letztens drüber gestolpert: auf CSS4you gibts eine Übersicht, welcher Browser welche Style-Angabe interpreitieren kann.

AK kritisiert Arbeitsverträge

Unsere geliebte Arbeiterkammer kritisierte letztens, daß in vielen Arbeitsverträgen Klauseln enthalten seien, die den Arbeitnehmer unfair behandeln. Insbesondere sogenannte All-Inclusive-Klauseln sind der Arbeiterkammer ein Dorn im Auge, also Bestimmungen im Arbeitsvertrag, nach denen Überstunden im vereinbarten Gehalt mit abgedeckt sind. Weiters Konkurrenzklauseln, die einem Arbeitnehmer für eine gewisse Zeit nach Ende eines Dienstverhältnisses verbieten, bei einem Mitbewerber anzufangen oder sich in der jeweiligen Branche selbständig zu machen. Und auch Ausbildungskosten sollen nicht rückgefordert werden dürfen.
Leider hat die AK dabei die heutige Realität außer Acht gelassen: erstens glauben viele Arbeitnehmer trotz der schwierigen Jobsituation heutzutage, sie könnten "Anwesenheitsdienst" verrichten. Man stellt Arbeitnehmer ein, damit sie eine gewisse Leistung verrichten, und für diese Leistung gibts Geld. Wenn ich Gesellschaft brauche, setz ich mich mit Freunden zusammen, aber stell keine Arbeitnehmer dafür ein. Nur herumsitzen und die eigentliche Arbeit dann in Extra-Überstunden zu verrichten und dafür extra bezahlt bekommen, spielts heute nicht mehr.
Zweitens sind Konkurrenzklauseln durchaus etwas sinnvolles, etwa bei Kundenbetreuern, die sonst komplette Kundenstöcke zur Konkurrenz transferieren könnten. Bei manchen Innendienstlern sind diese Klauseln vielleicht überzogen, diese aber pauschal zu verteufeln ist übers Ziel hinausgeschossen. Wenn begründet, sind solche Vereinbarungen durchaus OK.
Drittens ist es nicht einzusehen, daß Arbeitnehmer in schweineteure Kurse geschickt werden, um danach zu kündigen und das erworbene Wissen einer anderen Firma zur Verfügung zu stellen. Nicht nur, daß die Kurse Geld kosten, es entsteht der Firma auch dadurch Schaden, daß während des Kurses der Arbeitnehmer nicht produktiv für die Firma sein kann. Deshalb muß ein Dienstnehmer heute damit rechnen, daß er bei Austritt aus einer Firma diese Kosten zu einem Teil oder auch zur Gänze aufgepackt bekommt, je nach Kündigungszeitpunkt. Schließlich nimmt er Firmeneigentum mit - erworbenes Wissen auf Firmenkosten.
Als Arbeitnehmer hat man heutzutage eine lückenlose finanzielle Versorgung, Urlaubs/Weihnachtsgeld, ein dichtes soziales Netz, bekommt Krankengeld und im Notfall Arbeitslosenunterstützung - alles Dinge, die für Selbständige nicht gelten, die diese aber für ihre Dienstnehmer bezahlen (müssen - die Gebietskrankenkassa ist erstaunlich humorlos, wenn man auch nur einen Euro nicht einbezahlt). Weiters muß sich jede Firma um die Einhaltung von diversen Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer kümmern, diese auch evaluieren lassen (was ebenfalls Geld kostet), Arbeitsmaterial kaufen und instand halten und entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, damits den armen Arbeitnehmern nicht auf den PC regnet. Insofern ist es wohl ein wenig überzogen, über "unfaire Arbeitsverträge" zu sprechen. Es hat sich seit der Steinzeit nix geändert: für gute Leistung bekommnt man gute Gegenleistungen. Und der, der das Ganze bezahlt, bestimmt die Bedingungen dafür.
Um im eigenen Betrieb solche Diskussionen nicht führen zu müssen, wirds bei mir auch in Zukunft keine Angestellten mehr geben: wer mit mir arbeiten will, bekommt einen Werkvertrag, versteuert selbst und sichert sich selbst ab. Es fördert das (wirtschaftliche) Denken sehr rasch, wenn man sich selber um diese scheinbar selbstverständlichen Dinge kümmern muß.

  • Samstag
  • 13.August 2005

Unterwegs mit dem Handy


  • Freitag
  • 12.August 2005

Unterwegs mit dem Handy


  • Mittwoch
  • 10.August 2005

Unterwegs mit dem Handy


Mobiles Bloggen aus dem Garten via Handy-die Technik und ein bissl php machens möglich...
Update vom PC aus: das zugehörige Script basiert auf den Pear-Bibliotheken IMAPv2 (zu der es eine hervorragende Dokumentation gibt) und Net_URL. Der Eintrag wird via Handy auf eine vorbereitete E-Mail-Box gesendet und mit Aufruf des PHP-Scripts aus der Box ausgelesen. Der Text wird decodiert und die Anhänge am Server gespeichert. Zu guter Letzt fügt das Script Autor & Kategorie ein und schreibt die Werte in die Sunlog-Datenbank. Danach werden die Mails in der Box gelöscht. Im Script sind erlaubte Mailadressen hinterlegt, die im Weblog posten dürfen. Alle anderen Mails werden vom Script ignoriert und aus der Box entfernt.

Formel1-Blog

Ein relativ neues Projekt von Don Dahlmann und Felix: das Formel 1-Blog ist seit Anfang August online. Anlesetipp: Als Niki sein Ohr verlor

Tattoo-T-Shirts

Wer bisher zu feig war oder aus anderen Gründen die Arme noch nicht bis zum Handgelenk tätowiert hatte, dem kann geholfen werden: untertags seriös mit nackten Armen auf Kundenterminen herumhängen, abends mit einem Tattoo-Shirt die Bikerkneipen unsicher machen. Sogar den Hautton für die Ärmel kann man gezielt aus 4 verschiedenen Tönungen auswählen.
Um 75 USD ist man dabei, drei Wochen braucht das Shirt bis ins heimische Postkastl.

Return to Space

Unter dem Titel "Return to Space" gibts bei USAtoday.com eine feine Flash-Page über die Mission der Discovery - von den Verbesserungen am Shuttle über die Missionsziele bis hin zum animierten Wiedeintritt in die Atmosphäre.

  • Dienstag
  • 9.August 2005

Google Guestmap

Eine nette Idee statt einen Gästebuch auf einer Page: die Guestmap auf Basis von Google Maps, wo Seitenbesucher eine Kartenmarke und eine Nachricht hinterlassen können. Bitte um zahlreiche Einträge meiner Stammleser :-)

GIMPshop für Windows

Gimp ist ja der Open-Source-Mitbewerber von Photoshop. Mühsam auf Windows nur die gewöhnungsbedürftige Bedienung und die dutzenden Fenster, die bei Gimp geöffnet werden - für jede Werkzeugpalette ein Button in der Taskleiste. GimpShop ändert dieses Manko - ebenfalls OpenSource, also kostenlos verfügbar, wurde die Oberfläche weitgehend an Photoshop angepasst. Allerdings ist der Rest gleich geblieben. Man muß sich also weiterhin mit fudeligen Menüs, grottiger Optik und viel zu vielen Subfenstern und Menüleisten herumschlagen (immerhin hat jedes Subfenster eine). Was im direkten Umstieg weiters mühsam ist: die Tastaturkürzel, die man als Photoshop-Benutzer jahrelang automatisiert hat, bewirken völlig andere Aktionen. Für mich wirds also wieder nix mit dem Umstieg, dazu bin ich Photoshop zu sehr gewohnt.

Browser, Browser, nix als Browser

...finden sich auf browsers.evolt.org - alle in vielen verschiedenen Versionen und für alle verfügbaren Betriebssysteme. Sogar die alten 16-Bit-Versionen des Internet Explorer kugeln dort herum. Nützlich nicht nur für Webdesigner, sondern auch um etwa mit frisch aufgesetztem Windows 98 (wers noch hat) an einen aktuellen Browser zu kommen. Windows Update funktioniert dort nämlich sonst nicht.

Enigma im Internet

Enigma war ja die Verschlüsselungsmaschine der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg. Gestern lief auf Sat1 der Film Enigma, der die Rolle der englischen Entschlüssler behandelte und Telepolis brachte einen Artikel über einen Zeitzeugen, der mit der Enigma gearbeitet hatte. In diesem Artikel war ein unauffälliger Link auf einen Enigma-Emulator zu finden, der sogar mit Schaltbildern der Rotoren aufwartet und daher einen recht guten Einblick in die Funktionsweise vermittelt und anschaulich zeigt, wie schwierig es gewesen sein muß, den Code zu knacken. Laut Wikipedia ergeben sich immerhin bei drei Rotoren und vier vertauschten Buchstabenpaaren unglaubliche 17.298.883.602.000 mögliche Schlüssel!!!

  • Freitag
  • 5.August 2005

Der Speck schlägt zurück

Die Übernahme des Mobilfunkanbieters tele.ring durch den Mitbewerber T-mobile ist ja schon seit einiger Zeit ein Top-Thema in allen Medien. Der tele.ring-Betriebsrat hat die Kunden aufgerufen, via Online-Voting auf www.specklos.at Unterstützungsstimmen gegen den Verkauf abzugeben. Nun schlägt der Speck zurück: in einer dem Online-Voting nachempfundenen Schmähungsseite unter der Adresse www.der-speck-schlaegt-zurueck.at.tt kriegt tele.ring sein Fett ab.
Den tele.ring-Verantwortlichen wirds wurscht sein: alleine der Boss Michael Krammer bekommt 3 Millionen Euro Prämie, da er laut FuZo "hauptverantwortlich für die hohe Wertsteigerung von tele.ring ist". Kein schlechtes Salär, wenn man bedenkt, daß Krammer erst seit 1. Juli 2002 bei tele.ring ist.
Update 8.8.2005: das ging schnell - die Lästerseite ist bereits nicht mehr im Netz.

 

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