Ian Albert hat aus den Spieldaten von GTA San Andreas hochauflösendes Kartenmaterial gebaut. Je nach Art der Karte sind etwa alle Goodies und alle Monsterstunts eingezeichnet. Schöner als auf diese Weise kann man das kaum aufbereiten.
Stefan Münz, der Autor von SelfHTML, hat sein noch recht aktuelles Buch Professionelle Websites komplett zum kostenlosen Download als PDF-Datei oder zip-Archiv ins Web gestellt.
Da er bereits bei seinem Buch SelfHTML gute Erfahrungen mit diesem Prinzip gemacht hat - soll heissen, es wurden trotzden noch genügend echte Bücher verkauft -, will er diesen Kombi-Weg (Buch und free Download) weiter beschreiten.
(gefunden bei der Contentschmiede)
...natürlich ausschließlich aus Umweltschutzgründen. Diese Bürgerverarschung startet tatsächlich mit 1. Jänner - dann gibts nirgends mehr in Wien höhere Tempolimits als 50 km/h, selbst auf Ausfallstrassen wie der Westausfahrt, der Brünnerstrasse oder der Triesterstrasse darf man künftig mit 50 km/h dahinschleichen. Wo jetzt schon Tempo 30 gilt (immerhin auf 50% des Wiener Strassennetzes) ändert sich nix. Die neue Autofahrerschikane soll die Luftverschmutzung eindämmen helfen. Und es geht natürlich überhaupt nicht darum, frisches Geld in die Stadtkasse zu schaufeln - wers glaubt, wird selig. Treffendes Posting dazu im Standard-Forum:
Eigentlich könnten sie gleich mit einer Maske und einem Knüppel neben die Fahrbahn stellen und kassieren, daß wäre wenigstens ehrlich.
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte angesichts so plumper Scheinheiligkeit...es wird Zeit, auszuwandern.
Gut, gibts für Firefox schon lange - aber auch im IE ist sowas praktisch: mit der Web Developer Toolbar kann man relativ simpel seine HTML.Konstruktionen auf Fehler prüfen und weiter optimieren. Inkludiert sind weiters ein Bildschirmlineal sowie die Möglichkeit, das Browserfenster auf definierte gängige Bildschirmauflösungen zu verkleinern.
(gefunden im Webstandardblog, übrigens auch sonst lesenswert)
Update 28.11.2005: Die ORF Skichallenge geht in die zweite Saison: Das "größte Skirennen der Welt" haben letztes Jahr immerhin 500.000 User heruntergeladen (ich hab drüber berichtet), mehr als 130 Millionen Rennen wurden am Server gespeichert. Im Vergleich zum Vorjahr kann die kostenlose Skisimulation noch mehr: so hat man etwa die Wahl zwischen mehreren Skitypen (die tatsächlich unterschiedlich zu fahren sind), kann den Anzug des Läufers auswählen und bei verschiedenen Wetterbedingungen antreten. Der Wettkampfmodus wurde ebenfalls geändert: nun gehts auf vier Strecken um den Gesamtweltcup. Die Teilnahme an den Rennen ist nur an jeweils zwei Wettkampftagen möglich. Zum Antreten muß man sich allerdings zuerst einmal mit einer passablen Zeit qualifizieren. Derjenige Spieler, der auf allen vier Strecken die meisten Punkte sammelt, wird Online-Weltcupsieger. Der Download des Zeitkillers ist wie gehabt gratis.
Und halb Österreich sitzt offenbar montagmorgens im Büro und spielt, denn seit heute früh steht der Download im Netz - und ich hab mich nach der ersten Qualifikation auf Platz 5701(!) wiedergefunden. There goes my day...
Wenn man Potterfans zuhause hat, kommt man um einen Kinobesuch derzeit wohl kaum herum. So auch ich, obwohl ich ja nicht so rasend auf den Zauberkasper und seine siebengscheite Freundin Hermine stehe. Kurzfazit des Kinobesuchs: ein düsteres Movie, das mit vielen, vielen Special Effects davon abzulenken versucht, daß die zugrundeliegende Geschichte offenbar nicht wirklich filmisch umgesetzt werden kann, ohne Lücken in der Handlung zu hinterlassen. Denn diese Handlungslücken sind durchaus vorhanden: etwa ziemlich zu Anfang, als irgendwelches Viechzeugs (Todesser? Ka Ahnung...) über das Zeltlager bei der Quiddich-Weltmeisterschaft herfällt. Sowohl der Sinn der Aktion als auch der Einfluß auf den Rest der Handlung bleiben bis zum Schluß ungeklärt. Malfoy, mein Lieblings-Arsch der letzten Filme kommt nahezu überhaupt nicht vor und trotz angeblich prallvoller und komplizierter Story hatte der Film unerträgliche Längen, die nur mühsam mit Red Bull zu überwinden waren. Sinn und Zweck des Films blieben jedenfalls bis zum Schluß offen, selbst wenn man die anderen Filme gesehen hat.
Mein persönliches Kurzfazit: lest die Bücher, wenn ihr schon drauf steht. Der Film kann jedenfalls nicht viel.
Und noch was: Kinobesuche mit allem Pipapo sind unverschämt teuer geworden.
Mit 1.3.2006 tritt die nächste Novelle des Telekommunkatiosngesetzes (TKG) in Kraft. Damit verschärft Österreich das geltende Gesetz: Unbestellte Werbemails an Unternehmen sind ab dann ebenfalls verboten (bisher galt das nur für Mails an Endverbraucher). Neu ist weiters, daß die Sperrliste der RTR nun explizit ins Gesetz mit aufgenommen wurde und von österreichischen Werbeversendern nun zwingend zu beachten ist. Nur dürfte dem Gesetzgeber auch nicht ganz klar gewesen sein, was er denn nun erreichen will, denn im Bericht des Verkehrsausschusses zur Novelle liest man folgendes:
Daher ist sicherzustellen, dass der Erstkontakt zwischen Unternehmen im Wege des elektronischen Geschäftsverkehrs im jeweiligen Geschäftsbereich nicht verunmöglicht oder unverhältnismäßig eingeschränkt wird. Das Interesse eines Unternehmens, im jeweiligen Geschäftsbereich in verhältnismäßiger Art und Weise kontaktiert zu werden, wird insbesondere durch die willentliche Veröffentlichung eigener Kontaktinformationen auf Websites oder in anderer öffentlich zugänglicher Form bekundet. Daher ist anzunehmen, dass ein Unternehmen, welches seine eigenen Kontaktinformationen willentlich auf seiner Website oder in anderer öffentlich zugänglicher Form veröffentlicht, durch diese Veröffentlichung eine Einwilligung im Sinne des § 107 Abs. 2 TKG 2003 zur Zusendung elektronischer Post in seinem jeweiligen Geschäftsbereich erteilt.
Ebenso kann die Einwilligung im Sinne des § 107 Abs. 2 TKG 2003 durch die Mitgliedschaft in einem Verein oder einer politischen Partei als gegeben angesehen werden."
Leider darf man ja auch die Angabe von Kontaktdaten auf der eigenen Website nicht verzichten, denn das wäre ein klarer Verstoß gegen das ECG und das Mediengesetz. Somit ist jeder Betrieb, der sich an ECG und MedG hält, offenbar automatisch Mitglied in allen Spamverteilern dieses Landes. Maybe hilft ein Vermerk im Impressum weiter, aber genaueres weiß man derzeit noch nicht.
Eine genaue Gegenüberstellung des alten und des neuen Gesetzestextes und einen recht kritischen Kommentar auch zur aktuellen Novellierung gibt es wie immer in gewohnt hoher Qualität bei internet4jurists.at.