Wenn Gott auch in mir ist - dann hoffe ich für Ihn, daß er Chili Con Carne mag

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Januar 2006

 

  • Samstag
  • 21.Januar 2006

RSS 2-Feed

Ab sofort gibts die komplette Startpage des Weblogs als RSS 2-Feed. Firefox-User können auch rechts in der Adresszeile auf das Feed-Icon klicken und so ein dynamisches Lesezeichen anlegen. Der Feed sollte valides RSS2 produzieren - Fehlermeldungen und Bugreports bitte in den Kommentaren oder per Mail an mich.

  • Mittwoch
  • 4.Januar 2006

Eigenbau-Beamer um 250 Euro

Bei Tomshardware findet sich die Anleitung, wie man aus einem gebrauchten Overhead-Projektor und einem TFT-Bildschirm um etwa 250 Euro einen Beamer mit 3500 ANSI-Lumen und bis zu 3 Metern Bilddiagonale bauen kann. Die Konstruktion ist rein optisch noch etwas verbesserungsfähig und etwas klobig, aber lustig wär sowas schon.
Wo ist meine Heißklebepistole..?

Briefkästen aus Gold

Bis 30. Juni müssen österreichweit in allen Wohnhausanlagen die Postkästen getauscht werden. Nicht etwa, weil soviele kaputt oder von Vandalen zerstört wurden - nein, es soll lediglich auch privaten Briefzustellfirmen ermöglicht werden, Post einzuwerfen. Die Kosten von 40 Euro (pro Haushalt - wir bekommen also ganz tolle, mundgeblasene güldene Briefboxen!) sind aber vom Besitzer der Wohnhausanlage selber zu zahlen (der diese Kosten natürlich über die Betriebskosten an seine Mieter weitergeben wird). Dafür haben dann auch Fremdfirmen die Möglichkeit, mir die Post meiner Nachbarn zuzustellen und Werbemüll bei mir abzuladen. Bin begeistert.

Elektronische Rechnung mit Signatur

Seit 1.1.2006 dürfen Rechnungen nur mehr dann auf elektronischem Wege übermittelt werden, wenn sie mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur versehen sind. Prinzipiell eine gute Sache, denn dieses Verfahren garantiert beiden Vertragsparteien, daß die Rechnung nicht unterwegs manipuliert wurde. Die Übermittlung einer unsignierten Rechnung per E-Mail und der Ausdruck dieser Rechnung berechtigt nicht mehr zum Vorsteuerabzug! Nur macht es unser Gesetzgeber den Unternehmern nicht gerade leicht, alle Vorschriften zu befolgen, um nicht bei einer USt-Prüfung vom Finanzamt die lange Nase gezeigt zu bekommen:
Einfaches ausdrucken der Rechnungen reicht nun nicht mehr, sowohl beim Ersteller als auch beim Empfänger der Rechnung. Der Gesetzgeber verlangt eine Doumentation des Signaturverfahrens sowie eine elektronische Archivierung der Daten auf Erstellerseite sowie die elektronische Archivierung der Rechnung un der Signaturprüfung auf Empfängerseite für 7 Jahre (etwa auf CD oder DVD), wie auch bei konventionellen Rechnungen. Im Falle einer Prüfung sind die Daten dem Finanzamt bereitzustellen. Alle Infos zum Thema hat die Wirtschaftskammer in einem lesenwerten PDF zusammengefasst.
Es stellt sich nun die Frage, was passiert, wenn die Daten-CDs nach einigen Jahren etwa vom Finanzamt nicht mehr gelesen werden können oder das Finanzamt mit dem Dateiformat nix anfangen kann. So wie ich die Lage einschätze, ist in einem solchen Fall der Unternehmer der Angeschmierte und darf brav Umsatzsteuern zurückzahlen oder wird deshalb behördlicherseits weiter gequält (weil er ja seiner Aufbewahrungspflicht nicht nachgekommen sei). Eine Überlegung wärte ja etwa, die Archivierung dem Finanzamt anzuhängen - einfach eine Kopie jeder E-Rechnung an den zuständigen Sachbearbeiter senden ;-)
Bei mir heisst das deshalb ab sofort: zurück in die Steinzeit. Rechnungen gibts ab sofort wieder per Post auf Papier, dann haben meine Kunden auf keinen Fall Scherereien mit dem Fiskus. Elektronische Rechnungen akzeptiere ich nicht (und diese werden daher auch nicht einbezahlt), weil ich mir die Streiterei um Dateiformate und CD-Lebensdauern bei einer Betriebsprüfung sicher nicht antun werde. Wer weiß, ob heutige Formate in 7 Jahren überhaupt noch problemlos einlesbar sein werden, noch dazu von Fiskalbeamten, die ja keine Datenrettungsspezialisten sein müssen.
Willkommen im Jahr 2006!

  • Montag
  • 2.Januar 2006

WMF-Patch von Fremdentwickler

Bilder am PC anschauen - was bisher ein risikoloses Vergnügen war, kann seit neuestem zur Gefahr werden. Eine kritische Sicherheitslücke auf ALLEN Windows-Varianten seit Version 3.0 ermöglicht es Angreifern, mit Hilfe von präparierten WMF-Dateien Software auf einem Zielrechner zu installieren, gemeinerweise reicht dazu bereits das Ansurfen einer Website mit eingebautem Bild oder die Vorschaufunktion in Mailprogrammen.
Microsoft hat bisher noch keinen Patch für das Problem bereitgestellt. Ein Fremdentwickler hat sich des Problems angenommen und ein kleines Zusatztool entwickelt, das Aufrufe der kritischen DLL user32.dll abfängt und die für den Fehler verantwortliche ESCAPE-Sequenz deaktiviert. Die Grundfunktionen wie Bilder betrachten und drucken bleiben nach wie vor unverändert erhalten! Der Patch kann jederzeit über Systemsteuerung/Software deinstalliert werden, für kritische User ist der Quelltext des Patches ist ebenfalls mit dabei. Der Patch funktioniert auf Windows 2000, XP und Server 2003.
Downloadempfehlung!

 

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