Whoever coined the phrase "Quiet as a mouse" has never stepped on one.

Sie sehen derzeit alle Beiträge vom
August 2006

 

  • Mittwoch
  • 30.August 2006

Getränkeautomat im Postbus?

Nach 14 Monaten Testphase musste dieses ehrgeizige Vorhaben wieder beendet werden, weil technisch nicht umsetzbar: Die Automaten haben das Rütteln im Postbus nicht überlebt. "Das Projekt ist technisch noch nicht umsetzbar, obwohl es von den Kunden gut angenommen wurde" war der Kommentar des Initiators Gernot Hubner. Innerhalb von 5 Jahren hätten 150 Busse mit Getränkeautomaten ausgerüstet werden sollen.
Bemerkenswert: 59 Jahre nach dem ersten Überschallflug, 37 Jahre nach der ersten Mondlandung schafft man es nicht, in einen 100 km/h schnellen Postautobus einen funktionierenden Getränkeautomaten einzubauen.

  • Montag
  • 28.August 2006

Job des Lebens – Zweiter Teil

Vor etwa 2 Jahren gab es eine Imagekampagne von ORF, Wirtschafts- und Gesundheitsministerium mit dem Slogan "Job des Lebens", um das Ansehen der Berufe im Pflegebereich zu heben. Ich habe damals meine Meinung dazu ausführlichst kundgetan und nicht nur positive Reaktionen erhalten. Fazit nach zwei Jahren: Nach wie vor herrscht ein Mangel an Pflegekräften, weil erstens ja die Ausbildung ein bißl dauert und zweitens der zugehörige Werbefeldzug nicht besonders gelungen war.
Zu dieser Einsicht dürfte jedenfalls das Gesundheitsministerium gelangt sein, weil die zugehörige Internetdomain www.jobdeslebens.at nicht verlängert wurde und nun auf einen deutschen Internetdienstleister eingetragen ist. Unter der genannten Adresse gibts nun eine ausführliche Infowebsite zum Thema Rollos und Sonnenschutz, gestaltet von ebendiesem Internetdienstleister, der seinem Kunden die zusätzlichen Besucher durch die auf die Rollos geroutete Domain als alleinigen Verdienst der tollen neuen Website verkaufen wird. Und ich bin davon überzeugt, daß das dem Ministerium noch nicht einmal aufgefallen ist.
Was das Gesundheitsministerium sicher auch nicht weiß: nach wie vor landen relativ viele Nutzer von Google nach Eingabe von "job des lebens krankenpflege" auf meinem Artikel, der sich mit der Kampagne beschäftigt (no na - ich hatte immer Suchplatzierungen oberhalb der Kampagnenwebsite). Offenbar hat sich "Job des Lebens" bei der Zielgruppe doch als Synonym für Pflegeberufe bis ins Langzeitgedächtnis durchgegraben. Schade für uns alle, wenn diese Interessenten nun halt keinerlei Info im Netz mehr finden, nur weil die Kampagne damals ja nur einige Wochen gelaufen ist. Es wird gerade im staatlichen Bereich so viel Geld für Unsinn rausgeschmissen - warum scheitert es hier an zwei mal 36 Euro für die Verlängerung einer Internetdomain und vielleicht 10 Arbeitsstunden, um ab und zu die Links auf der Website aktuell zu halten? Vielleicht hätte das Ministerium jemanden fragen sollen, der sich auskennt...

  • Samstag
  • 26.August 2006

Straße ohne Wiederkehr

Da ja die Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 nach Norden erst am 2 September von unserem Bürgermeister durchgeführt werden muß, sind alle durch den Bau nötigen Straßensperren nach wie vor aktiv. Daher kann man etwa weiterhin nicht von der Donaufelder Strasse näher als 50 Meter an die Wagramer Strasse heranfahren, von queren oder abbiegen gar nicht zu reden. Bisher konnte man sich helfen, indem man bei der letzten Fahrverbotstafel rechts in die St. Wendelin Gasse einbog und wieder links zur Wagramer Strasse weiterfuhr - ein Schlenker von 50 Metern, der einen Umweg von zwei Kilometern erspart hat. Weil natürlich hierzulande nicht sein kann, was nicht sein darf (daß etwa ein einfacher Bürger einen beamteten Baustellenkoordinator durch solche simplen Schmäh austrickst), hat man nun am Ende der St. Wendelin Gasse eine Betonwand quer hingestellt (so ein Ding, wie es auch auf Gegenverkehrsbereichen auf der Autobahn zum Trennen der Fahrbahnen eingesetzt wird). Damit kann ein normaler PKW dort nicht mehr vorbei.
Das Problem dabei: die Gasse ist eine Einbahn, die Verkehrsschilder sind nach wie vor gültig, weil nicht abmontiert oder abgedeckt. Hätte ich mich heute also getreu den Buchstaben der StVO verhalten, müsste ich vor der Betonwand samt meinem Auto kampieren, denn gegen eine Einbahn zu fahren, kostet viel Kohle, wenn man erwischt wird.
Und die Idioten, die solche Aktionen verantworten, bezahlen wir alle mit unserem Steuergeld. Und mit der Kohle, die durch Strafmandate eingenommen wird, die aus solch hirnlosem Tun resultieren.

  • Mittwoch
  • 23.August 2006

Webdesigner mit Spezialkenntnissen

Auf der spanischen Jobbörse Trabajar.com sucht eine Internetagentur derzeit einen Webdesigner mit folgenden Softwarekenntnissen:

-> Macromedia DreamWeaver MX 2004 + Crack Full
-> Macromedia FireWorks MX 2004 + Crack Full
-> Macromedia Flash MX 2004 + Crack Full

Und wundersamerweise ist das Inserat noch immer online. Offenbar hat sich noch niemand gemeldet...
Es gibts das Ding aber auch auf Flickr, sollte die Firma doch irgendwann draufkommen, daß da was nicht passt.
(gefunden bei Text & Blog)

  • Montag
  • 21.August 2006

Wer wird Millionär?

Dieser Herr wird Millionär. Und zwar unglaublich cool und stilvoll - ansehen :-) ))

  • Freitag
  • 18.August 2006

Sichere Tischkreissäge

gefunden im TechEBlog: die sicherste Tischkreissäge der Welt. Sawstop schickt ein elektrisches Signal durch das Sägeblatt und überwacht dieses Signal auf Änderungen. Sobald ein Mensch das Sägeblatt berührt, ändert sich das Signal - und das Sägeblatt wird innerhalb von 3-5 Millisekunden von einer Aluminiumbremse zum Stillstand gebracht. Die Trägheit des Sägeblattes wird ausgenutzt, um dieses durch den Schwung aus der schnellen Bremsung unter den Sägetisch zu befördern. Die Demovideos (mit einem Würstchen als Testobjekt) sind beeindruckend, schon bei TechEBlog gabs eines zu bestaunen.

  • Donnerstag
  • 17.August 2006

Die Mini-Wohnalternative

Es ist unglaublich, aber man kann tatsächlich auf etwa 6,5 m2 wohnen, leben und arbeiten (kein Tippfehler - tatsächlich weniger als ein normales Badezimmer!). Jay Shafer, der Gründer und Eigentümer der Tumbleweed Tiny House Company wohnt in einem solchen Haus und plant und verkauft diese Minis. Es gibt Grundrisse von 6,5 m2 bis etwa 46 m2, die Preise für komplette Häuser beginnen bei etwa US$ 30.000.-, Pläne zum Selberbauen gibts um US$ 850.-

Bump Keys

Ein Artikel im TechEBlog hat mich letztens wirklich verblüfft: mit Hilfe sogenannter "Bump Keys" soll es möglich sein, beliebige Schlösser aufzusperren, die auf der Technik von Zylinderschlössern basieren. Der Videobeitrag dazu stammt aus Holland und die gezeigten Schmäh sind durchaus eindrucksvoll. Sofern es sich dabei nicht um einen verspäteten Aprilscherz handelt, denn ich hab das (noch) nicht ausprobiert.

Only the best magic card trick in the world!

letztens gefunden bei Lifehacker: der angeblich weltbeste Zaubertrick mit Spielkarten uberhaupt. Keine Ahnung, ob es tatsächlich der beste Trick ist - aber eindrucksvoll ist er allemal.

Windows-Ordner farblich kennzeichnen

gefunden bei Lifehacker: der Foldermarker. Mit diesem Freeware-Tool lassen sich Windows-Ordner mit Rechtsklick farblich kennzeichnen und mit Icons wie "In Arbeit" oder "privat" versehen. Download-Empfehlung!

  • Mittwoch
  • 16.August 2006

Wetten, daß etwas nicht stimmt?

Wenn man aufmerksam durch Wien fährt, fallen die vielen leerstehenden Geschäftslokale auf, die einst von Kleinbetrieben und Nahversorgern gemietet waren. Stellvertretend für viele andere Grätzel seien hier der Genochplatz und die Floridsdorfer Hauptstrasse genannt. In die leerstehenden Lokale ziehen dann oftmals Wettcafés und Automatencasinos ein.
Ich frage mich schon länger, was zuerst kommt: das Wettcafé/Automatencasino oder die Unmengen an Gesindel, das sich im Umkreis von derartigen Lokalen herumtreibt. Zieht das Wettcafé ursächlich dort ein, wo bereits Mengen an bierbefahnten, ungepflegten, grauslichen Suffköpfen herumlungern? Erscheinen diese Gestalten erst, nachdem das Wettcafé/Automatencasino eröffnet? Sind diese Gestalten überhaupt Kunden oder warten sie nur, ob einer der Besucher beim Rausgehen Geld verliert? Ich habs dann beobachtet - viele der Leute, die etwa am Genochplatz das Wettcafé frequentieren, sehen tatsächlich so aus. Damit stellt sich eine weitere Frage: hatten die schon vorm regelmäßigen Besuch des Wettcafés diese Optik oder sackt man erst ab, wenn man dort regelmäßig hingeht? Mir kommt vor, daß durch so ein Lokal und die davon angelockten seltsamen Menschen ein Grätzel endgültig zum Problemgebiet wird.
Seit neuestem hat nun der Beschiß mit Wetten eine neue Dimension erreicht - die Zielgruppe wird nun auch per TV umworben. Statt nächtlicher Fernsehserien gibts nun in den Österreich-Kanälen von Sat1, Pro7 und Kabel1 das Wettstudio, um noch mehr Leuten das Geld aus der Tasche ziehen zu können. Ich kenn aber niemanden, der durch Wetten reich geworden wäre - ausser offensichtlich die Betreiber der Wettlokale. Die Kriegskassen der Betreiber dürften wirklich prall gefüllt sein, denn die gemieteten Objekte werden sauteuer renoviert, mit modernster Technik eingerichtet und üppig mit Leuchtreklamen dekoriert. Wett- und Spielsucht der Österreicher werfen also jede Menge Kleingeld ab. Ob es allerdings moralisch vertretbar ist, sich daran einen goldenen Arsch zu verdienen, steht auf einem anderen Blatt. Ich finds traurig und armselig.
Es stellt sich auch die Frage, woher denn die Kunden der Lokale das Geld zum Verspielen oder Verwetten nehmen, wenn nach olfaktorischer Analyse bereits jede Menge des Gehalts für Bier und Zigaretten draufgegangen sein dürfte und die Optik nicht darauf schließen lässt, daß man es unbedingt mit einem top-verdienenden Generaldirektor zu tun hat? Ich trau mich jedenfalls nimmer, abends am Genochplatz umringt von zwielichtigen Gestalten am Bankomat Geld zu beheben.
Fazit: erst wenn der letzte Greissler durch ein Automatencasino ersetzt wurde, werden wir merken, daß man die Früchte auf den Rädern der einarmigen Banditen nicht essen kann.
Update 22.11.2007: mittlerweile ermittelt die Justiz gegen den Automatengiganten Novomatic, weil der Verdacht besteht, daß einige der Automaten nicht wirklich den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Details dazu hier.

  • Sonntag
  • 13.August 2006

6 Jahre EGM-Weblog

Gestern wurde mein Weblog 6 jahre alt - genau am 11.8.2000 erschien mein erster Beitrag, damals noch bei Editthispage. Seither sind mehr als 1700 Beiträge zusammengekommen, die insgesamt mit mehr als 4000 mehr oder minder schmeichelhaften Kommentaren bedacht wurden.
Der Start war die legendäre Weblog-Rallye, in der man in möglichst kurzer Zeit etwa zwei dutzend Weblogs absurfen sollte. Ich wurde damals 8., wenn ich mich richtig erinnere. Ich weiß jedenfalls noch, daß ich danach die einzelnen teilnehmenden Weblogs gründlicher abgesurft bin und von der Idee begeistert war. Teilgenommen haben damals etwa der Schockwellenreiter, Traumwind, EuroRanch und Serendipita (bei den letzten beiden führt der Link sogar noch auf den originalen Rallye-Eintrag). Diese Weblogger sind also erstens noch länger aktiv und zweites als "Geburtshelfer" meines Weblogs anzusehen.
Bilanz nach 6 Jahren: die Schreiberei hier macht mir genausoviel Spaß wie am Anfang. Mittlerweile gehört das zu meinem Leben, genauso wie etwa der Morgenkaffee. Und meine Website wird unter den seltsamsten Suchbegriffen gefunden.

  • Freitag
  • 11.August 2006

Simple Balkengrafiken in Excel

Gefunden auf Lifehacker: ein unglaublich einfacher und schlauer Trick, um Balkengrafiken in Excel innerhalb einer Zelle zu erzeugen.


Der Schmäh besteht darin, die Excel-Funktion WIEDERHOLEN (engl. REPT) dafür zu nutzen. WIEDERHOLEN wiederholt einen gegebenen Text X-mal und hat folgende Syntax:

WIEDERHOLEN(text,wie_oft_wiederholen)

Der Ausdruck WIEDERHOLEN("X",10) ergibt also die Ausgabe "XXXXXXXXXX". Wenn man nun anstelle des X einen senkrechten Strich wiederholen lässt und die jeweilige Zelle in Arial 8 Punkt formatiert, ergeben sich herrlich simple Balken.
Der Artikel auf Juiceanalytics hatte viele Reaktionen und Ideen der Websitebesucher zur Folge, so gabs kurz darauf einen Folgeartikel mit noch mehr Ideen dazu sowie einer Beispieldatei zum Download.

Sprengstoffhunde

Gestern abend bei den Nachrichten, als berichtet wurde, daß ab sofort wasweißichwo doppelt soviele Sprengstoffhunde eingesetzt werden, durchzuckte mich ein unangenehmer Gedanke:
Was passiert eigentlich, wenn man zu einem Sprengstoffhund "Platz" sagt?
Hab schlecht geschafen deshalb.

  • Donnerstag
  • 10.August 2006

Mike gets a new office!

Wer bei seinen Kollegen besonders beliebt ist, dem wird in seiner Abwesenheit das Büro renoviert. Sehenswert.

Der Elektromotor des McGyver

Wenn man einem Physikfreak eine Holzschraube, ein Stück Kabel, einen Minimagnet und eine Batterie in die Hand gibt, kann daraus tatsächlich binnen 15 Sekunden ein funktionstüchtiger Elektromotor entstehen. Drehzahl bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute, allerdings garantiert sinnfrei.

Pimp my ride military edition

Dieser Opel Kadett wurde wohl von einem Militärfan gepimpt: man beachte die liebevolle Detailarbeit etwa mit einem Helm als Waschwasserbehälter, einer Gasmaske als Luftfilter oder einem Klappspaten als Lenkrad. Auch der Motorraum komplett in Tarngrün ist sehenswert.

Wer kann einen Harrier brauchen?

Beeilung - bei eBay.co.uk läuft die Auktion noch 5 Stunden lang: ein entmilitarisierter Harrier aus den 80er-Jahren. Länge 14,20m, Spannweite 7,60m, Höhe 3,71m. Der momentane Stand der Gebote liegt bei 65.512 britischen Pfund (das sind etwa 97.300 Euro). Das Teil kann vorher besichtigt werden, zum Versand gibts folgende Info: Will arrange for local pickup only (no postage)

Case-Modding für Futurama-Fans

Gefunden auf A Welsh View: Leela und Bender aus Futurama als PC-Casemods. Eine Beschäftigung für lange Winterabende...

  • Montag
  • 7.August 2006

42 String Guitar

Schaut auf den ersten Blick aus wie eine gute Arbeit in Photoshop: die Gitarre mit 42 Saiten. Aber über diese Website kommt man auf die Seite (Saite?) von Linda Manzer, einer Dame die seit 30 Jahren tolle Gitarren baut, wo sich das Teil unter Custom Designs als Auftragsarbeit für Pat Metheny tatsächlich wiederfindet. Es dürfte also echt sein.

In 1984 Pat Metheny asked me to design and build a guitar with " as many strings as possible" The resulting collaboration was the Pikasso guitar. This instrument took 2 years to build (approximately 1000 hours), and when the 42 strings are strung up to high tension, the Pikasso is under approximately 1000 lbs pressure. It weighs 6.7 kg

Große Frage allerdings noch: das edle Teil hat 7 Mal mehr Saiten aufgezogen als eine konventionelle Klampfe. Wo lässt man sich die zusätzlichen 12 Hände wachsen?

 

Seite 1 von 212

© 2008 EGM Werbegrafik ● Ernst G. Michalek ● A-1220 Wien, Reclamgasse 13 ● Tel. +43 (0)699 / 120 15 308 ● E-Mail:www@egm.at ● Impressum