DAS Britney & Kevin-Sexvideo
Sensation im Internetz: das Sexvideo von Britney & Kevin gibts auf blog.deobald.org! Surfbefehl!
Sensation im Internetz: das Sexvideo von Britney & Kevin gibts auf blog.deobald.org! Surfbefehl!
Klingt extrem, ist es auch: mit diesem VW-Bus schnupft man auf der Rennstrecke so ziemlich alles. Die Karosserie stammt von einem T1, Baujahr 1962 und die Technik wurde einem Porsche 993 entnommen. Ergibt ein brutales Kampfzapferl - ein eindrucksvolles Video gibts im Rest des Beitrags (weiterlesen...)
Seit kurzem steht Opera Mini in Version 3 zum Download bereit. Die vorige Version hatte ich ja bereits am Handy installiert und darüber berichtet - die neue Version bietet nun auch einen RSS-Reader und unterstützt sichere Verbindungen. Eine Übersicht der neuen Features gibts hier. Opera Mini kann man entweder via PC downloaden und am Handy per Datenkabel, IR oder Bluetooth installieren oder per WAP direkt aufs Handy holen - Besuch auf operamini.com mit dem Handybrowser genügt.
Es gibt auch einen Online-Simulator des Browsers. Damit kann man am PC im "großen" Browser ausprobieren, was der "kleine" kann, wenn er erstmal am Handy installiert ist. Feine Idee!
Die Sportredaktion der Einheitszeitung neuen Tageszeitung "Österreich" ist offenbar mit viel Phantasie gesegnet. Oder man hat einen Redakteur angestellt, der seinen Körper verlassen und Geistreisen durchführen kann. Anders ist es wohl kaum zu erklären, daß bei der Kuratoriumssitzung des SK Rapid kein Redakteur körperlich anwesend war und trotzdem in "Österreich" ein Artikel mit recherchierten, knallharten Fakten zu ebendieser Sitzung erschienen ist. Der SK Rapid bestreitet das jedenfalls auf der offiziellen Website und meint ebendort, es wären bereits "wiederholt Falschmeldungen über den SK Rapid in der Tageszeitung Österreich" verbreitet worden:
Alle im Artikel erwähnten Themen, Zitate und beschriebenen Beobachtungen sind reine Spekulation!
Man will in Zukunft auch weiterhin Falschmeldungen und aus den Fingern gesaugte "Fakten" auf der offiziellen Website richtigstellen und auch Gegendarstellungen beantragen.
Update 29.11.: Was ich mir heute früh bei der Fahrt zur Arbeit so überlegt habe: "Österreich" kann nach gerade mal einigen Wochen am Markt auf eine stolze Anzahl an Fehlleistungen und aus den Fingern gesaugten Storys zurückblicken. Und es ist für die Zukunft ziemlich egal, wie ernst man es ab sofort mit der Wahrhheit meint - der Ruf ist bereits ruiniert. Auf der Kreuzung Gürtel/Döblinger Hauptstrasse verteilen einige Studenten täglich das Käseblatt gratis - und es öffnen 2/3 der Autofahrer nicht mal mehr die Fenster, um eine Zeitung geschenkt zu bekommen. Gründlicher kann man einen Zeitungsstart wohl nicht versemmeln.
If you make something idiot-proof, the nature develops better idiots.
Der tägliche Wahnsinn an der Hotline über einen ganz besonders schlauen Anrufer. Übrigens auch sonst lesenswert, deshalb ab sofort in der Leseliste.
Gerade eben las ich in der Farbbeilage der Sonntags-Krone eine doppelseitige, als redaktioneller Artkel aufgemachte Einschaltung der Telekom Austria. In dieser Einschaltung wird der BusinessWeb Assistant beworben, eine internetbasierte Lösung für Klein- und Mittelbetriebe, um die eigene Website zu gestalten und zu verwalten. Es handelt sich dabei im Prinzip um ein Content-Management-System für tausende Nutzer auf Basis von 120 Website-Vorlagen, mit der Möglichkeit, vorgefertigte Bausteine wie Newsletterversand, Webshops und dergleichen ebenfalls in die einzelnen Websites einzubauen. Das Tool wird von der Telekom Austria als "Zugabe" zu einem Breitband-Internetzugang angeboten - um nur 4,90 Aufpreis.
Ich denke, daß es hier wohl darum geht, die Kundenbasis im Bereich Internetzugänge auszubauen und das Tool ein gutes Mittel ist, die Kunden auch langfristig an die Telekom zu binden. Es sind 24 Monate Mindestvertragsdauer nach der Probezeit vorgesehen, und auch danach wird wohl kaum jemand das ganze wieder kündigen, weil ja bei einem Wechsel des Anbieters die eigene Website ebenfalls nicht mehr verfügbar sein würde. Die Telekom wildert damit also zu extremen Dumpingpreisen in einem Bereich, in dem sie bislang nicht wirklich Anbieter war, einfach um mehr Kunden mit Netzzugängen an sich zu binden.
Dieser Preis kann nur angeboten werden, da die Telekom so viele Kunden hat, wie kein anderer Mitbewerber in Österreich. So können die Erstellungs- und Wartungskosten auf entsprechend viele Nutzer aufgeteilt werden, wovon Kleinbetriebe, die derartige Systeme anbieten, nur träumen können. Und selbst dann ist es fraglich, ob es möglich ist, um 4,90 pro Nutzer und Monat ein entsprechendes Tool zu entwicklen, zu warten und pflegen und entsprechende Supportleistungen wie Hotline und dergleichen anzubieten, ohne das Produkt mit dem Ertrag aus den Internetzugängen querzufinanzieren. Das ist meines Erachtens eindeutig unterhalb jeglicher wirtschaftlicher Kalkulation und wird wohl nur verrechnet, damit das Produkt einen buchhalterischen Preis hat. Ausserdem wäre es wohl einem Kleinbetrieb wie dem meinen kaum möglich, mit einer Doppelseite in der Sonntags-Krone das Ganze so massiv zu bewerben. Eine Doppelseite in der Krone Bunt kostet sagenhafte 63.920 Euro (Quelle), das sind also 13.045 BusinessWeb-Assistant-Monatsgebühren, die verkauft werden müssten, um den UMSATZ zu machen, den alleine dieses eine Inserat kostet - Gewinn wurde da aber noch kein Cent gemacht. Und damit ist die Werbung aber noch nicht erledigt, denn es gibt ja auch eine Website dazu und wahrscheinlich noch weitere Inseratenschaltungen. Von gewinnbringender Kalkulation sind wir also ganz eindeutig weit weg.
Auf den ersten Blick sieht das nach einer echten Alternative aus, um nicht, wie es die Telekom im Inserat so treffend formuliert "von Web-Programmierern abhängig zu sein". Leider haben es manche Branchenkollegen nicht verstanden, den Kunden auch entsprechende Betreuung zu bieten und somit diesen Ruf begründet - bei einer seriösen Firma wird man die einfache Möglichkeit, Website-Updates schlicht per Mail durchzugeben und am nächsten Tag perfekt umgesetzt im Netz vorzufinden wohl nicht als Abhängigkeit empfinden. Auf den zweiten Blick ist man damit aber von der Telekom abhängig: ein Providerwechsel zu einem günstigeren oder leistungsfähigeren Anbieter ist nur mehr schwer möglich, weil die Website in keiner Weise auf einen anderen Server transferiert werden kann, was bei einer konventionell erstellten Website (ob mit oder ohne CMS) überhaupt kein Problem ist. Aber eine solche Lösung kann eben nicht alles - in den meisten Fällen ist man weiterhin beim Profi besser aufgehoben als bei halbherzigen Kundenbindungsprogrammen. Die Telekom wird es nicht schaffen, ambitionierte und gut organisierte Kleinbetriebe damit umzubringen, selbst wenn die Verantwortlichen das gerne sehen würden:
Fazit: meine Kunden können sich beruhigt um Ihr Geschäft kümmern, wir kümmern uns um ihren Internetauftritt. Soll doch jeder das tun, was er perfekt kann, das ergibt perfekte Resultate. Wem das egal ist, wie er vertreten ist, für den gibts ja immer noch die Telekom.
Mehr zur EGM-Arbeitsphilosophie gibts hier zu lesen, Rückfragen und Kommentare sind gerne gesehen!
Bei der Entwicklung von XP Media Center Edition wurde in den Bastelstuben von Microsoft zum Standardtheme "Royale" auch eine schwarze Variante gebaut. Diese wurde jedoch nie offiziell veröffentlicht - bis jetzt (so stehts zumindestens auf dieser Page zu lesen). Und dort kann man sich das hochelegante Theme auch herunterladen, dann entpacken nach C:\WINDOWS\Resources\Themes\Royale Noir, Doppelklick auf luna.msstyles und aktivieren. Funktioniert prächtig und benötigt keine gepatchte UxTheme.dll, dürfte also echt sein.
Update 9.10.2008: ein weiteres von Microsoft signiertes Theme in Dunkelblau wurde auf Lifehacker vorgestellt, das hier und hier heruntergeladen werden kann.
Unglaublich vielseitig: Bohemian Rhapsody von Queen - interpretiert im Stile von 25 verschiedenen Sängern. Sollte man gesehen haben:
Sowas hab ich auch noch nicht gesehen: grafisches Multiplizieren. Keine Ahnung, ob das mit beliebigen Zahlen geht, der Trick ist jedenfalls beeindruckend. Weiß einer meiner Leser, wie das funktioniert?
Update 28.11.: gerade eben hab ich auf TechEBlog eine weitere grafische Multiplikationsmethode gefunden. Funktioniert etwas anders, ist aber auch beeindruckend: (weiterlesen...)
Cooler Trick mit Javascript: geh auf eine Page mit vielen Bildern (die Google Bildersuche eignet sich etwa hervorragend). Kopier den folgenden Javascript-Code in die Adresszeile des Browsers:
javascript:R=0; x1=.1; y1=.05; x2=.25; y2=.24; x3=1.6; y3=.24; x4=300; y4=200; x5=300; y5=200; DI=document.getElementsByTagName("img"); DIL=DI.length; function A(){for(i=0; i-DIL; i++){DIS=DI[ i ].style; DIS.position='absolute'; DIS.left=(Math.sin(R*x1+i*x2+x3)*x4+x5)+"px"; DIS.top=(Math.cos(R*y1+i*y2+y3)*y4+y5)+"px"}R++}setInterval('A()',5); void(0);
Beeindruckend, wie langweilig manchen Zeitgenossen sein muß, um sich sowas auszudenken ![]()
(gefunden auf stopgeek.com)
Es war einmal, vor langer, langer Zeit eine Firma namens XXXXX. Diese Firma war etwas besonderes, denn wenn man ein Gerät dieser Firma besaß, das nicht mehr funktionierte, brachte man es in ein Servicecenter in Brunn am Gebirge. Dort nahm ein freundlicher Techniker das Gerät in Empfang und hörte sich geduldig an, was denn das Problem mit dem Gerät wäre. Das Gerät wurde binnen weniger Tage direkt in diesem Servicecenter repariert. Wenn man das Gerät ganz dringend wieder brauchte, konnte man gegen geringe Aufzahlung auch eine Reparatur innerhalb eines Tages haben - jaja, Kinder, das klingt unglaublich, war aber wirklich einmal so. Und viele Kunden kauften sich ein XXXXX-Gerät genau in diesem Wissen - wenn es Probleme damit gäbe, wäre die Reparatur ein Klacks. (weiterlesen...)
Das wohl bekannteste Online-Nachschlagewerk zu HTML, SelfHTML von Stefan Münz soll zukünftig auf einem Wiki aufgebaut werden. Wie sinnvoll das ist, will ich hier nicht wirklich kommentieren (ich halts für Käse), aber der Test von MediaWiki für SelfHTML war sowieso bald vorbei: der dafür vorgesehene Server ist schlicht zu wenig leistungsfähig. Nach einem Bericht bei Heise war der Server schnell durch die davon generierten Besuchszahlen überfordert. Man sucht derzeit nach einem entsprechend leistungsfähigen Server für das Projekt, so stehts bei Heise. Und dieser Beitrag wird derzeit fleissig kommentiert: da beflegeln sich selbsternannte Experten der Internetologie und Serverkunde, warum denn Apache als Server dafür gar nicht geeignet sei oder wieso MediaWiki sowieso nicht in Frage käme oder warum man besser eine Java-Lösung in Betracht ziehen sollte. Genau das ist auch das Problem eines Wiki (und deshalb halt ich das Ganze für Blödsinn): es finden sich binnen kürzester Zeit Forenprofis, die alles wissen, alles können, alles schon mal gemacht oder gehört haben und dieses Wissen ungefragt der restlichen Welt aufdrängen (und all das gilt in vollem Umfang auch für die Masse an Idioten, denen es nicht zu blöd ist, etwa auf orf.at oder derstandard.at nahezu jeden Artikel kommentieren zu müssen, einige Nicknames liest man dort äusserst häufig). Ich frage mich dabei allerdings regelmäßig, WANN diese Pickel am Arsch der Gesellschaft ihre weitreichenden Erfahrungen gemacht haben sollen, wenn sie doch ihre Tage klugscheissend in Foren und Wikis verbringen. Da bleibt doch gar keine Zeit, um sooooo unfassbar schlau zu werden - oder irr ich mich da?
Meldung in eigener Sache:
Heute ist Freitag, 17. November 2006, 15:07 Uhr.
Sie rauchten Ihre letzte Zigarette am 19. Juni 2006 um 00:10 Uhr.
Damit sind Sie 151 Tage, 14 Stunden und 57 Minuten rauchfrei.
Und ausserdem 1193,85 Euro gespart, weil 6822 Zigaretten nicht geraucht. Bin stolz auf mich.
Wer auch nicht mehr tschicken will: www.rauchfrei-online.de
Echtes Viech, gute Fotomontage oder blöder Scherz einer Gummitierfabrik? Die Fotos dieses Tieres erreichten mich heute per Mail, mit dem Vermerk "Neulich auf den Malediven gefunden". Und alleine die Vorstellung, daß sich so ein Viech im selben Wasser wie ich herumtreibt, jagt mir Schauer über den Rücken und könnte mich davon abhalten, zukünftig ins Meer zu gehen. Weiß einer meiner Leser mehr drüber?
(weiterlesen...)
gefunden auf ADG: diese Flash-Animation von Clayborn Creative Consulting zeigt einige Nationalflaggen - mit Kundenkommentaren, wären die Flaggen von einer Werbeagentur bei Kunden präsentiert worden. Auf den ersten Blick witzig - in der Realität hat man bei der Präsentation von Logos tatsächlich mit solchen und so ähnlichen Argumenten zu kämpfen.
Mein Mobilfunkbetreiber one gab mir bisher wenig Grund zur Aufregung. Telefonieren konnte ich überall, wo es nötig war, die Rechnungen hielten sich auch in vertretbarem Rahmen - soweit was bisher alles OK. Bis gestern.
Weil ich noch einen Tarif von vor 5 Jahren habe (der dafür noch sekundengenau abgerechnet wird) und am Handy normalerweise keine Internet-Surf-Orgien veranstalten will, habe ich ein inkludiertes Web-Datenvolumen von "nur" 10 MB. Reicht normalerweise locker, um einmal am Tag über das eingebaute Mailprogramm eine Übersicht der eingegangenen E-Mails abrufen zu können. Seit etwa zwei Monaten nutze ich als Hauptsammelstelle für alle meine Mails aber Gmail, das zwar einen wunderbaren Spamfilter bietet, aber mit dem internen Mailprogramm des 6230i nicht zum laufen zu bringen ist. Egal - es gibt ja ein WAP-Interface dafür, das auch hervorragend funktioniert und recht schnell ist. Und so hab ich in den vergangenen Wochen meine Mails halt per WAP abgerufen.
Wie hab ich gestern gestaunt, als ich meine aktuelle Rechnung näher durchgesehen habe: anstatt meiner gewohnten Gutschrift für 10 MB Datenvolumen stand dort eine Zahl, die ich erst mehrmals ansehen musste, um die Ungeheuerlichkeit dahinter zu entdecken: für 2.697 kB Datenvolumen will one doch tatsächlich 47,76 Euro von mir. Die Begründung, laut Hotline ist, daß die 10 MB Gutschrift nur für Web-Verbindungen über den Web-Zugangspunkt gelten, nicht jedoch für WAP! Ich habs mir ausgerechnet: wenn man bei one über den falschen Zugangspunkt einsteigt (der sich übrigens im Handy für den internen Browser nicht ändern lässt!!!!), würde ein Gigabyte Datenübertragung 18.565 Euro kosten - und das in Zeiten von mobilen Breitband-Internetzugängen, wo man etwa 500 MB im Monat um 35 Euro bekommen kann. Ich hab dann meine Rechnungen der letzten Monate durchforstet und bin drauf gestoßen, daß mir one für 4,5 MB Datentransfer insgesamt 81 Euro verrechnet hat!
Wie die Story weitergeht, weiß ich noch nicht. Es folgt jedenfalls ein gesalzener Brief an one, die sollen sich was einfallen lassen. Ich halt das für eine bewusste Kundenverarsche sondergleichen - denn dass dieser MB-Preis noch niemandem bei one negativ aufgefallen wäre, kann ich nicht glauben. Irgendwelche Tipps der Leserschaft bezüglich empfehlenswerter Handyprovider? Mein Vertrauen in one ist schwer erschüttert, gefühlsmäßig wird es wohl nicht ohne Wechsel des Anbieters enden.
Update 23.11.2006: Heute rief mich One nach einem recht scharf formulierten Fax tatsächlich an - um mir mitzuteilen, daß man da nix machen könne weil die Datentransfers ja schließlich stattgefunden haben und das halt soviel kostet. Das Telefonat verlief entsprechend laut (von meiner Seite), was aber nix am Ergebnis änderte. Und Wunder geschehen: 10 Minuten später ein erneuter Anruf, in dem man mir versprach, mir die Hälfte der angefallenen Kosten auf der nächsten Rechnung gutzuschreiben. Immerhin 40 Euro gibts zurück und ich bin wieder einigermaßen versöhnt. Wenigstens etwas.
Unser Verkehrsstadtrat Schicker meinte zu einer kolportierten Ausdehnung aller Parkpickerlzonen bis 22:00 Uhr spontan:
Sollte es zur Ausdehnung kommen, würde das Pickerl auch entsprechend teurer werden. (Quelle: derStandard.at).
No na, Herr Schicker: hätt uns ja auch gewundert, wenn zuerst einmal über den weiteren Sinn einer Zeitverlängerung gesprochen wird. Wir hätten aber auch selbst gewusst, dass schlicht ein Vorwand gesucht wird, um das Parkpickerl verteuern zu können. Es ging doch von Anfang an nur darum, den Bürgern nun auch Kohle fürs Stehenlassen des Autos wegzunehmen, weil fürs Fahren zahlen wir ja bereits genug. Nur hatte keiner der Stadtpolitiker je genügend Mut, das auch zuzugeben.
Die Salzburgerin, in deren Vorgarten eine Fliegerbombe gefunden und am vergangenen Freitag spektakulär gesprengt wurde, soll rund 100.000 Euro dafür zahlen. Nur die Entschärfung selbst ist Bundesangelegenheit, die Kosten für alle Vorarbeiten muss die Supermarktangestellte selbst tragen.
Quelle: derStandard.at
Alles, was man sonst so in seinem Garten findet, ob Öl oder vergrabene Schätze, gehört dem Staat. Eine Fliegerbombe offenbar nicht - die gehört dem Besitzer des Grundstücks. Die betroffene Dame hat jedenfalls mit einem Supermarktsgehalt schuldentechnisch bis ans Ende ihrer Tage ausgesorgt. Eine unglaubliche zynische Rechtsaufassung, die dazu führen wird, dass zukünftig von Privatleuten gefundene Fliegerbomben flink wieder von einer Schicht Erde bedeckt werden und der Gartenteich halt woanders ausgehoben wird. Oder man verkauft das Grundstück.
Gestern mittag diskutierten wir auch drüber, ob es wohl ausreichen würde, das Gelände schlicht abzusperren: ein paar fette Schilder "Betreten verboten - Explosionsgefahr" an die Grundstücksgrenze und einen entsprechenden Zaun rundherum. Jeder, der trotzdem reingeht - Pech. Und jeder, der sich bemüßigt fühlt, mein Grundstück von Bomben zu säubern, darf es zuerst kaufen. Oder ob es genügt, sich auf den Standpunkt zu stellen, man habe die Bergung nicht in Auftrag gegeben, sondern die Stadt Salzburg hätte das veranlasst. Kennt sich jemand meiner Leser in der österreichischen Rechtssprechung soweit aus, um das beurteilen zu können?
Fakt ist jedenfalls, daß unser Bananenstaat nur soweit für seine Bürger sorgt, als sich mit ihnen Steuergeld verdienen lässt. Auf Einzelschicksale nimmt man keine Rücksicht. Es hätte mich auch gewundert, wenn ein typisches Polit-Arschloch mit einem monatlichen Nettoverdienst von mehr als 10.000 Euro noch ermessen kann, wieviel Kohle 100.000 Euro für einen Normalverdiener sind. Schämt euch, ihr Geier.
geistert im Moment durch alle Weblogs, daher hauptsächlich als Notiz für mich selbst: Tolle Idee dieser beiden Herren, das Browserfenster selbst als Bühne zu verwenden.
(gefunden beim Werbeblogger)
Ältere Beiträge »
© 2008 EGM Werbegrafik ● Ernst G. Michalek ● A-1220 Wien, Reclamgasse 13 ● Tel. +43 (0)699 / 120 15 308 ● E-Mail:www@egm.at ● Impressum