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Februar 2007

 

  • Montag
  • 19.Februar 2007

Media Center für die Wii

WiiAUDIO ist ein Mediacenter-Server für die Wii und wird auf einem PC im angeschlossenen Netzwerk installiert. Indem man die IP des PC mit der Wii aufruft, soll es damit möglich sein, MP3s und Videos vom PC auf die Wii zu streamen. Notiz an mich selbst: muß ich testen.

Internetvideos auf der Wii

Die Videoplattform StumbleVideo bietet für Wii-Besitzer eine optimierte Bedienoberfläche an. Wenn man mit dem Browser der Wii auf video.stumbleupon.com surft, so bekommt man eine eigens für die Wii gebaute Oberfläche zu sehen, wo man mit der Wiimote herrlich einfach die besten Internetvideos durchsurfen kann: das Steuerkreuz dient zum Vor- und Zurücksurfen und zum Bewerten der Videos. Die Videos stammen von den üblichen Verdächtigen YouTube, Google und dergleichen und sind in "Channels" sortiert, je nachdem, nach welcher Art von Video gerade der Sinn steht.
Wer die Website vom PC aus ansteuert, bekommt zwar nicht die simple Wii-Oberfläche zu sehen, aber möglicherweise ist das ebenfalls der Beginn einer guten Freundschaft - denn Videos zu durchstöbern macht auf StumbleVideo riesig Spaß.

  • Donnerstag
  • 15.Februar 2007

Geburtstagsgeschenk

Weil ich mir jedes Jahr auch gern selber etwas zum Geburtstag schenke, musste ich heuer nicht lange überlegen: die neue Nintendo-Konsole Wii sollte es werden. Leider sind ja die Dinger in Österreich seit Dezember ausverkauft, deshalb folgte letzte Woche eine Bestellung bei Amazon, denn in Deutschland ist die Konsole bereits wieder lagernd. Zusätzlich zur Konsole hab ich mir Zelda bestellt, auf einen zweiten Controller hatte ich (vorerst) verzichtet. Am Dienstag war schließlich das Paket in der Post.
Erste Überraschung beim Auspacken: die Wii ist viel kleiner als ich das erwartet hätte - gerade mal so groß wie ein externer CD-Brenner. Gefühlsmäßig hätte ich einen Ziegel in der Größe der alten PS2 erwartet. Dadurch nimmt das Gerät wenig Platz im Regal unterm Fernseher ein. Zweite Überraschung: die Präzision der Bedienung trotz revolutionärem Konzept. Die neuartigen Controller sind nur in den ersten 5 Minuten ungewohnt, danach läuft die Bedienung unglaublich intuitiv, zielgenau und einfach ab. Beim Einstieg helfen die leicht zugänglichen Spiele von Wii Sports (das mit der Konsole mitgeliefert wird) und Wii Play (das man um 10 Euro Aufpreis beim Kauf eines Controllers dazubekommt). Diese beiden Spiele machen aber hauptsächlich mit menschlichen Mitspielern Spaß, deshalb war einer der ersten Wege in den Gewerbepark - noch zwei Controller besorgen. Das neue Bedienkonzept war für mich der eigentliche Grund, mir die Wii zuzulegen, weil ich mich nur zu gut noch an die verspannten Schultern nach mehreren Stunden Dauerspielens auf meinem alten SNES erinnern kann. Und ich wollte ausserdem das neue Zelda haben. Mit den Wii-Controllern limitiert sich die Spielzeit weitgehend selbst, denn beim Einstieg reicht eine Stunde durchgehendes Spielen, um eine Pause für eine gute Idee zu halten. Apropos Pause: die Wii fordert auch nach einiger Spielzeit selber dazu auf, Pausen zu machen.
Nach der Grundeinrichtung der Konsole hat man sogar Internetzugang (sofern man, wie ich, ein WLAN daheim hat). Über den Nintendo-Shopkanal lässt sich dann ein Browser auf Opera-Basis herunterladen, mit dem man verblüffend einfach und gut im Netz surfen kann. Richtig Spaß macht das allerdings hauptsächlich bei Wii-optimierten Websites mit entsprechend großen Bedienelementen, die man mit den Controllern auch gut trifft. Eine davon ist etwa Wiicade.com, wo man dutzende Flash-Games findet, die allesamt mit der Wii spielbar sind. Oder Finetune, ein Internet-Radioportal, auf dem man mit der Wii verschiedene Webradios hören kann. Um solche und ähnliche Tipps auch in Zukunft unterzubringen, gibts hier ab sofort die neue Kategorie Wii.
Fazit: ich bin begeistert und werde weiter berichten. Auch über allfällige Gewichtsabnahme, die für häufigen Wii-Gebrauch ja auch schon kolportiert wurde.

  • Montag
  • 12.Februar 2007

Simple CSS-Vorlagen

Mitch Bryson bietet auf seiner Website 12 CSS-Vorlagen für klassische Website-Basislayouts zum Download an. Diese Vorlagen können als Basis für eigene CSS-Basteleien dienen und bieten einen guten ersten Einblick in schlankes Webdesign.

Menüleiste im IE7 ganz nach oben bringen

Die Menüleiste im Internet Explorer 7 ist nach der Neuinstallation des Browsers zuerst einmal abwesend und will einmal mit Rechtsklick auf die Symbolleiste eingeschaltet werden. Und dann ein ungewohntes Bild, denn die Menüleiste liegt dann unterhalb der Adresszeile und ist durch keinen offensichtlichen Schmäh dazu zu bewegen, woanders angezeigt zu werden. Haltet mich für altmodisch, aber eine Menüleiste gehört nach meinem Empfinden in einem Programmfenster einfach ganz nach oben. Mit einem recht simplen Registry-Hack gelingt das auch (obwohl es mE vielleicht eine tolle Idee von Microsoft gewesen wäre, die einzelnen Leisten einfach verschiebbar zu machen). Hier die Anleitung auf Deutsch:

1) Kopiere den Text zwischen den beiden Linien und speichere den Text als Textdatei ab:
-----------------------------------------------------------
REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Toolbar\WebBrowser\]
"ITBar7Position"=dword:00000001
-----------------------------------------------------------

2) Ändere die Dateierweiterung der Textdatei von .txt auf .reg
3) Nun auf die Textdatei doppelklicken und das Eintragen der Änderungen in die Registry erlauben
4) Internet Explorer 7 schließen und neu öffnen.
Siehe da - die Menüleiste liegt wieder dort, wo man sie erwartet: ganz oben :-)

  • Donnerstag
  • 8.Februar 2007

Googlemail für alle! (Ich lad euch ein ;-)

Wie Golem.de berichtet und auch Google auf den Infoseiten zu Googlemail bestätigt, braucht man ab sofort keine Einladung mehr, um sich für ein Gmail-Konto anzumelden. Bisher musste man von anderen Nutzern eingeladen werden, um den genialsten Webmailer aller Zeiten nutzen zu können. Unter der Adresse mail.google.com/mail/signup ist die Anmeldung superflott erledigt - und aus eigener Erfahrung kann ich das nur wärmstens empfehlen. Ich arbeite seit etwa einem Jahr damit und bin hochzufrieden. Man hat im Vergleich zu anderen Webmail-Diensten die weitaus beste Benutzerobefläche zur Verfügung, darf insgesamt 2,8 GB Mailspeicher nutzen, alle erhaltenen Mails werden archiviert und können simpel durchsucht werden, der Spamfilter ist genial, Virenschutz ist auch dabei, Abfrage über POP3 ist ebenfalls möglich und fürs Handy gibts ein Java-Programm, mit dem man supersimpel seine Mails von unterwegs abfragen kann. Es lassen sich auch beliebig viele andere E-Mail-Adressen als Absenderadressen definieren, unter denen man über die Webmail-Oberfläche Mails versenden kann.
Fazit: holt euch flott ein Gmail-Konto, wer weiß, wie lange Google die Registrierung tatsächlich für jedermann frei zugänglich lässt - ausserdem gibt es fast nix besseres am Markt. Ich werde in den folgenden Wochen in loser Folge Tipps und Tricks zu Gmail verraten (was bisher ja wenig Sinn hatte, wenns eh noch kaum einer meiner Leser nutzt).
Dazu passend mein Eintrag von vor einem Jahr, in dem geklärt wurde, wo Google die unglaublichen Datenmengen von Gmail hinspeichert.
Update 15.2.2007: als ob ichs geahnt hätte - die Registrierung ist wiederum nur gegen Einladung zugänglich. Danke an meine Leserin Gudrun für den sachdienlichen Hinweis (siehe Kommentare)

  • Dienstag
  • 6.Februar 2007

Photoshop-Tiere

Diese Tiere existieren zwar nur virtuell, schauen aber teilweise verblüffend echt aus. Ich kenn da jemanden aus meinem Verwandtenkreis, den der Ehrgeiz packen wird...

  • Montag
  • 5.Februar 2007

Febreze selbstgemacht

gefunden auf Lifehacker: vier Rezepte für selbstgemachten Geruchsfresser à la Febreze für die Sprühflasche. Hier die deutsche Übersetzung für alle, die nicht toll englisch können: (weiterlesen...)

  • Donnerstag
  • 1.Februar 2007

Tricks beim Poolbillard

Anschauen und fleissig trainieren - wer diese Tricks beim nächsten Herrenabend im Billardcenter vorführt, dem ist die Anerkennung der Mitspieler gewiss. Kategorie: gibtsnichtsowashabichjanochniegesehen. (weiterlesen...)

Alle Nintendo-Spiele auf einmal

Auf ebay gibts derzeit alle 670 von Nintendo lizenzierten Spiele für NES (Nintendo Entertainment System, der Vorläufer von Wii, Gamecube und Super Nintendo) zu ersteigern. Als Bonus dazu gibts ein NES mit Unmengen Zubehör. Das Artikelbild mit allen Spielen ist für jeden Konsolenfan sehenswert. Und dieser Klassiker im Komplettpaket wird von den Bietern auch entsprechend gewürdigt: bei einem Startpreis von US $12,50 steht das Höchstgebot derzeit bei US $21.000.-
Wer entsprechend Kleingeld hat und noch mitbieten möchte: die Auktion läuft noch bis 3. Februar um 22:00
(gefunden bei A Welsh View)

Firefox: Letzten Tab wiederherstellen

gefunden auf Lifehacker: den letzten geschlossenen Tab in Firefox kann man mit STRG+Umschalt+T wiederherstellen. Zusammen mit den Shortcuts STRG+T für einen neuen Tab und STRG+L für die Adresszeile spart man schon 50% Zeit beim Surfen. Wunderbar!

Neues F1-Auto von Willams

Morgen wird der neue Wagen des F1-Teams Williams präsentiert. Und bis dahin läuft auf der Williams-Website der Countdown zur Präsentation: in einem wunderschön gemachten Flash-Movie kommen 7 Tage lang alle 6 Stunden neue Teile zum Fahrzeug dazu, bis zum Zeitpunkt der Präsentation das komplette Fahrzeug zu sehen ist. Mit einem Schieberegler unten im Bild kann jeder Teil bis zum aktuellen Status einzeln hinzugefügt werden. Zu jeder Baugruppe gibts weiters recht detaillierte Technikinformationen - ein Muß für jeden F1-Fan!

Netzneutralität – bald nicht mehr?

In seinem Weblog "View From The Top" stellte TA-Vorstand Rudi Fischer letztens die Frage:

Wer finanzierts, wenn die Contentindustrie und großen Aggregatoren wie Yahoo und Google versuchen ihre Schäfchen mit Werbung ins Trockene zu bringen, und davon ausgehen, dass Distribution weltweit gratis ist?

und trat damit eine österreichische Diskussion zum Thema Netzneutralität los. Und dieses Thema ist wichtiger für uns alle, als es auf den ersten Blick scheint. Die Futurezone hat es in einem entsprechenden Artikel kurz zusammengefasst:

Netzneutralität ermöglicht es, dass die Daten jedes kleinen Startups gleichberechtigt mit jenen Informationen transportiert werden, die von den Servern großer Konzerne kommen. Netzneutralität ist daher eine der wichtigsten Grundlagen für ein lebendiges und an Innovationen reiches Internet.
Doch gerade dieses Prinzip wird in den USA seit längerem in Frage gestellt. Große US-Telekomkonzerne erklärten, den Erfolg der großen Serviceanbieter wie Yahoo und Google vor Augen, dass diese "eigentlich für die genutzten Leitungen bezahlen sollten" und entfachten damit eine Debatte um eine mögliche Kontrolle der Netz-Inhalte.

Auf das Offline-Leben umgelegt würde das bedeuten, es dürften etwa nur mehr jene Autos die Autobahn benutzen, deren Hersteller "Schutzgeld" an die Asfinag überwiesen haben UND die ein vom Besitzer finanziertes Autobahnpickerl haben. Die Diskussion über Netzneutralität wird in Europa noch heftig werden. Offenbar sehen hier die Provider zusätzliche Möglichkeiten, Kohle zu machen. Jedoch wird hier meines Erachtens übers Ziel hinausgeschossen: der Content-Anbieter ist dafür zuständig, mir Content zu bieten, der Provider ist dafür zuständig, mir den Content auszuliefern. Ohne Content gäbe es sowieso keinen Traffic, der (von mir als Kunde) bezahlt werden müsste. Und wieviel Traffic ich verursache, hängt davon ab, wieviel Content ich mir holen (und damit an Traffic bezahlen) will. Wenn der Provider mit diesen Einkünften nicht sein Auslangen findet, muß er das Preismodell für seine Kunden ändern - einfach neidisch auf innovativere Unternehmen zu schielen und hier noch zusätzlich Kohle abschöpfen zu wollen, lediglich mit der Begründung "weil sie eh genug Geld haben und nix dafür zahlen müssen, um erfolgreich zu sein", ist modernes Raubrittertum, digitale Wegelagerei.
Weiters müsste es ein geschlossener Vorstoß aller Provider sein, denn welcher Kunde bleibt bei einem Provider, der ihm nur die Hälfte der Websites ausliefert, weil die andere Hälfte keinen Wegzoll bezahlt hat, wenn er woanders unlimitiert surfen kann? Problematisch wirds in einem Land wie dem unseren, wo (gerade im ländlichen Bereich) die Telekom noch ein Quasi-Monopol auf schnelle Internetzugänge hat. Damit fiele für einen Großteil der Kunden die Wahlmöglichkeit weg - die Zweiklassengesellschaft im Internet ist Realität geworden. Seid auf die Diskussion gefasst, ich gehe davon aus, daß zumindestens die großen Telekommunikationskonzerne dieses Thema europaweit aufwerfen werden. Und wir Kunden müssen gegenhalten, sonst stirbt das Netz in seiner Vielfalt, wie wir es heute kennen.
Demnächst in Ihrem Breitbandanschluß.

 

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