...und im Normalfall wird man sie nie mehr los. Ich kann nicht glauben, dass nur mir die Werbelinie der Erste Bank und Sparkasse ganz kräftig auf die Nüsse geht. Ein TV-Spot, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Frau zieht in neue Wohnung und packt gerade ihre Umzugskisten aus. Neugierige Nachbarin kommt plaudern und vermutet, der Typ in der Wohnung sei der Ehemann der Übersiedlerin. Falsch - das ist der Werbeträger-Unsympathler von der Erste Bank. Slogan: eine gute Bank ist ganz nah. Die Beste gehört fast zur Familie. Der aktuelle Werbespot, den man sich sogar auf der Website ansehen kann: Kind sitzt mit Papi am Boden, Papi zeigt Bilder aus einem Buch. Und Kind kann das Wort "Pension" und "Bank" aussprechen - aber "Papa" nicht. Und auf der Couch sitzt der Banktyp.
Die dafür verantwortliche Agentur hatte vielleicht andere Intentionen, aber mein erster Gedanke dabei war etwa: Stimmt! Wer sein Leben von der Bank finanzieren lässt, bei dem sitzt der Risikomanager wirklich daheim auf der Couch. Die Bank gehört dann echt zur Familie. Das ist ja der Unterschied zwischen Familie und Freunden: Freunde kann man sich aussuchen. Und es ist einem keine ruhige Minute mehr vergönnt, OHNE an die Bank denken zu müssen - wie aktuelle Ereignisse in meinem Freundeskreis recht plastisch gezeigt haben. Denn vergisst man daran, an die Bank zu denken, so bekommt man kostenpflichtige Erinnerungen á 40 Euro(!) zugesandt.
Banken sind wie Fußpilz - den wird man auch nimmer los.
Update 30.8.07: ich bin tatsächlich nicht alleine - auch Anna von Werbewahn.net dürfte bei den Spots ähnliche Gedanken gehabt haben.
In meiner Heimatstadt Wien existieren erwiesenermaßen seltsame Dinge. Eines davon ist die Wiener U-Bahn, deren Namenskürzel ja daher rührt, daß dieses Verkehrsmittel auf unterirdischen Gleisanlagen spazierenfährt. Zumindest in anderen Städten ist das so. Aber nicht hierzulande: in Wien fährt die U-Bahn auf weiten Strecken auf unglaublich hässlichen Brücken auf Stelzen in 15 Metern Höhe durch die Stadt, da der Bau von U-Bahn-Tunnels teurer sein dürfte als die Errichtung von Brückenkonstruktionen. Bei der Errichtung dieser Brücken ist den zuständigen Architekten nix heilig. So reisst man gerne einmal ein paar Einfamilienhäuser ab, weil diese im Weg stehen. Oder man baut den Bewohnern von riesigen Wohnhausanlagen einfach die (sowieso nur dürftige) Aussicht aus den Fenstern endgültig zu. Und interessanterweise werden U-Bahn-Trassen "in Hochlage", wie die grausamen Bauwerke im Amtsdeutsch genannt werden, nur abseits der teureren Wohngegenden dieser Stadt gebaut. Gut zu beobachten ist das etwa auf der Wagramer Strasse: stadtauswärts kurz vor der im Volksmund als nicht besonders hübsch geltenden Wohnhausanlage am Rennbahnweg steigt die U1 in Hochlage auf. Auch schon egal, schiacher wirds dort eh nimmer, dachte sich wohl der zuständige Planer. Denn die Entscheidungsträger werden wohl kaum sowas vorm Balkon stehen haben. Offizielle Begründung für die Brückenmonster wird wohl sein, dass an diesen Stellen ein Tunnelbau viel zu teuer käme. Inoffiziell stellt man wohl nur dem vermeintlichen Pöbel diese Dinger vor die Nase - die Streckenauswahl auch der zukünftig zu bauenden Strecken spricht jedenfalls für diese These. Und - nein, vor meinem Fenster steht keine U-Bahn-Brücke.
In den letzten Tagen sind mir viele Videos über den Weg gelaufen, die diesem Motto entsprechen. Die beiden besten:
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Analog zum Spieleklassiker muß man hier die Länder Europas an die richtigen Plätze fallen lassen. Das ist (zumindest beim Erstversuch) schwieriger als man denkt - die Umrisse mancher Länder haben bisher nicht wirklich den Weg in mein Langzeitgedächtnis gefunden.
In diesem interessanten Artikel erfährt man 10 Tricks, die man von seiner EDV-Abteilung nie erklärt bekommen wird: etwa, wie man aus dem Büro riesige Files versenden kann, wie man Software ausführen kann, die von der EDV-Abteilung gesperrt wurde, wie man auf gesperrte Websites kommt und wie man beim Einsatz von Webmail seine Privatsphäre bewahren kann.
Wichtig dabei: alle Übungen sind laut vorzulesen, damit der Schnellkurs klappt.