I have not failed. I’ve just found 10,000 ways that won’t work. (Thomas Edison)

Sie sehen derzeit alle Beiträge vom
März 2008

 

  • Montag
  • 31.März 2008

Banklotterie? Lotteriebank? Laudabank?

Bankaustria-LogoDie Bank Austria tritt seit kurzem mit neuem Logo auf. Da die Bank ja zur UniCredit Group gehört, wurde für die größte österreichische Bank ebenfalls das Design der Dachmarke übernommen. Und schon im September 2007, als ich das Logo erstmals auf Designtagebuch.de gesehen habe, wurde ich den Verdacht nicht los, dass ich das Logo bereits von woanders kenne.
Lotterien-LogoGestern beim Lottospielen habe ich endlich herausgefunden, woher: das Logo der Österreichischen Lotterien sieht dem "neuen" Banklogo verdammt ähnlich, vor allem von weitem.
laudamotion-LogoUnd auch der Smart-Verleih von Ex-F1-Star Niki Lauda hat diese Logo-Idee (invertiert) bereits vor einigen Jahren aufgegriffen.
Tolle Kreativleistung - ich will gar nicht wissen, wie viel alleine die Erstellung des Logos gekostet hat. Der Löwenanteil der Kosten ist jedoch die österreichweite Umstellung des Logos. In der Presse meinte der Bank-Austria-Chef Erich Hampel, es werde dieses "Rebranding" in Österreich "maximal 20 Millionen Euro kosten. In drei bis fünf Jahren habe man das durch Einsparungen herinnen." Aber letztlich zahlen das ja die Kunden der Bank Austria, daher ist es eigentlich ungeheuerlich, welche Summen hier sinnlos versenkt werden. Aber das können ja andere Konzerne auch vortrefflich.
Übrigens: auch auf dem Donauturm, einem Wahrzeichen von Wien, ist ja ein riesengroßes (nun altes) Bank-Austria-Logo angebracht, drehbar, sauteuer, 17 Tonnen schwer, 10 Meter lang, 140 Leuchtstoffröhren (Bild und Info) und gerade mal 10 Jahre in Betrieb gewesen - auch das dürfte derzeit erneuert werden, wie ich gestern bei einem Spaziergang durch den Donaupark feststellen durfte.
Update 28.4.2008: wie ich gerade gesehen habe, dürfte offenbar auch das Logo der Wiener Volkshochschulen auf derselben Idee beruhen. Weiß einer meiner Leser noch weitere Beispiele?

WordPress 2.5 ist da – wartet auf 2.51, es lohnt sich!

Die lange erwartete Version 2.5 meines Lieblings-Weblogspielzeugs ist da: WordPress 2.5 steht ab sofort zum Download bereit. Mittlerweile sind alle drei Blogs umgestellt und ich kann euch sagen - es lohnt sich wartet noch ab, bis die gröbsten Bugs bereinigt sind oder zumindestens Workarounds zur Verfügung stehen!!!!!

Update 2.4.2008: der Bilderupload funktioniert jetzt! Anleitung hier!)

Der Admin-Bereich präsentiert sich in völlig neuem Gewand und fühlt sich nach ersten Tests richtig gut an. In weiterer Folge zickt jedoch noch so manches (siehe die Updates des Artikels untendran).
Die Entwicklergemeinde stellt jedenfalls bereits zum Start umfangreiche Hilfen zur Verfügung, etwa eine Liste zur Kompatibilität von Plugins. Eine Liste der Neuerungen findet sich im WordPress-Blog. Einige Highlights: verbessertes (und nun tatsächlich brauchbares) Tagging (wenns funktioniert), der neue Medienmanager zum Verwalten von Bildern und Videos (wenn er denn irgendwann auch auf Firefox funktioniert, siehe unten), Ein-Klick-Update von Plugins (geht super), verbesserter Editor (geht nicht so super, siehe unten), Upload von mehreren Dateien (geht nicht, siehe unten) und - interessant für Entwickler von Templates - die neuen Shortcodes (noch nicht getestet). Das sind Strings in eckigen Klammern, die beim Parsen der Templates in den eigentlichen Code umgewandelt werden und unglaublich flexibel eingesetzt werden können. Ich sehe in den Shortcodes den ersten Schritt hin zu einem Templatesystem, dass ohne eingebettetes PHP auskommt. Das Shortcode-API ist voll dokumentiert - viel Spaß beim Basteln!

Die deutsche Version von WordPress hat aber offenbar niemand nach dem Übersetzen tatsächlich ausprobiert. Anders ist es nicht zu erklären, dass nach dem Upgrade der Admin-Bereich zwar tadellos funktioniert, das Weblog selbst aber nur eine leere Seite zeigt. Nach einigem Herumprobieren bin ich dann schließlich draufgekommen: in der Datei wp-blog-header.php ist in Zeile 11 eine Klammer zuviel! Anstatt

wp_die(("Anscheinend fehlt die Datei...

muss es heissen

wp_die("Anscheinend fehlt die Datei...

Dann lässt sich auch der Content-Bereich wieder aufrufen.

Update 31.3.2008: einige gravierende(!) Bugs haben es bis in die Downloadversion geschafft. Derzeit kann ich etwa auf keinem meiner Blogs mit Firefox Dateien hochladen. Stets kommt ein "HTML Fehler" und WordPress meint, "Es gab einen Fehler beim Hochladen. Bitte versuchen Sie es später noch einmal". Sehr hilfreich. Es gibt zu dem Thema bereits aus der Beta-Phase Einträge in den Entwicklerforen (etwa hier, hier und hier), aber behoben hat den Fehler offensichtlich niemand. Mit Internet Explorer 7 funkioniert es zwar, aber in den Genuss des Multi-File-Uploaders komme ich leider nicht - wieder ist mühsam einzeln hochladen angesagt. Peinliche Zwischenlösung bis zum nächsten Update: ich muss meine Websites in Firefox mit IEtab aufrufen, um sie aktualisieren zu können.

Weiters funktioniert der grafische Editor unter Firefox teilweise nicht wirklich (Dialogfelder für Bilder, Links usw. werden schlicht leer angezeigt) und verschiedenes anderes Kleinzeug ist mir auch noch aufgefallen.

Bisher halte ich das Ganze zwar für gut gemeint, aber weitere 4 Wochen Zeit ausschließlich zur Fehlerbereinigung hätte dem Projekt 2.5 noch gut getan. Derzeit ist die 2.5er jedenfalls die Upgrade-Version mit der ich am meisten zu kämpfen habe, um sie vernünftig zum Laufen zu bringen. Lasst euch mit dem Upgrade noch Zeit bis zur 2.51, die bei der vorhandenen Fehlerdichte nicht lange auf sich warten lassen wird.

Tags: , , ,

  • Sonntag
  • 30.März 2008

Alle meine E-Mails in Gmail importieren

Gmail ist der wohl feinste Gratis-Webmailservice, den es derzeit gibt (wenn es einen nicht stört, daß die eigenen Mails für die Einblendung von passender Werbung ausgewertet werden). Seit man keine Einladung mehr braucht, wurde Gmail zum Massenmailer und durch die Implementierung von POP und IMAP auch vom üblichen Mailprogramm (etwa Outlook oder Thunderbird) aus nutzbar.

Die Einführung von IMAP als Abrufmöglichkeit für Gmail-Konten hat eine Möglichkeit eröffnet, alle archivierten E-Mails auch aus der Zeit lange vor Gmail zu importieren. Dadurch kann man dann die Suchfunktionen und Filter von Gmail auch für ältere Mails nutzen und erspart sich das Graben in Uralt-Outlook-Ordnern. Eine Kurzanleitung für den Import alter Mails in Gmail mit Hilfe von Outlook, es sollte aber auch ähnlich mit anderen Mailtools funktionieren:

  1. IMAP im Gmail-Konto aktivieren.
  2. Das Google-Konto im Mailprogramm als IMAP-Konto einrichten (Anleitung für gängige Mailprogramme auf dieser Hilfeseite von Google). Ergebnis: eine Ordnerstruktur, die den eingerichteten Labels im Gmail-Konto entspricht.
  3. Alte archiv.pst-Dateien in Outlook öffnen, sofern vorhanden.
  4. Alle jemals erhaltenen  Mails aus dem persönlichen Ordner sowie aus dem Archivordner per Drag-and-drop in den Posteingang des neuen Gmail-Kontos verschieben. Wer die Mails nicht verschieben sondern nur ins Gmail-Konto kopieren will, der macht Drag & Drop mit rechter Maustaste - dann lässt sich auch "kopieren" auswählen.
  5. Wer will, kann Mails auch gezielt in die Label-Ordner kopieren oder neue Ordner anlegen. Damit sind die betreffenden Mails gleich korrekt gelabelt.
  6. Nun per Drag & Drop alle gesendeten Mails von "gesendete Objekte" in Outlook nach "gesendete Objekte" im Gmail-Konto bugsieren.
  7. Und nun - geduldig warten. Je nach Größe des Mailarchivs und Verbindungsgeschwindigkeit (das Upload-Tempo ist meist gering!) kann die Aktion schon mal einen Nachmittag in Anspruch nehmen. Ich habe gottseidank eine extrem flotte Leitung zur Verfügung, aber mein Mailarchiv reicht von 1998 bis heute - der Import hat also auch zwei Stunden gedauert.

Gutes Gelingen! Das Ergebnis lohnt die Mühe: man hat danach via Gmail-Oberfläche Zugriff auf alle Mails ever, die Mails sind korrekt gelabelt und - ganz wichtig und für Gmail erst via IMAP möglich - die originalen Sendedaten wie Datum, Uhrzeit, Absender usw. entsprechen dem Original!

Die wohl dümmste ebay-Auktion

Zu ersteigern gab es einen Amazon-Gutschein für 100 €. Reminder an mich selbst: bei Amazon Gutscheine zum Versteigern bestellen!!!

Lebensmittelfotos: Werbung und Realität

Das Projekt des Journalisten Samuel Mueller zeigt, wie sehr eigentlich in der Produktfotografie geschummelt wird. Er fotografierte 100 Lebensmittelprodukte, die frisch aus der Packung nach der Vorgabe auf der Packung zubereitet wurden. Ergebnis: die Sachen sehen alle nicht ansatzweise so aus, wie uns das Bild auf der Verpackung glauben machen will. Manche sind sogar regelrecht gruselig.

Und mit den 10 Tastiest Food Photography Tips von photojojo schafft auch der Hobbyfotograf ansehnliche Essensbilder.

  • Donnerstag
  • 27.März 2008

Werbe(r)sprache

gefunden beim Werbeblogger: ein kleines Glossar der Werbe(r)sprache, in dem alle Begriffe erklärt werden, die man braucht um sich in einer Agentur zurechtzufinden.

Agentur: Eine Agentur ist ein Platz, an dem Agenten beschäftigt sind. Agenten sind Männer und Frauen in geheimer Mission mit coolen Klamotten, heißen Autos und einem aufregendem Leben voller Aufgaben, die die nationale Sicherheit aufrechterhalten. Der erste Mensch, der seine Werbebude „Agentur“ genannt hat muss entweder sehr schlau oder sehr dumm gewesen sein.

  • Sonntag
  • 23.März 2008

Suchtgame Puzzle Boy

Eines der ersten Spiele, die ich vor etwa 15 Jahren je auf dem Game-Boy durchgespielt habe, obwohl ich glaube, dass es im Original nicht diesen Namen hatte: Puzzle Boy macht jedenfalls auch heute noch süchtig. Die Steuerung ist denkbar einfach - mit den Pfeiltasten bewegt man die Spielfigur, mit der Leertaste startet man ein Level neu und mit der Umschalttaste wechselt man ggf. zwischen den Spielfiguren hin und her. Escape beendet das Spiel.
There goes my day...

  • Mittwoch
  • 19.März 2008

Verknüpfung fürs “Hardware auswerfen” erstellen

Gerade wieder hab ich mich drüber gefreut, daß ich letztens im Netz auf diesen Tipp gestossen bin (und ihn sofort umgesetzt habe):

Wenn man häufig externe Festplatten oder USB-Sticks verwendet, dann kennt man den Effekt beschädigter oder nicht lesbarer Dateien, wenn man den Datenträger zu früh absteckt, ohne ihn ordnungsgemäß abzumelden. Nur - das Taskleistensymbol für "Hardware entfernen" ist winzig klein rechts unten neben der Uhr versteckt. Die Lösung für das Problem: eine Verknüpfung am Desktop zum Dialogfenster "Hardware entfernen".

  • Rechtsklick auf den Desktop, "Neu > Verknüpfung"
  • Als Ziel folgende Zeichenfolge eingeben:
    rundll32.exe shell32.dll,Control_RunDLL hotplug.dll
  • Als Name "Geräte auswerfen" eingeben.

Durch Doppelklick auf die Verknüpfung öffnet sich nun das Dialogfenster zum Hardware entfernen. Übrigens: Datenträger können nur problemlos abgemeldet werden, wenn kein Fenster mehr auf den Datenträger zugreift. Ergo vor dem Abmelden alle Programmfenster schließen, in denen auf den Datenträger zugegriffen wurde (und warten, bis ein evtl. vorhandenes AKtivitätslicht am Datenträger aufgehört hat zu blinek). Dann klappts auch mit dem Auswerfen :-)

Das Vista Service Pack 1 ist da!

Seit gestern kann das Service Pack 1 für Windows Vista von der Microsoft-Website heruntergeladen werden.  Der Download ist 434 MB groß und kann für englische, französische, deutsche, japanische oder spanische Vista-Installationen verwendet werden. Die Installation dauert etwa eine Stunde, obwohl pro Sprache nur etwa 65 MB an Daten ausgetauscht werden. Erster Eindruck: der Rechner scheint etwas flotter geworden zu sein, besonders bei Explorer-Aktionen wie Dateien kopieren oder verschieben. Weiters soll sich die Stabilität drastisch erhöht haben - mal schaun. Eine Übersicht über die Änderungen gibts (auf englisch) im Microsoft Technet. 

  • Dienstag
  • 18.März 2008

Welchen Typ Hauptspeicher hat mein PC eingebaut?

Spätestens beim Aufrüsten eines PC stellt sich die Frage, welche Art von Speicher darin verbaut ist. Bei How-To-Geek gibts eine schöne Zusammenstellung auf englisch, wie man das herausfinden kann. Die Möglichkeiten kurz zusammengefasst auf Deutsch:

  • Mit der Freeware System Information for Windows kann man unter Hardware > Memory sowohl den Speichertyp (Memory Type) als auch die Bauform (Form Factor) und die Taktfrequenz (Speed) herausfinden.
  • Auf der Website des Speicherherstellers Crucial gibts zwei Tools: den System Scanner (findet heraus, welche Speichertype derzeit installiert ist und schlägt mögliche Upgrades vor - ACHTUNG: eigener Scanner für Vista!!) und den Memory Advisor (wo anhand des Herstellers und der genauen Type des PC oder des Mainboards die passenden Speicherupgrades vorgeschlagen werden).

Weitere Methoden werden ebenfalls noch vorgeschlagen, wobei ich persönlich die Internetsuche nach Modell und Hersteller sowie nach dem Manual des Mainboards für die zielführendste halte (z.b. "asus kp5yztz manual download"). Denn in der Anleitung zum Mainboard steht definitv drin, welche Art von Speicher man benötigt.

Speicherupgrades sind die günstigste Möglichkeit, einem Rechner mehr Speed zu verpassen: ich empfehle 2 GB für Vista und 1 GB für Windows XP, damit das Arbeiten Spaß macht.

  • Mittwoch
  • 12.März 2008

Coole Visitkarten-Entwürfe Teil 2

Schon vor knapp einem Jahr gabs bei creativebits so eine Zusammenstellung, nun ist die Fortsetzung da: weitere kreative Ideen für Visitkarten.

  • Dienstag
  • 11.März 2008

Der menschliche Körper

Diesmal nicht von Otto, sondern als anatomisch korrektes 3D-Modell direkt im Browser. Mit Visual Body lassen sich alle Organe und Körperteile einzeln anwählen, sichtbar und unsichtbar schalten, das Modell lässt sich drehen und stufenlos zoomen. So detailliert und genau habe ich jedenfalls noch nie eine Darstellung des Körpers gesehen - ein tolles Hilfsmittel für den Unterricht in Biologie. Damit das Ganze funktioniert, muß ein Browser-Plugin zur 3D-Darstellung installiert werden und man muss sich (mit gültiger Mailadresse) registrieren. Beim ersten Start werden die Einzelteile geladen, was auf Rechnern mit schmalbrüstigen Internetanbindungen wahrscheinlich ewig dauern dürfte, ist doch schon mit Breitbandanschluß ein bißl Geduld gefordert. Aber es zahlt sich aus...

  • Samstag
  • 8.März 2008

Nintendo-Spieleklassiker zum Online-Zocken

100 Nintendo-Spieleklassiker aus der 8-Bit-Ära zum Spielen direkt im Browser (auf Java-Basis). Super Mario Bros, Tetris, 1942, Galaga, Battle Tank, Ghostbusters - alle vertreten, genauso süchtigmachend wie vor 20 Jahren.

Excel als Plattform für 3D-Games?

Klingt sinnlos und ist es wohl auch: auf Gamasutra findet sich ein Artikel über 5 Seiten, in dem die Eignung von Excel als Programmierplattform für 3D-Spiele diskutiert wird. Natürlich wird auch bewiesen, daß die Sache funktioniert, sowohl mit Demovideos als auch mit Beispieldateien. Es ist zwar in dem Beispiel nur ein Würfel, der rotiert, aber vom rotierenden Würfel bis zum Ego-Shooter ist es ja wohl nicht mehr allzuweit ;-)

  • Mittwoch
  • 5.März 2008

How To Untangle Headphones

Ein nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag zum Entwirren von Kopfhörern.
(weiterlesen...)

Ideen online finden (lassen)

Der kostenlose Dienst brainr ist eine Online-Brainstorming-Plattform: wenn man Ideen zu einem Thema sucht, formuliert man möglichst genau eine Fragestellung und stellt diese Frage online. Die Seitenbesucher haben dann die Möglichkeit, Ideen dazu abzuliefern. Wie "echtes" Brainstorming halt, nur mit wesentlich mehr Teilnehmern ;-)
Eine tolle Idee, gut umgesetzt und kostenlos ohne Registrierung(!) nutzbar - mein Surftipp des Monats.

 

© 2008 EGM Werbegrafik ● Ernst G. Michalek ● A-1220 Wien, Reclamgasse 13 ● Tel. +43 (0)699 / 120 15 308 ● E-Mail:www@egm.at ● Impressum