Men have two emotions: Hungry and Horny. If you see him without an erection, make him a sandwich.

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Mai 2008

 

  • Samstag
  • 24.Mai 2008

Urlaub, Nummer 2!!!

In knapp drei Stunden werde ich in den Flieger nach Amsterdam klettern - wir fahren von dort aus durch den Ärmelkanal nach Cherbourg. Unsere aktuelle Position kann man hier mitverfolgen und twittern werde ich auch - muss ja schliesslich herausfinden, warum das Teil derzeit so boomt.
Ab 6.6. bin ich wieder da. Lest inzwischen bei den Kollegen aus der Liste links, die schreiben eh meist besser. Oder lest die alten Sachen, es gibt mehr als 1500 Artikel im Archiv (die ihr sicher nicht alle schon gelesen habt).

  • Mittwoch
  • 21.Mai 2008

Die Cola-Mentos-Bombe

Die unglaubliche Wirkung von Mentos, die man in Cola wirft, hat sich ja in den letzten Monaten ausreichend herumgesprochen. In diesem Video wird gezeigt, wie man in zwei einfachen Schritten eine Cola-Mentos-Bombe herstellt. Sollte man nur nicht in einer Küche veranstalten, die man selber putzen muß:

(gefunden bei reagentinct.com)

  • Dienstag
  • 20.Mai 2008

Wo bloggt die ÖVP?

Der Webmaster der ÖVP dürfte der Meinung sein, das Logo von Blogger wäre DAS Erkennungszeichen für ein Weblog. Anders ist es wohl nicht zu erklären, daß sowohl auf der Startseite als auch auf dem "ÖVP-Bloggerportal" das Logo des Google-Dienstes Blogger verwendet wird, obwohl kein einziges der aufgeführten Weblogs auf blogger.com gehostet wird. Ganz im Gegenteil: zwei Blogs liegen direkt auf wordpress.com, einige weitere verwenden WordPress als Verwaltungsoberfläche. Und als Alternativtext zum Blogger-Logo steht lustigerweise sogar "Blogger-Logo von Google, Bildrechte: Google" drin - hihi.
Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich auskennt.

Blogger predigen und WordPress verwenden - welch typisches Bild hier vermittelt wird...

Mercedes minus Benz de eh

Gerade eben wieder in der Werbung gehört: es greift in den letzten Monaten der Unsinn bedenklich um sich, die Adressen von Websites mit "minus" anstatt eines Bindestrichs zu buchstabieren. Und so hört man vornehmlich im Radio dann Adressen wie "wehwehweh Mercedes minus Benz de eh". Welcher Werbekoffer hat denn diesen Blödsinn verbrochen? Denn erstens ist das Minus genau genommen kein gültiges Zeichen in einem Domainnamen, weil die einzig zulässigen Zeichen die Buchstaben "a" bis "z", die Ziffern 0 bis 9 und der Bindestrich (engl. Hyphen) sind - und auch Umlaut-Domains werden letztlich in diese Zeichen umcodiert! Von Minus steht in den Spezifikationen nix. Somit ist dieser Buchstabier-Ansatz erstens technisch falsch.

Zweitens stelle ich mir die Frage, ob nur ich derjenige bin, der den negativen Klang dieser Sprechweise heraushört. "Mercedes minus Benz" - wurde der Firmenteil Benz verkauft? "Fahrschule minus Schwedenplatz" - wurde beim Abriss des alten Uniqa-Gebäudes der Schwedenplatz gleich mit weggebaggert (wobei in diesem speziellen Fall das Minus nicht zwingend nötig wäre und vom Radiosender dorthin gemogelt wurde)?

Liebe Werbeleute: beratet eure Kunden vernünftig. Wenn denn der Bindestrich im Domainnamen wirklich sein muß - ein zusätzlich angemeldeter Domainname OHNE Bindestrich kostet gerade mal 36 Euro im Jahr extra. Jeder einigermaßen fähige Provider wird diese zweite Domain gerne auf die "echte" Website mit Bindestrich im Namen umleiten. Dann erspart sich der arme Radiosprecher das Aufsagen solch unsinniger Namenskonstruktionen, potentielle Interessenten kommen mit beiden Schreibweisen ans Ziel. Wenn der Bindestrich wirklich mit in die Werbung soll (wozu eigentlich?), dann bitte nicht als Minus!

Liebe werbende Unternehmer: klatscht bitte eurer Agentur ihre Spots um die Ohren, sofern tatsächlich ein Minus hineingeschummelt wird. Klingt negativ - und schließlich ist es euer Image, das mit solchen Spots versenkt wird. Wenn den Unfug niemand mehr zahlt, werden Agenturen und Sprecher schnell damit aufhören.

Super-Intelligente Wiedergabelisten mit iTunes – Ausschlußlisten

Das kostenlose MP3-Verwaltungstool iTunes ist eines der feinsten Programme, um auch große Musikdatenbanken einfach pflegen zu können. Entgegen mancher Gerüchte muß man übrigens seine MP3s nicht im Onlineshop von Apple gekauft haben, um sie mit iTunes zu verwalten.

Eines der mächtigsten Werkzeuge um die Datenflut zu bändigen, sind "intelligente Wiedergabelisten". Intelligente Wiedergabelisten werden über "Datei - Neue intelligente Wiedergabeliste" oder mit der Tastenkombination STRG+ALT+N angelegt. Im Gegensatz zu einer normalen Wiedergabeliste wird der Inhalt einer intelligenten Wiedergabeliste automatisch anhand vorgegebener Kriterien erneuert und aktuell gehalten. Beispielsweise lassen sich so ganz einfach alle Titel aus bestimmten Jahren in einer Playliste zusammenfassen:

Das Hakerl bei "Automatisch aktualisieren" stellt sicher, dass auch neue Titel beim Import in iTunes automatisch der Playliste hinzugefügt werden, sofern die angegebenen Kriterien erfüllt sind. Mit intelligenten Wiedergabelisten lassen sich aber auch noch andere feine Dinge machen:

(weiterlesen...)

Geotagging von Fotos: Teil 2 – mit Picasa & Google Earth

Im ersten Teil ging es um Grundlagen zum Geotagging, in diesem Teil gibts die Kurzanleitung, wie man mit Google Earth und Picasa seine Bilder mit Geotags versehen kann:

- Google Earth und Picasa herunterladen und installieren (no na).

- Alle Bilder, die getaggt werden sollen, in Picasa durch STRG-Klick auswählen (damit wählt man mehrere Bilder zur gleichzeitigen Bearbeitung aus)

- Menü "Tools - Geotag - Geotag mit Google Earth" auswählen (Bild). Google Earth wird automatisch geöffnet.

- Nun erscheint in Google Earth ein kleines Zusatzfenster, in dem die zuvor ausgewählten Bilder zu sehen sind sowie ein Fadenkreuz (siehe Bild, Nr. 1). Dieses Fadenkreuz positioniert man nun durch entsprechendes Verschieben des Kartenausschnitts genau an die Position der Aufnahme.

- Nun wählt man das zu taggende Bild aus (siehe Bild, Nr. 2) und klickt auf "Geotag" (siehe Bild, Nr. 3), wenn man die mit dem Fadenkreuz gewählte Position ins jeweilige Bild übernehmen will. Danach kann das Fadenkreuz erneut plaziert und das nächste Bild kann mit dieser neuen Position getaggt werden.

- Wenn alle Bilder auf einmal mit einer Positionsangabe versehen werden sollen, so kann man natürlich auch "Geotags für alle" (siehe Bild, Nr. 3a) anklicken.

- Mit Klick auf "Fertig" kehrt man wieder zu Picasa zurück.

Hier alle Teile der Geotagging-Serie im Überblick:

Geotagging von Fotos: Teil 1 – Allgemeines

Seit ich digital fotografiere, stellt sich laufend die Frage, wie man in der Menge der Bilder die Übersicht behält, welches Bild wo aufgenommen wurde. Praktische Lösungen für dieses gängige Problem gibt es aber erst seit relativ kurzer Zeit.

Was ist Geotagging?

Jede Digitalkamera speichert den genauen Aufnahmezeitpunkt, das Kameramodell, Belichtungszeit, Blende und weitere bildspezifische Infos in jeder Bilddatei mit. Diese Informationen werden als sogenannte EXIF-Metadaten gespeichert, also Daten die unsichtbar in die jeweilige Bilddatei eingebettet werden. Geotagging bezeichnet den Vorgang, diese Metadaten um geografische Informationen wie Längengrad und Breitengrad zu erweitern. Diese Zusatzinformationen ermöglichen einige interessante Anwendungen, etwa die Anzeige von Gebäudebildern auf einem Stadtplan, einer Landkarte mit passend positionierten Urlaubsbildern und dergleichen.

Wie kommen die Positionsdaten ins Bild?

1. automatisch beim Fotografieren: Manche Kameras, etwa die D1H, D1X, D2H/Hs, D200 und D2X/Xs von Nikon können über ein (sauteures) Kabel mit einem externen GPS-Empfänger verbunden werden und schreiben dann automatisch beim Auslösen die aktuelle Position in die Bilddatei. Diese Lösung ist zwar recht elegant, aber mit relativ hohen Kosten verbunden und scheidet daher für den Hobbyfotografen eher aus.

2. manuell (etwa mit Hilfe von Picasa und Google Earth): diese Methode ist kostenfrei, da sowohl das Bildverwaltungsprogramm Picasa als auch Google Earth gratis zum Download bereitstehen. Nachteil dabei ist sicherlich, daß nach längeren Fotosafaris mit hunderten Bildern die Bearbeitungszeit entsprechend lange ist und man bei vielen Bildern den exakten Aufnahmeort nachträglich in Google Earth erst einmal finden muß, wenn man sich denn noch erinnert...
Die manuelle Zuordnung von Geotags funktioniert auch mit anderen Softwareclients als Picasa: auch RoboGEO und Geosetter sind problemlos in der Handhabung. Mit Flickr Maps oder locr lässt sich diese Aufgabe auch online erledigen.

3. halbautomatisch mit einem GPS-Logger (etwa dem Sony GPS-CS1): die meiner Meinung nach derzeit beste Lösung bietet Sony um wenig Geld an - der mit 55 Gramm extrem leichte GPS-Logger GPS-CS1 wird am Fotorucksack oder der Jacke befestigt und schreibt alle 15 Sekunden seine aktuelle Position und die exakte Uhrzeit in seinen internen Speicher. Diese Logdaten kann man daheim am PC per USB auslesen. Wenn man nun vor der Fotosession darauf geachtet hat, dass die interne Uhr der Kamera präzise eingestellt ist, so kann die mitgelieferte Software anhand der genauen Uhrzeit in den EXIF-Daten der Bilder und der Logdatei feststellen, welches Bild wo entstanden ist und die passenden Positionsdaten in die Metadaten des jeweiligen Bildes übernehmen.

Erweiterte Einsatzmöglichkeiten der Logdaten und der getaggten Bilder

Mit dem Programm RoboGEO eröffnen sich weitere Möglichkeiten. So lassen sich etwa die Logdaten gemeinsam mit den Bildern in Google Earth darstellen, eine Website auf Basis von Googlemaps erstellen, die Bilder direkt mit Google Earth geotaggen und vieles mehr. Das Programm kostet zwar knapp 40 US$, ist aber jeden Cent wert. Eine weitere Software-Alternative ist die Freeware Geosetter, die ähnliche Funktionen beherrscht wie RoboGEO. Angenehm am Geosetter: auf Wunsch wird die zur Position passende Länder- und Ortsinformation aus dem Internet geladen und in die Metadaten des Bildes geschrieben.

Soweit die Theorie - ab zur Praxis:

  • Samstag
  • 3.Mai 2008

Mehrere Internet-Explorer-Versionen am Vista-PC

Unter Windows Vista funktioniert der alte Trick mit mehreren IE-Versionen auf einem Rechner ja leider nicht mehr. Ich hatte daher stets eine XP-Maschine ebenfalls griffbereit, um weiterhin meine Website-Kreationen auf allen Versionen zumindest navigierbar zu bekommen. Umso mehr hat mich gefreut, was ich letztens bei Peter Kröner entdeckt habe. Mit dem IETester holt man sich alle IE-Versionen von 5.5 bis 8 (Beta) in einer einzigen Anwendung vereint auf den PC. Die Versionsnummer 0.21 lässt zwar schwersten Beta-Status mit einer Menge Bugs befürchten, aber zu Unrecht, wie zumindest bei mir die ersten Tests gezeigt haben: Läuft tadellos und kann im Stile aktueller Browser die einzelnen Versionen getabbt nebeneinander darstellen. Endlich wieder IE-Tests direkt am Entwicklungsrechner - danke.
Wer sich nix am PC installieren will, kann natürlich auch weiterhin zum Netrenderer greifen, der online die Möglichkeit bietet, eine Website mit verschiedenen IE-Versionen rendern zu lassen. Praktisch, wenn man Darstellungsproblemen von einem Fremdrechner aus nachgehen muß.

 

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