Macht es euch nett - ich bin von morgen bis inkl. 20.9. am Meer. Dann gibts frühestens Neues hier, oder auch nicht. Bin am Überlegen, wie und in welcher Form ich hier weitermache.
Im aktuellen Heft findet sich auf Seite 69 eine Kurzanleitung von mir, wie man in iTunes intelligente Wiedergabelisten dazu nutzen kann, automatisch seine Lieblingssongs aus der Musikdatenbank zu fischen. Leider wurde der Originaltext fürs Heft etwas umgeschrieben, deshalb war der eigentliche Zweck des Tipps im Heft nicht mehr so wirklich klar. Nicht meine Schuld, sorry!
Hier auf meinem Weblog finden Sie unter anderem noch weitere Tipps und Tricks für die Nutzung Ihres iPod. Auch sonst gibts hier nahezu täglich jede Menge Techniknews, Neuigkeiten und Fundstücke aus den Weiten des Internet. Es wird mich freuen, wenn sie auch künftig vorbeischauen!
Wer kennt das nicht: wenn man den iPod zufällige Musik spielen lässt, dann sucht sich das Gerät leider oft gerade die nervigen Songs aus, die man eigentlich schon löschen wollte. Und man klickt zum nächsten Lied weiter, das sich als der Sprachkurs aus dem letzten Urlaub entpuppt. Ordnung muss her – aber wie?
Die zugehörige Software iTunes bietet mit intelligenten Wiedergabelisten ein tolles Hilfmittel, um Songs automatisch nach vorgegebenen Kriterien wie Titel, Musikrichtung und dergleichen zu gruppieren – die aber oft nicht korrekt angegeben sind. Netterweise merkt sich der iPod aber auch, wie oft man ein MP3 (bis zum Schluss) angehört hat und schreibt mit, wie oft ein Titel mittendrin abgebrochen wurde.
Mit einer intelligenten Wiedergabeliste (neu anlegen mit STG+ALT+N) mit den Kriterien „Zähler ist größer als 2“ und „Anzahl der Übersprünge ist kleiner als 2“ findet iTunes automatisch die Titel, die man mehr als 2 Mal ganz durchgehört und weniger als zwei Mal mitten im Song abgebrochen hat. Das sind normalerweise auch die Titel, die man gerne hört - einfach, aber wirkungsvoll. (erschienen in E-Media vom 5.9.2008, Seite 69. Leider wurde dieser Originaltext fürs Heft etwas umgeschrieben, deshalb war der eigentliche Zweck des Tipps im Heft nicht mehr so wirklich klar. Nicht meine Schuld, sorry!)
Wer schon einmal versucht hat, einen bekannten Song anhand von Tabs nachzuspielen, der weiß um die Schwierigkeiten: es ist oft gar nicht so leicht, anhand der Notation in den Tabulaturen herauszufinden, wie das Endergebnis klingen soll. Eine gute Hilfe ist Songsterr, ein Online-Tab-Player, der dutzende bekannte Songs kennt. Zu Übungszwecken lassen sich die Tabs auch in halbem Tempo wiedergeben.
Antwort darauf liefern aktuelle Aufnahmen, die mit 300 Bildern je Sekunde das Geheimnis lüften. Und ich darf jetzt schon verraten: das Ergebnis ist verblüffend. Selber ansehen macht schlau:
Doch noch böser sind Anfragen, die nicht als Pitches deklariert werden, de facto jedoch welche sind. Auch schon passiert. Aber ich sehe mit Genugtuung, dass der Gewinner, welcher mich damals mit einem besseren Preis ausstechen konnte, die Seite immer noch nicht fertig gestellt hat. Stümper!
Einen Pitch nennt man das kostenlose Vorführen von Ideen und Entwürfen. Auf englisch bedeutet das Wort „Pech“ [...] Wer also an einem Pitch teilnimmt, bei dem Entwürfe zu einem Bruchteil des Wertes verkauft – sprich: verschenkt – werden, den sie eigentlich wert sind, ist ein dreifacher Versager. Er versagt uns die Wertschätzung, die unsere Arbeit verdient, und er versagt sich ein angemessenes Honorar für das Wertvollste, das wir anzubieten haben: unsere Ideen und deren Visualisierung. Er versagt drittens dem Auftraggeber die Erfahrung, dass Gestaltung als Problemlösung nur im Dialog funktioniert. Für einen Pitch zu arbeiten ist wie sich zu einem Blind Date mit vielen Teilnehmern gleichzeitig zu verabreden. Wer als Auftraggeber einen Pitch veranstaltet ohne die Eingeladenen gründlich kennen gelernt zu haben, könnte genausogut Lose ziehen lassen unter den Mitgliedern eines Berufsverbandes. Wer sich hingegen mit einigen Designern über die Aufgabe ausführlich unterhält, braucht keinen Pitch mehr. Er weiss dann, wem er vertrauen kann.
Punkt. Mehr gibts dazu nicht zu sagen, ausser: Bitte laden Sie mich auf keine Pitches ein! Update 1.9.2008: Aus den Kommentaren bei Gerrit stammt der Link "Können Sie auch altweiß?" - wie ein Pitch aussehen würde, wenn man einen Handwerker so aussucht. Update 9.10.2008: die Fachgruppe für Werbung hat eine Website zum Thema ins Netz gestellt - www.gegen-gratis.at - auf der ich DAS Zitat zu Pitches gefunden habe. Mariusz Jan Demner von Demner, Merlicek & Bergmann meinte dazu:
"Gratis-Präsentationen regen mich schon lange nicht mehr auf: So kommen doch Kunden zu jenen Agenturen, die sie verdienen – und umgekehrt."