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Filmquiz für Profis

Bei diesem Filmquiz geht es darum, den Titel der Filme anhand des jeweiligen Buchstabens aus dem zugehörigen Filmplakat herauszufinden. Zusätzliche Herausforderung ist sicherlich, dass klarerweise die englischen Originaltitel gefragt sind. Hilfe: In der Wikipedia gibts eine Liste deutscher Filme, wobei auf der Detailseite zum jeweiligen Film der Originaltitel angeführt ist. Ich hab übrigens grade mal 9 Stück richtig erkannt...

Wildwest im Weinviertel

Was man im Wilden Westen wohl mit Pferdedieben gemacht hat, wird bei der österreichischen Polizei langsam auch zur schlechten Gewohnheit: auf flüchtende Räuber und Diebe wird geschossen. Nicht etwa, dass der böse Mann, der gesten im Weinviertel von einem Polizisten vom Motorrad geballert wurde, jemanden getötet hätte - er hat ein MOTORRAD GESTOHLEN! Sowas muss natürlich sofort mit der Hinrichtung durch einen Jungpolizisten geahndet werden.

Die Serie an erschossenen Motorrad- und Radfahrern begann im Jahr 2000, als einer meiner früheren Lehrer durch eine Kiebererkugel von seiner BMW geholt wurde und noch an der Unfallstelle verstarb. Der Polizist wurde damals zu 6 Monaten bedingter Haft verurteilt, der damals von ihm verfolgte Räuber ging für 10 Jahre einsitzen. Im April 2004 wurde einem Flüchtigen nachgeschossen, doch anstatt der Reifen traf man ihn in die Schulter. Im Oktober 2006 geriet ein Radfahrer in einen Schusswechsel zwischen Polizei und einem Räuber (wieder einmal) und wurde schwer verletzt. Und erst im April 2008 wurde auch ein Verdächtiger im Auto erschossen. Das sind aber nur die Fälle, die mir persönlich im Gedächtnis haften geblieben sind; die Liste ist weit länger und liest sich stellenweise wie das Drehbuch zu "Kottan ermittelt"

Wieder einmal wird bei den Ermittlungen herausgefunden werden, daß alles doch nur eine "tragische Verkettung unglücklicher Umstände" gewesen wäre. Wieder einmal wird der Polizist nahezu straffrei aus der Sache aussteigen (das Bewusstsein, einen Menschen getötet zu haben, kann ihm keiner abnehmen). Und auch in Zukunft wird auf flüchtende Verdächtige geschossen werden, egal was diese angestellt haben. Solange es kaum Konsequenzen hat, einen Verkehrsteilnehmer zu erschiessen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Motorradfahrer im Strassenkrieg fällt. Denn die Lernfähigkeit unserer Exekutive ist auch bei der Gefährdung von sich selbst und anderen Verkehrsteilnehmern im Zuge von Verkehrskontrollen nicht merkbar (siehe meine Artikel Zwei Tote bei Verkehrskontrolle und Gedenklauf der Polizei, schon älter aber immer noch aktuell).

Bist Du auch schon „abgeschanzelt“ worden?

Nein? Das könnte daran liegen, daß dieses Wort bis zur Radiowerbung eines österreichischen Kredithais noch nicht existiert hat. Kurzer Abriss des Spots, der etwa auf 88.6 läuft: zwei Freundinnen reden über Kredite und die eine erzählt, ihr Bankberater wäre unfreundlich und gestresst gewesen und hätte sie regelrecht "abgeschanzelt", worauf ihr die andere empfiehlt, doch zum Kredithai zu gehen: "XxxxxxXxxx hat sogar eine Gratis-Telefonnummer". Als ob es bei Wucherzinsen auf die Kosten fürs Telefonat ankommen würde.

Abgesehen davon, daß eine ECHTE Freundin nicht empfehlen würde, sich einen Kredit zu nehmen (schon nicht auf der Bank, dann erst recht nicht beim Kreditvermittler): ich frage mich, wer diesen Spot genehmigt hat. Ein Wiener war das sicher nicht, denn der wüsste, daß man in Wien zwar "abgeschasselt" werden kann, das aber nix mit "Schanze" zu tun hat. Aber vielleicht versucht man damit bereits im Vorfeld die potentielle Kundenschar auszusieben. Denn wer das Wort "abgeschanzelt" nicht in Frage stellt, der rechnet auch nicht nach, was sein Kredit letztlich kostet. Wie einst Mundl Sackbauer als "Echter Wiener" in der denkwürdigen Folge "Die Renovierung"

Spam-Schutz für E-Mail-Adressen

Silvan Mühlemann von Techblog hat in den letzten 18 Monaten mehrere Möglichkeiten getestet, um Mailadressen im Internet dagegen zu schützen, von Spam-Robots gefunden (und dann zugespamt) zu werden. Die Ergebnisse machen Mut: die erfolgreichsten Schutzvarianten sind sehr einfach umzusetzen. Bei Dr. Web gibts eine gute Zusammenfassung der Ergebnisse, am Blog von Silvan gibts den Originalartikel auf Englisch.

Gratis arbeiten

Erste Entwürfe für Großbetriebe sind immer eine heikle Sache. Besonders dann, wenn man gegen mehrere Branchenkollegen antritt - denn leider reißt bei meinen Branchenkollegen die Unsitte ein, keine Vorentwurfshonorare zu verlangen. Manche Kollegen können es sich offenbar leisten, kostenlos zu arbeiten und das wissen natürlich auch die Auftraggeber. Und prompt wurde gestern wieder einmal von einer Großfirma kategorisch abgelehnt, den Vorentwurf für ein Intranet-Redesign zahlen zu wollen. O-Ton: "Das haben wir aber von Anfang an gesagt, dass wir keine Vorentwürfe zahlen und alle anderen Agenturen haben das auch akzeptiert". Nur - in meinem KV stand das Vorentwurfshonorar drin. Und erst danach wurde ich beauftragt, einen Entwurf zu erstellen. Konnte mir am Telefon auch nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass der letztlich mit dem Redesign beauftragte Betrieb mit Sicherheit um ein Drittel zuviel kalkuliert hat - denn irgendwer muss seine woanders abgelehnten Entwürfe ja auch zahlen. Ich hab die Gründe gegen kostenlose Vorentwürfe schon vor langer Zeit gut zusammengefasst in einem englischen Text gefunden, den ich dann übersetzt habe und der nach wie vor seine Gültigkeit hat. Aufgewendete Zeit kann man halt nicht zurücknehmen und wieder ins Regal stellen...

Leider habe ich als One-Man-Show weder die Zeit noch das Personal um mir die Klärung auf dem Rechtsweg anzutun, die vermutlich in einem Vergleich enden würde. Und wieder einmal zeigt sich: wer das Geld hat, bestimmt die Regeln. Traurig, aber wahr.

Ambigramme in „Illuminati“

Im Roman Illuminati von Dan Brown spielen sogenannte Ambigramme eine tragende Rolle. Das ist die Bezeichnung für einen symbolhaften, symmetrischen Schriftzug, der um 180 Grad gedreht werden kann und danach genau gleich aussieht. Im Buch kommen die Ambigramme Illuminati, Earth, Water, Fire und Air vor sowie der "Illuminati-Diamant", der die vier Elemente in einem einzigen Ambigramm vereinigt. Und wie wahrscheinlich viele andere Leser auch habe ich mich gefragt, wie denn diese Ambigramme aussehen könnten.

Dan Brown hat für das Buch diese Ambigramme tatsächlich entwerfen lassen - vom Künstler John Langdon, dessen Nachname sich Dan Brown auch für den Protagonisten von Illuminati ausgeborgt hat. Auf der Website von Langdon finden sich die wunderschön gestalteten Figuren. Und wenn man die anderen von Langdon gestalteten Ambigramme ansieht, versteht man warum Dan Brown solchen Gefallen daran gefunden hat. Wer sich ebenfalls hervorragend in der Kreation von Ambigrammen versteht, ist der Designer Scott Kim (der hier am Weblog schon einmal vor mehr als 5 Jahren erwähnt wurde). Bei ihm findet man weiters eine geniale Linkliste zum Thema.

Und wer sich wundert, warum 4 Jahre nach dem Erscheinungsdatum hier etwas über Dan Browns Illuminati zu lesen ist: ich hab mir in den letzten Tagen das (grandios von Wolfgang Pampel gesprochene!) Hörbuch reingezogen - eine absolute Kaufempfehlung!

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