Lattenrost ist keine Geschlechtskrankheit

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  • Mittwoch
  • 15.November 2000

Wir testen Netscape 6

Der neue Browser von netscape steht nun unter ftp://ftp.netscape.com/pub/netscape6/german/6.0/ fertig zum Download bereit. Der Download geschieht über den Netscape-eigenen Download-Manager, man hat allerdings die Möglichkeit zu wählen, ob man die Installationsdateien lokal speichern möchte, um nicht bei jeder Neuinstallation die immerhin insgesamt 24,2 MB für die volle Version herunterladen zu müssen.
Der erste Arbeitseindruck ist ein durchaus positiver, obwohl der Browser auf Windows 98 deutlich mehr an Ressourcen benötigt als die Version 4. Der Seitenaufbau geschieht aber durchaus flott und ohne gröbere Darstellungsfehler. Das neue Layout des Browsers ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann in den Einstellungen auf die gewohnte Netscape-Optik umschalten. Der Import von Adressbuch und Mailkonten-Einstellungen aus Outlook klappte problemlos. Nun kann man endlich auch mehrere Mailkonten in einem Benutzerprofil verwalten. Bei der Installation übernimmt Netscape 6 automatisch die Favoriten des Internet Explorers in die Bookmark-Liste - zwar sehr nett, aber ich hätte mir diese Funktion eher im Importprogramm gewünscht, um auch nachträglich meine Favoriten mit Netscape abgleichen zu können.

Wir testen jedenfalls weiter und halten euch am Laufenden.

Axel Haar, Reiner Zufall und Albert Tross

haben eines gemeinsam: Personen Ihres Namens gibts wirklich. Viele weitere hat ronsens aufgetan.
Was denken sich eigentlich die Eltern bei der Namensvergabe?

Eigene Recherche starten?

Wenn man übrigens einfach eine Ebene höher auf die Page mit den kuriosen Namen einsteigt, finden sich jede Menge anderer lesenswerter Dinge:

Law & Order - Die Chronik der seltsamsten Gesetze
Kriminaltango - die Chronik der dümmsten Gauner und Ganoven
sowie absolut genial: Die Chronik des Wahnsinns in mehreren Teilen.

Als ich die Seitenadresse gesehen hatte, erinnerte ich mich an Manuelas Useless Pages, die ich vor einigen Jahren einmal komplett durchforstet habe - die Seite gibts seit Oktober 1996. An diesen Stil wurde ich auch erinnert, als ich mich zum ersten Mal auf diversen Weblogs bewegte (die legendäre Weblog-Rally vor etwa 4 Monaten)

Manuelas Page brachte mich auf die Seite des 'Spaßwelle'-Webrings, von dort aus kam ich auf die Page des Vereins zur Verwertung von Gedankenüberschüssen und dort wiederum entdeckte ich ebenfalls einen Text, den ich lange nicht gelesen habe:

Wie Programmierer verschiedener Leistungsstufen 'Hello World' programmieren

'Sorry, due to a wet cable in the Atlantic Ocean, we are unable to deliver the next page.
We apologize for the interruption!'

  • Dienstag
  • 14.November 2000

Reime, Reime, Reime

der zirbel entdeckte einen Reimgenerator für die englische Sprache und fragte ob es sowas auch in deutsch gibt.
Ja, gibt es, zwar nicht mit den Einstellungsmöglichkeiten, aber doch. Auf 2Rhyme findet man nach einem eingegebenen Wort welche mit gleicher Endung. Weitere Ressourcen zum Thema:

The Heretical Rhyme Generator macht ein Gedicht auf englisch, sobald man ihm die erste Zeile vorgibt.
Spaßguerilla SM Gedichtgenerator erzeugt (eher seltsame) Gedichte auf Knopfdruck.

Professioneller gehts in der Lyrikwelt zu - Reime von Klassikern halt.
Schüttelreime - auch eine beliebte Abart.
...und noch mehr Schüttelreime:

'Rattengift

Es wirkt bei jeder Ratte gut
und hilft, dass bald der Gatte ruht.'

und noch ein paar...

Achtung Suchtgefahr!

Wie auch der Schockwellenreiter weiß ich nicht, ob ich mich bei Sing Blue Silver für diesen Link bedanken soll - er kostete mich etwa 4 Stunden...

Sean postete die DriveThru-Bankomat-Bedienungsanleitung für Frauen - da zahl ich doch gern war in die Chauvikasse (nachdem ich vorher beim Bankomat war... ;-)

Weiters fand ich bei ihm einen Link zur Elefantenjagd - passend dazu habe ich wieder einmal den Krokodilbeweis hervorgekramt.

Alle erwähnten ihn, also tu ichs auch, und zwar weil ich finde, daß er im Unterhaltungswert dem Anagrammgenerator nicht nahekommt - der Sloganizer

Jörg brachte eine unschätzbare Ressource für den Under-Construction-Club, die grösste Community im Internet:
'This icon says more about me than it does about my web page'
Eigentlich müsste man jedes Weblog mit diesen 'Under Construction'-Schildchen zupflastern, weil FERTIG ist es ja per Definition nie... ;-)

Gestern abend wieder einmal Pflichttermin für Matt-Groening-Fans auf Pro7: Futurama - gestern die Folge 1ACV11 - Mars University (Download)

'Knowledge brings fear'

  • Sonntag
  • 12.November 2000

Keine Einträge

In Österreich herrscht Staatstrauer nach dem Seilbahnunglück am Kitzsteinhorn. Wir werden dieser Tatsache Rechnung tragen und in dieser Zeit keinerlei Einträge veröffentlichen.

  • Samstag
  • 11.November 2000

3 Monate bloggen…

...Zeit, um Bilanz zu ziehen:

15 Mitglieder, 236 Messages, 233 Bilder und jede Menge postive Reaktionen aus dem Kunden- und Freundeskreis, eine Menge neue Leute (virtuell) kennengelernt.

DANKE euch allen, die das Blog gelesen haben, die Verbesserungen vorgeschlagen haben und die mitgeschrieben haben.

Wir machen ungebremst weiter, nur möchte ich in Zukunft Mike herzlich zu mehr Mitarbeit einladen - er stösst auf die unglaublichsten Pages und gibt dieses Wissen nur selten weiter... :-)

  • Freitag
  • 10.November 2000

Wahlkrimi noch nicht vorbei

Wie der Kurier berichtet, wird ein offizielles Endergebnis erst nächste Woche vorliegen. Nach inoffiziellen Angaben sind die Stimmen in Florida jedoch bereits ausgezählt - dabei liegt Bush nur 327 Stimmen vor Gore.

Rein an Stimmen der Wahlmänner liegt Gore derzeit mit 260:246 voran. Die 25 Wahlmännerstimmen Floridas geben also den Ausschlag, da ja dem Sieger in einem Bundesstaat alle Wahlmännerstimmen zufallen. Es bleibt also weiterhin spannend.

Vor allem, da die Demokraten gestern abend noch eine Wahlanfechtung überlegten, da auf den Wahlzetteln nicht klar erkennbar war, welches Kästchen zu welchem Kandidaten gehörte und so möglicherweise etliche Wähler irrtümlich für Pat Buchanan anstatt für Al Gore gestimmt hatten.

Jenny wurde von Alex verlassen

Sing Blue Silver hat schon kurz drüber geschrieben: Alex Jolig, der Ex-Big-Brother-Containerfuzzi trennte sich gestern von seiner (schwangeren) Freundin Jenny Elvers. Und er gibt ihr die volle Schuld daran. Wer hätte das gedacht... ;-)

Leichte Überarbeitungen

am Weblog: Schon seit einigen Tagen spielen wir uns mit der Linkleiste. Neu dazugekommen sind Partnerlinks (teilweise von uns gestaltete Pages, teilweise Firmen, mit denen wir in manchen Bereichen zusammenarbeiten), Links zu Artikeln, die wir im Laufe der Zeit gestaltet haben sowie zwei neue Weblog-Links: zirbel und ronsens.
Anregungen oder Verbesserungsvorschläge dazu?

  • Donnerstag
  • 9.November 2000

Woody-Allen-Fans aufgepasst!

Den ultimativen Dolly- bzw. Daisy-Ersatz hab ich bei ronsens entdeckt: Love Ewe, das aufblasbare Schaf. Einmal ein anderes Geschenk zum Polterabend...eines jener Produkte, ohne die der Fortbestand der Menschheit nicht gesichert wäre.

Auf der Suche nach einer Page über das Schaf Daisy bin ich auf eine Page gestossen, die mich wahrscheinlich noch länger beschäftigen wird: Der Assoziations-Blaster. Schwer zu erklären - ausprobieren.

Am Bergwerk feig

oder 'Werfe KGB-Magier' oder 'Bewege Graf Krim' - das alles sind Anagramme, die man aus EGM Werbegrafik machen kann
(wir erinnern uns zurück an den Deutschunterricht: Wenn man aus ALLEN Buchstaben eines Wortes oder Satzes ein neues Wort oder einen neuen Satz bilden kann, dann ist das ein Anagramm. )
Das ist normalerweie eine Spielerei für ganz lange und langweilige Winterabende, im Computerzeitalter gehts wesentlich einfacher - mit dem Anagramm-Generator

(Link via ERSCHRECKEN WIE TOLL, BRING VISUELLES und BREZEL DIR)

Beim Weiterstöbern entdeckte ich dann nach die Mülltonne - leiten Sie Ihre E-mails an die Mülltonne weiter und sie erhalten diese recycelt zurück, entweder schlicht nach Buchstaben sortiert oder in Gedichte, Witze o.ä. umgewandelt:

'Der Poet und der Witzbold sind sehr fleißig:
Zuerst zerlegen sie den eingesandten E-Müll in seine Atome, den Buchstaben.
Dann kommt der anstrengende Teil:
die Wiederverwertung. Dazu wird die Buchstabenanzahl ausgewertet, mit der Datenbank verglichen und dann wieder zusammengesetzt, je nach dem zu passenden Gedichten oder Witzen. Der verbleibende Rest wird Ihnen mit dem Witz oder dem Gedicht zurückgesandt. Denn bei unserem Recycling geht nichts verloren!'

Die Mailadressen dazu:
Muell@Muelltonne.de
Poet@Muelltonne.de
Witzbold@Muelltonne.de

  • Mittwoch
  • 8.November 2000

Wahlkrimi in den USA

So spannend war die Wahl noch nie: derzeit warten Al Gore und George W. Bush auf die Neu-Auszählung der Stimmen in Florida, da dort nur 500 Stimmen Differenz zwischen den beiden besteht. Weiters werden noch etwa 5000 Stimmen aus Übersee die Wahl mitentscheiden - diese können noch innerhalb der nächsten 7 Tage eintreffen.
Rein von der Anzahl der Stimmen liegt Gore derzeit mit 48,149,029 knapp vor Bush mit 47,913,935 - und das, obwohl Bush in 29 Staaten gewonnen hat, Gore lediglich in 20. Damit hat Bush 246 Elektorenstimmen, Gore bereits 260. Für den Gewinn der Präsidentschaft sind 270 Stimmen erforderlich. Aktuelle Informationen wie immer in dem Fall auf CNN

  • Dienstag
  • 7.November 2000

Präsidentenwahl in den USA

Heute wird ja in den USA ein neuer Präsident gewählt - und selten war es bis am Schluß so spannend wie heuer. Fast stündlich wechselt die Führung zwischen Al Gore und George W. Bush - und durch das amerikanische Wahlsystem wird sich wohl erst in letzter Minute entscheiden, wer gewinnt. Aktuelle Infos dazu stets auf Speakout.
'Die Wahl des US-Präsidenten läuft indirekt ab. Jeder Bundesstaat der USA hat eine bestimmte Anzahl sog. 'Elektorenstimmen' (die meisten hat Kalifornien mit 54). Die Anzahl der Elektoren (Wahlmänner) hängt von der Größe der Bevölkerung des Bundesstaates ab. Gewinnt ein Kandidat in einem Bundesstaat die Mehrheit, so fallen ihm alle Elektorenstimmen des jeweiligen Bundesstaates zu'

The American Presidency
Presidents and States of the United States of America, and Comments on American History
Präsidenten der USA

Wer sich einstimmen will: Auf 88.6 - Der Musiksender ist heute Amerika-Tag, mit lauter Nummer-1-Hits und viel Information rund um die USA und den Stand der Wahl.

UMTS – das Fass ohne Boden?

Die ersten Kostenschätzungen zum UMTS-Netzausbau liegen vor. Laut Expertenschätzungen werden die österreichischen Netzbetreiber mindestens etwa 50 Milliarden ATS für den Netzausbau ausgeben müssen.

Das hat mich natürlich dazu bewogen, meine gestern veröffentlichte Rechnung bezüglich der Kosten pro Kopf weiterzuführen:

Rechnet man nun die 11 Mrd. ATS für die Lizenzen und die weiteren 50 Mrd. ATS an Netzherstellungskosten zusammen und dividiert diese Summe durch die Bevölkerungszahl von Österreich (etwa 8,1 Mio.), so kommt man auf 547 Euro pro Kopf. Das ist im gesamten zwar noch immer weniger, als in Deutschland alleine für die Lizenzen gezahlt wurden, aber trotzdem eine schöne Summe, die man netto verdienen wird müssen.

Gehen wir weiters davon aus, dass mittelfristig jeder dritte Österreicher UMTS nutzt und lassen wir die Wartungs- und Betriebskosten für die Netze ausser acht - bei 190 ATS monatlichen Kosten für UMTS würde es so 10 Jahre dauern, bis alleine die Netzkosten an UMSATZ wieder eingespielt sind. Die Betreiber wollen 2002 mit UMTS starten und ab 2005, also schon 3 Jahre danach wird damit gerechnet, Gewinne zu erwirtschaften. Damit kämen wir auf durchschnittliche Kosten pro Nutzer von 570 ATS pro Monat, damit alleine die Investitionen in das Netz wieder eingefahren werden.

Man darf also auf die Gebührenstruktur von UMTS mehr als gespannt sein - vor allem, weil ja nach wie vor nicht klar ist, mit welchen speziellen Nutzungsmöglichkeiten man den potentiellen Kunden den Umstieg schmackhaft machen will. Lassen wir uns überraschen:

Bei der Mobilkom findet sich jede Menge technische Information über UMTS, allerdings nichts darüber, wie denn nun die Mobilkom die neue Technologie nutzen will.

One bietet UMTS-Frequently Asked Questions und vermeldet darin kryptisch:

'10) Wird sich die Investition in UMTS jemals rechnen?
Durch die aufgewendeten Summen kann man selbstverständlich keinen schnellen return on investment erhoffen, sondern muss das in einer längerfristigen Perspektive sehen. Damit sich die Investitionen langfristig rechnen, muss man das verfügbare Frequenzspektrum mit vielseitigen und interessanten Diensten voll ausnützen.

11) Wie hoch wird die Akzeptanz der Kunden für UMTS sein?
Die Akzeptanz der Kunden hängt vom Nutzen ab, den ihnen UMTS bringt. Alles hängt von der Fähigkeit der Netzbetreiber ab, die Dienste und Inhalte attraktiv und leicht nutzbar zu machen.'

max.mobil bringt eine Pressemeldung zum Thema UMTS und jammert darin unter anderem:

'Daraus ergibt sich, daß ohne UMTS-Frequenzen die Weiterentwicklung der bereits bestehenden und gerade entwickelten Services massiv gefährdet wäre und die Innovationskraft von max.mobil. an ihre ressourcenbedingten Grenzen stieße. Daher tritt max.mobil. für die automatische Vergabe von vier gleichausgestatteten Frequenzpaketen entsprechend den Empfehlungen des UMTS-Forums...an die bestehenden GSM-Betreiber ein, für die eine laufende Frequenznutzungsgebühr zu entrichten ist. Damit wäre das unternehmerische Risiko zu minimieren und der Staat hätte gleichzeitig entsprechende Erlöse für die Frequenzressourcen.

Mobilfunkunternehmen sind keine "Just-for-fun"-Operations...Erfolg darf nicht bestraft werden...Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb ist die umgehende Vergabe von GSM 1800 Frequenzen an die im Frequenzspektrum benachteiligten GSM Netzbetreiber...der Businesscase UMTS in Österreich um vieles schwieriger sein wird als in (anderen Ländern) usw.'

Auch hier also keine konkreten Angaben, was denn dem Konsumenten UMTS bringen könnte. Ich bin schon sehr gespannt, welche Werbeschmähs sich die Netzbetreiber einfallen lassen - es kommt sicher einiges auf uns zu.

  • Montag
  • 6.November 2000

Nach all der Technik ein wenig Entspannung

mit einem Kartentrick, den Jörg letztens postete - viel Spaß auf der Suche nach der Lösung, die wir demnächst auch hier veröffentlichen werden. Für Ungeduldige: Bei Jörg ist sie bereits, gut versteckt, zu finden...

News übers Wochenende

Die letzten Tage waren durchaus ereignisreiche:

Die kürzeste UMTS-Auktion Europas

ging dieser Tage in Wien zu Ende. Wie die Futurezone berichtet, endete die Auktion nach nur zwei Tagen und lediglich 11,443 Mrd. ATS Erlös. Alle sechs Bieter erhalten zwei 'große' Frequenzpakete und eine Lizenz. Die Bundesregierung ist allerdings nicht sehr glücklich darüber, nicht viel mehr als das Mindestgebot von 10,15 Mrd. ATS erhalten zu haben.

Allerdings stellt sich hier die Frage, was denn der Staat Österreich auch schon groß als Gegenleistung erbringt - denn die Infrastruktur muß ja auch noch von den Lizenznehmern bezahlt werden. Und lediglich für die Erlaubnis, das Geld für die Infrastruktur in Österreich ausgeben zu dürfen, sind ja 11 Milliarden Schilling auch nicht schlecht. Unser Finanzminister Karl Heinz Grasser erwartete ja ursprünglich einen Erlös von 30 bis 40 Mrd. ATS - es hat die wirtschaftliche Vernunft hier allerdings gesiegt, die Bieter bewahrten kühlen Kopf und liessen ihre Gebote in vernünftigen Höhen.

UMTS wird ja ebenfalls von uns Endverbrauchern finanziert werden müssen, es bleibt also sowieso noch abzuwarten, wie die Gebührenstruktur aussehen wird. Denn die beste Technologie nützt nichts, wenn zu wenige bereit sind, dafür viel Geld auszugeben, wie ja die Einstellung des weltweiten Satelliten-Telefonnetzes Iridium im März dieses Jahres drastisch gezeigt hat.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Umlage der Lizenzkosten auf die Bevölkerungszahl:

'Pro Kopf bedeuten die 11,443 Milliarden ATS umgelegt auf rund 8,1 Millionen Einwohnern einen Preis von 102,67 Euro.
Damit bleibt Österreich weit hinter Deutschland, wo 610 Euro pro Kopf gezahlt wurden, zurück.'

Hier sind allerdings noch keine Infrastrukturkosten enthalten, auch ist ja nicht anzunehmen, daß wirklich JEDER Bewohner eines Staates wirklich UMTS nutzen wird. Und gerade im hart umkämpften Bereich Telekommunikation sind das Summen, die zuerst einmal nur durch UMTS netto verdient werden müssen. Damit wird die Zurückhaltung der Bieter noch einmal klarer.

Neues auch bei Napster:

Napster Gruender Shawn Fanning erklaerte, dass er davon ausgeht, dass ein Grossteil der User die demnaechst anfallende monatliche Gebuehr von 4,95$ zahlen werden, um Napster treu zu bleiben.

Klingt vernünftig, wenn Napster dadurch legal unlimitert benutzbar bleibt. Die Musikindustrie würde in diesem Fall auch mehr als genug Geld einnehmen, vor allem, weil sie dadurch ja keinerlei Gegenleistung zu liefern hätte. Denn Dateien sind nun einmal ohne grossen Aufwand vervielfältigbar...und mein Mitleid über angebliche Milliardenverluste hält sich ja bekanntermassen in Grenzen. Diese sind ja auch nicht wirklich nachvollziehbar, da sich ja nicht jeder 'Raubkopierer' die betreffende CD gekauft hätte, wäre Kopieren nicht möglich.

Unterdessen erklaerte die 'American Society of Composers, Authors and Publishers' sich dazu bereit, Napster die Lizenz fuer die Songs ihrer Kuenstler zu erteilen. Die ASCAP ist die weltgrößte Organisation zur Wahrung der Urheberrechte von Künstlern. Rund 100000 Komponisten und Produzenten sind in dieser Organisation vereinigt.

Die Partnerschaft mit Bertelsmann zeigt also erste Erfolge.

Chello sorgt ebenfalls für Schlagzeilen:

Anstatt der gewohnten Chello-Startseite war folgender Text zu sehen:
'crazy_bit@usa.net was 0wn3d this domain [hacked number 7]'

Screenshots sind auf der Netwatcher-Seite zu bewundern. Die Site des Breitbandproviders läuft unter dem Microsoft-Internet Information Server 4.0. - offenbar mit den üblichen Sicherheitslöchern...eine Stellungnahme von Chello gegenüber dem Netwatcher-Team blieb bislang aus.

Peinlicherweise 'vergaß' offenbar sogar Microsoft die eigenen Patches zu installieren. Die Futurezone berichtet: Kaum eine Woche nach dem Einbruch ins microsoft-interne Netzwerk gab ein Holländer an, eine bekannte Sicherheitslücke im Internet Information Server genutzt zu haben und sich erneut Zutritt verschafft zu haben...mein Mitleid hält sich auch hier in Grenzen ;-)

  • Donnerstag
  • 2.November 2000

So grandios hatte ich…

...mich auf Halloween vorbereitet, Kostüm gebastelt, mich auf die Partyeinladung zu Birgit gefreut - und dann lag ich hustend, schnupfend und herumfiebernd seit Montag zuhause herum. Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder einigermaßen klar denken und sprechen kann.

Einges flatterte in die Mailbox in diesen Tagen:

Wie Dr.Web berichtet, gibts nun den Napster (für Suche und Download von MP3-Files) auch für den Mac - schnell zuschlagen, wer weiß, wie lange es Napster in dieser Form noch geben wird...

Eine interessante Methode, um aufgenommene Videofilme von lästigen Werbeunterbrechungen zu verschonen, bietet der AdKiller. Das Gerät erhält Steuerbefehle über das Internet und unterbricht einfach die Aufnahme am Videorecorder während der Werbeblöcke. Steuerdateien gibts für alle gängigen Videorecorder, das Gerät selber kostet ca. 70 DM.

Groove ist ein kostenloses Programm zur Kommunikation übers Netz - aber hier geht es nicht nur um schlichten Chat oder um E-Mails, man kann etwa gemeinsam an einem Text oder an einem Bild arbeiten, Schach oder TicTacToe gegeneinander zu spielen oder gemeinsam browsen. Es eignet sich auch hervorragend für kleinere Online-Konferenzen oder ähnliches. Allerdings bewegt sich das Niveau mancher Programmteile noch auf Notepad- oder MS Paint-Niveau, ein lustiger Ansatz ist es trotzdem. Es lässt jedoch der Name des Downloads 'Groove Preview' darauf schliessen, daß Folgeversionen bereits kostenpflichtig sein werden.

  • Samstag
  • 28.Oktober 2000

Das kommt davon, wenn man Windoof als Server einsetzt

wie es klarerweise Microsoft tut. Und genau die Erfinder der Sicherheitslücken (noch´n Link) in Windows sind jetzt Opfer geworden - Wie die Futurezone berichtet, verschafften sich Hacker Zugang zum Firmennetzwerk von Microsoft und hatten laut 'Wall Street Journal' insgesamt 3 Monate (!) lang Zugriff auf die Quellcodes der neuesten Windows- und Office-Versionen. Es gelang den Hackern, ein 'trojanisches Pferd' ins System einzuschleusen und damit die Zugangsdaten von Microsoft-Mitarbeitern auszuspionieren.

Seltsam nur, daß es 3 Monate lang nicht einmal Microsoft-Technikern auffällt, daß jemand in den Servern herumfuhrwerkt. Liegt es vielleicht daran, daß Windows NT keine vernünftigen Systemlogfiles liefern kann? Wie soll dann der Normalanwender bemerken, was in seinem Server vorgeht? Ein dickes MINUS für Microsoft - schämt euch.

Und für alle technisch Interessierten:
Wie funktioniert Windoof?
Spass mit Windoofs
Windoof - The Page

  • Donnerstag
  • 26.Oktober 2000

Nationalfeiertag

Der 26. Oktober ist in Österreich Nationalfeiertag:

Am 26. Oktober 1955, einen Tag nach dem Ende der zehnjährigen Besetzung, beschließt der österreichische Nationalrat 'aus freien Stücken', wie es fälschlicherweise im Gesetzestext heißt, die Neutralität.

Traditionellerweise ist jede Menge los, etwa findet am Wiener Heldenplatz eine Leistungsschau des Bundesheeres statt, umrahmt von musikalischen und künstlerischan Events (gestern abend z.B. in Zusammenarbeit mit 88.6 - Der Musiksender Live-Auftritte von 'Short People', Lutricia McNEAL und 'Tim Tim'

Dorthin werde jetzt auch ich mich verkümeln und das Internet für heute links liegen lassen - schönen Tag wünsche ich euch allen!

- Ansprache des Bundeskanzlers zum Nationalfeiertag (PDF)
- Über die österreichische Bundeshymne
- Über das österreichische Bundeswappen
- Bundeshymne als MIDI-File
- Österreich: ein Kurzüberblick

  • Dienstag
  • 24.Oktober 2000

Ein Nachkommentar zum Bewerb

auf 'Am I Hot Or Not' (von dem ich heute ja schon erzählt habe) ist heute bei Sean zu finden - sein persönliches Punktesystem, wenn er Frauen von 1 bis 10 bewerten müsste. Das ist so nett, ich wills euch nicht vorenthalten:

  1. If she ever touches me, I'll die. She once talked to me. I'm still scared. I talk to her all the time. She works at the supermarket. She works at the bakery. Once, she asked for my number, but I gave her a fake one. I slept with her once a long time ago when I was very drunk, but I don't tell anybody about it. I slept with her, but I forgot her name in the morning. Yeah, I slept with her and I'll do it again. She makes a great Girlfriend. Isn't she lovely? Some day I'll marry her. She is so wonderful, I wish she would marry me.
  2. If she ever touches me, I'll die.

Ausserdem meinte er, das Lovegety ist ein alter Hut - ich hab auch schon vor einiger Zeit davon gehört, es aber wieder vergessen, bis ich auf dieses Bild stiess. Und auch ich bin noch Single (maybe ebenfalls, weil ichs nicht ausprobiert habe) ;-)

Das Internet benutzen, um Frauen ins Bett zu kriegen?

Klingt unglaublich, den Versuch dazu gibts aber offenbar. Passend zu heutigen Thema 'Partnersuche und ähnliche Katastrophen' eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse:

Gerd (17) liebt ein Mädchen namens Jasmin (16) - soweit so normal. Nun würde der Gerd gern mit Jasmin schlafen, weil er noch Jungfrau ist und sich niemand tolleren vorstellen kann.
Jetzt hat Gerd sein ganzes romantisches Talent auf einen Haufen geworfen und eine Homepage erstellt. Soweit auch noch ganz normal.
Danach hat er Jasmin so lange genervt, bis sie zugesagt hat, mit ihm zu schlafen, wenn er 100.000.000 Hits auf seiner Homepage zusammenbringt (ja, da gehts wirklich um 100 Millionen Besuche!)

Bis daher ists ja noch ganz sozialverträglich - zwar ungewöhnlich, aber keine neue Story (das gabs schon mal).

Nun kommt ein weiterer Bewerber ins Spiel:

'Ich will auch Gerds ische poppen!
...nunja, da sie sich von solchen dingen beeindrucken lässt, und nicht gerade schlecht ausschaut, habe ich mir überlegt, eigentlich könnte ja auch ich...'

Allerdings stellt sich auf dieser Page auch heraus, dass Jasmin wohl doch nicht ganz so einzigartig ist, wie Gerd uns glauben machen will: sie ist nämlich auch als Sarah bekannt. Das hat auch Sebastian herausgefunden - und ebenfalls eine Mitbewerbungs-Page ins Netz gestellt.

Leider wird man wohl den Ausgang dieser Geschichte nie erfahren - da Gerd erst 291.000 Hits hat, wird er wohl nie wissen, ob Jasmin wirklich so toll ist, wie er sich das vorgestellt hat. Und er wird auch nicht erfahren, was Jasmin daran antörnt, Sarah gerufen zu werden.... ;-)

 

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