If you think we’re a bad company, you should see the competition

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  • Montag
  • 6.November 2000

News übers Wochenende

Die letzten Tage waren durchaus ereignisreiche:

Die kürzeste UMTS-Auktion Europas

ging dieser Tage in Wien zu Ende. Wie die Futurezone berichtet, endete die Auktion nach nur zwei Tagen und lediglich 11,443 Mrd. ATS Erlös. Alle sechs Bieter erhalten zwei 'große' Frequenzpakete und eine Lizenz. Die Bundesregierung ist allerdings nicht sehr glücklich darüber, nicht viel mehr als das Mindestgebot von 10,15 Mrd. ATS erhalten zu haben.

Allerdings stellt sich hier die Frage, was denn der Staat Österreich auch schon groß als Gegenleistung erbringt - denn die Infrastruktur muß ja auch noch von den Lizenznehmern bezahlt werden. Und lediglich für die Erlaubnis, das Geld für die Infrastruktur in Österreich ausgeben zu dürfen, sind ja 11 Milliarden Schilling auch nicht schlecht. Unser Finanzminister Karl Heinz Grasser erwartete ja ursprünglich einen Erlös von 30 bis 40 Mrd. ATS - es hat die wirtschaftliche Vernunft hier allerdings gesiegt, die Bieter bewahrten kühlen Kopf und liessen ihre Gebote in vernünftigen Höhen.

UMTS wird ja ebenfalls von uns Endverbrauchern finanziert werden müssen, es bleibt also sowieso noch abzuwarten, wie die Gebührenstruktur aussehen wird. Denn die beste Technologie nützt nichts, wenn zu wenige bereit sind, dafür viel Geld auszugeben, wie ja die Einstellung des weltweiten Satelliten-Telefonnetzes Iridium im März dieses Jahres drastisch gezeigt hat.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Umlage der Lizenzkosten auf die Bevölkerungszahl:

'Pro Kopf bedeuten die 11,443 Milliarden ATS umgelegt auf rund 8,1 Millionen Einwohnern einen Preis von 102,67 Euro.
Damit bleibt Österreich weit hinter Deutschland, wo 610 Euro pro Kopf gezahlt wurden, zurück.'

Hier sind allerdings noch keine Infrastrukturkosten enthalten, auch ist ja nicht anzunehmen, daß wirklich JEDER Bewohner eines Staates wirklich UMTS nutzen wird. Und gerade im hart umkämpften Bereich Telekommunikation sind das Summen, die zuerst einmal nur durch UMTS netto verdient werden müssen. Damit wird die Zurückhaltung der Bieter noch einmal klarer.

Neues auch bei Napster:

Napster Gruender Shawn Fanning erklaerte, dass er davon ausgeht, dass ein Grossteil der User die demnaechst anfallende monatliche Gebuehr von 4,95$ zahlen werden, um Napster treu zu bleiben.

Klingt vernünftig, wenn Napster dadurch legal unlimitert benutzbar bleibt. Die Musikindustrie würde in diesem Fall auch mehr als genug Geld einnehmen, vor allem, weil sie dadurch ja keinerlei Gegenleistung zu liefern hätte. Denn Dateien sind nun einmal ohne grossen Aufwand vervielfältigbar...und mein Mitleid über angebliche Milliardenverluste hält sich ja bekanntermassen in Grenzen. Diese sind ja auch nicht wirklich nachvollziehbar, da sich ja nicht jeder 'Raubkopierer' die betreffende CD gekauft hätte, wäre Kopieren nicht möglich.

Unterdessen erklaerte die 'American Society of Composers, Authors and Publishers' sich dazu bereit, Napster die Lizenz fuer die Songs ihrer Kuenstler zu erteilen. Die ASCAP ist die weltgrößte Organisation zur Wahrung der Urheberrechte von Künstlern. Rund 100000 Komponisten und Produzenten sind in dieser Organisation vereinigt.

Die Partnerschaft mit Bertelsmann zeigt also erste Erfolge.

Chello sorgt ebenfalls für Schlagzeilen:

Anstatt der gewohnten Chello-Startseite war folgender Text zu sehen:
'crazy_bit@usa.net was 0wn3d this domain [hacked number 7]'

Screenshots sind auf der Netwatcher-Seite zu bewundern. Die Site des Breitbandproviders läuft unter dem Microsoft-Internet Information Server 4.0. - offenbar mit den üblichen Sicherheitslöchern...eine Stellungnahme von Chello gegenüber dem Netwatcher-Team blieb bislang aus.

Peinlicherweise 'vergaß' offenbar sogar Microsoft die eigenen Patches zu installieren. Die Futurezone berichtet: Kaum eine Woche nach dem Einbruch ins microsoft-interne Netzwerk gab ein Holländer an, eine bekannte Sicherheitslücke im Internet Information Server genutzt zu haben und sich erneut Zutritt verschafft zu haben...mein Mitleid hält sich auch hier in Grenzen ;-)

  • Donnerstag
  • 2.November 2000

So grandios hatte ich…

...mich auf Halloween vorbereitet, Kostüm gebastelt, mich auf die Partyeinladung zu Birgit gefreut - und dann lag ich hustend, schnupfend und herumfiebernd seit Montag zuhause herum. Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder einigermaßen klar denken und sprechen kann.

Einges flatterte in die Mailbox in diesen Tagen:

Wie Dr.Web berichtet, gibts nun den Napster (für Suche und Download von MP3-Files) auch für den Mac - schnell zuschlagen, wer weiß, wie lange es Napster in dieser Form noch geben wird...

Eine interessante Methode, um aufgenommene Videofilme von lästigen Werbeunterbrechungen zu verschonen, bietet der AdKiller. Das Gerät erhält Steuerbefehle über das Internet und unterbricht einfach die Aufnahme am Videorecorder während der Werbeblöcke. Steuerdateien gibts für alle gängigen Videorecorder, das Gerät selber kostet ca. 70 DM.

Groove ist ein kostenloses Programm zur Kommunikation übers Netz - aber hier geht es nicht nur um schlichten Chat oder um E-Mails, man kann etwa gemeinsam an einem Text oder an einem Bild arbeiten, Schach oder TicTacToe gegeneinander zu spielen oder gemeinsam browsen. Es eignet sich auch hervorragend für kleinere Online-Konferenzen oder ähnliches. Allerdings bewegt sich das Niveau mancher Programmteile noch auf Notepad- oder MS Paint-Niveau, ein lustiger Ansatz ist es trotzdem. Es lässt jedoch der Name des Downloads 'Groove Preview' darauf schliessen, daß Folgeversionen bereits kostenpflichtig sein werden.

  • Samstag
  • 28.Oktober 2000

Das kommt davon, wenn man Windoof als Server einsetzt

wie es klarerweise Microsoft tut. Und genau die Erfinder der Sicherheitslücken (noch´n Link) in Windows sind jetzt Opfer geworden - Wie die Futurezone berichtet, verschafften sich Hacker Zugang zum Firmennetzwerk von Microsoft und hatten laut 'Wall Street Journal' insgesamt 3 Monate (!) lang Zugriff auf die Quellcodes der neuesten Windows- und Office-Versionen. Es gelang den Hackern, ein 'trojanisches Pferd' ins System einzuschleusen und damit die Zugangsdaten von Microsoft-Mitarbeitern auszuspionieren.

Seltsam nur, daß es 3 Monate lang nicht einmal Microsoft-Technikern auffällt, daß jemand in den Servern herumfuhrwerkt. Liegt es vielleicht daran, daß Windows NT keine vernünftigen Systemlogfiles liefern kann? Wie soll dann der Normalanwender bemerken, was in seinem Server vorgeht? Ein dickes MINUS für Microsoft - schämt euch.

Und für alle technisch Interessierten:
Wie funktioniert Windoof?
Spass mit Windoofs
Windoof - The Page

  • Donnerstag
  • 26.Oktober 2000

Nationalfeiertag

Der 26. Oktober ist in Österreich Nationalfeiertag:

Am 26. Oktober 1955, einen Tag nach dem Ende der zehnjährigen Besetzung, beschließt der österreichische Nationalrat 'aus freien Stücken', wie es fälschlicherweise im Gesetzestext heißt, die Neutralität.

Traditionellerweise ist jede Menge los, etwa findet am Wiener Heldenplatz eine Leistungsschau des Bundesheeres statt, umrahmt von musikalischen und künstlerischan Events (gestern abend z.B. in Zusammenarbeit mit 88.6 - Der Musiksender Live-Auftritte von 'Short People', Lutricia McNEAL und 'Tim Tim'

Dorthin werde jetzt auch ich mich verkümeln und das Internet für heute links liegen lassen - schönen Tag wünsche ich euch allen!

- Ansprache des Bundeskanzlers zum Nationalfeiertag (PDF)
- Über die österreichische Bundeshymne
- Über das österreichische Bundeswappen
- Bundeshymne als MIDI-File
- Österreich: ein Kurzüberblick

  • Dienstag
  • 24.Oktober 2000

Ein Nachkommentar zum Bewerb

auf 'Am I Hot Or Not' (von dem ich heute ja schon erzählt habe) ist heute bei Sean zu finden - sein persönliches Punktesystem, wenn er Frauen von 1 bis 10 bewerten müsste. Das ist so nett, ich wills euch nicht vorenthalten:

  1. If she ever touches me, I'll die. She once talked to me. I'm still scared. I talk to her all the time. She works at the supermarket. She works at the bakery. Once, she asked for my number, but I gave her a fake one. I slept with her once a long time ago when I was very drunk, but I don't tell anybody about it. I slept with her, but I forgot her name in the morning. Yeah, I slept with her and I'll do it again. She makes a great Girlfriend. Isn't she lovely? Some day I'll marry her. She is so wonderful, I wish she would marry me.
  2. If she ever touches me, I'll die.

Ausserdem meinte er, das Lovegety ist ein alter Hut - ich hab auch schon vor einiger Zeit davon gehört, es aber wieder vergessen, bis ich auf dieses Bild stiess. Und auch ich bin noch Single (maybe ebenfalls, weil ichs nicht ausprobiert habe) ;-)

Das Internet benutzen, um Frauen ins Bett zu kriegen?

Klingt unglaublich, den Versuch dazu gibts aber offenbar. Passend zu heutigen Thema 'Partnersuche und ähnliche Katastrophen' eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse:

Gerd (17) liebt ein Mädchen namens Jasmin (16) - soweit so normal. Nun würde der Gerd gern mit Jasmin schlafen, weil er noch Jungfrau ist und sich niemand tolleren vorstellen kann.
Jetzt hat Gerd sein ganzes romantisches Talent auf einen Haufen geworfen und eine Homepage erstellt. Soweit auch noch ganz normal.
Danach hat er Jasmin so lange genervt, bis sie zugesagt hat, mit ihm zu schlafen, wenn er 100.000.000 Hits auf seiner Homepage zusammenbringt (ja, da gehts wirklich um 100 Millionen Besuche!)

Bis daher ists ja noch ganz sozialverträglich - zwar ungewöhnlich, aber keine neue Story (das gabs schon mal).

Nun kommt ein weiterer Bewerber ins Spiel:

'Ich will auch Gerds ische poppen!
...nunja, da sie sich von solchen dingen beeindrucken lässt, und nicht gerade schlecht ausschaut, habe ich mir überlegt, eigentlich könnte ja auch ich...'

Allerdings stellt sich auf dieser Page auch heraus, dass Jasmin wohl doch nicht ganz so einzigartig ist, wie Gerd uns glauben machen will: sie ist nämlich auch als Sarah bekannt. Das hat auch Sebastian herausgefunden - und ebenfalls eine Mitbewerbungs-Page ins Netz gestellt.

Leider wird man wohl den Ausgang dieser Geschichte nie erfahren - da Gerd erst 291.000 Hits hat, wird er wohl nie wissen, ob Jasmin wirklich so toll ist, wie er sich das vorgestellt hat. Und er wird auch nicht erfahren, was Jasmin daran antörnt, Sarah gerufen zu werden.... ;-)

Partnersuche ist keine leichte Aufgabe

Und deshalb sind uns die findigen Japaner wieder einen Schritt voraus: sie kaufen sich ein Lovegety, stellen am Gerät ein, ob sie die grosse Liebe, einen Freund, einen Karaokepartner, männlich, weiblich, suchen - wenn jemand mit denselben Wünschen und einem dementsprechend eingestellten Lovegety in die Nähe kommt, beginnt das Ding zu läuten.

Wenn dann die Liebe einmal abgekühlt ist, kommt es öfter zu Ausschreitungen. Wenn Partner durchdrehen - die Stories dazu auf CrazyBitch.com:

'As you will see from the Photos, every piece of clothing including the ones in the hamper were unfolded, cut, folded back and put away .
Every piece of furniture was coated with paint.
Every electric cord on the TV, VCR, Stereo and Computer were cut.
If that wasn't enough, bleach and liquid detergent were poured into the vents of all the electronic items.
She was arrested, spent one night in jail and now facing felony charges for the crime. I am still waiting for a court date.'

Aber wir leben ja in einer modernen Zeit - das alles muss nicht sein. Um sich fortzupflanzen hat man ja noch andere Möglichkeiten: Bieten Sie doch einfach bei der Auktion mit, erstehen Sie Spermien oder Eier ihres Traumpartners und schon kanns losgehen!

Und wer gerne ein Pferd als Nachkomme hätte - auch kein Problem: klarerweise gibts den Samenbestellservice auch für Pferde - inklusive Video-Anleitung.

Wer sich nicht zur realen Partnersuche durchringen kann, dem sei AmIhotOrNot.com empfohlen - ich könnte, so wie Sean, stundenlang sitzen und bewerten. Nur stellte bereits Sean eine seltsame Verschiebung der Wertungen fest: auf einer Skala von 1-10 wurden die meisten Personen mit etwa 3 bewertet - 4 bis 10 ist offenbar für Pornostars und Supermodels reserviert. Jedoch gibt es durchaus 'Ausreisser' nach oben und unten: Dieses Mädel schneidet mit durchschnittlich 6.7 ab - ihre Rückseite ist aber wirklich bezaubernd. Und dieses wiederum bekommt einen Extrapunkt dafür, dass sie sich traut, mitzumachen. Sean selber sandte auch ein Bild ein - mal sehen, welche Ratings er bekommt (derzeit hat er im Durchschnitt 3.1)

Zur Abrundung des heutigen Angebots noch´n Link: The History of Vomit - Die Geschichte des Kotzens... ;-)

(Links von Danelope, /usr/bin/girl, Sean, Andrea)

  • Montag
  • 23.Oktober 2000

Wichtiges, unwichtiges, kurioses, merkwürdiges, sinnloses…

...all das poppte in den letzten Tagen in mein Browserfenster:

Die Internetgemeinde gegen die Todesstrafe:
'Liebe Amerikaner,
Sie sind die erste Weltmacht und streben oft danach, ein Vorbild für die Menschheit zu sein. Wir wenden uns an Sie als befreundetes Volk, vertraut und kritisch zugleich wie jeder echte Freund. Die Todesstrafe ist das Symbol einer altertümlichen Justiz und ausserdem eine nicht abschreckende Strafe. Mit ihrer Abschaffung oder zumindest mit einem sofortigen Moratorium ermöglichen sie vielen Verurteilten endlich einen gerechten Prozess und ersparen Unschuldigen den Tod.
Die Türen der amerikanischen Gefängnissen werden somit den Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung geöffnet.
Amerikaner, machen sie wie die anderen zivilisierten Demokratien : schaffen sie die Todesstraffe ab!'

Unterzeichnet diese Petition online!

(Link via Jörg)

Apropos: Jörg widmete mir heute einen Link auf Ad*Flip, 60 Jahre amerikanische Zeitungsannoncen, von 1940 bis heute. Danke Jörg, ich bin noch immer am Stöbern - eine herrliche Zeitreise :-)

Und zum Thema Reise noch etwas:
Wie gross ist Amerika? - 3304 Fotos, jede Meile einen Schnappschuss. Der Fotograf Matt Frondorf fuhr quer durch Amerika, von der Freiheitsstatue in New York bis zur Golden Gate Bridge in San Francisco und machte jede Meile ein Foto. Alle dieser Bilder sind nun online - Achtung, Flash-Alarm!
(Link via alt0169 und Jörg)

Eine Kindheitserinnerung wird 15

Unglaublich: die erste Nintendo-Spielkonsole kam vor 15 Jahren auf den Markt. Gamers.com hat eine 26-seitige Zusammenfassung der Nintendo-Konsolengeschichte ins Netz gestellt - stellt euch vor, wir schreiben das Jahr 1985: taucht ein in die faszinierene Welt der 8-Bit-Konsolen.
Dazupassend: Die besten Emulationsprogramme, um die populärsten Konsolenspiele auch am PC wiederauferstehen zu lassen.

'Beratungsdiebstahl'

Die Futurezone berichtete: Mit einem Problem, das in den letzten Jahren viele kundenservice-orientierten Betriebe zu spüren bekamen, sieht sich jetzt die Deutsche Bank konfrontiert: Erst lassen sich manche Kunden in der Bankfiliale ausgiebig vom geduldigen Fachmann in die Geheimnisse des aktuellen Börsengeschäftes einweihen. Dann ordert der Kunde von zuhause aus seine Wertpapiere via Internet über einen Direktbroker:

'Den Service bekommt er gratis, die Aktien zum Billigtarif. Die Deutsche Bank, erzürnt ob solchem ungewollten Sponsoring der Konkurrenz, will dem einen Riegel vorschieben und ihrer Kundschaft die Beratung in Rechnung stellen.'

Wenngleich sich mein Mitleid mit Banken aller Art sehr in Grenzen hält, kann ich doch die Aufregung nachvollziehen:
Schon öfter berieten wir Kunden ausführlich über Sinn und Unsinn diverser Hardware, stellten ihm aufeinander abgestimmte Komponenten für seinen Traum-PC zusammen, schrieben einen Kostenvoranschlag - und gekauft wurden diese Komponenten dann über irgendeinen Hardware-Diskonter (weil um Trinkgeldbeträge billiger), zusammengeschraubt von 'einem guten Bekannten'.

Liebe Leute, jedermann will Beratungsqualität, nur kosten darf es nichts. Auf diese Art tötet man den spezialisierten Einzelhandel mit Profis hinterm Tresen - und ganz im Ernst: wer will sich denn in Zukunft wirklich lediglich auf die Auskünfte und die (meist nahezu nicht vorhandene) Kompetenz diverser Grossmarkt-Verkäufer verlassen?
Ich jedenfalls nicht, deshalb kaufe ich dort, wo ich mich gut beraten fühle - selbst wenn mein Einkauf dadurch um (in Summe lächerliche) Beträge teurer wird.
Dafür ist 'mein' Händler auch noch für mich da, wenn er mein Geld schon am Konto hat...

  • Sonntag
  • 22.Oktober 2000

Ein neuer PC im Netz

Ganz kurze Meldung: meine Mutter ist 53 und bekam heute von mir ihren ersten Internetzugang eingerichtet - Flatrate, damit sie ausgiebig surfen kann. Viel Spaß!

  • Freitag
  • 20.Oktober 2000

Demnächst ist Halloween


und da ich bereits heute abend auf das erste Halloween-Fest (auf einem Donauschiff !) eingeladen bin, habe ich ein paar Informationen darüber zusammengesucht - damit Euch noch genug Zeit bleibt, Kürbisschnitzen zu lernen oder ein Kostüm zu organisieren.

"Der 31. Oktober war bei den Kelten und den Angelsachsen auch der Vorabend des neuen Jahres, der Abend, an dem eines der alten Feuerfeste gefeiert wurde. . . . Da mit dem November das dunkle und unfruchtbare Halbjahr beginnt, nahm das Herbstfest eine düstere Bedeutung an, und Geister, Hexen, Kobolde, Feen und Dämonen aller Art schweiften im Freien umher."

Die Geschichte des Halloween-Festes beginnt also schon bei den Kelten. Früher schnitzten die Kinder Fratzen in Kürbisse und beleuchteten sie von innen, so daß man sich an Herbstabenden ein bißchen gruseln oder amüsieren konnte: Halloween war ein harmloses Fest mit ein bißchen ironischem Geisterkult. Heutzutage hat es sich zu einer landesweiten Kostümparty mit hohem Gruselbeiwert entwickelt. Bei uns in Österreich das erst vor einigen Jahren als Anlass für Feste erkannt (wundersam eigentlich, wo doch in Österreich gerne alles und jedes gefeiert wird). Das hängt sicherlich damit zusammen, daß es eine weitere Möglichkeit für die Wirtschaft ist, noch VOR Weihnachten ein wenig Kohle zu verdienen - in den USA rangiert Halloween umsatzmässig hinter Weihnachten, aber doch bereits klar vor Muttertag und Ostern.

Andere Aberglauben werden ja auch nicht gesondert zelebriert. Aber für Halloween gibt es regelrechte Guides im Netz, um ja auf kein Detail zu vergessen.

Was also brauche ich noch für ein Halloween-Fest?

Als wichtigstes: ein Kostüm - da gibts viele Möglichkeiten, einen selbstgeschnitzten Kürbis sowie jemanden, der seine Wohnung zur Verfügung stellt, um darin zu feiern und mich auch einlädt (für den 31.10.2000: Danke Birgit) Die schönsten Kostüme (Ideen sind ja oft Mangelware) kann man auf The Online Costume Ball bewundern. Wenn man auf selbstgemachte Kostüme steht, ist man auch bei The Halloween Costume Page richtig.
Weiters sollten einige Halloween-Spezialitäten nicht fehlen, etwa Dracula-Pudding oder Kürbis-Suppe (brrrrrrr, ich mag keinen Kürbis) - an Rezepten gibt es viele, hier beispielsweise 204 Stück
Dekorationen gehören natürlich auch dazu: ein Spukhaus zum Selberbauen, Figuren und Bilder uvm.

Zur Einstimmung kann man sich bereits jetzt ein paar Bilder, Cliparts und Screensaver auf den eigenen Computer holen.

Gut kommen auch Halloween-Grusskarten an, die man an Freunde und Bekannte versendet. Und Quellen dafür gibt es reichlich.

Wie bei allen Dingen, die Spass machen, finden sich immer Leute, welche die negative Seite daran sehen und es anderen madig machen wollen:

HALLOWEEN EMPHASIZES VIOLENCE AND DEATH
HALLOWEEN EMPHASIZES HORROR AND FEAR
HALLOWEEN EMPHASIZES THE OCCULT
Other things that lure children into the occult --
1. Black & heavy metal music
2. Fantasy Role playing games
3. Slasher/horror movies & sadistic pornography
4. Reading occult & satanic literature

Die andere Seite sind Leute, die uns mit Informationen und Games zu Halloween versorgen. Auch virtuelles Verkleiden gibts als Shockwave-Game.

Damit bleibt mir nur noch, Euch ein Happy Halloween zu wünschen!

  • Mittwoch
  • 18.Oktober 2000

Zu viel Zeit?

Sean vermutete gestern, ich hätte zuviel Zeit - leider nein, es liegen etwa noch 100 solche Artikel sowie ca. 130 Cartoons in meiner Inbox und ich komme nicht dazu, sie für die private Page aufzubereiten. Aber ich poste mittlerweile primär auf unserem Weblog.

  • Dienstag
  • 17.Oktober 2000

Nie mehr schlechte Nachrichten

zumindestens klingen schlechte Nachrichten auf Nakednews nicht mehr gar so schlimm... ;-)
Voraussetzung: ein installierter Real-Player und keine allzulangsame Internetverbindung.
(Link via Schockwellenreiter und metalingo)

Neues Formular für Supportanfragen

Thomas von der Firma network.co.at sandte mir ein neues Formular für Supportanfragen - zwar gut erdacht, allerdings könnte es wirklich aus Brüssel stammen. Ich würde es unseren EU-Schlaubergern und Schreibtisch-Terroristen wirklich zutrauen...

Lesen wir denn keine Bücher?

fragte gestern Sean - klar, selbst im grössten Stress nehm ich mir die Zeit, was zu lesen. Meine persönliche Top-10-Liste hab ich jetzt auch gepostet.

Unbemerkt von mir und auch von euch

ging der 10.10. vorbei - 2 Monate webloggen wir nun bereits, am 10. August hatten wir begonnen...

  • Montag
  • 16.Oktober 2000

Der ganz normale Handy-Wahnsinn

Eine Bekannte, die im Callcenter von TeleRing arbeitet, sandte mir einen Artikel, der vor einiger Zeit in der österreichischen Zeitschrift 'profil' erschienen ist - ich will euch das nicht vorenthalten :-)

Ein neues Pussybild

für Jörg (wegen Kaffee) und Bastian (hast ja schon einmal ein Pussybild von mir zitiert)

Danke an Tamara!

Ein ereignisreiches Wochenende

Am Samstag abend stand das erste 88.6-Chattertreffen am Programm. Im Sender direkt hatten wir Gelegenheit, ein wenig hinter die Kulissen des erfolgreichsten Privatradios zu blicken und den Abendmoderatoren bei der Arbeit zuzusehen.
Gestern am Vormittag (!) gab der österreichische Gitarrengott Peter Ratzenbeck gemeinsam mit Allan Taylor ein Konzert im Hopfhaus. Ein Erlebnis - ich beschliesse regelmäßig nach solchen Events, nie wieder in meinem Leben eine Gitarre anzufassen. Allerdings bot mir Peter an, einen Gitarrenkurs bei ihm zu buchen, was ich wohl auch tun werde - ein wenig mehr Training kann mir nicht schaden.

Danach hatte ich geplant, Sean gleich ins Hopfhaus zum Essen einzuladen, wenn er schon einmal in Wien weilt. Allerdings hat ihn seine Familie vollkommen unter Beschlag genommen, wodurch sich das leider nicht ausging - schade, hätte mich gefreut.
Sean, bei deinem nächsten Wien-Besuch holen wir das nach, maybe fahr ich auch 2001 mal nach Berlin :-)

Am Nachmittag besuchte ich die 'stürmischen Tage' in Stammerdorf.

Alt und Jung treffen sich einmal im Jahr und feiern in Wiens größtem Heurigenort Stammersdorf die "Stürmischen Tage". Die urige Kopfsteinplastergasse namens "Kellergasse" verwandelt sich in eine Fußgängerzone, wo die ansässigen Winzer direkt aus den Weinkellern den Sturm ausschenken. Selbstverständlich sorgen köstliche Schmankerln für das leibliche und die Dorfkapelle für das musikalische Vergnügen.
Zur Erklärung: Sturm = gärender Weintraubensaft, von herb bis süßlich

Sicherheitshalber pflege ich zu solchen Events mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen...

  • Samstag
  • 14.Oktober 2000

Ein paar Seiten, über die ich heut morgen gestolpert bin

Nervige Handy-Klingeltöne sind offenbar 'IN' - sonst wäre es wohl kaum möglich, dass immer mehr Leute ihre Umwelt mit vermeintlich grandios einzigartigen Melodien nerven. Die grausamsten wurden vom ORF-ON-Team zusammengestellt.

Bei der Vielzahl privater Telefonanbieter blickt wohl kaum noch wer wirklich durch, wann wer wohin am günstigsten ist. Comparatel.at bietet Preisvergleiche nach Tageszeit, Wochentag, Anbieterprofile uvm. Auch eine entsprechende Seite für den deutschen Markt gibts, diese nennt sich billig-telefonieren.de

Ein nettes Tool, um vielfach weitergeleitete Mails von den lästigen >>>>>> - Zeichen zu befreien ist eCleaner. Einfach die Mail als Textfile abspeichern, in eCleaner öffnen und die Weiterleitungs-Häkchen werden entfernt. Das Programm ist vielfältig konfigurierbar, es gibt ein Outlook 2000-Plugin um eCleaner direkt aus eine Mail aufrufen zu können - und das Beste daran: eCleaner ist Freeware.

  • Freitag
  • 13.Oktober 2000

Heute ist Freitag der 13.

was ich zum Anlass genommen habe, ein wenig über den Aberglauben zu diesem Tag nachzuforschen:

Wissenschaftlich gesehen ist Freitag der 13. ein Tag wie jeder andere. Allerdings war die 13 schon seit Urzeiten eine Unglückszahl.

'Die Furcht vor der Zahl 13 und dem Freitag ist bereits in der Bibel manifestiert. Adam und Eva sollen an einem Freitag in den Apfel gebissen und damit die Sünde auf die Welt gebracht haben. Jesus Christus wurde an einem Freitag ans Kreuz geschlagen. Bei seinem letzten Abendmahl saßen 13 Männer am Tisch, der 13. war der Verräter Judas.'

Und noch heute wird Leuten flau im Magen beim Gedanken, an einem Freitag den 13. wichtige Entscheidungen zu treffen. Es stellt sich daher die Frage: Wie oft pro Jahr gibt es Freitag den 13.? Und wann ist der nächste? Die Antwort vorweggenommen: In jedem Jahr gibt es mindestens einen und höchstens drei 'Freitage, den 13.' Und der nächste ist am 13.4.2001

Das ist nicht unwesentlich, denn selbst in unserer modernen Zeit verzichten viele Hotels auf Zimmer 13, in Flugzeugen wird Reihe 13 übersprungen, und selbst beim hochmodernen Flaggschiff der Deutschen Bahn AG, dem ICE, fehlt der Waggon mit der Nummer 13. Reinhard Mey schreib schon vor veieln Jahren ein Lied zum Freitag dem 13. Und klarerweise ist hier auch die Horror-Filmreihe 'Freitag der 13.' zu nennen, die sicher auch dazu beigetragen hat, daß der Aberglaube nicht weniger wird. Wie uns Bastian anschaulich zeigt, hilft es nicht einmal, den ganzen Tag einfach vor der Glotze zu hängen...

Wenn Sie nicht abergläubisch sind, merken Sie möglicherweise trotzdem sehr bald, daß Freitag der 13. ist. Die untrüglichsten Anzeichen dafür gibts natürlich auch.

The Superstition Behind Friday the 13th
Freitag der 13. - Glücks- oder Unglückstag?
Was Schaltsekunden, Schaltjahre, Freitag der 13., und die Zahl pi gemein haben

Mein Palm V ist ständig bei mir

und ich nutze das Ding ständig. Nur für grössere Textmengen war er bisher nicht brauchbar, weil die Eingabe mit dem Stift zwar bei kurzen Sachen tadellos funktioniert, aber bei längeren Texten (Briefen, E-Mails usw.) doch recht langsam ist.

Abhilfe bringt hier das Palm Portable Keyboard, eine faltbare Tastatur, die für den Palm III und für den Palm V erhältlich ist. Zusammengefaltet nicht viel größer als der Palm selber, ausgefaltet eine normale Laptop-Tastatur mit 3 mm Tastenweg.

Nun stellte sich das nächste Problem: die internen Merkzettel des Palm-Betriebssystems dürfen maximal 4000 Zeichen haben - ungeeignet für längere Texte. pedit ist ein Texteditor für den Palm, der dieses Limit umgehen kann. Zusätzlich beherrscht pedit das Palm-DOC-Format. Ich habe pedit installiert, in Zusammenarbeit mit dem Keyboard eine tolle Lösung für Textbearbeitung unterwegs. Hier noch eine Programmkritik von Rick Hopkins.

 

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