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Überlistetes Outlook

Unentbehrlich für Outlook-Benutzer, egal ob sie das Microsoft-Tool von der Firma aufs Auge gedrückt bekommen oder freiwillig verwenden: Auf der Page DocOutlook.de von Peter Raddatz bleibt kaum eine Frage zu Outlook 2000/2002 offen. Das Ding kann weit mehr, als man am ersten Blick glauben mag.
Mit der Möglichkeit, eigene Formulare zu gestalten, lassen sich etwa beliebige Daten verwalten. Ob Bibliotheksliste oder Ticketsystem, fast alles geht. Der Betreiber dieser Page hat sich die Mühe gemacht, alle von Microsoft verfügbaren Outlook-Beispielformulare inklusive Direktlinks übersichtlich zusammenzufassen.
Ein Feature, das dem Original fehlt, ist eine automatische Backupfunktion für Persönliche Ordner. Doch dafür gibts bei Microsoft ein kostenloses AddIn und einen Artikel in der Knowledgebase.
Praktisch ist auch der Outlook Attachment Sniffer, der den persönlichen Ordner nach Mails mit Anhang durchsucht und die Anlagen alle in einem Rutsch in ein beliebiges Verzeichnis exportieren kann. Die betroffenenen Mails können entweder in eine andere PST-Datei verschoben werden oder die Anlage wird mit einem Link auf die Datei auf der Festplatte ersetzt.

Der ultimative Chibi-Zeichenkurs

Anime- und Manga-Fanpages gibts ja im Netz wie Sand am Meer. Wie man Chibis zeichnet, kann man ebenfalls in sieben Schritten erlernen.
Nix verstanden? Manga? Chibi? Anime?
Kurz gesagt: man zeichnet dann Comicfiguren, die wie eine Mischung zwischen Wickie, Heidi und den Pokemons aussehen. Viel Spaß.
Übrigens bin ich bei den Links zu dieser Erklärung (für die mich alle Manga-Fans steinigen werden) auf einen Episodenführer für Zeichentrickserien gestossen.
Hach, schön - alle Helden meiner Kindheit sind vertreten: Wickie, Heidi, Biene Maja und sogar Herr Rossi!

Zehe als schmackhaftes Mahl

Immer diese Drogensüchtigen: Wie ooe.ORF.at berichtete, hat sich ein Oberösterreicher im Drogenrausch eine Zehe abgehackt, gebraten und gegessen. Der Mann hatte eine Dose Butangas geschnüffelt - also nix mit klassischen Drogen wie Haschisch, Koks oder Heroin am Hut. Agenturprosa vom Feinsten.
Allgemein verstärkt sich der Trend "Zurück zur Natur". Laut einem anderen ORF-Bericht wurden noch nie so viele Dinge ausprobiert, von denen sich eine drogenähnliche Wirkung erwarten lässt. Pilzgulasch, Tollkirschenmüsli, Bananenschalen rauchen, Kröten abschlecken und ähnliches.
Was demnächst kommt: ein gesetzliches Verbot ALLER Substanzen, die eingeatmet, geraucht, geschluckt oder injiziert werden können, einfach um uns vorm Zehen abhacken zu bewahren. Wir sind ja schließlich in Österreich.

Wer bekommt eigentlich die Gegengeschäfte zugeschanzt?

Der Streit um neue Abfangjäger für Österreich ist ja nix Neues mehr. Was ich mich nur letztens gefragt hab: es wird ja behauptet, daß um den Kaufpreis Gegengeschäfte getätigt werden, die Eurofighter sich also quasi selber zahlen würden.
Erstens: Verstaatlichte Industrie haben wir ja kaum noch, damit kommen Private zum Zug. Wer bestimmt, welche Firmen diese Gegengeschäfte ausführen dürfen? Wen muß man schmieren?
Zweitens: Gegengeschäfte sind Umsatz, der mit Gewinn ja nur sehr wenig zu tun hat. Diesen Umsatz macht die ausführende Firma und zahlt dafür an den Staat diverse Steuern und Abgaben. Diese werden aber nie die Umsatzhöhe erreichen, sonst bleibt ja der Firma nix über. Der Staat Österreich selber bekommt also niemals die volle Auftragssumme als Einnahme wieder herein.
Eine Augenauswischerei erster Güte. Ich bin jedenfalls nicht gefragt worden, ob ich nicht im Austausch für Eurofighter ein bissi was arbeiten und fett Kohle verdienen möchte.

Videotelefonie als Killerapplikation?

Nach 6 Wochen Netzbetrieb war von Berthold Thoma, dem Chef des UMTS-Anbieters Drei zu vernehmen, daß "Videotelefonie ganz klar die (UMTS-)Killerapplikation" darstelle. Und wie kam man darauf? Weil die Gesprächszeiten pro Videotelefonat wesentlich länger als bei Sprachtelefonaten gewesen seien.
Ausserdem gibt Thoma den WLANs (Drahtlos-Netzwerke) als UMTS-Konkurrenz wenig Chancen, weil sie nur für private Zugänge und nicht für den öffentlichen Raum geeignet wären.
Lieber Herr Thoma, ich bin ja prinzipiell schon ein Technik-Freak. So weit geht meine Begeisterung dann aber auch nicht, daß ich meinen Gesprächspartnern meinen morgendlichen Anblick zumuten möchte. Weil, wenn wir ehrlich sind: wir alle sehen morgens aus wie Rübezahl (bei vielen Leuten ändert sich das untertags auch nicht wesentlich).
Und zum Thema WLAN: gibts schon UMTS-Netzwerkkarten für den Laptop, die man auch ins Heimnetz einbinden kann? Um knapp 40 Euro? Nein. Na eben.
Bei einem Tarif von € 1,50 für 1 MB Datenübetragung wird die mobile Freiheit ausserdem sehr schnell sehr teuer. Schneller, zuverlässiger und billiger hab ich meine Daten im Schanigarten zur Verfügung wenn ich sie mir auf CD gebrannt mit dem Taxi nachbringen lasse.
Wird noch viel Wasser die Donau hinunter rinnen, bevor ein UMTS-Handy die gute, alte GSM-Gurke endgültig ersetzt. Träumen dürfen Betreiber ja gerne davon - es wird aber ein Traum bleiben.

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