Never pray for justice, because you might get some. (Margaret Atwood)

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  • Mittwoch
  • 8.November 2000

Wahlkrimi in den USA

So spannend war die Wahl noch nie: derzeit warten Al Gore und George W. Bush auf die Neu-Auszählung der Stimmen in Florida, da dort nur 500 Stimmen Differenz zwischen den beiden besteht. Weiters werden noch etwa 5000 Stimmen aus Übersee die Wahl mitentscheiden - diese können noch innerhalb der nächsten 7 Tage eintreffen.
Rein von der Anzahl der Stimmen liegt Gore derzeit mit 48,149,029 knapp vor Bush mit 47,913,935 - und das, obwohl Bush in 29 Staaten gewonnen hat, Gore lediglich in 20. Damit hat Bush 246 Elektorenstimmen, Gore bereits 260. Für den Gewinn der Präsidentschaft sind 270 Stimmen erforderlich. Aktuelle Informationen wie immer in dem Fall auf CNN

  • Dienstag
  • 7.November 2000

Präsidentenwahl in den USA

Heute wird ja in den USA ein neuer Präsident gewählt - und selten war es bis am Schluß so spannend wie heuer. Fast stündlich wechselt die Führung zwischen Al Gore und George W. Bush - und durch das amerikanische Wahlsystem wird sich wohl erst in letzter Minute entscheiden, wer gewinnt. Aktuelle Infos dazu stets auf Speakout.
'Die Wahl des US-Präsidenten läuft indirekt ab. Jeder Bundesstaat der USA hat eine bestimmte Anzahl sog. 'Elektorenstimmen' (die meisten hat Kalifornien mit 54). Die Anzahl der Elektoren (Wahlmänner) hängt von der Größe der Bevölkerung des Bundesstaates ab. Gewinnt ein Kandidat in einem Bundesstaat die Mehrheit, so fallen ihm alle Elektorenstimmen des jeweiligen Bundesstaates zu'

The American Presidency
Presidents and States of the United States of America, and Comments on American History
Präsidenten der USA

Wer sich einstimmen will: Auf 88.6 - Der Musiksender ist heute Amerika-Tag, mit lauter Nummer-1-Hits und viel Information rund um die USA und den Stand der Wahl.

UMTS – das Fass ohne Boden?

Die ersten Kostenschätzungen zum UMTS-Netzausbau liegen vor. Laut Expertenschätzungen werden die österreichischen Netzbetreiber mindestens etwa 50 Milliarden ATS für den Netzausbau ausgeben müssen.

Das hat mich natürlich dazu bewogen, meine gestern veröffentlichte Rechnung bezüglich der Kosten pro Kopf weiterzuführen:

Rechnet man nun die 11 Mrd. ATS für die Lizenzen und die weiteren 50 Mrd. ATS an Netzherstellungskosten zusammen und dividiert diese Summe durch die Bevölkerungszahl von Österreich (etwa 8,1 Mio.), so kommt man auf 547 Euro pro Kopf. Das ist im gesamten zwar noch immer weniger, als in Deutschland alleine für die Lizenzen gezahlt wurden, aber trotzdem eine schöne Summe, die man netto verdienen wird müssen.

Gehen wir weiters davon aus, dass mittelfristig jeder dritte Österreicher UMTS nutzt und lassen wir die Wartungs- und Betriebskosten für die Netze ausser acht - bei 190 ATS monatlichen Kosten für UMTS würde es so 10 Jahre dauern, bis alleine die Netzkosten an UMSATZ wieder eingespielt sind. Die Betreiber wollen 2002 mit UMTS starten und ab 2005, also schon 3 Jahre danach wird damit gerechnet, Gewinne zu erwirtschaften. Damit kämen wir auf durchschnittliche Kosten pro Nutzer von 570 ATS pro Monat, damit alleine die Investitionen in das Netz wieder eingefahren werden.

Man darf also auf die Gebührenstruktur von UMTS mehr als gespannt sein - vor allem, weil ja nach wie vor nicht klar ist, mit welchen speziellen Nutzungsmöglichkeiten man den potentiellen Kunden den Umstieg schmackhaft machen will. Lassen wir uns überraschen:

Bei der Mobilkom findet sich jede Menge technische Information über UMTS, allerdings nichts darüber, wie denn nun die Mobilkom die neue Technologie nutzen will.

One bietet UMTS-Frequently Asked Questions und vermeldet darin kryptisch:

'10) Wird sich die Investition in UMTS jemals rechnen?
Durch die aufgewendeten Summen kann man selbstverständlich keinen schnellen return on investment erhoffen, sondern muss das in einer längerfristigen Perspektive sehen. Damit sich die Investitionen langfristig rechnen, muss man das verfügbare Frequenzspektrum mit vielseitigen und interessanten Diensten voll ausnützen.

11) Wie hoch wird die Akzeptanz der Kunden für UMTS sein?
Die Akzeptanz der Kunden hängt vom Nutzen ab, den ihnen UMTS bringt. Alles hängt von der Fähigkeit der Netzbetreiber ab, die Dienste und Inhalte attraktiv und leicht nutzbar zu machen.'

max.mobil bringt eine Pressemeldung zum Thema UMTS und jammert darin unter anderem:

'Daraus ergibt sich, daß ohne UMTS-Frequenzen die Weiterentwicklung der bereits bestehenden und gerade entwickelten Services massiv gefährdet wäre und die Innovationskraft von max.mobil. an ihre ressourcenbedingten Grenzen stieße. Daher tritt max.mobil. für die automatische Vergabe von vier gleichausgestatteten Frequenzpaketen entsprechend den Empfehlungen des UMTS-Forums...an die bestehenden GSM-Betreiber ein, für die eine laufende Frequenznutzungsgebühr zu entrichten ist. Damit wäre das unternehmerische Risiko zu minimieren und der Staat hätte gleichzeitig entsprechende Erlöse für die Frequenzressourcen.

Mobilfunkunternehmen sind keine "Just-for-fun"-Operations...Erfolg darf nicht bestraft werden...Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb ist die umgehende Vergabe von GSM 1800 Frequenzen an die im Frequenzspektrum benachteiligten GSM Netzbetreiber...der Businesscase UMTS in Österreich um vieles schwieriger sein wird als in (anderen Ländern) usw.'

Auch hier also keine konkreten Angaben, was denn dem Konsumenten UMTS bringen könnte. Ich bin schon sehr gespannt, welche Werbeschmähs sich die Netzbetreiber einfallen lassen - es kommt sicher einiges auf uns zu.

  • Montag
  • 6.November 2000

Nach all der Technik ein wenig Entspannung

mit einem Kartentrick, den Jörg letztens postete - viel Spaß auf der Suche nach der Lösung, die wir demnächst auch hier veröffentlichen werden. Für Ungeduldige: Bei Jörg ist sie bereits, gut versteckt, zu finden...

News übers Wochenende

Die letzten Tage waren durchaus ereignisreiche:

Die kürzeste UMTS-Auktion Europas

ging dieser Tage in Wien zu Ende. Wie die Futurezone berichtet, endete die Auktion nach nur zwei Tagen und lediglich 11,443 Mrd. ATS Erlös. Alle sechs Bieter erhalten zwei 'große' Frequenzpakete und eine Lizenz. Die Bundesregierung ist allerdings nicht sehr glücklich darüber, nicht viel mehr als das Mindestgebot von 10,15 Mrd. ATS erhalten zu haben.

Allerdings stellt sich hier die Frage, was denn der Staat Österreich auch schon groß als Gegenleistung erbringt - denn die Infrastruktur muß ja auch noch von den Lizenznehmern bezahlt werden. Und lediglich für die Erlaubnis, das Geld für die Infrastruktur in Österreich ausgeben zu dürfen, sind ja 11 Milliarden Schilling auch nicht schlecht. Unser Finanzminister Karl Heinz Grasser erwartete ja ursprünglich einen Erlös von 30 bis 40 Mrd. ATS - es hat die wirtschaftliche Vernunft hier allerdings gesiegt, die Bieter bewahrten kühlen Kopf und liessen ihre Gebote in vernünftigen Höhen.

UMTS wird ja ebenfalls von uns Endverbrauchern finanziert werden müssen, es bleibt also sowieso noch abzuwarten, wie die Gebührenstruktur aussehen wird. Denn die beste Technologie nützt nichts, wenn zu wenige bereit sind, dafür viel Geld auszugeben, wie ja die Einstellung des weltweiten Satelliten-Telefonnetzes Iridium im März dieses Jahres drastisch gezeigt hat.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Umlage der Lizenzkosten auf die Bevölkerungszahl:

'Pro Kopf bedeuten die 11,443 Milliarden ATS umgelegt auf rund 8,1 Millionen Einwohnern einen Preis von 102,67 Euro.
Damit bleibt Österreich weit hinter Deutschland, wo 610 Euro pro Kopf gezahlt wurden, zurück.'

Hier sind allerdings noch keine Infrastrukturkosten enthalten, auch ist ja nicht anzunehmen, daß wirklich JEDER Bewohner eines Staates wirklich UMTS nutzen wird. Und gerade im hart umkämpften Bereich Telekommunikation sind das Summen, die zuerst einmal nur durch UMTS netto verdient werden müssen. Damit wird die Zurückhaltung der Bieter noch einmal klarer.

Neues auch bei Napster:

Napster Gruender Shawn Fanning erklaerte, dass er davon ausgeht, dass ein Grossteil der User die demnaechst anfallende monatliche Gebuehr von 4,95$ zahlen werden, um Napster treu zu bleiben.

Klingt vernünftig, wenn Napster dadurch legal unlimitert benutzbar bleibt. Die Musikindustrie würde in diesem Fall auch mehr als genug Geld einnehmen, vor allem, weil sie dadurch ja keinerlei Gegenleistung zu liefern hätte. Denn Dateien sind nun einmal ohne grossen Aufwand vervielfältigbar...und mein Mitleid über angebliche Milliardenverluste hält sich ja bekanntermassen in Grenzen. Diese sind ja auch nicht wirklich nachvollziehbar, da sich ja nicht jeder 'Raubkopierer' die betreffende CD gekauft hätte, wäre Kopieren nicht möglich.

Unterdessen erklaerte die 'American Society of Composers, Authors and Publishers' sich dazu bereit, Napster die Lizenz fuer die Songs ihrer Kuenstler zu erteilen. Die ASCAP ist die weltgrößte Organisation zur Wahrung der Urheberrechte von Künstlern. Rund 100000 Komponisten und Produzenten sind in dieser Organisation vereinigt.

Die Partnerschaft mit Bertelsmann zeigt also erste Erfolge.

Chello sorgt ebenfalls für Schlagzeilen:

Anstatt der gewohnten Chello-Startseite war folgender Text zu sehen:
'crazy_bit@usa.net was 0wn3d this domain [hacked number 7]'

Screenshots sind auf der Netwatcher-Seite zu bewundern. Die Site des Breitbandproviders läuft unter dem Microsoft-Internet Information Server 4.0. - offenbar mit den üblichen Sicherheitslöchern...eine Stellungnahme von Chello gegenüber dem Netwatcher-Team blieb bislang aus.

Peinlicherweise 'vergaß' offenbar sogar Microsoft die eigenen Patches zu installieren. Die Futurezone berichtet: Kaum eine Woche nach dem Einbruch ins microsoft-interne Netzwerk gab ein Holländer an, eine bekannte Sicherheitslücke im Internet Information Server genutzt zu haben und sich erneut Zutritt verschafft zu haben...mein Mitleid hält sich auch hier in Grenzen ;-)

  • Donnerstag
  • 2.November 2000

So grandios hatte ich…

...mich auf Halloween vorbereitet, Kostüm gebastelt, mich auf die Partyeinladung zu Birgit gefreut - und dann lag ich hustend, schnupfend und herumfiebernd seit Montag zuhause herum. Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder einigermaßen klar denken und sprechen kann.

Einges flatterte in die Mailbox in diesen Tagen:

Wie Dr.Web berichtet, gibts nun den Napster (für Suche und Download von MP3-Files) auch für den Mac - schnell zuschlagen, wer weiß, wie lange es Napster in dieser Form noch geben wird...

Eine interessante Methode, um aufgenommene Videofilme von lästigen Werbeunterbrechungen zu verschonen, bietet der AdKiller. Das Gerät erhält Steuerbefehle über das Internet und unterbricht einfach die Aufnahme am Videorecorder während der Werbeblöcke. Steuerdateien gibts für alle gängigen Videorecorder, das Gerät selber kostet ca. 70 DM.

Groove ist ein kostenloses Programm zur Kommunikation übers Netz - aber hier geht es nicht nur um schlichten Chat oder um E-Mails, man kann etwa gemeinsam an einem Text oder an einem Bild arbeiten, Schach oder TicTacToe gegeneinander zu spielen oder gemeinsam browsen. Es eignet sich auch hervorragend für kleinere Online-Konferenzen oder ähnliches. Allerdings bewegt sich das Niveau mancher Programmteile noch auf Notepad- oder MS Paint-Niveau, ein lustiger Ansatz ist es trotzdem. Es lässt jedoch der Name des Downloads 'Groove Preview' darauf schliessen, daß Folgeversionen bereits kostenpflichtig sein werden.

  • Samstag
  • 28.Oktober 2000

Das kommt davon, wenn man Windoof als Server einsetzt

wie es klarerweise Microsoft tut. Und genau die Erfinder der Sicherheitslücken (noch´n Link) in Windows sind jetzt Opfer geworden - Wie die Futurezone berichtet, verschafften sich Hacker Zugang zum Firmennetzwerk von Microsoft und hatten laut 'Wall Street Journal' insgesamt 3 Monate (!) lang Zugriff auf die Quellcodes der neuesten Windows- und Office-Versionen. Es gelang den Hackern, ein 'trojanisches Pferd' ins System einzuschleusen und damit die Zugangsdaten von Microsoft-Mitarbeitern auszuspionieren.

Seltsam nur, daß es 3 Monate lang nicht einmal Microsoft-Technikern auffällt, daß jemand in den Servern herumfuhrwerkt. Liegt es vielleicht daran, daß Windows NT keine vernünftigen Systemlogfiles liefern kann? Wie soll dann der Normalanwender bemerken, was in seinem Server vorgeht? Ein dickes MINUS für Microsoft - schämt euch.

Und für alle technisch Interessierten:
Wie funktioniert Windoof?
Spass mit Windoofs
Windoof - The Page

  • Donnerstag
  • 26.Oktober 2000

Nationalfeiertag

Der 26. Oktober ist in Österreich Nationalfeiertag:

Am 26. Oktober 1955, einen Tag nach dem Ende der zehnjährigen Besetzung, beschließt der österreichische Nationalrat 'aus freien Stücken', wie es fälschlicherweise im Gesetzestext heißt, die Neutralität.

Traditionellerweise ist jede Menge los, etwa findet am Wiener Heldenplatz eine Leistungsschau des Bundesheeres statt, umrahmt von musikalischen und künstlerischan Events (gestern abend z.B. in Zusammenarbeit mit 88.6 - Der Musiksender Live-Auftritte von 'Short People', Lutricia McNEAL und 'Tim Tim'

Dorthin werde jetzt auch ich mich verkümeln und das Internet für heute links liegen lassen - schönen Tag wünsche ich euch allen!

- Ansprache des Bundeskanzlers zum Nationalfeiertag (PDF)
- Über die österreichische Bundeshymne
- Über das österreichische Bundeswappen
- Bundeshymne als MIDI-File
- Österreich: ein Kurzüberblick

  • Dienstag
  • 24.Oktober 2000

Ein Nachkommentar zum Bewerb

auf 'Am I Hot Or Not' (von dem ich heute ja schon erzählt habe) ist heute bei Sean zu finden - sein persönliches Punktesystem, wenn er Frauen von 1 bis 10 bewerten müsste. Das ist so nett, ich wills euch nicht vorenthalten:

  1. If she ever touches me, I'll die. She once talked to me. I'm still scared. I talk to her all the time. She works at the supermarket. She works at the bakery. Once, she asked for my number, but I gave her a fake one. I slept with her once a long time ago when I was very drunk, but I don't tell anybody about it. I slept with her, but I forgot her name in the morning. Yeah, I slept with her and I'll do it again. She makes a great Girlfriend. Isn't she lovely? Some day I'll marry her. She is so wonderful, I wish she would marry me.
  2. If she ever touches me, I'll die.

Ausserdem meinte er, das Lovegety ist ein alter Hut - ich hab auch schon vor einiger Zeit davon gehört, es aber wieder vergessen, bis ich auf dieses Bild stiess. Und auch ich bin noch Single (maybe ebenfalls, weil ichs nicht ausprobiert habe) ;-)

Das Internet benutzen, um Frauen ins Bett zu kriegen?

Klingt unglaublich, den Versuch dazu gibts aber offenbar. Passend zu heutigen Thema 'Partnersuche und ähnliche Katastrophen' eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse:

Gerd (17) liebt ein Mädchen namens Jasmin (16) - soweit so normal. Nun würde der Gerd gern mit Jasmin schlafen, weil er noch Jungfrau ist und sich niemand tolleren vorstellen kann.
Jetzt hat Gerd sein ganzes romantisches Talent auf einen Haufen geworfen und eine Homepage erstellt. Soweit auch noch ganz normal.
Danach hat er Jasmin so lange genervt, bis sie zugesagt hat, mit ihm zu schlafen, wenn er 100.000.000 Hits auf seiner Homepage zusammenbringt (ja, da gehts wirklich um 100 Millionen Besuche!)

Bis daher ists ja noch ganz sozialverträglich - zwar ungewöhnlich, aber keine neue Story (das gabs schon mal).

Nun kommt ein weiterer Bewerber ins Spiel:

'Ich will auch Gerds ische poppen!
...nunja, da sie sich von solchen dingen beeindrucken lässt, und nicht gerade schlecht ausschaut, habe ich mir überlegt, eigentlich könnte ja auch ich...'

Allerdings stellt sich auf dieser Page auch heraus, dass Jasmin wohl doch nicht ganz so einzigartig ist, wie Gerd uns glauben machen will: sie ist nämlich auch als Sarah bekannt. Das hat auch Sebastian herausgefunden - und ebenfalls eine Mitbewerbungs-Page ins Netz gestellt.

Leider wird man wohl den Ausgang dieser Geschichte nie erfahren - da Gerd erst 291.000 Hits hat, wird er wohl nie wissen, ob Jasmin wirklich so toll ist, wie er sich das vorgestellt hat. Und er wird auch nicht erfahren, was Jasmin daran antörnt, Sarah gerufen zu werden.... ;-)

Partnersuche ist keine leichte Aufgabe

Und deshalb sind uns die findigen Japaner wieder einen Schritt voraus: sie kaufen sich ein Lovegety, stellen am Gerät ein, ob sie die grosse Liebe, einen Freund, einen Karaokepartner, männlich, weiblich, suchen - wenn jemand mit denselben Wünschen und einem dementsprechend eingestellten Lovegety in die Nähe kommt, beginnt das Ding zu läuten.

Wenn dann die Liebe einmal abgekühlt ist, kommt es öfter zu Ausschreitungen. Wenn Partner durchdrehen - die Stories dazu auf CrazyBitch.com:

'As you will see from the Photos, every piece of clothing including the ones in the hamper were unfolded, cut, folded back and put away .
Every piece of furniture was coated with paint.
Every electric cord on the TV, VCR, Stereo and Computer were cut.
If that wasn't enough, bleach and liquid detergent were poured into the vents of all the electronic items.
She was arrested, spent one night in jail and now facing felony charges for the crime. I am still waiting for a court date.'

Aber wir leben ja in einer modernen Zeit - das alles muss nicht sein. Um sich fortzupflanzen hat man ja noch andere Möglichkeiten: Bieten Sie doch einfach bei der Auktion mit, erstehen Sie Spermien oder Eier ihres Traumpartners und schon kanns losgehen!

Und wer gerne ein Pferd als Nachkomme hätte - auch kein Problem: klarerweise gibts den Samenbestellservice auch für Pferde - inklusive Video-Anleitung.

Wer sich nicht zur realen Partnersuche durchringen kann, dem sei AmIhotOrNot.com empfohlen - ich könnte, so wie Sean, stundenlang sitzen und bewerten. Nur stellte bereits Sean eine seltsame Verschiebung der Wertungen fest: auf einer Skala von 1-10 wurden die meisten Personen mit etwa 3 bewertet - 4 bis 10 ist offenbar für Pornostars und Supermodels reserviert. Jedoch gibt es durchaus 'Ausreisser' nach oben und unten: Dieses Mädel schneidet mit durchschnittlich 6.7 ab - ihre Rückseite ist aber wirklich bezaubernd. Und dieses wiederum bekommt einen Extrapunkt dafür, dass sie sich traut, mitzumachen. Sean selber sandte auch ein Bild ein - mal sehen, welche Ratings er bekommt (derzeit hat er im Durchschnitt 3.1)

Zur Abrundung des heutigen Angebots noch´n Link: The History of Vomit - Die Geschichte des Kotzens... ;-)

(Links von Danelope, /usr/bin/girl, Sean, Andrea)

  • Montag
  • 23.Oktober 2000

Wichtiges, unwichtiges, kurioses, merkwürdiges, sinnloses…

...all das poppte in den letzten Tagen in mein Browserfenster:

Die Internetgemeinde gegen die Todesstrafe:
'Liebe Amerikaner,
Sie sind die erste Weltmacht und streben oft danach, ein Vorbild für die Menschheit zu sein. Wir wenden uns an Sie als befreundetes Volk, vertraut und kritisch zugleich wie jeder echte Freund. Die Todesstrafe ist das Symbol einer altertümlichen Justiz und ausserdem eine nicht abschreckende Strafe. Mit ihrer Abschaffung oder zumindest mit einem sofortigen Moratorium ermöglichen sie vielen Verurteilten endlich einen gerechten Prozess und ersparen Unschuldigen den Tod.
Die Türen der amerikanischen Gefängnissen werden somit den Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung geöffnet.
Amerikaner, machen sie wie die anderen zivilisierten Demokratien : schaffen sie die Todesstraffe ab!'

Unterzeichnet diese Petition online!

(Link via Jörg)

Apropos: Jörg widmete mir heute einen Link auf Ad*Flip, 60 Jahre amerikanische Zeitungsannoncen, von 1940 bis heute. Danke Jörg, ich bin noch immer am Stöbern - eine herrliche Zeitreise :-)

Und zum Thema Reise noch etwas:
Wie gross ist Amerika? - 3304 Fotos, jede Meile einen Schnappschuss. Der Fotograf Matt Frondorf fuhr quer durch Amerika, von der Freiheitsstatue in New York bis zur Golden Gate Bridge in San Francisco und machte jede Meile ein Foto. Alle dieser Bilder sind nun online - Achtung, Flash-Alarm!
(Link via alt0169 und Jörg)

Eine Kindheitserinnerung wird 15

Unglaublich: die erste Nintendo-Spielkonsole kam vor 15 Jahren auf den Markt. Gamers.com hat eine 26-seitige Zusammenfassung der Nintendo-Konsolengeschichte ins Netz gestellt - stellt euch vor, wir schreiben das Jahr 1985: taucht ein in die faszinierene Welt der 8-Bit-Konsolen.
Dazupassend: Die besten Emulationsprogramme, um die populärsten Konsolenspiele auch am PC wiederauferstehen zu lassen.

'Beratungsdiebstahl'

Die Futurezone berichtete: Mit einem Problem, das in den letzten Jahren viele kundenservice-orientierten Betriebe zu spüren bekamen, sieht sich jetzt die Deutsche Bank konfrontiert: Erst lassen sich manche Kunden in der Bankfiliale ausgiebig vom geduldigen Fachmann in die Geheimnisse des aktuellen Börsengeschäftes einweihen. Dann ordert der Kunde von zuhause aus seine Wertpapiere via Internet über einen Direktbroker:

'Den Service bekommt er gratis, die Aktien zum Billigtarif. Die Deutsche Bank, erzürnt ob solchem ungewollten Sponsoring der Konkurrenz, will dem einen Riegel vorschieben und ihrer Kundschaft die Beratung in Rechnung stellen.'

Wenngleich sich mein Mitleid mit Banken aller Art sehr in Grenzen hält, kann ich doch die Aufregung nachvollziehen:
Schon öfter berieten wir Kunden ausführlich über Sinn und Unsinn diverser Hardware, stellten ihm aufeinander abgestimmte Komponenten für seinen Traum-PC zusammen, schrieben einen Kostenvoranschlag - und gekauft wurden diese Komponenten dann über irgendeinen Hardware-Diskonter (weil um Trinkgeldbeträge billiger), zusammengeschraubt von 'einem guten Bekannten'.

Liebe Leute, jedermann will Beratungsqualität, nur kosten darf es nichts. Auf diese Art tötet man den spezialisierten Einzelhandel mit Profis hinterm Tresen - und ganz im Ernst: wer will sich denn in Zukunft wirklich lediglich auf die Auskünfte und die (meist nahezu nicht vorhandene) Kompetenz diverser Grossmarkt-Verkäufer verlassen?
Ich jedenfalls nicht, deshalb kaufe ich dort, wo ich mich gut beraten fühle - selbst wenn mein Einkauf dadurch um (in Summe lächerliche) Beträge teurer wird.
Dafür ist 'mein' Händler auch noch für mich da, wenn er mein Geld schon am Konto hat...

  • Sonntag
  • 22.Oktober 2000

Ein neuer PC im Netz

Ganz kurze Meldung: meine Mutter ist 53 und bekam heute von mir ihren ersten Internetzugang eingerichtet - Flatrate, damit sie ausgiebig surfen kann. Viel Spaß!

  • Freitag
  • 20.Oktober 2000

Demnächst ist Halloween


und da ich bereits heute abend auf das erste Halloween-Fest (auf einem Donauschiff !) eingeladen bin, habe ich ein paar Informationen darüber zusammengesucht - damit Euch noch genug Zeit bleibt, Kürbisschnitzen zu lernen oder ein Kostüm zu organisieren.

"Der 31. Oktober war bei den Kelten und den Angelsachsen auch der Vorabend des neuen Jahres, der Abend, an dem eines der alten Feuerfeste gefeiert wurde. . . . Da mit dem November das dunkle und unfruchtbare Halbjahr beginnt, nahm das Herbstfest eine düstere Bedeutung an, und Geister, Hexen, Kobolde, Feen und Dämonen aller Art schweiften im Freien umher."

Die Geschichte des Halloween-Festes beginnt also schon bei den Kelten. Früher schnitzten die Kinder Fratzen in Kürbisse und beleuchteten sie von innen, so daß man sich an Herbstabenden ein bißchen gruseln oder amüsieren konnte: Halloween war ein harmloses Fest mit ein bißchen ironischem Geisterkult. Heutzutage hat es sich zu einer landesweiten Kostümparty mit hohem Gruselbeiwert entwickelt. Bei uns in Österreich das erst vor einigen Jahren als Anlass für Feste erkannt (wundersam eigentlich, wo doch in Österreich gerne alles und jedes gefeiert wird). Das hängt sicherlich damit zusammen, daß es eine weitere Möglichkeit für die Wirtschaft ist, noch VOR Weihnachten ein wenig Kohle zu verdienen - in den USA rangiert Halloween umsatzmässig hinter Weihnachten, aber doch bereits klar vor Muttertag und Ostern.

Andere Aberglauben werden ja auch nicht gesondert zelebriert. Aber für Halloween gibt es regelrechte Guides im Netz, um ja auf kein Detail zu vergessen.

Was also brauche ich noch für ein Halloween-Fest?

Als wichtigstes: ein Kostüm - da gibts viele Möglichkeiten, einen selbstgeschnitzten Kürbis sowie jemanden, der seine Wohnung zur Verfügung stellt, um darin zu feiern und mich auch einlädt (für den 31.10.2000: Danke Birgit) Die schönsten Kostüme (Ideen sind ja oft Mangelware) kann man auf The Online Costume Ball bewundern. Wenn man auf selbstgemachte Kostüme steht, ist man auch bei The Halloween Costume Page richtig.
Weiters sollten einige Halloween-Spezialitäten nicht fehlen, etwa Dracula-Pudding oder Kürbis-Suppe (brrrrrrr, ich mag keinen Kürbis) - an Rezepten gibt es viele, hier beispielsweise 204 Stück
Dekorationen gehören natürlich auch dazu: ein Spukhaus zum Selberbauen, Figuren und Bilder uvm.

Zur Einstimmung kann man sich bereits jetzt ein paar Bilder, Cliparts und Screensaver auf den eigenen Computer holen.

Gut kommen auch Halloween-Grusskarten an, die man an Freunde und Bekannte versendet. Und Quellen dafür gibt es reichlich.

Wie bei allen Dingen, die Spass machen, finden sich immer Leute, welche die negative Seite daran sehen und es anderen madig machen wollen:

HALLOWEEN EMPHASIZES VIOLENCE AND DEATH
HALLOWEEN EMPHASIZES HORROR AND FEAR
HALLOWEEN EMPHASIZES THE OCCULT
Other things that lure children into the occult --
1. Black & heavy metal music
2. Fantasy Role playing games
3. Slasher/horror movies & sadistic pornography
4. Reading occult & satanic literature

Die andere Seite sind Leute, die uns mit Informationen und Games zu Halloween versorgen. Auch virtuelles Verkleiden gibts als Shockwave-Game.

Damit bleibt mir nur noch, Euch ein Happy Halloween zu wünschen!

  • Mittwoch
  • 18.Oktober 2000

Zu viel Zeit?

Sean vermutete gestern, ich hätte zuviel Zeit - leider nein, es liegen etwa noch 100 solche Artikel sowie ca. 130 Cartoons in meiner Inbox und ich komme nicht dazu, sie für die private Page aufzubereiten. Aber ich poste mittlerweile primär auf unserem Weblog.

  • Dienstag
  • 17.Oktober 2000

Nie mehr schlechte Nachrichten

zumindestens klingen schlechte Nachrichten auf Nakednews nicht mehr gar so schlimm... ;-)
Voraussetzung: ein installierter Real-Player und keine allzulangsame Internetverbindung.
(Link via Schockwellenreiter und metalingo)

Neues Formular für Supportanfragen

Thomas von der Firma network.co.at sandte mir ein neues Formular für Supportanfragen - zwar gut erdacht, allerdings könnte es wirklich aus Brüssel stammen. Ich würde es unseren EU-Schlaubergern und Schreibtisch-Terroristen wirklich zutrauen...

Lesen wir denn keine Bücher?

fragte gestern Sean - klar, selbst im grössten Stress nehm ich mir die Zeit, was zu lesen. Meine persönliche Top-10-Liste hab ich jetzt auch gepostet.

Unbemerkt von mir und auch von euch

ging der 10.10. vorbei - 2 Monate webloggen wir nun bereits, am 10. August hatten wir begonnen...

  • Montag
  • 16.Oktober 2000

Der ganz normale Handy-Wahnsinn

Eine Bekannte, die im Callcenter von TeleRing arbeitet, sandte mir einen Artikel, der vor einiger Zeit in der österreichischen Zeitschrift 'profil' erschienen ist - ich will euch das nicht vorenthalten :-)

Ein neues Pussybild

für Jörg (wegen Kaffee) und Bastian (hast ja schon einmal ein Pussybild von mir zitiert)

Danke an Tamara!

 

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