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Zehe als schmackhaftes Mahl

Immer diese Drogensüchtigen: Wie ooe.ORF.at berichtete, hat sich ein Oberösterreicher im Drogenrausch eine Zehe abgehackt, gebraten und gegessen. Der Mann hatte eine Dose Butangas geschnüffelt - also nix mit klassischen Drogen wie Haschisch, Koks oder Heroin am Hut. Agenturprosa vom Feinsten.
Allgemein verstärkt sich der Trend "Zurück zur Natur". Laut einem anderen ORF-Bericht wurden noch nie so viele Dinge ausprobiert, von denen sich eine drogenähnliche Wirkung erwarten lässt. Pilzgulasch, Tollkirschenmüsli, Bananenschalen rauchen, Kröten abschlecken und ähnliches.
Was demnächst kommt: ein gesetzliches Verbot ALLER Substanzen, die eingeatmet, geraucht, geschluckt oder injiziert werden können, einfach um uns vorm Zehen abhacken zu bewahren. Wir sind ja schließlich in Österreich.

Wer bekommt eigentlich die Gegengeschäfte zugeschanzt?

Der Streit um neue Abfangjäger für Österreich ist ja nix Neues mehr. Was ich mich nur letztens gefragt hab: es wird ja behauptet, daß um den Kaufpreis Gegengeschäfte getätigt werden, die Eurofighter sich also quasi selber zahlen würden.
Erstens: Verstaatlichte Industrie haben wir ja kaum noch, damit kommen Private zum Zug. Wer bestimmt, welche Firmen diese Gegengeschäfte ausführen dürfen? Wen muß man schmieren?
Zweitens: Gegengeschäfte sind Umsatz, der mit Gewinn ja nur sehr wenig zu tun hat. Diesen Umsatz macht die ausführende Firma und zahlt dafür an den Staat diverse Steuern und Abgaben. Diese werden aber nie die Umsatzhöhe erreichen, sonst bleibt ja der Firma nix über. Der Staat Österreich selber bekommt also niemals die volle Auftragssumme als Einnahme wieder herein.
Eine Augenauswischerei erster Güte. Ich bin jedenfalls nicht gefragt worden, ob ich nicht im Austausch für Eurofighter ein bissi was arbeiten und fett Kohle verdienen möchte.

Videotelefonie als Killerapplikation?

Nach 6 Wochen Netzbetrieb war von Berthold Thoma, dem Chef des UMTS-Anbieters Drei zu vernehmen, daß "Videotelefonie ganz klar die (UMTS-)Killerapplikation" darstelle. Und wie kam man darauf? Weil die Gesprächszeiten pro Videotelefonat wesentlich länger als bei Sprachtelefonaten gewesen seien.
Ausserdem gibt Thoma den WLANs (Drahtlos-Netzwerke) als UMTS-Konkurrenz wenig Chancen, weil sie nur für private Zugänge und nicht für den öffentlichen Raum geeignet wären.
Lieber Herr Thoma, ich bin ja prinzipiell schon ein Technik-Freak. So weit geht meine Begeisterung dann aber auch nicht, daß ich meinen Gesprächspartnern meinen morgendlichen Anblick zumuten möchte. Weil, wenn wir ehrlich sind: wir alle sehen morgens aus wie Rübezahl (bei vielen Leuten ändert sich das untertags auch nicht wesentlich).
Und zum Thema WLAN: gibts schon UMTS-Netzwerkkarten für den Laptop, die man auch ins Heimnetz einbinden kann? Um knapp 40 Euro? Nein. Na eben.
Bei einem Tarif von € 1,50 für 1 MB Datenübetragung wird die mobile Freiheit ausserdem sehr schnell sehr teuer. Schneller, zuverlässiger und billiger hab ich meine Daten im Schanigarten zur Verfügung wenn ich sie mir auf CD gebrannt mit dem Taxi nachbringen lasse.
Wird noch viel Wasser die Donau hinunter rinnen, bevor ein UMTS-Handy die gute, alte GSM-Gurke endgültig ersetzt. Träumen dürfen Betreiber ja gerne davon - es wird aber ein Traum bleiben.

Panoramen im Browser: Fenster mit Aussicht

Panorama-Bilder haben mich schon immer fasziniert. Nachdem ich einmal selbst versucht habe, sowas nur mit Photoshop aus analog aufgenommenen Bildern zu bauen, bewundere ich diese Technik noch mehr. Mittlerweile gibts passable Software dafür, etwa PhotoStitch, mit dem auch Einsteiger zu durchaus passablen Resultaten kommen können. Dieses Programm gibts aber nur zu Canon-Digicams dazu. Für Photoshop gibts auch ein Freeware-Plugin, mit dem man Panoramen bauen kann.
Unter panoramas.dk gibts mehr als 80 Vollbild-Quicktime-Panoramen zu bestaunen. Einzige Voraussetzung: Browser-Plugin und ein einigermaßen starker PC: unter 350 MHz und 64 MB Hauptspeicher spielt sich nicht allzuviel ab.
Die nötige Quicktime-Software für Entwickler ist nicht gerade billig - für das Simpel-Panorama auf der eigenen Webseite empfiehlt sich etwa HotMedia, ein kostenloses Tool von IBM. Damit lassen sich Panoramen auf Java-Basis erstellen, die in jedem Java-fähigen Browser angezeigt werden können. Die Ergebnisse sind allerdings zwar amüsamt, aber nicht ansatzweise mit Quicktime zu vergleichen...
Wer sich näher damit beschäftigen mag, für den gibts hier eine Linkliste zum Thema.
- VR Vienna: Panoramareise durch Wien
- Virtual Guidebooks: Dutzende Panoramen aus Amerika
- rundumadum.at: etliche Bilder aus Österreich

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