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  • Freitag
  • 30.März 2012

Wie man den Facebook-Link-Cache erneuert

Wenn man den Link zu einer Website auf Facebook postet, so holt sich Facebook den aktuellen Inhalt und verschiedene Angaben im Seitenkopf, um Titel, Beschreibung und ein Vorschaubild anzeigen zu können. Diese Angaben werden bei Facebook zwischengespeichert, damit dieser Vorgang nicht jedesmal Traffic verursacht. Wenn aber genau zu diesem Zeitpunkt der Inhalt dieser Website nicht korrekt aufbereitet wurde (kein Seitentitel, kein Bild oder falsche Seitenbeschreibung), so merkt sich Facebook ziemlich lange irgendwelchen Blödsinn - und jeder, der die betreffende Seitenadresse teilt, verbreitet den Schas noch weiter.

Nachdem dieses Problem nun zwei Mal kurz hintereinander bei Kundenwebsites aufgetaucht ist, die ich Facebook-fit machen sollte, habe ich mich schlau gemacht, wie man Facebook dazu bringt, diese Informationen einfach neu von der betreffenden Website abzuholen.

Das geht ganz einfach - wenn man weiß, wie:

Facebook bietet ein Tool namens "Debugger" an (das hieß früher "URL Linter") . Dort gibt man eine Seitenadresse ein und klickt auf "Fehlerbehebung" - dann holt Facebook die Infos zur betreffenden Website frisch von deren Server ab und bietet eine Vorschau, wie die Website-Inhalte auf Facebook beim Teilen angezeigt werden.

Netterweise überschreiben die abgeholten Daten den Facebook-Zwischenspeicher - wenn also eine Seite zickt, kann man sie entsprechend umbauen, URL in den Debugger, Ergebnis prüfen - und auch alle anderen, die ab diesem Zeitpunkt die Website-Adresse teilen, kriegen die aktualisierten Daten geliefert. Die META-Description einer Website wird z.b. als Beschreibungstext verwendet, so kann man also gezielt bestimmen, was Facebook dort anzeigen soll. Wers ganz genau wissen (und gestalten) will, der kann anstatt META-Description & Co. auch die Facebook-OpenGraph-Metatags im Seitenkopf verwenden, die sich etwa in WordPress ziemlich einfach einbauen lassen.

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  • Mittwoch
  • 8.Juli 2009

Neues Hobby: Plastikdosen suchen

Die Vorgeschichte: ich hab ein neues Handy bekommen (ein Nokia E51, für die ganz genauen). Beim Herumspielen ist mir aufgefallen, dass dieses Ding offenbar auch mit externen GPS-Empfängern zusammenarbeitet und Navigationsfunktionen eingebaut hat. Flugs hab ich in einige Tage später in ebay einen gebrauchten Holux-GPS-Empfänger mit Bluetooth um sensationelle 5 Euro nochwas ersteigert, einfach um das mal auszuprobieren. Und es funktioniert tatsächlich hinreichend gut und flott.
Wiederum einige Tage später bin ich beim Websurfen über einen alten Artikel über Geocaching gestolpert. Das ist eine Art Schatzsuche mit GPS-Empfänger - die Verstecke kann man im Internet anhand der Längen- und Breitenangabe abrufen und mit einem GPS danach suchen. Vor Ort ist dann meist eine Plastikdose gut versteckt (in Größen von der Rollfilmdose bis zum Kanister), in der sich mindestens ein Logbuch befindet, in das man sich einträgt. Bisher hatte ich das noch nie ausprobiert, schlicht weil ich erstens nicht im Besitz eines GPS gewesen wäre und ich das zweitens für reichlich kindisch und ziemlich sinnlos gehalten hab, als ich erstmals drüber gelesen habe. Ist es wohl auch, aber das steht auf einem anderen Blatt. Es war jedenfalls eine gute Möglichkeit, die Funktion des Handy-GPS zu testen, also hab ich mich bei geocaching.com für einen kostenlosen Account angemeldet und die Sache ausprobiert.
Das Finden einer Plastikdose, wenn die Koordinaten bekannt sind, klingt sehr einfach, ist es aber nicht: GPS ist ja nicht zentimetergenau, sondern hat je nach örtlicher Empfangsstärke der GPS-Signale nur eine Genauigkeit von etwa 5 Metern, meist noch mehr. Außerdem sind die Caches natürlich hervorragend getarnt, damit Unkundige (frei nach Harry Potter: Muggels) die Dose nicht auf den ersten Blick finden und womöglich wegwerfen oder zerstören. Immerhin gibt es in Österreich mehr als 9500(!) Caches, weltweit sind es mehr als 800.000 Stück. Das Finden eines Caches kann durchaus eine Geduldsprobe werden, wenn man etwa in einem Wald mit schlechtem GPS-Empfang ein mögliches Gebiet von 100 m² und mehr durchsuchen muss, um einen Cache in Größe einer Filmdose zu heben. Zusätzlich sollte man natürlich beim Heben des Caches nicht unbedingt von Muggels beobachtet werden.
Sinn der Sucherei: keiner. Zu gewinnen gibts auch nix. Allerdings führt einen die Suche an Plätze, die man sonst nie im Leben gesehen oder aufgesucht hätte. Und das ist in vielen Fällen unbezahlbar.
Ich hab jedenfalls ab sofort eine neue Kategorie dafür eingerichtet und werde in loser Folge drüber berichten, Tools und Hilfmittel vorstellen und Software fürs Handy testen. Meine "Erfolge" gibts minutenaktuell in der Seitenleiste oder auf meinem geocaching.com-Profil nachzulesen.

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