Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist ein ehrlicher Mensch zu sein (Napolèon Bonaparte)

Sie sehen derzeit alle Beiträge,
die mit
"website" getaggt sind

 

  • Montag
  • 6.Oktober 2014

Wertet Google, Yahoo oder Bing den Meta-Tag “keywords” noch aus?

Kurze Antwort: Nein. Nicht so, dass es für einen Website-Betreiber Sinn hat, sich extra dafür passende Begriffe einfallen zu lassen.

Lange Antwort, aus aktuellem Anlass: Nach wie vor hält sich die Legende, dass man durch passende Angabe von META-Keywords im Quelltext das Ranking der eigenen Website beeinflussen könnte. Diese für den Website-Besucher unsichtbaren Keywords stammen aus der Urzeit des WWW, als Suchmaschinen den tatsächlichen Inhalt von Websites noch nicht sinnerfassend auswerten konnten und daher auf Hilfe durch den Ersteller der Website angewiesen waren. Jedoch wurde damit (durch Angabe von falschen und unpassenden Keywords) viel Unfug getrieben, sodass die Suchmaschinenbetreiber die Unterstützung dieser Angaben der Reihe nach aufgegeben haben. Das schon vor langer Zeit, denn Google wertet die Keywords seit 2002(!) nimmer aus, Yahoo seit 2009 und Bing wertet sie zwar als eines von etwa 1000 Kriterien aus, bestraft aber Seitenbetreiber mit niedrigerem Ranking, die unpassende Keywords einsetzen.

Wer also 2014 tatsächlich noch an die Wirksamkeit von META-Keywords glaubt, der wurde schlecht beraten. Heutzutage ist gutes Ranking in Suchmaschinen mit ein bissl mehr Aufwand verbunden, als ein paar Keywords in die Quelltexte einzubauen ;-)

Tags: , , , , , , , ,

  • Mittwoch
  • 1.Februar 2012

.htaccess-Trick für die Website-Pflege

In der letzten Zeit kam es öfter vor, dass ich Wartungen an datenbankgestützte Websites vornehmen sollte. Natürlich will man währenddessen nicht unbedingt, dass die halbfertig aktualisierten Seiten online verfügbar sind. Ich habe mir dazu schon vor einiger Zeit eine .htaccess-Datei vorbereitet, die man in solchen Fällen einsetzen kann. Alle Seitenbesucher werden während der Wartung auf eine Infoseite umgeleitet, außer die Zugriffe erfolgen von meinen beiden Büro-IP-Adressen aus:

Options +FollowSymlinks
RewriteEngine on
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} !^111.111.111.111$
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} !^222.222.222.222$
RewriteRule ^(.*)$ http://www.website.com/shopwartung/ [R=302,L]

In diesem Anwendungsbeispiel liegt die .htaccess-Datei im Unterverzeichnis shop/ auf der Website, der Zugriff ist nur für die IP-Adressen 111.111.111.111 und 222.222.222.222 erlaubt. Alle anderen werden auf dieselbe Website ins Verzeichnis shopwartung/ umgeleitet. Dieses muss zwingend außerhalb des geschützten Verzeichnisses liegen! Die IPs und die Umleitungsadresse müsst ihr natürlich an eure eigenen Gegebenheiten anpassen.
Die .htaccess kann man nach Abschluss der Wartung im Verzeichnis belassen - einfach vor die letzte Zeile ein Raute-Zeichen (#) setzen, um die Umleitung zu deaktivieren.
Anmerkung: natürlich könnte man während einer Seitenwartung Zugriffe von Fremd-IPs einfach blocken (der Besucher kriegt dann lapidar "403-Access denied" mitgeteilt), ich halte meine Methode allerdings für etwas freundlicher.

Tags: , , , ,

  • Freitag
  • 1.Oktober 2010

Netzfundstücke vom 1.10.2010

Meine neuesten Links auf delicious.com vom 1.10.2010:

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

  • Mittwoch
  • 17.Februar 2010

Weitreichende Netz-Zensur in Deutschland geplant!

Arme Nachbarn, denn dagegen sind die chinesischen Netzfilter ein Scheißdreck: in Deutschland wird derzeit still und heimlich an Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gearbeitet. Dieser Staatsvertrag ist ein Abkommen zwischen den Bundesländern, damit gewisse Dinge in allen Ländern gleich geregelt werden. Die geplanten Änderungen haben es in sich (Quelle: AK Zensur und Peter Kröner):

  • ISPs, Anbieter von Webspace und Betreiber von Websites werden gleichgesetzt. Alle haben offenbar gleichermaßen für die Einhaltung der Bestimmungen des JMStV zu sorgen.
  • Provider werden verpflichtet, alles ausländischen Websites zu blocken, die sich nicht an die Bestimmungen des JMStV halten.
  • Jene Bestimmungen sehen vor, Websites in Altersklassen zu kategorisieren (ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahre) und es ist sicherzustellen, dass Kinder der falschen Altersklassen nicht an die Inhalte herankommen.
  • Mittel der Wahl sind hierbei „ab 18 Jahre“-Hinweise sowie feste Sendezeiten für Websites – also zum Beispiel nur von 22 bis 6 Uhr für Inhalte ab 16.

Keine Satire - das ist ernst gemeint! Denn der JMStV soll noch diesen Monat(!) unterschriftsreif sein. Damit wird Deutschland eine Zensurinsel ersten Ranges - denn die Filterung und die "festen Sendezeiten" für Websites werden sich für kleinere Sites nicht rechnen. Diese würden einfach geblockt und fertig. Bei Peter Kröner findet man übrigens noch weiterführende Links mit Infos und Materialien, um sich gegen den JMStV einzusetzen. Schaut aber schlecht aus.
Gratulation - so schaut das dann aus, wenn Leute sich Regelungen für Dinge einfallen lassen sollen, von denen sie keine Ahnung haben. Shame on you, Germany.

Tags: , , , , , , ,

  • Sonntag
  • 27.September 2009

Netzfundstücke vom 27.9.2009

Meine neuesten Links auf delicious.com vom 27.9.2009:

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

 

© 2014 EGM Werbegrafik ● Ernst G. Michalek ● A-1220 Wien, Reclamgasse 13 ● Tel. +43 (0)699 / 120 15 308 ● E-Mail:www@egm.at ● Impressum