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  • Mittwoch
  • 1.Februar 2012

.htaccess-Trick für die Website-Pflege

In der letzten Zeit kam es öfter vor, dass ich Wartungen an datenbankgestützte Websites vornehmen sollte. Natürlich will man währenddessen nicht unbedingt, dass die halbfertig aktualisierten Seiten online verfügbar sind. Ich habe mir dazu schon vor einiger Zeit eine .htaccess-Datei vorbereitet, die man in solchen Fällen einsetzen kann. Alle Seitenbesucher werden während der Wartung auf eine Infoseite umgeleitet, außer die Zugriffe erfolgen von meinen beiden Büro-IP-Adressen aus:

Options +FollowSymlinks
RewriteEngine on
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} !^111.111.111.111$
RewriteCond %{REMOTE_ADDR} !^222.222.222.222$
RewriteRule ^(.*)$ http://www.website.com/shopwartung/ [R=302,L]

In diesem Anwendungsbeispiel liegt die .htaccess-Datei im Unterverzeichnis shop/ auf der Website, der Zugriff ist nur für die IP-Adressen 111.111.111.111 und 222.222.222.222 erlaubt. Alle anderen werden auf dieselbe Website ins Verzeichnis shopwartung/ umgeleitet. Dieses muss zwingend außerhalb des geschützten Verzeichnisses liegen! Die IPs und die Umleitungsadresse müsst ihr natürlich an eure eigenen Gegebenheiten anpassen.
Die .htaccess kann man nach Abschluss der Wartung im Verzeichnis belassen - einfach vor die letzte Zeile ein Raute-Zeichen (#) setzen, um die Umleitung zu deaktivieren.
Anmerkung: natürlich könnte man während einer Seitenwartung Zugriffe von Fremd-IPs einfach blocken (der Besucher kriegt dann lapidar "403-Access denied" mitgeteilt), ich halte meine Methode allerdings für etwas freundlicher.

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  • Freitag
  • 1.Oktober 2010

Netzfundstücke vom 1.10.2010

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  • Mittwoch
  • 17.Februar 2010

Weitreichende Netz-Zensur in Deutschland geplant!

Arme Nachbarn, denn dagegen sind die chinesischen Netzfilter ein Scheißdreck: in Deutschland wird derzeit still und heimlich an Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gearbeitet. Dieser Staatsvertrag ist ein Abkommen zwischen den Bundesländern, damit gewisse Dinge in allen Ländern gleich geregelt werden. Die geplanten Änderungen haben es in sich (Quelle: AK Zensur und Peter Kröner):

  • ISPs, Anbieter von Webspace und Betreiber von Websites werden gleichgesetzt. Alle haben offenbar gleichermaßen für die Einhaltung der Bestimmungen des JMStV zu sorgen.
  • Provider werden verpflichtet, alles ausländischen Websites zu blocken, die sich nicht an die Bestimmungen des JMStV halten.
  • Jene Bestimmungen sehen vor, Websites in Altersklassen zu kategorisieren (ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahre) und es ist sicherzustellen, dass Kinder der falschen Altersklassen nicht an die Inhalte herankommen.
  • Mittel der Wahl sind hierbei „ab 18 Jahre“-Hinweise sowie feste Sendezeiten für Websites – also zum Beispiel nur von 22 bis 6 Uhr für Inhalte ab 16.

Keine Satire - das ist ernst gemeint! Denn der JMStV soll noch diesen Monat(!) unterschriftsreif sein. Damit wird Deutschland eine Zensurinsel ersten Ranges - denn die Filterung und die "festen Sendezeiten" für Websites werden sich für kleinere Sites nicht rechnen. Diese würden einfach geblockt und fertig. Bei Peter Kröner findet man übrigens noch weiterführende Links mit Infos und Materialien, um sich gegen den JMStV einzusetzen. Schaut aber schlecht aus.
Gratulation - so schaut das dann aus, wenn Leute sich Regelungen für Dinge einfallen lassen sollen, von denen sie keine Ahnung haben. Shame on you, Germany.

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  • Sonntag
  • 27.September 2009

Netzfundstücke vom 27.9.2009

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