…im Stil der Sendung mit der Maus brachte letztens der Spreeblick. Das Geschäft mit den Klingeltönen wird wirklich immer seltsamer.

Unter der Adresse www.verkehrslage.at kann man ab sofort aktuelle Staumeldungen für Wien abrufen. Das Besondere dabei: die Staubereiche werden live in einem Wien-Plan farbig eingeblendet. Das Ganze läuft im Rahmen des Pilotprojektes Floating-Car-Daten (FCD). Zur Messung der Verkehrsdichte werden die Messdaten von bis zu 600 Taxis verwertet. Zukünftig will man auch Daten von stationären Sensoren einbinden.
Ausserdem gibts Links zu etlichen Live-Kameras im ganzen Bundesgebiet, eine Parkplatzsuchmaschine, ein Verkehrsbarometer und aktuelle Fahrzeiten für typische Fahrstrecken innerhalb Wiens.
Leider hab ich im Auto keinen Web-Zugang…

Gottseidank in den letzten Jahren nicht mehr:
Wie bringt man einem Kunden, der eine Webseite erstellt haben will, möglicht diplomatisch und schonend bei, dass die Texte, die er abgeliefert hat, unter aller Sau sind und jedem Drittklässler die Schamesröte ins Gesicht treiben würden?
(den kompletten Text gibts beim alten Sack)

…sondern steht für „Programm for International Student Assessment“. Die internationale Schulleistungsstudie ist ein Projekt der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Die Studie wird ja heftig diskutiert, aber ich hab festgestellt, daß keiner weiß, warum das Ding so heisst.

Auf www.vorleser.net kann man kostenlos Hörbücher downloaden oder auf CD gebrannt gegen geringe Gebühr bestellen.
Seit Harry Potter steh ich auf Hörbücher – tolle Sache beim Autofahren.
(gefunden bei Andrea)

Martin Röll hat einen netten Text an die Komentarspammer verfasst und in seinem Kommentarformular ebenfalls nun den fixen Hinweis, daß werbende Kommentare ab sofort was kosten.
Gute Sache, das.

Durch Zufall bin ich auf eine (übrigens sehr lesenswerte) private Page über die Schnellbahn in Wien gestossen. Und wieder einmal endete die Surftour mit neuem Wissen: Auf der Schnellbahn-Page findet sich unter „Geschichte“ eine Erwähnung des Wiener Neustädter Kanals, einer Schiffsverbindung von Wien nach Wr. Neustadt, die 1794-1803 erbaut wurde und zum Gütertransport für Kohle, Holz, Erz und Ziegeln diente und die ursprünglich bis nach Triest gegraben werden sollte! Der Kanal war immerhin 61 km lang, mit 46 Schleusen und mehreren Aquädukten. Der Stadthafen des Kanals war an der Stelle, wo sich heute der Bahnhof Landstrasse befindet. Der Hafen wurde nach dem Bau des Hauptzollamtes 1848 an die Stelle des späteren Aspangbahnhofes verlegt, das alte Bassin wurde 1857 zugeschüttet. An Stelle des Hafenbeckens des Wr. Neustädter Kanals entstand 1867 zwischen Vorderer Zollamtstraße und der Gigergasse der erste Platz des Wiener Eislaufvereins. Der alte Hafen wurde im Winter schon vor seiner Auflassung zum Eislaufen verwendet.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Kanal großteils zugeschüttet und an seiner Stelle wurden Eisenbahngleise verlegt. Die Strasse „Am Kanal“ im 11. Bezirk läuft genau entlang dieser Eisenbahntrasse. Auch die Hafengasse im 3. Bezirk erinnert noch an den Kanalhafen. Der Rest des Kanals existiert noch heute – er verläuft von Laxenburg nach Wr. Neustadt.

Das Bezirksmuseum Landstraße hat umfangreiche Infos zum Kanal mit vielen Bildern. Weiters gibts eine detaillierte Geschichte des Kanals online.  Weitere Infos zum Kanal gibts noch hier und hier.

Übrigens: auf unserem zoombaren Wien-Plan aus dem Jahr 1906 ist der Kanal noch eingezeichnet und verläuft von Baden bis hin zum „neuen“ Hafenbecken bei der heutigen Aspangstrasse/Hafengasse. Und bei Lanzendorf genau hinterm heutigen Haus meiner Schwester vorbei…

Update 22.12.2012: Links aktualisiert und hinzugefügt

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieses Mail richtet sich and die Autoren des EGM Weblogs.Wir bitten sie um ihre Mithilfe im Rahmen eines Universitätsprojektes des Institutes für Publizistik und Komuniaktionswissenschaften.Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Weblogs. Wir wollen versuchen, mittels einer Inhaltsanalyse Qualitätskriterien für einen Weblog zu erstellen, und möchten dazu ihre Expertenmeinung einholen.

Da uns der EGM Weblog als besonders repräsentativ im Aufbau und Gestaltung aufgefallen ist, sind wir auf Ihre Kooperation angewiesen. Wir ersuchen Sie daher, die folgenden Fragen (ANHANG) zu beantworten und uns diese retour zu senden. Wir bitten sie nochmals um ihre Unterstützung bei diesem Projekt.

DER Weblog – brrrrrr.
Meine Antworten:
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Nicht neu und auch nicht von mir, diese Idee (Martin Röll hat es ja schon vorgemacht) – ab sofort sind Kommenarspammer für mich zahlende Anzeigenkunden. Diese kleine aber feine Änderung unserer AGB hat gestern vormittag Einzug in unser Impressum gefunden.
Gerade rechtzeitig: kurz danach hat sich ein österreichischer Kunde dazu entschlossen, diese innovative Werbeform in Anspruch zu nehmen. Der aktuelle Preis für eine Kommentar-Anzeige des Typs „Keywordliste bis 250 Zeichen“ liegt bei 350 Euro monatlich. Die Rechnung geht heute per Post raus…