Letztens auf Lifehacker „wieder“gefunden (der Artikel ist aus dem Jahr 2011): die Bastelanleitung, wie man mit Material um etwa 1€ eine Universal-Handyhalterung fürs Auto basteln kann. Heute endlich die Zeit gefunden, bei Pagro die Papierclips zu kaufen (Stückpreis: 59 Cent) und das auszuprobieren. Ergebnis: eine wirklich stabile Halterung, um das Telefon im Querformat im Fahrzeug zu befestigen. Der Bau funktioniert mit den 51 mm breiten Clips einwandfrei (das sind die größten, die Pagro auf Lager hat). Einzige Modifikation gegenüber dem Original: anstatt die verchromten Drahtbügel mit Schnur zu umwickeln, habe ich die Außenhülle eines alten USB-Kabels drübergezogen. Ergibt Extra-Grip und erspart viel Arbeit.

Eines der Rätsel für Lightroom-Benutzer ist anfangs die Organisation der Zusammenarbeit mit externen Bildbearbeitungsprogrammen, insbesondere natürlich Photoshop. In der Digital Photography School wird im Artikel „Round Tripping with Lightroom“ der Bearbeitungsweg von Lightroom nach Photoshop und umgekehrt detailliert erklärt.

Sven Tilburg hat in seinem Artikel im webwork-magazin.net in 10 Punkten zusammengefasst, wie man kreativ und produktiv zugleich sein kann – diese Auflistung sollte sich jeder Webworker ausdrucken und an die Pinnwand heften.

In letzter Zeit machte mein treuer Epson Aculaser C2000 leichte Probleme – zeitweilig waren die Ausdrucke um etwa 7 cm nach unten verschoben, fleckig und unsauber. Seit einigen Tagen hatte der Drucker das Problem dann ständig, es war also an der Zeit, auf Fehlersuche zu gehen. Da der C2000 mit dem Minolta Magicolor 2200 nahezu baugleich ist und die Geräte in recht großen Stückzahlen vekauft wurden, bin ich bald auf Meldungen in diversen Foren gestossen, in denen der Magnetschalter für die Bremse der Einzugrollen als Fehlerursache genannt wurde. Der Drucker zieht das Papier bis vor das Transferband, dort werden die Einzugrollen durch den Magnetschalter gestoppt, bis das Transferband in Ausgangsstellung ist. Wenn der Magnetschalter nicht einrückt, wird das Papier zu weit eingeschoben, noch bevor das Band dort ist, wo es hingehört – das ergibt dann einerseits verwischte Ausdrucke mit Farbflecken und andererseits den Versatz am Blatt nach unten. Der Schalter rückt angeblich deshalb nicht ein, weil am Anschlag ein Stück Schaumstoff angeklebt ist, das sich mit der Zeit verabschiedet und somit entweder der Sperrhebel am restlichen Kleber festhängt oder der Abstand zum Magnet zu groß wird. Abhilfe soll ein Stück Klebefolie oder dergleichen schaffen, das man anstelle des Schaumstoffes montiert und danach den Hebel entsprechend nachjustiert. Also hab ich mich auf die Suche nach besagtem Magnetschalter gemacht und die Reparaturaktion in Bildern dokumentiert – das erleichtert anderen Epson (oder Minolta)-Besitzern die Sache sicherlich. Man benötigt eigentlich nur einen Kreuzschraubendreher, einen Schlitzschraubendreher, eine Taschenlampe, etwas Geduld und eine Stunde Zeit. Technikstudium ist nicht zwingend nötig, aber wenn Du dich nicht drübertraust, so lass es! Allerdings: Ich gehe davon aus, daß ein Servicetechniker dafür eine Rechnung über mindestens 200 Euro schreiben würde, es zahlt sich also aus. Meldung vorweg: mein Drucker druckt nun wieder wie neu!

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