Hier wie versprochen die Info- und Linkliste zu meiner Session am Half Day Camp Vienna. War wohl eher ein Vortrag als eine „klassische“ Barcamp-Session :-)

Ich verwende WordPress als Weblog-Plattform. Alle erwähnten Einstellungen und Plugins beziehen sich da darauf.

Mein Workflow: Infos per „Press-It“-Bookmarklet in Artikel-Entwürfen sammeln und wenn genug Info für einen Artikel beisammen ist, bearbeite ich den Entwurf nach und publiziere ihn. Derzeit habe ich ca. 90 Artikel-Entwürfe in meiner WordPress-Installation gelagert, die ihrer Fertigstellung harren. Reine Links auf interessante Websites sammle ich in Delicious, von wo sie einmal täglich als Artikel-Entwurf ins Weblog übernommen werden. Meist kopiere ich dann die Delicious-Beiträge (und Tags!) mehrerer Tage in einen Artikel zusammen und veröffentliche erst dann. Zeitaufwand täglich im Schnitt 15 Minuten. Zweck: im Volltext durchsuchbare Infodatenbank und neuer Content für meine Website.

Bookmarklet „Press this“ findet sich im Administrationsbereich von WordPress unter „Werkzeuge“ – einfach den Link in die Lesezeichenleiste ziehen. Durch Klick auf diesen Link wird ein neuer WP-Artikel erstellt, in den bereits die Daten der aktuell angesurften Website eingetragen sind.

Stichworte („Tagging“) und Kategorien konsequent verwenden!

Entwürfe verwenden: wenn man einen Artikel neu erstellt und nicht auf „Publizieren“ sondern nur auf „Speichern“ klickt, dann erstellt man einen Entwurf. Dieser ist noch nicht im Weblog sichtbar und kann nachträglich ergänzt und erweitert  werden. Das eignet sich in Kombination mit dem „Press It!“-Bookmarklet auch hervorragend, um Artikel-Ideen schnell und einfach festzuhalten.

Rechtschreibprüfung verwenden: lässt sich sehr einfach mit dem Firefox-Addon Deutsches Wörterbuch verwirklichen, das alle Formularfelder überwacht und Rechtschreibfehler klassisch mit roter Wellenlinie anzeigt.

Delicious als Linkdatenbank nutzen: wenn man die Adressen interessanter Websites einfach nur merken und archivieren will, ohne gleich einen ganzen Artikel drüber zu schreiben. Links kann man am schnellsten mit dem Delicious-Addon für Firefox oder mit einem der Bookmarklets eintragen. Mit dem Plugin Postalicious kann man die abgelegten Links automatisiert als Beitrag in WordPress übernehmen (ich empfehle, die Beiträge als Entwurf speichern zu lassen – Einstellung „Save as Draft“)

Fehlerhafte Links findet das Plugin „Broken Link Checker“ automatisch und markiert sie.

Mit dem Plugin WP Database Backup kann man die Datenbank automatisiert sichern und sich die Sicherungsdatei per Mail senden lassen.

Schutz vor Spam-Kommentaren bieten entweder Spam Karma (umfangreich, mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten) oder Antispam Bee (einfache Konfiguration, trotzdem fast gleiche Trefferquote wie Spam Karma). In drastischen Fällen kann man den Einsatz von Bad Behaviour auch noch erwägen – kann aber zu Zugriffsproblemen führen. In Notfall den Plugin-Ordner per FTP einfach wieder rauslöschen.

So lange ist es genau her, daß ich meinen ersten Weblog-Eintrag verfasst habe. Damals, im Jahr 2000 war ich grade mal zwei Jahre selbständig und stand noch ziemlich am Anfang, was Wissen und Können betrifft.
Ich habe anfangs noch am Server von Editthispage.com gebloggt. Im Laufe der Jahre ist das Weblog dann unter Greymatter und Sunlog gelaufen, bis ich schließlich vor einigen Jahren auf WordPress als Publishing-System umgestiegen bin.
In diesen 10 Jahren sind hier insgesamt 1913 Artikel in 52 Kategorien und mit 773 Tags erschienen und es haben mehr als 400 Leute ihren Senf dazugegeben.
Und trotz Facebook, Twitter, delicious & Co. ist mein Weblog weiterhin mein Hauptkommunikationskanal im Netz. Auch für (mindestens) die nächsten 10 Jahre. Bleibt mir gewogen :-)

Nach knapp zweieinhalb Jahren hat mein Laptop vor einigen Tagen damit begonnen, beim Hochfahren grüne Streifen am Bildschirm anzuzeigen und sich kurz darauf mit einem Bluescreen zu verabschieden. Nun hab ich bereits zwei Vaio-Laptops durch den Grafikchip-Serienfehler der verbauten nVidia-Bausteine verloren, denn der Vorgänger ist ebenfalls exakt so gestorben. Ein Ersatz musste her, und zwar flott. Meine Wunsch-Eckdaten waren nicht allzu sensationell: wieder ein Bildschirm von etwa 15“-16“, 500 GB Festplatte, 4 GB Hauptspeicher, spieletauglicher Grafikchip (nicht mehr von nVidia) mit eigenem Speicher (wenn schon, denn schon ;-), Bluetooth, WLAN, evtl ein SD-Kartenleser und ein brauchbares Display waren gefragt. Wenn man jedoch mit den Nachforschungen beginnt, ist es gar nicht so einfach, ein Gerät zu finden, dass diese Anforderungen erfüllt und bei irgendeinem Händler in oder um Wien auch tatsächlich exisitiert und prompt gekauft werden kann. Nach 6 Stunden Testberichten, Geizhals und Händlerwebsites (die teils erstaunlich schlecht gemacht sind!), reservierte ich mir in der Nacht auf Freitag – wieder einen Sony VAIO mit der zungenbrecherischen Typenbezeichnung VPCEB2Z1E (und KEINEM nVidia-Grafikchip) bei diTech, abzuholen am Freitag in der Filiale im 20. Bezirk, wo zwei Stück tatsächlich lagernd sein sollten. Und es trotz Reservierung nicht waren, als ich am nächsten Tag das Teil nachmittags holen wollte. Gab dann noch einen in Simmering, deshalb bin ich seit gestern abend wieder normal online. Dank meiner zahlreichen Weblog-Artikel zum Übersiedeln von Programmen und Einstellungen von einem Rechner auf den anderen ist der Umzug verblüffend flott über die Bühne gegangen.
Das Notebook ist wie gewohnt ein Mittelklasse-Arbeitstier und mit 949 Euro zwar kein Sonderangebot, aber bietet genug Gegenwert fürs Geld: gewohnt stabiles Gehäuse, angenehme Tastatur mit Nummernblock(!), trotz nur 15,5“ Bildschirmdiagonale. Die Tastatur empfinde ich als sehr angenehm: die Tasten haben einen genauen Druckpunkt und sind klar voneinander getrennt (sog. „Chiclet-Tastatur“). Dadurch schaffe selbst ich es, in einem vernünftigen Tempo zu schreiben, denn das Zehnfingersystem hab ich ja bekanntlich nie so wirklich ernsthaft gelernt. Die Kritikpunkte, die ich am Vorgänger auszusetzen hatte, gibts natürlich auch wieder: USB-Anschlüsse gehörten IMHO an die Rückseite eines Laptops und nicht rechts, wo der Großteil der Anwender eine Maus liegen haben wird. Wenigstens sind es nun insgesamt 4 Stück, wenn man den kombinierten eSATA/USB-Anschluss an der linken Seite dazuzählt. Enttäuscht hat mich das Display etwas, denn ich hab den Eindruck, dass es im direkten Vergleich zum Vorgänger FZ21S weniger gleichmäßig ausgeleuchtet ist und definitv weitaus größere Kontrast- und Farbunterschiede hat, je nachdem aus welchem Winkel man draufschaut. Gekrönt durch die hochglänzende Spiegeloberfläche wird voraussichtlich ein Arbeiten an der frischen Luft praktisch nicht möglich sein. Als Betriebssystem ist Windows 7 in der 64-Bit-Version mit an Bord (und bereits im Preis inkludiert!), das man erst einmal mühsam von allerlei Crapware befreien, um damit arbeiten zu können. Meine Befürchtung, dass sich viele Programme nicht mit dem 64-Bit-System vertragen könnten, hat sich gottseidank nicht erfüllt. Alles ließ sich bisher problemlos installieren und läuft soweit einwandfrei. Für alle Fälle kommt noch eine Virtualisierungssoftware drauf, mit der man ggf. ein 32-Bit-System laufen lassen kann.

funtanaIn den kommenden Tagen gibts hier nix Neues – ich fahr ans Meer. Lest bis zu meiner Rückkehr am 18.7. die alten Artikel – da wird euch so schnell eh nicht langweilig, denn es gibt genug. Viel Spaß daheim!

Zum Freitagstexter gehts hier entlang

Posted by Wordmobi

Zurück im Dienst – und die Nachrichtenflut erschlägt mich fast. Zwar war ich nur eine Woche in Kroatien, aber ich hab den ganzen Vormittag gebraucht, mit den News der Woche auf den letzten Stand zu kommen: E-Mails beantworten, nachtelefonieren und meinen Feedreader durchforsten. Nebenher noch ein neues WordPress-Plugin installiert: TweetThis fügt automatisch Links hinzu, mit denen man Einträge direkt auf Twitter, Facebook oder delicious posten kann. Keine Ahnung, ob und wieviel das verwendet werden wird – die Möglichkeit dazu ist jedenfalls jetzt da.
Und ab Nachmittag gibts eine Menge an guten Linktipps und lesenswerten Fundstücken.
Mahlzeit!

In der kommenden Woche bis 19.9. wirds hier etwas ruhiger zugehen – ich bin ein letztes Mal heuer am Segelboot in der Adria zu finden. In Notfällen erreicht man mich via kroatischer Handynummer, die sich leicht über meine Kontaktseite herausfinden lässt.
Bleibt mir gewogen und passts auf euch auf – ab 20.9. gibts hier wieder Neues.

Letztens die nötige Software entdeckt, jetzt umgesetzt: unter www.egm.at/lebenszeichen/ gibts ab sofort meinen „Lifestream“ – meine Aktivitäten auf verschiedenen Webdiensten wie Twitter, Youtube, flickr und blip.fm und die Einträge meiner Weblogs übersichtlich in einen Datenstrom zusammengefasst und per RSS-Feed abonnierbar. Freiwilliger Datenporno, sozusagen.
Wen auch immer das interessiert.