Mit dem Plugin WPML Multilingual CMS soll sich jede WordPress-Website kinderleicht mehrsprachig betreiben lassen. Die Features klingen viel versprechend, jetzt sollte ich nur noch die Zeit finden, es zu testen ;-)

Update 26.12.2009: wie der Zufall es will, brauche ich genau diese Funktionalität für ein aktuelles Projekt, da sich die Kundin dazu entschlossen hat, ihre Website mehrsprachig anzubieten. Das Plugin arbeitet bisher stabil unter WordPress 2.9 und integriert sich nahtlos in die Admin-Oberfläche. Man erhält bei jeder Seite und bei jedem Post die Auswahlmöglichkeit der Übersetzung hinzu. Die übersetzten Daten werden zwar als neue Seiten bzw. Posts mit eigener ID gespeichert, aber in der Übersichtsliste im Admin-Bereich nicht als eigene Punkte, sondern nur als Übersetzung angezeigt. Dadurch bleibt die Liste aufgeräumt und man sieht auf einen Blick, für welche Seitenbereiche bereits Übersetzungen existieren.

Das Verhalten mancher Template-Tags ist allerdings gewöhnungsbedürftig, aber im Prinzip logisch. Ich habe etwa eine Navigation eingebaut, die auf der Funktion wp_list_pages basiert. Beim Anzeigen einer übersetzten Seite war plötzlich die Navigation verschwunden. Die Lösung ist einfach – wenn mans weiß!
Weiterlesen

Ein kurzer, aber dennoch hervorragender Artikel erschien letztens bei DrWeb.de: der Autor Philip Bolting erklärt unter dem Titel Die CMS-Falle, warum seiner Meinung nach ein Content Management System für viele Website-Inhaber gar keine so gute Idee ist. Kurzform des Artikels: Viele Auftraggeber wollen ihre Website selbst pflegen und dafür ein CMS haben, nur wenige sind aber tatsächlich dazu in der Lage, weil es an Erfahrung im Texten und Bebildern fehlt und die Kundensicht auf die Website ausser Acht gelassen wird.

Dabei hatte der Auftraggeber doch unbedingt ein CMS haben wollen, um bei Aktualisierungen nicht auf Dritte angewiesen zu sein. Verzichtet hat er damit aber auch auf einen Berater und Begleiter. Jemanden, der rechtzeitig an die Aktualisierung der Homepage erinnert. Der die Kundenbrille aufsetzt und die Ziele der Internetpräsenz im Blick behält. Texte kritisch prüft und umschreibt, Bilder webgerecht aufbereitet, Server-Logs auswertet, sinnvolle Erweiterungen vorschlägt.

Ich würde das Problem aber nicht an der Frage “CMS – ja oder nein” festmachen. Denn auch CMS-lose Websites bleiben ungepflegt, wenn der Webworker nicht von sich aus dahinter ist, seine Kunden zur Pflege zu animieren. Und diese Pflicht zur Erinnerung bleibt einem guten Webworker auch, wenn der Kunde als Website-Betreiber selbst Inhalte erstellen und einspielen will. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Freude an der Selbstwartung oft nach einiger Zeit von selbst stark zurückgeht und die Kunden trotz CMS froh sind, wenn sich jemand drum kümmert, der sich auskennt.

Mit dem WordPress-Plugin Adminimize kann man den Admin-Bereich eines WordPress-Blogs um unnötige oder für die Redakteure nicht wichtige Funktionen schlanker machen, indem man die betreffenden Bereiche einfach ausblendet. Das erleichtert der typischen Vorzimmerblondine die Arbeit am Firmenblog erheblich ;-)

Mit HTML 5 kommt auch das CANVAS-Element auf uns Webdesigner zu. In dieser deutschsprachigen Dokumentation zu CANVAS werden sehr umfassend die Einzelheiten dieses interessanten HTML-Tags besprochen und anhand von Beispielen gezeigt, was mit Hilfe von ein bißl Javascript damit alles an Funktionen möglich ist. Und in dieser Übersicht sind die für den Web-Entwickler wesentlichen Elemente von HTML 5 zusammengefasst. Es wird spannend…
(gefunden bei Peter Kröner)

Mit dem WordPress-Plugin flickr Photo Album kann man sehr einfach flickr-Fotosets in einem WordPress-Weblog als Fotoalbum einbinden. Die mitgelieferte Vorlage lässt sich dabei exakt auf die Optik der eigenen Seite trimmen und man kann Overlay-Effekte wie Lightbox einbauen. Ein Muss, wenn man sowohl Weblog als auch flickr-Konto hat.

Ich bin wieder in Wien – der Urlaub hat mir gut getan. Während ich weg war, konnte man Ausschnitte eines Interviews mit mir im Radiosender Ö1 hören. Raffael Fritz hat mich zum Thema CHDK befragt, die Spezialsoftware für Canon-Kameras, die ich auf meiner A620 im Einsatz habe. Der knapp 5 Minuten lange Beitrag ist auch als Podcast verfügbar: iTunes-Benutzer verwenden diesen Link, für andere Podcatcher gehts hier entlang. In beiden Fällen isses die Folge vom 16.9.2009 mit dem Titel “Hacker erweitern die Möglichkeiten von Digitalkameras”.
Und alle, denen “Podcast” nix sagt, die können sich den Beitrag hier anhören:

(oder als MP3 herunterladen)

Mit der Windows-Freeware CuteCanonCapture lassen sich einige Canon-Kameras per USB fernsteuern. Einfach eine unterstützte Kamera per USB an den PC anschliessen, Programm starten und die wichtigsten Funktionen inkl. Zoom lassen sich damit steuern.

canon_cameraremote

Das Tool soll mit folgenden Canon-Modellen funktionieren:

  • PowerShot A620
  • PowerShot S80
  • PowerShot S3 IS
  • PowerShot G7
  • PowerShot A640
  • PowerShot S5 IS
  • PowerShot G9
  • PowerShot SX100 IS
  • PowerShot G10
  • PowerShot SX110 IS

Als Anwendungsmöglichkeiten fallen mir auf Anhieb Tierfotografie und Aufnahmen aus großer Höhe (etwa an einer Verlängerungsstange für Putzgeräte – die Idee trag ich schon längere Zeit mit mir herum!) ein.
Notiz an mich selber: ausprobieren – netterweise ist meine Kamera bei den unterstützten Modellen dabei.
(gefunden bei Lifehacker)

Ein durchaus gut gemeintes Feature seit WordPress 2.6 ist die Versionsverwaltung von Artikeln. Gut, wenn man jederzeit zu einer früher gespeicherten Version eines Artikels zurückkehren kann. Ausserdem speichert WordPress nun im 60-Sekunden-Intervall selbsttätig den Artikel, an dem man gerade arbeitet. So kommen allerdings rasch recht viele Versionen eines Artikels zustande – in den meisten Fällen sicherlich zu viele. Man kann die Versionsverwaltung und die Autosave-Zeit durch Einträge in der wp-config.php recht einfach anpassen:

// Limitiert die Anzahl der gespeicherten Versionen je Artikel auf 5 Stück
define('WP_POST_REVISIONS', 5);
// Je nach Lust & Laune den gewünschten Wert eintragen

// Setzt den Abstand zwischen den automatischen Speicherungen auf 600 Sekunden
define('AUTOSAVE_INTERVAL',600);
// Je nach Lust & Laune den gewünschten Wert in Sekunden eintragen

Mit folgendem Eintrag in der wp-config.php schaltet man die Versionsverwaltung ganz ab – es wird also nur der jeweils aktuelle Stand gespeichert und keine alten Versionen behalten:

// Versionsverwaltung abschalten
define('WP_POST_REVISIONS',false);

Sicherheitshalber mach bitte vor Änderungen eine Sicherheitskopie der wp-config.php!

Wenn man für Layouts Symbolbilder braucht, so wird oft auf zugekaufte Bilder einer Bildagentur zurückgegriffen. Kommt schließlich billiger, als die nötigen Fotos selbst in Auftrag zu geben. Im Normalfall kann man die Bilddatenbanken nach Stichwörtern durchsuchen, um passende Bilder zu finden. Da diese Bilder aber selten für die alleinige Verwendung gekauft werden (weil das recht viel Geld kostet), sieht man natürlich ein und dasselbe Stockfoto auf vielen verschiedenen Websites. Und in den Fällen, wo die Website von einem Profi erstellt wurde, glaube ich nicht, dass die Besitzer der Websites auch nur ansatzweise ahnen, wie oft “ihr” Bild eigentlich noch im Netz auftaucht.
isp-business-teamWenn man etwa beim großen Anbieter iStockphoto als Suchbegriff “Business People”, “Business Team” oder “Business Woman” angibt, bekommt überdurchschnittlich häufig Bilder als Ergebnis geliefert, auf denen die blonde Sofie zu sehen ist. Viele dutzend Agenturen machen das – und so kommts, daß Sofie für hunderte Firmen von deren Websites (und sicher auch aus deren gedruckten Werbemitteln) lächelt.
Mit der Reverse-Bildersuche tineye.com kann man suchen, wo ein bestimmtes Bild überall eingesetzt wird: das Bild aus diesem Artikel ist von iStockphoto, wird unter “Business Team” gefunden und wird auf 192 verschiedenen Websites eingesetzt! Die Tineye-Suche gibts übrigens auch als Browser-Plugin.
Lesetipp dazu: Wenn Darstellung beliebig wird – über den Einsatz von Stockfotografie im werblichen Bereich der Online-Auftritte, ein Artikel auf Bildwerk3, der sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt. Kern des Artikels ist für mich folgende Feststellung:

Im werblichen Bereich der Identitätsschaffung und -wahrung ist es jedoch schlicht nicht leistbar, Alleinstellungsmerkmale mit Mitteln der Beliebigkeit zu erreichen. Und dazu gehören, neben der unbegründeten Verwendung von industriell vorproduziertem Bildmaterial, auch die, einer Website zugrunde liegende Bildkonzeption – falls diese überhaupt vorhanden ist, und aufgrund von Zeit- und Budgetmangel nicht einfach munter drauf los bebildert wird, wie es gerade zu passen scheint.

Also – höchste Zeit, die Bilder in euren Websites zu überprüfen (und ggf. gegen einzigartige zu tauschen). Oder mag sich noch jemand in die Liste der Sofie-Websites einreihen?
(aufmerksam wurde ich auf Sofie durch diesen Artikel auf praegnanz.de)

Bilder für Layouts braucht man immer wieder – hier sind 30 Websites mit kostenlosen Bildern zusammengetragen worden.