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Warum man AdBlock Plus deinstallieren sollte: die beliebte Browsererweiterung hat einen Haken!

Die beliebte Browsererweiterung AdBlock Plus sorgt dafür, dass lästige Werbung im Browser ausgeblendet wird. Das Tool wurde bereits über 200 Millionen mal heruntergeladen und von mehr als 25 Millionen Benutzern täglich benutzt. Es sieht aber ganz danach aus, als würde man dort den eigenen Slogan "Jetzt Adblock Plus installieren, um die Kontrolle über das Internet wiederzuerlangen und es so zu erleben, wie es sein sollte" völlig anders verstehen als wir Benutzer. Die ganze Geschichte gibts drüben bei mobilegeeks.de - unter dem bezeichnenden Titel "Adblock Plus Undercover – Einblicke in ein mafioeses Werbenetzwerk".

JEDER Benutzer des Werbeblockers sollte das gelesen haben - bitte weiterverbreiten!

Da hab ich doch lieber einige Werbebanner, bevor ich solche Machenschaften unterstütze. Auf meinen Rechnern läuft kein AdBlock Plus mehr...

Aber wie schaltet man dann die nervtötenden Werbeformen ab?

Update 26.11.2013: Alternativen zu AdBlock Plus für Chrome, Firefox und Internet Explorer werden in diesem Artikel im PC Magazin beschrieben (unten die Bildergalerie durchklicken)

 

„Bitte designe mir doch mal was“ – die Zusammenarbeit mit (Web- und Grafik-)Designern

Wenn Menschen erstmals einen (Web- oder Grafik-)Designer beauftragen, so kann das in ziemlichem Chaos enden. Die Grundregeln für eine solche Zusammenarbeit hat Karoline Stiefel auf ihrem Blog wunderbar zusammengefasst - diesen Text sollten alle Beteiligten gelesen haben: welche Angaben der Designer braucht, wie wichtig ein Projektverantwortlicher und eine Deadline sind und wie man die Zusammenarbeit möglichst effizient gestalten kann.

„Blinde“ Kontaktanfragen auf XING & Co.: warum ich mich nicht mit jedem vernetzen will

Ich besuche relativ viele Networking-Veranstaltungen mit mehreren dutzend Teilnehmern. Meist werden die Visitenkarten herumgereicht, sodass jeder die Karten aller Anwesenden mit nach Hause nehmen kann. Tatsächlich kommt man aber maximal mit 5-10 Leuten wirklich zum Plaudern. Am nächsten Tag hab ich dann regelmäßig Kontaktanfragen auf Xing oder Facebook von Teilnehmern, die zwar auch dort waren (wie ich anhand des Stapels an Visitenkarten leicht nachvollziehen kann), mit denen ich dort aber kein Wort gewechselt habe. Und ich beantworte solche Anfragen grundsätzlich nicht positiv.
Liebe Mit-Netzwerker: an meiner Kontaktliste mag ich vor allem, dass es sich bei allen Mitgliedern dieser Liste um Menschen handelt, mit denen ich bereits interagiert und kommuniziert habe. Und dass ich daher bei allen weiß, wen ich guten Gewissens weiterempfehlen kann und wen nicht. Der bloße Besitz meiner Visitenkarte ist zu wenig, um in mein Netzwerk aufgenommen zu werden. Sprecht mit mir auf den Events, erzählt mir was ihr macht und wie ich euch weiterhelfen kann, dann gerne. Aber nur mit dem Sammeln von Visitenkarten hat noch niemand sein Netzwerk ausbauen können.

Wenn dieselben vier Leute in hundert Firmen arbeiten…

Letztens bin ich durch Zufall auf der Website eines ehemaligen Kunden gelandet. Auf der Teamseite war ein Foto abgebildet, dass angeblich die Mitarbeiter zeigen sollte - was nicht der Fall war. Auch die unter dem Bild angeführten Namen stimmten nicht mit der Realität überein. Also hab ich begonnen, die Namen unter dem Bild zu googeln...

...und bin draufgekommen, dass es dieses Bild mit genau denselben Namen darunter auf hunderten Websites im deutschsprachigen Raum geben dürfte! Ich hab dann weiter recherchiert: all diese Websites wurden mit dem Data-Becker-Website-Tool Web to date erstellt, wo dieses Bild und der zugehörige Text offenbar als Standard-Inhalt der Teamseite mitgeliefert werden. Auch wenn das Tool als sehr benutzerfreundlich gepriesen wird: der Austausch von Bildern dürfte schwieriger sein, als man glaubt. Hier eine Auswahl der Firmen, in denen überall "Stefan Müller, Corinna Berger, Andreas Klausen und last but not least Thomas Schneider" arbeiten:

Alyans Trauringe, HRV Hubertus, CHJ, Selbständige in Bayern, Ferienwohnung am Markt, Brau und Rauchshop, Beata Gocner Bauträger GmbH, Krankentransportverbund Berlin, Best-Cut.net, Multi-Shop, PC-Service Rosenberger, Wilhelm Flugreisen, Bikini-Manufaktur Cancun Fashion und noch hunderte mehr.

Und in vielen dieser Firmen ist das Team "ein junges, dynamisches Team, das seit der Gründung der Firma im Januar 2000 zu einem kreativen Pool zusammengewachsen ist, der seine Kunden mit frischen Trends und Ideen in jeder Hinsicht überzeugt."

Überzeugend. Wirklich :-)

Synchronisationstool Xmarks wird eingestellt

Schlechte Nachrichten für alle Nutzer des Synchronisationstools Xmarks: wie am offiziellen Blog heute bekanntgegeben wurde, soll der Dienst in etwa 6 Wochen eingestellt werden. Den Betreibern war es nicht gelungen, ein gewinnbringendes Geschäftsmodell zu etablieren.
Mit Xmarks war es möglich, die Lesezeichen, Website-Passworte, offene Tabs und die Chronik zwischen mehreren Computern zu synchronisieren. Auch zwischen verschiedenen Browsern war der Datenabgleich möglich, denn Xmarks gab es für Firefox, Internet Explorer, Google Chrome und Safari. Das funktionierte auch über Betriebssystemgrenzen hinweg - etwa Firefox auf Linux und einen IE unter Windows synchron zu halten. Damit ist es nun vorbei, denn eine andere All-In-One-Lösung mit derselben Vielseitigkeit wie Xmarks ist nicht in Sicht. Teilbereiche lassen sich gottseidank aber durch andere AddOns ersetzen:
Wer nur Firefox nutzt, kann auf die offizielle Erweiterung Firefox Sync umsteigen, die das Gleiche leistet - halt nur für diesen einen Browser. Benutzer von Google Chrome können mit Google Bookmarks unabhängig vom Betriebssystem ihre Lesezeichen synchron halten. Mit dem aktuellen Update 3.9.2 wird nach der Installation auf eine Info-Website geführt, auf der alle User auf das bevorstehende Ende hingewiesen werden. Dort werden ebenfalls Alternativ-Tools vorgeschlagen.
Schade - ich werd Xmarks vermissen.

XING-Unternehmensprofil – die Alternative zur eigenen Website?

Bei XING kann man jetzt auch Unternehmensprofile erstellen, offenbar hat man die Bedrohung durch Mitbewerber Facebook erkannt. Allerdings scheinen mir die Kosten dafür etwas zu hoch gegriffen. Denn vertretbar sinnvoll wirds erst beim Unternehmensprofil PLUS um 129 Euro - pro Monat! Dafür kann man u.a. 5(!) Suchbegriffe wählen, unter denen die Firma auf XING gefunden wird, kann 10 Ansprechpartner listen, wird von Suchmaschinen auch gefunden und kriegt dazu auch noch einige (wenige) Features mehr - die man bei Facebook kostenfrei bekommt und wo man mit Sicherheit ein Vielfaches an potentiellen Interessenten ansprechen kann als bei XING. So sehr ich XING prinzipiell mag, aber hier schießt man meiner Ansicht nach voll daneben. Das Angebot wäre vielleicht vor 10 Jahren noch eine Sensation gewesen, heute jedoch nicht mehr.

Meine Meinung: wenn man diesen Monatsbeitrag spart und dafür eine eigene, suchmaschinenfreundliche und gut gestaltete Website betreibt, ist das Geld besser angelegt. Es gibt leistungsfähige Verwaltunggsysteme nahezu zum Nulltarif, Webhosting ist auch billig wie nie. Wenn zusätzlich aktiv Infokanäle wie Facebook, Twitter und Youtube genutzt werden, spricht man sicherlich mehr Menschen an als mit einem XING-Profil. Um den Gegenwert eines XING-Jahresbeitrags PLUS kann man bereits locker mit einer eigenen Website starten - ich freu mich auf Anfragen :-)

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