Wenn man eigene Module für das beliebte Theme Divi schreibt, so ist die Chance hoch, dass die Module im Backend scheinbar nicht funktionieren oder Änderungen am Backend vorerst nicht sichtbar sind. Das liegt daran, dass Divi das Backend sehr speziell zwischenspeichert: es nutzt das JavaScript Local Storage API, um die Daten auf deinem Rechner zu lagern – es nutzt daher nix, einfach den Browser-Cache zu leeren.  Die Elemente in diesem Zwischenspeicher kann man z.B. in Chrome im Inspector-Fenster (STRG-Umschalt-I) unter Application->Local Storage sehen.

Um diese Elemente zu löschen, reicht eine Zeile Javascript, die man im Inspector in der JavaScript-Konsole laufen lässt:

window.localStorage.clear()

Das löscht alle Elemente im Local Storage, beim neu laden des Backend werden alle Elemente daher frisch vom Server geholt.

Für Entwicklungszwecke gibts beim Open-Source-Entwickler Jonathan Bossenger (dessen Artikel zum Thema die Basis für diese Info war!) ein Plugin, das den Local Storage bei jedem neu laden des Backends löscht. Sobald man mit dem Bearbeiten der Module fertig ist, sollte man das Plugin allerdings unbedingt wieder deaktivieren!

Kaum etwas nervt Benutzer von PCs und anderem IT-Zeug mehr, als sich Passworte zu merken. Gute Nachrichten: wie sich herausgestellt hat, besteht ein gutes Passwort einfach aus möglichst vielen Zeichen, etwa einigen leicht zu merkenden Worten, die aber im normalen Sprachgebrauch nix miteinander zu tun haben! Weiterlesen

Gestern fand in Seyring bei Wien der 12. Seyringer Dorfarenalauf statt. Das Team des Laufvereins Dynamo Seyring um Hannes Braunsdorfer organisiert diese Veranstaltung für Kinder bis 16 – und alle haben riesigen Spaß dabei. Ich durfte die Veranstaltung zum zweiten Mal als Fotograf begleiten und hab den Tag an der Sonne ebenfalls sehr genossen – hier gibts die Fotoauswahl :-) Weiterlesen

Vom 27.12. bis 30.12.2016 fand in Hamburg der 33. Chaos Communication Congress, kurz #33C3 statt – für viele Teilnehmer „endlich 4 Tage unter normalen Menschen“ ;-)
Hier meine Fotos vom Event: Weiterlesen

Heute will ich hier (anlässlich der Cryptoparty 49 zur Vorbereitung auf den #33c3) kurz erklären, wie man den kompletten Internetverkehr eines Windows-Rechners über einen SSH-Tunnel leiten kann – eine verschlüsselte Datenverbindung zwischen Ihrem Rechner und einem SSH-Server irgendwo im Internet, über die der komplette Datenverkehr abgewickelt werden soll. Weiterlesen

Wer Dropbox schon länger nutzt, der kennt den Ordner „Public“ – es war einst die erste Möglichkeit, in der Dropbox abgelegte Dateien auch für andere Internetbenutzer freizugeben. Für Entwickler angenehm: man kann im Ordner Public eine Ordnerstruktur aufbauen, die 1:1 via Internet abrufbar ist. Somit kann man Dropbox als einfaches CDN nutzen: die Bilddateien für meine Panoramawebsite wurden lange Zeit darüber ausgeliefert.

In neueren Dropbox-Konten (ab etwa 2012) gab es den Ordner ohnehin nicht mehr. Gratis-Benutzer können den Public-Ordner schon seit März nicht mehr nutzen, mit 1. September 2017 wird auch für Nutzer eines kostenpflichtigen Dropbox-Kontos die Freigabe abgeschaltet. Dateien können danach nur mehr via Linkfreigabe geteilt werden. Diese ist aber für CDN-Nutzung unbrauchbar, weil sie keine direkten Links auf Dateien ermöglicht.

Schade drum. So günstig gabs sonst nirgends 1TB Webspeicher :-)

Heute stand ich vor der Aufgabe, die WordPress-Website eines Kunden per Duplicator-Plugin von World4you zur Weiterentwicklung auf einen Testserver zu überspielen. Das Erstellen des Archivs und des Installers funktionierte problemlos, allerdings spuckte der Server beim Versuch, die beiden Dateien herunterzuladen, eine Fehlermeldung aus: „Internal Server Error – The server encountered an internal error or misconfiguration and was unable to complete your request. Your administrator may not have enabled CGI access for this directory.“

Nach kurzer Suche war der Schuldige schnell gefunden: der Duplicator legt seine Dateien im Verzeichnis /wp-snapshots ab. Dort wird bei der Installation eine Datei namens .htaccess angelegt, deren Inhalt nur dafür sorgen soll, dass beim direkten Aufrufen des Verzeichnisses der Inhalt nicht aufgelistet werden kann. Und das mag der World4you-Server offenbar gar nicht, denn diese Einstellung kann man im Kundenbereich my.world4you.com unter „Webspace -> Einstellungen -> Weitere Server-Einstellungen“ global für alle Verzeichnisse setzen: wenn hier „Directory Listing“ auf AUS gesetzt ist, kann die .htaccess mit diesem Inhalt getrost entfallen.

Abhilfe also: Directory Listing im Kundenbereich auf AUS, .htaccess (NUR die Datei im Verzeichnis /wp-snapshots – NICHT die .htaccess im Hauptverzeichnis!!!!!) löschen – und der Download der Duplicator-Files klappt einwandfrei.

Interessanter Artikel letztens bei Sistrix: Want to slowly kill your content on Google? Simply use a directory structure with dates. Kurz zusammengefasst raten die Profis davon ab, in URLs das Datum einzubauen, wie es etwa in WordPress möglich ist. Denn derartige Artikel rutschen stetig im Ranking nach hinten, bis sie praktisch unfindbar werden. Ich kann ein Lied davon singen – da ich seit August 2000 blogge, gibts über 2000 Beiträge online, von denen allerdings ein Gutteil bereits so nach hinten gerutscht ist, dass sie kaum mehr aufgerufen werden. Ich hatte schon längere Zeit die URLs im Verdacht, daran mit schuld zu sein.

Also Umstellung der URLs auf ein Format, das Google mehr mag. Weiterlesen

Der amerikanische Schriftsteller Dennis Cooper hat 14 Jahre lang auf Blogger Texte verfasst, Bilder hochgeladen und sogar einen kompletten Roman veröffentlicht. Leider hat Google (die Besitzer von Blogger) nun das alles gelöscht. Unwiederbringlich. Endgültig.

Dieser tragische Fall zeigt sehr drastisch, dass es keine gute Idee ist, die eigene Online-Präsenz nur auf externe Dienste aufzubauen. Denn ganz flott ist alles weg, was man jahrelang an Zeit, Nerven und Arbeit reingesteckt hat. Weiterlesen