Während man ab WordPress-Version 3 das Kernsystem oder die Updates aktualisiert, wird das Weblog automatisch in einen Wartungsmodus gesetzt. Seitenbesucher, die währenddessen auf Besuch kommen, kriegen lediglich zu lesen:

“Für kurze Zeit nicht verfügbar um eine regelmäßige Instandhaltung durchzuführen. Prüfe in einer Minute nochmals”

Eine feine Sache, solange beim Update alles glatt läuft. Blöd, wenn nicht: dann bleibt das Weblog im Wartungsmodus und man kann mit etwas Pech nicht einmal mehr aufs Backend zugreifen. Die Abhilfe ist einfacher als man glaubt: man verbindet sich per FTP mit dem Server, aktiviert im FTP-Programm die Anzeige versteckter Dateien und löscht im Hauptverzeichnis des Weblogs die Datei .maintenance – dann funktioniert das Login wieder und man kann dem Fehler auf den Grund gehen.

Bei XING kann man jetzt auch Unternehmensprofile erstellen, offenbar hat man die Bedrohung durch Mitbewerber Facebook erkannt. Allerdings scheinen mir die Kosten dafür etwas zu hoch gegriffen. Denn vertretbar sinnvoll wirds erst beim Unternehmensprofil PLUS um 129 Euro – pro Monat! Dafür kann man u.a. 5(!) Suchbegriffe wählen, unter denen die Firma auf XING gefunden wird, kann 10 Ansprechpartner listen, wird von Suchmaschinen auch gefunden und kriegt dazu auch noch einige (wenige) Features mehr – die man bei Facebook kostenfrei bekommt und wo man mit Sicherheit ein Vielfaches an potentiellen Interessenten ansprechen kann als bei XING. So sehr ich XING prinzipiell mag, aber hier schießt man meiner Ansicht nach voll daneben. Das Angebot wäre vielleicht vor 10 Jahren noch eine Sensation gewesen, heute jedoch nicht mehr.

Meine Meinung: wenn man diesen Monatsbeitrag spart und dafür eine eigene, suchmaschinenfreundliche und gut gestaltete Website betreibt, ist das Geld besser angelegt. Es gibt leistungsfähige Verwaltunggsysteme nahezu zum Nulltarif, Webhosting ist auch billig wie nie. Wenn zusätzlich aktiv Infokanäle wie Facebook, Twitter und Youtube genutzt werden, spricht man sicherlich mehr Menschen an als mit einem XING-Profil. Um den Gegenwert eines XING-Jahresbeitrags PLUS kann man bereits locker mit einer eigenen Website starten – ich freu mich auf Anfragen :-)

In den bisherigen Windows-Versionen musste man dazu in den Schriftarten-Ordner in der Systemsteuerung wechseln und dort im Datei-Menü den Punkt “Neue Schriftart installieren” auswählen. In Windows ab Version 7 fehlt aber dieser Menüeintrag, auch sonst findet sich im Schriftarten-Ordner kein Hinweis, wie das zu bewerkstelligen sein könnte und auch in der Hilfe findet man unter “schriftarten installieren” genau nix. Dabei isses ganz leicht: neue Schriftarten kann man nun ganz einfach mit Rechtsklick auf die Schriftdatei dem System hinzufügen – dort gibts den passenden Menüpunkt “Installieren”. Das funktioniert auch bei mehreren Schriften – einfach im Explorer alle markieren und dann den Rechtklick ausführen. Weiters gibt es im Vorschaufenster für eine Schriftart einen Button “Installieren” – das Vorschaufenster wird mit Doppelklick auf die Schriftdatei angezeigt. Das lästige Wechseln in den Schriftenordner entfällt somit. Alternativ kann die Schriftdatei auch einfach mit Drag-and-Drop in den Ordner C:/Windows/Fonts/ gezogen werden. Nachteil dieser Methode: anstelle des Namens der Schriftart wird nur der Dateiname angezeigt.
Ganz einfach – wenn mans weiß.

Wer sich neu bei Twitter anmeldet, der muß sich natürlich auch dafür ein Passwort aussuchen. Damit die User nicht allzu einfache Passworte wählen, wurden mehr als 380 von Twitter gleich auf der Login-Seite fix in die Gültigkeitsabfrage im Seitenquelltext eingebaut und damit schon im ersten Schritt blockiert. So kann man keine Accounts mit folgenden Passworten erstellen:

111111, 11111111, 112233, 121212, 123123, 123456, 1234567, 12345678, 131313, 232323, 654321, 666666, 696969, 777777, 7777777, 8675309, 987654, aaaaaa, abc123, abc123, abcdef, abgrtyu, access, access14, action, albert, alexis, amanda, amateur, andrea, andrew, angela, angels, animal, anthony, apollo, apples, arsenal, arthur, asdfgh, asdfgh, ashley, asshole, august, austin, badboy, bailey, banana, barney, baseball, batman, beaver, beavis, bigcock, bigdaddy, bigdick, bigdog, bigtits, birdie, bitches, biteme, blazer, blonde, blondes, blowjob, blowme, bond007, bonnie, booboo, booger, boomer, boston, brandon, brandy, braves, brazil, bronco, broncos, bulldog, buster, butter, butthead, calvin, camaro, cameron, canada, captain, carlos, carter, casper, charles, charlie, cheese, chelsea, chester, chicago, chicken, cocacola, coffee, college, compaq, computer, cookie, cooper, corvette, cowboy, cowboys, crystal, cumming, cumshot, dakota, dallas, daniel, danielle, debbie, dennis, diablo, diamond, doctor, doggie, dolphin, dolphins, donald, dragon, dreams, driver, eagle1, eagles, edward, einstein, erotic, extreme, falcon, fender, ferrari, firebird, fishing, florida, flower, flyers, football, forever, freddy, freedom, fucked, fucker, fucking, fuckme, fuckyou, gandalf, gateway, gators, gemini, george, giants, ginger, golden, golfer, gordon, gregory, guitar, gunner, hammer, hannah, hardcore, harley, heather, helpme, hentai, hockey, hooters, horney, hotdog, hunter, hunting, iceman, iloveyou, internet, iwantu, jackie, jackson, jaguar, jasmine, jasper, jennifer, jeremy, jessica, johnny, johnson, jordan, joseph, joshua, junior, justin, killer, knight, ladies, lakers, lauren, leather, legend, letmein, letmein, little, london, lovers, maddog, madison, maggie, magnum, marine, marlboro, martin, marvin, master, matrix, matthew, maverick, maxwell, melissa, member, mercedes, merlin, michael, michelle, mickey, midnight, miller, mistress, monica, monkey, monkey, monster, morgan, mother, mountain, muffin, murphy, mustang, naked, nascar, nathan, naughty, ncc1701, newyork, nicholas, nicole, nipple, nipples, oliver, orange, packers, panther, panties, parker, password, password, password1, password12, password123, patrick, peaches, peanut, pepper, phantom, phoenix, player, please, pookie, porsche, prince, princess, private, purple, pussies, qazwsx, qwerty, qwertyui, rabbit, rachel, racing, raiders, rainbow, ranger, rangers, rebecca, redskins, redsox, redwings, richard, robert, rocket, rosebud, runner, rush2112, russia, samantha, sammy, samson, sandra, saturn, scooby, scooter, scorpio, scorpion, secret, sexsex, shadow, shannon, shaved, sierra, silver, skippy, slayer, smokey, snoopy, soccer, sophie, spanky, sparky, spider, squirt, srinivas, startrek, starwars, steelers, steven, sticky, stupid, success, suckit, summer, sunshine, superman, surfer, swimming, sydney, taylor, tennis, teresa, tester, testing, theman, thomas, thunder, thx1138, tiffany, tigers, tigger, tomcat, topgun, toyota, travis, trouble, trustno1, tucker, turtle, twitter, united, vagina, victor, victoria, viking, voodoo, voyager, walter, warrior, welcome, whatever, william, willie, wilson, winner, winston, winter, wizard, xavier, xxxxxx, xxxxxxxx, yamaha, yankee, yankees, yellow, zxcvbn, zxcvbnm, zzzzzz

Leicht zu überprüfen: einfach Twitter-Anmeldeseite aufrufen, Seitenquelltext anzeigen lassen und nach twttr.BANNED_PASSWORDS suchen, steht ziemlich weit unten. Dort stehen all diese (derzeit) 386 Stück, die nicht erlaubt sind. Und die meisten davon sind sicherheitstechnisch eh sowas von ungeeignet, daß man Worte aus dieser Liste auch woanders nicht unbedingt als Passwort verwenden sollte.
(gefunden bei Techcrunch)

Mit dem Plugin WPML Multilingual CMS soll sich jede WordPress-Website kinderleicht mehrsprachig betreiben lassen. Die Features klingen viel versprechend, jetzt sollte ich nur noch die Zeit finden, es zu testen ;-)

Update 26.12.2009: wie der Zufall es will, brauche ich genau diese Funktionalität für ein aktuelles Projekt, da sich die Kundin dazu entschlossen hat, ihre Website mehrsprachig anzubieten. Das Plugin arbeitet bisher stabil unter WordPress 2.9 und integriert sich nahtlos in die Admin-Oberfläche. Man erhält bei jeder Seite und bei jedem Post die Auswahlmöglichkeit der Übersetzung hinzu. Die übersetzten Daten werden zwar als neue Seiten bzw. Posts mit eigener ID gespeichert, aber in der Übersichtsliste im Admin-Bereich nicht als eigene Punkte, sondern nur als Übersetzung angezeigt. Dadurch bleibt die Liste aufgeräumt und man sieht auf einen Blick, für welche Seitenbereiche bereits Übersetzungen existieren.

Das Verhalten mancher Template-Tags ist allerdings gewöhnungsbedürftig, aber im Prinzip logisch. Ich habe etwa eine Navigation eingebaut, die auf der Funktion wp_list_pages basiert. Beim Anzeigen einer übersetzten Seite war plötzlich die Navigation verschwunden. Die Lösung ist einfach – wenn mans weiß!
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Ein kurzer, aber dennoch hervorragender Artikel erschien letztens bei DrWeb.de: der Autor Philip Bolting erklärt unter dem Titel Die CMS-Falle, warum seiner Meinung nach ein Content Management System für viele Website-Inhaber gar keine so gute Idee ist. Kurzform des Artikels: Viele Auftraggeber wollen ihre Website selbst pflegen und dafür ein CMS haben, nur wenige sind aber tatsächlich dazu in der Lage, weil es an Erfahrung im Texten und Bebildern fehlt und die Kundensicht auf die Website ausser Acht gelassen wird.

Dabei hatte der Auftraggeber doch unbedingt ein CMS haben wollen, um bei Aktualisierungen nicht auf Dritte angewiesen zu sein. Verzichtet hat er damit aber auch auf einen Berater und Begleiter. Jemanden, der rechtzeitig an die Aktualisierung der Homepage erinnert. Der die Kundenbrille aufsetzt und die Ziele der Internetpräsenz im Blick behält. Texte kritisch prüft und umschreibt, Bilder webgerecht aufbereitet, Server-Logs auswertet, sinnvolle Erweiterungen vorschlägt.

Ich würde das Problem aber nicht an der Frage “CMS – ja oder nein” festmachen. Denn auch CMS-lose Websites bleiben ungepflegt, wenn der Webworker nicht von sich aus dahinter ist, seine Kunden zur Pflege zu animieren. Und diese Pflicht zur Erinnerung bleibt einem guten Webworker auch, wenn der Kunde als Website-Betreiber selbst Inhalte erstellen und einspielen will. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Freude an der Selbstwartung oft nach einiger Zeit von selbst stark zurückgeht und die Kunden trotz CMS froh sind, wenn sich jemand drum kümmert, der sich auskennt.

Mit dem WordPress-Plugin Adminimize kann man den Admin-Bereich eines WordPress-Blogs um unnötige oder für die Redakteure nicht wichtige Funktionen schlanker machen, indem man die betreffenden Bereiche einfach ausblendet. Das erleichtert der typischen Vorzimmerblondine die Arbeit am Firmenblog erheblich ;-)

Mit HTML 5 kommt auch das CANVAS-Element auf uns Webdesigner zu. In dieser deutschsprachigen Dokumentation zu CANVAS werden sehr umfassend die Einzelheiten dieses interessanten HTML-Tags besprochen und anhand von Beispielen gezeigt, was mit Hilfe von ein bißl Javascript damit alles an Funktionen möglich ist. Und in dieser Übersicht sind die für den Web-Entwickler wesentlichen Elemente von HTML 5 zusammengefasst. Es wird spannend…
(gefunden bei Peter Kröner)

Mit dem WordPress-Plugin flickr Photo Album kann man sehr einfach flickr-Fotosets in einem WordPress-Weblog als Fotoalbum einbinden. Die mitgelieferte Vorlage lässt sich dabei exakt auf die Optik der eigenen Seite trimmen und man kann Overlay-Effekte wie Lightbox einbauen. Ein Muss, wenn man sowohl Weblog als auch flickr-Konto hat.

Ich bin wieder in Wien – der Urlaub hat mir gut getan. Während ich weg war, konnte man Ausschnitte eines Interviews mit mir im Radiosender Ö1 hören. Raffael Fritz hat mich zum Thema CHDK befragt, die Spezialsoftware für Canon-Kameras, die ich auf meiner A620 im Einsatz habe. Der knapp 5 Minuten lange Beitrag ist auch als Podcast verfügbar: iTunes-Benutzer verwenden diesen Link, für andere Podcatcher gehts hier entlang. In beiden Fällen isses die Folge vom 16.9.2009 mit dem Titel “Hacker erweitern die Möglichkeiten von Digitalkameras”.
Und alle, denen “Podcast” nix sagt, die können sich den Beitrag hier anhören:

(oder als MP3 herunterladen)