Mit der Windows-Freeware CuteCanonCapture lassen sich einige Canon-Kameras per USB fernsteuern. Einfach eine unterstützte Kamera per USB an den PC anschliessen, Programm starten und die wichtigsten Funktionen inkl. Zoom lassen sich damit steuern.

canon_cameraremote

Das Tool soll mit folgenden Canon-Modellen funktionieren:

  • PowerShot A620
  • PowerShot S80
  • PowerShot S3 IS
  • PowerShot G7
  • PowerShot A640
  • PowerShot S5 IS
  • PowerShot G9
  • PowerShot SX100 IS
  • PowerShot G10
  • PowerShot SX110 IS

Als Anwendungsmöglichkeiten fallen mir auf Anhieb Tierfotografie und Aufnahmen aus großer Höhe (etwa an einer Verlängerungsstange für Putzgeräte – die Idee trag ich schon längere Zeit mit mir herum!) ein.
Notiz an mich selber: ausprobieren – netterweise ist meine Kamera bei den unterstützten Modellen dabei.
(gefunden bei Lifehacker)

Ein durchaus gut gemeintes Feature seit WordPress 2.6 ist die Versionsverwaltung von Artikeln. Gut, wenn man jederzeit zu einer früher gespeicherten Version eines Artikels zurückkehren kann. Ausserdem speichert WordPress nun im 60-Sekunden-Intervall selbsttätig den Artikel, an dem man gerade arbeitet. So kommen allerdings rasch recht viele Versionen eines Artikels zustande – in den meisten Fällen sicherlich zu viele. Man kann die Versionsverwaltung und die Autosave-Zeit durch Einträge in der wp-config.php recht einfach anpassen:

// Limitiert die Anzahl der gespeicherten Versionen je Artikel auf 5 Stück
define('WP_POST_REVISIONS', 5);
// Je nach Lust & Laune den gewünschten Wert eintragen

// Setzt den Abstand zwischen den automatischen Speicherungen auf 600 Sekunden
define('AUTOSAVE_INTERVAL',600);
// Je nach Lust & Laune den gewünschten Wert in Sekunden eintragen

Mit folgendem Eintrag in der wp-config.php schaltet man die Versionsverwaltung ganz ab – es wird also nur der jeweils aktuelle Stand gespeichert und keine alten Versionen behalten:

// Versionsverwaltung abschalten
define('WP_POST_REVISIONS',false);

Sicherheitshalber mach bitte vor Änderungen eine Sicherheitskopie der wp-config.php!

Wenn man für Layouts Symbolbilder braucht, so wird oft auf zugekaufte Bilder einer Bildagentur zurückgegriffen. Kommt schließlich billiger, als die nötigen Fotos selbst in Auftrag zu geben. Im Normalfall kann man die Bilddatenbanken nach Stichwörtern durchsuchen, um passende Bilder zu finden. Da diese Bilder aber selten für die alleinige Verwendung gekauft werden (weil das recht viel Geld kostet), sieht man natürlich ein und dasselbe Stockfoto auf vielen verschiedenen Websites. Und in den Fällen, wo die Website von einem Profi erstellt wurde, glaube ich nicht, dass die Besitzer der Websites auch nur ansatzweise ahnen, wie oft “ihr” Bild eigentlich noch im Netz auftaucht.
isp-business-teamWenn man etwa beim großen Anbieter iStockphoto als Suchbegriff “Business People”, “Business Team” oder “Business Woman” angibt, bekommt überdurchschnittlich häufig Bilder als Ergebnis geliefert, auf denen die blonde Sofie zu sehen ist. Viele dutzend Agenturen machen das – und so kommts, daß Sofie für hunderte Firmen von deren Websites (und sicher auch aus deren gedruckten Werbemitteln) lächelt.
Mit der Reverse-Bildersuche tineye.com kann man suchen, wo ein bestimmtes Bild überall eingesetzt wird: das Bild aus diesem Artikel ist von iStockphoto, wird unter “Business Team” gefunden und wird auf 192 verschiedenen Websites eingesetzt! Die Tineye-Suche gibts übrigens auch als Browser-Plugin.
Lesetipp dazu: Wenn Darstellung beliebig wird – über den Einsatz von Stockfotografie im werblichen Bereich der Online-Auftritte, ein Artikel auf Bildwerk3, der sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt. Kern des Artikels ist für mich folgende Feststellung:

Im werblichen Bereich der Identitätsschaffung und -wahrung ist es jedoch schlicht nicht leistbar, Alleinstellungsmerkmale mit Mitteln der Beliebigkeit zu erreichen. Und dazu gehören, neben der unbegründeten Verwendung von industriell vorproduziertem Bildmaterial, auch die, einer Website zugrunde liegende Bildkonzeption – falls diese überhaupt vorhanden ist, und aufgrund von Zeit- und Budgetmangel nicht einfach munter drauf los bebildert wird, wie es gerade zu passen scheint.

Also – höchste Zeit, die Bilder in euren Websites zu überprüfen (und ggf. gegen einzigartige zu tauschen). Oder mag sich noch jemand in die Liste der Sofie-Websites einreihen?
(aufmerksam wurde ich auf Sofie durch diesen Artikel auf praegnanz.de)

Bilder für Layouts braucht man immer wieder – hier sind 30 Websites mit kostenlosen Bildern zusammengetragen worden.

Fast jeder Internetbenutzer kennt das Problem: wenn man Dateien über etwa 10 MB per Mail versenden möchte, so funktioniert das in den seltensten Fällen – meist verweigert der Mailserver die Zustellung. Die einfache Lösung bietet sich mit dem kostenlosen Online-Tool Materialordner.de: Datei bis zu 100 MB Größe per Browser hochladen und nur den Link zum Herunterladen dieser Datei an den Empfänger versenden. Der beim Hochladen generierte Link besteht aus einer zufälligen Zeichenfolge und kann nicht leicht von Fremden erraten werden. Die Daten bleiben 48 Stunden oder maximal 25 Downloads lang gespeichert und werden danach automatisch gelöscht.

Nach nunmehr knapp 4 Jahren im selben Design war es Zeit für einen umfassenden Umbau sowohl der Website als auch des Weblogs. Ausserdem konnte ich den eigelben Hintergrund nicht mehr sehen – ich hoffe, es gefällt. Darstellungsfehler und Probleme bitte an mich weitermelden, aber eigentlich sollte alles so funktionieren wie erwartet.

Gerrit van Aaken spricht mir aus der Seele: No Pitches, please :

Doch noch böser sind Anfragen, die nicht als Pitches deklariert werden, de facto jedoch welche sind. Auch schon passiert. Aber ich sehe mit Genugtuung, dass der Gewinner, welcher mich damals mit einem besseren Preis ausstechen konnte, die Seite immer noch nicht fertig gestellt hat. Stümper!

Ist mir ja letztens erst wieder passiert, daß auch ich nach langer Zeit wieder einmal in diese Falle getappt bin. Sehr schön auch der Linktipp von Gerrit dazu: Pech gehabt – Pitched out am Spiekerblog:

Einen Pitch nennt man das kostenlose Vorführen von Ideen und Entwürfen. Auf englisch bedeutet das Wort”Pech” […] Wer also an einem Pitch teilnimmt, bei dem Entwürfe zu einem Bruchteil des Wertes verkauft- sprich: verschenkt – werden, den sie eigentlich wert sind, ist ein dreifacher Versager. Er versagt uns die Wertschätzung, die unsere Arbeit verdient, und er versagt sich ein angemessenes Honorar für das Wertvollste, das wir anzubieten haben: unsere Ideen und deren Visualisierung. Er versagt drittens dem Auftraggeber die Erfahrung, dass Gestaltung als Problemlösung nur im Dialog funktioniert. Für einen Pitch zu arbeiten ist wie sich zu einem Blind Date mit vielen Teilnehmern gleichzeitig zu verabreden. Wer als Auftraggeber einen Pitch veranstaltet ohne die Eingeladenen gründlich kennen gelernt zu haben, könnte genausogut Lose ziehen lassen unter den Mitgliedern eines Berufsverbandes. Wer sich hingegen mit einigen Designern über die Aufgabe ausführlich unterhält, braucht keinen Pitch mehr. Er weiss dann, wem er vertrauen kann.

Punkt. Mehr gibts dazu nicht zu sagen, ausser: Bitte laden Sie mich auf keine Pitches ein!
Update 1.9.2008: Aus den Kommentaren bei Gerrit stammt der Link “Können Sie auch altweiß?” – wie ein Pitch aussehen würde, wenn man einen Handwerker so aussucht.
Update 9.10.2008: die Fachgruppe für Werbung hat eine Website zum Thema ins Netz gestellt – www.gegen-gratis.at – auf der ich DAS Zitat zu Pitches gefunden habe. Mariusz Jan Demner von Demner, Merlicek & Bergmann meinte dazu:

“Gratis-Präsentationen regen mich schon lange nicht mehr auf: So kommen doch Kunden zu jenen Agenturen, die sie verdienen – und umgekehrt.”

Dem ist eigentlich nix hinzuzufügen.

Erste Entwürfe für Großbetriebe sind immer eine heikle Sache. Besonders dann, wenn man gegen mehrere Branchenkollegen antritt – denn leider reißt bei meinen Branchenkollegen die Unsitte ein, keine Vorentwurfshonorare zu verlangen. Manche Kollegen können es sich offenbar leisten, kostenlos zu arbeiten und das wissen natürlich auch die Auftraggeber. Und prompt wurde gestern wieder einmal von einer Großfirma kategorisch abgelehnt, den Vorentwurf für ein Intranet-Redesign zahlen zu wollen. O-Ton: “Das haben wir aber von Anfang an gesagt, dass wir keine Vorentwürfe zahlen und alle anderen Agenturen haben das auch akzeptiert”. Nur – in meinem KV stand das Vorentwurfshonorar drin. Und erst danach wurde ich beauftragt, einen Entwurf zu erstellen. Konnte mir am Telefon auch nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass der letztlich mit dem Redesign beauftragte Betrieb mit Sicherheit um ein Drittel zuviel kalkuliert hat – denn irgendwer muss seine woanders abgelehnten Entwürfe ja auch zahlen. Ich hab die Gründe gegen kostenlose Vorentwürfe schon vor langer Zeit gut zusammengefasst in einem englischen Text gefunden, den ich dann übersetzt habe und der nach wie vor seine Gültigkeit hat. Aufgewendete Zeit kann man halt nicht zurücknehmen und wieder ins Regal stellen…

Leider habe ich als One-Man-Show weder die Zeit noch das Personal um mir die Klärung auf dem Rechtsweg anzutun, die vermutlich in einem Vergleich enden würde. Und wieder einmal zeigt sich: wer das Geld hat, bestimmt die Regeln. Traurig, aber wahr.