Meine neuesten Links auf delicious.com vom 27.9.2009:
YouTube - 4 HANDS 1 GUITAR - Unfassbare Koordination - wenn man genau schaut, so erkennt man dass sogar ER zeitweise die Saiten anspielt, die SIE greift und umgekehrt. Viel Übung...
Max Kossatz aus Wien hat den Fahrplanserver der Wiener Linien so lange mit via Perl-Scripts automatisierten Anfragen gequält, bis er eine vollständige Datenbasis aller fahrplanmäßigen Bewegungen der Busse und Strassenbahnlinien von Wien ermittelt hatte (Details zur technischen Umsetzung findet man in seinem Artikel). Immerhin entstand so eine Datenbank mit 1048 Haltestellen von 44 Buslinien, 29 Straßenbahnlinien und 18 Nightline-Bussen, die innerhalb von 24 Stunden 510.026 Mal angefahren werden. Diese Daten hat er geocodiert und in einem Youtube-Video visualisiert - das Resultat ist eindrucksvoll.
Ich denke man bekommt ein Gefühl dafür wie wichtig und logistisch aufwendig der öffentliche Nahverkehr ist und das dieser ruhig etwas kosten darf!
Das zugehörige Weblog "Wissen belastet" findet sich schon länger in meiner täglichen Leseliste, denn dort finden sich öfter ungewöhnliche Analysen (vor kurzem aktuell etwa die Wahlprogramme der bundesdeutschen Parteien als Tag-Cloud) und wirklich knackige Kommentare - eine echte Leseempfehlung.
Sven Tilburg hat in seinem Artikel im webwork-magazin.net in 10 Punkten zusammengefasst, wie man kreativ und produktiv zugleich sein kann - diese Auflistung sollte sich jeder Webworker ausdrucken und an die Pinnwand heften.
Der Trend zu Social Networks und dem "Mitmachweb" hat ein neues Problem geschaffen: das soziale Leben endet mit dem Tod. Automatisch. Das soziale Leben im Netz endet erst, wenn der Provider oder Betreiber einer Social-Web-Site wie Facebook von selbst aufgrund Inaktivität oder auf Anfrage der Angehörigen den Account löscht. Auf line-of-reasoning.com erschien letztens ein Artikel, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt - anhand von Einträgen bei delicious, last.fm und flickr. Der Ersteller dieser Einträge ist einige Stunden danach bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der Autor meint dort unter anderem:
Social networks are a new phenomenon, and the Internet itself is immature:
Is the accessibility of those streams after death a good or bad thing?
Is it good or bad when those accounts would be deleted (on request or because of inactivity)?
Should we maybe have not even published this post?
Mit dem WordPress-Plugin Adminimize kann man den Admin-Bereich eines WordPress-Blogs um unnötige oder für die Redakteure nicht wichtige Funktionen schlanker machen, indem man die betreffenden Bereiche einfach ausblendet. Das erleichtert der typischen Vorzimmerblondine die Arbeit am Firmenblog erheblich
Die persönliche Twitter-Seite lässt sich sehr einfach mit einem eigenen Hintergrundbild verschönern. Unter Settings->Design->Change background image kann man ein beliebiges Bild hochladen, das dann hinter der eigentlichen Box mit den Tweets angezeigt wird. Weiters kann man dort auch einstellen, ob das Bild in jeder Richtung wiederholt werden soll oder nicht (einfach beim Hochladen tile background ankreuzen, wenn der Hintergrund gekachelt werden soll). Man sollte diese Möglichkeit daher nutzen, für die eigene Website, für die eigene Firma oder für sich selbst ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Das Smashingmagazine widmete dem Thema letztens einen Artikel darüber: hier gibts eine Menge schöner Beispiele zu sehen, wie man sich mit teils einfachen Mitteln effektvoll von der restlichen Masse der Twitter-User abheben kann. Passend dazu ein weiterer Artikel im dzineblog mit 36 Twitter-Hintergrundbildern als Inspiration für eigene Arbeiten. (gefunden bei swissmiss)
Was gäbe es für ein Geschrei und großes Wehklagen, wenn einer der bekannten Gratisdienste zum Verkürzen von Internetadressen wie tinyurl.com, bit.ly oder tr.im auf einmal ihren Dienst einstellen würden: Hunderttausende Links, die auf Twitter oder in Facebook gepostet wurden, könnten auf einmal nicht mehr aufgerufen werden. Ein eigener Short-URL-Service am eigenen Webspace löst das Problem, denn dieser ist (im Idealfall) so lange online, wie man das selber gerne möchte. Dieser Artikel bei drweb.de bietet eine umfassende Einführung in die Installation und Konfiguration eines solchen Tools - damit man von externen Anbietern weitgehend unabhängig bleiben kann.
Auf php-Builder war letztens zu lesen, welche Vorkehrungen man treffen muss, um Websites abzusichern, die mit Sessions arbeiten. Denn die Überlistung der PHP-Session-Funktionen ist leichter als gedacht - Lesebefehl an alle Webworker!
Mit HTML 5 kommt auch das CANVAS-Element auf uns Webdesigner zu. In dieser deutschsprachigen Dokumentation zu CANVAS werden sehr umfassend die Einzelheiten dieses interessanten HTML-Tags besprochen und anhand von Beispielen gezeigt, was mit Hilfe von ein bißl Javascript damit alles an Funktionen möglich ist. Und in dieser Übersicht sind die für den Web-Entwickler wesentlichen Elemente von HTML 5 zusammengefasst. Es wird spannend... (gefunden bei Peter Kröner)
Schon gewusst, dass man per CSS sogar die Farbe steuern kann, in der Textmarkierungen angezeigt werden? Gewusst, wie man Eingabeformulare höchst elegant ganz ohne Tabellen anlegt und dass man externe Links gesondert stylen kann? Wenn nicht, dann wird die Lektüre dieses Artikels auf webdeveloperplus.com höchste Zeit. Denn dort lernt selbst der hauptberufliche Webworker noch etwas (oder denkt sich zumindest: Hab ich schon mal gehört, aber wieder vergessen!).
Mit dem WordPress-Plugin flickr Photo Album kann man sehr einfach flickr-Fotosets in einem WordPress-Weblog als Fotoalbum einbinden. Die mitgelieferte Vorlage lässt sich dabei exakt auf die Optik der eigenen Seite trimmen und man kann Overlay-Effekte wie Lightbox einbauen. Ein Muss, wenn man sowohl Weblog als auch flickr-Konto hat.
Auf Digital Photography School fand sich letztens ein Artikel mit 7 Foto-Projekten, um der eigenen Kreativität auf die Sprünge zu helfen. Etwa 365 Tage lang täglich ein Selbstportrait zu fabrizieren, das Alphabet durchzufotografieren oder Farben zum Thema zu machen: jeden Tag eine andere Farbe. Selber lesen macht schlau, allerdings nur auf englisch.
Zurück im Dienst - und die Nachrichtenflut erschlägt mich fast. Zwar war ich nur eine Woche in Kroatien, aber ich hab den ganzen Vormittag gebraucht, mit den News der Woche auf den letzten Stand zu kommen: E-Mails beantworten, nachtelefonieren und meinen Feedreader durchforsten. Nebenher noch ein neues WordPress-Plugin installiert: TweetThis fügt automatisch Links hinzu, mit denen man Einträge direkt auf Twitter, Facebook oder delicious posten kann. Keine Ahnung, ob und wieviel das verwendet werden wird - die Möglichkeit dazu ist jedenfalls jetzt da.
Und ab Nachmittag gibts eine Menge an guten Linktipps und lesenswerten Fundstücken.
Mahlzeit!
Ich bin wieder in Wien - der Urlaub hat mir gut getan. Während ich weg war, konnte man Ausschnitte eines Interviews mit mir im Radiosender Ö1 hören. Raffael Fritz hat mich zum Thema CHDK befragt, die Spezialsoftware für Canon-Kameras, die ich auf meiner A620 im Einsatz habe. Der knapp 5 Minuten lange Beitrag ist auch als Podcast verfügbar: iTunes-Benutzer verwenden diesen Link, für andere Podcatcher gehts hier entlang. In beiden Fällen isses die Folge vom 16.9.2009 mit dem Titel "Hacker erweitern die Möglichkeiten von Digitalkameras".
Und alle, denen "Podcast" nix sagt, die können sich den Beitrag hier anhören:
In der kommenden Woche bis 19.9. wirds hier etwas ruhiger zugehen - ich bin ein letztes Mal heuer am Segelboot in der Adria zu finden. In Notfällen erreicht man mich via kroatischer Handynummer, die sich leicht über meine Kontaktseite herausfinden lässt.
Bleibt mir gewogen und passts auf euch auf - ab 20.9. gibts hier wieder Neues.
Normalerweise ist es nötig, dass der Seitenbesucher den Acrobat Reader bzw. Powerpoint installiert hat, wenn man PDF- oder PPT-Dateien in eine Website einbetten will. Das Online-Tool Google Docs bietet ein undokumentiertes Feature, mit dem man solche Dateien in Websites einbetten kann, ohne dass die Seitenbesucher ein anderes Programm als den Browser benötigen! Die Dateien müssen dazu nicht in Google Docs hochgeladen werden, müssen aber online verfügbar sein. Der Trick funktioniert in jedem Browser, der iFrames und Javascript kann. (weiterlesen...)
Oft werden Hochspannungsleitungen zur Wartung nicht mehr vom Netz genommen, insbesondere in Amerika und Deutschland. Viele Arbeiten kann man auch durchführen, während die Trasse unter Spannung steht. Dazu werden die Monteure von einem Helikopter auf den Leitungen abgesetzt. Das Fluggerät darf dabei nur nicht mit der Erde in Verbindung stehen, dann ist es möglich, den Heli und die Leitung auf dasselbe Potential zu bringen. Ganz schön gruselig anzusehen ist es in jedem Fall - denn die Leitung führt 500.000(!) Volt. Aber: selber ansehen macht schlau.
Aus aktuellem Anlass: ich hab grad beim iPod meiner Frau diese Operation am offenen Herzen erledigt. Und - es funktioniert. Danke an den Forumsbenutzer BenJourno für diese bebilderte Anleitung im Apfeltalk.de-Forum nach der es wunderbar geklappt hat!
Die Fehlersuche an einem PC kann mühsam sein. Besonders, wenn man hirnlos und unsystematisch vorgeht. Ich habe ja letztens schon in meinen Netzfundstücken das (nicht ganz ernst gemeinte) Flussdiagramm zur Software-Fehlersuche vorgestellt. Die Idee funktioniert aber natürlich auch, wenn man solche Schaubilder tatsächlich für den Praxiseinsatz konzipiert. Morris Rosenthal hat sich diese Aufgabe angetan: auf seiner Website gibts kostenlos Fehlersuchpläne als Flussdiagramme zum Herunterladen: zur Diagnose einfach die in den Plänen angegebenen Schritte der Reihe nach durchführen.
Netzteil, Grafikkarte, CPU/RAM/Mainboard, CD+DVD-Laufwerk, Modem, Soundkarte...jeweils ein PDF, dazu noch ein Riesenposter für die Diagnose von Startproblemen und die Bastelei kann beginnen. Etwas Englisch sollte man allerdings können.
Facebook-Pinnwände sind nicht privat - Peinlich, peinlich: wenn man anstelle eines E-Mails auf seiner Facebook-Pinnwand schreibt, was sich nächtens zugetragen hat.
FormAssembly - Online-Baukasten für Webformulare mit Eingabeüberprüfung, bedingten Feldern, Tooltipps uvm. Basiert auf der Javascript-Formularerweiterung wforms ( http://www.formassembly.com/wForms/ )