You can’t have everything. Where would you put it? (Steven Wright, Comedian)

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  • Donnerstag
  • 4.März 2010

Netzfundstücke vom 4.3.2010

Meine neuesten Links auf delicious.com vom 4.3.2010:

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  • Mittwoch
  • 3.März 2010

Lieber ORF. Bitte lerne zählen. Danke.

Lieber ORF,

du wirst dich sicher wundern, warum ich dir heute schreibe, kennst Du mich doch bisher lediglich als Kundennummer auf dem GIS-Erlagschein, den ich zähneknirschend ob der Unverschämtheit der Beitragshöhe, aber doch regelmäßig einzahle. Aber es wird Zeit, dir meinen Unmut kundzutun.

Wie du vielleicht weißt, gibt es sogenannte Fernsehserien. Das ist, laut Wikipedia eine "eine Abfolge von zusammenhängenden filmischen Werken im Fernsehen". Diese heißen einzeln auch "Folgen", was schon vom Namen her impliziert, dass eine gewisse ABFOLGE meistens nicht unwesentlich ist. Und genau darin liegt dein Problem, lieber ORF. Egal welche Serie - du schaffst es meist nicht, die Folgen in  einigermassen passender Reihenfolge zu senden (idealerweise natürlich diejenige, die von den Drehbuchautoren der Serie als "richtige" Abfolge definiert wurde, indem die einzelnen Teile einer Serie  schlauerweise nummeriert wurden - einzelne Folgen wurden laufend durchnummeriert, ein größerer Block an Folgen heißt "Staffel" und auch hier gilt: die erste Staffel ist vor der zweiten Staffel zu senden, die zweite vor der dritten usw.). Offenbar ist das aber zu viel Intelligenz, die dir hier abverlangt wird, denn das klappt so gut wie nie.

Was weiters auffällt: nicht nur, dass bei Serien oft die Reihenfolge nicht passt (was etwa beim Kasperl und den Simpsons vielleicht gerade noch akzeptiert werden könnte, bei Dr. House schon weniger und bei anderen Serien wie "24" mit durchgehender Handlung gar nicht) - du schaffst es auch immer wieder, die denkbar unpassendsten Folgen aus dem Archiv zu holen. Wenn ich bei 35 Grad Aussentemperatur eine Weihnachts- oder Halloween-Folge der Simpsons oder eine Thanksgiving-Ente in einer Serie sehe, dann muss man nicht erst den Teletext befragen, wo man beim Zappen hängen geblieben ist, denn dann ist man sicher beim ORF gelandet.

Das fällt nicht nur mir auf, sondern auch den Kollegen drüben beim Standard. In meinem Verwandten- und Freundeskreis kam diese Frage auch schon öfter auf und ich stelle sie hier erstmals öffentlich:

Woran liegts, dass du es nicht schaffst? Sind die einzelnen Kassetten (DVDs, Bänder, Files, Festplatten, whatever) nicht richtig beschriftet? Findet der Praktikant die richtigen Folgen im Archiv nicht? Liefert die Produktionsfirma immer nur eine Folge auf den Küniglberg - und das ist stets die falsche? Ist es Bosheit den Fernsehzusehern gegenüber? Oder stimmt  der alte Spruch, dass man niemals Vorsatz unterstellen soll, wenn Dummheit und Ignoranz genügen?

Bitte lieber ORF: lerne zählen. Serien beginnen mit der ersten Folge der ersten Staffel, bei jeder weiteren erhöht sich die Zahl um eins, bis man am Ende der ersten Staffel angelangt ist. Dann folgt die zweite Staffel nach demselben Prinzip. Bevor du das nicht gelernt hast, gib bitte kein Geld für Serien wie "24" oder Lost aus, wo die Reihenfolge der einzelnen Episoden zwingend eingehalten werden muss, wenn die Zuschauer nicht wegzappen sollen. Und bis dorthin wundere dich bitte auch nicht mehr, wenn trotz attraktivem Serienangebot die Zuseher in Scharen zu den Privatsendern umschalten.

In der berechtigten Hoffnung, dass du dich besserst (denn schlimmer kanns kaum noch werden) grüßt recht herzlich
Dein treuer Gebührenzahler
EGM

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  • Mittwoch
  • 24.Februar 2010

Baba, Stahlriese: Nachruf auf die Sendemasten am Bisamberg

Seit heute ist also das höchste Bauwerk Österreichs nur mehr ein Haufen Metallschrott. Nachdem um 12:00 der kleinere Mast in einem Stück umgelegt wurde, hat auch der Großmast um 15:00 mit einigen Sprengladungen den Weg zum Boden gefunden. Schade drum, irgendwie.
Der große Sendemast am Bisamberg hat mich schon als Kind fasziniert. In seiner Nähe sind wir als Kinder die Rodelwiese runtergebrettert und haben uns über die Schilder gewundert, die davor gewarnt haben, daß "im Winter Eisabfall vom Sender möglich" ist (und auch davor ein bißl gefürchtet). Den kleineren Mast hab ich als Kind immer ein bißl als "Pipifax" abgetan, obwohl auch der mit 120 Metern Höhe ein Riesending war. Trotzdem ich ein massives Höhenproblem habe (beim Raufklettern), wäre ich dennoch gerne einmal OBEN am großen Bisamberg-Sendemast gestanden. Das wird sich in diesem Leben wohl nimmer ausgehen...heute war ich live vor Ort bei der Sprengung dabei. (weiterlesen...)

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Sendersprengung am Bisamberg: offizieller Plan der Sicherheitszonen

Heute werden die beiden ehemaligen Radiosendemasten am Bisamberg gesprengt. Der kleinere Mast fällt um 12:00 in einem Stück, nachdem man einfach zwei der drei Abspannungen gesprengt hat, der große Mast wird um 15:00 mit drei Sprengungen gezielt in vier Teile zerlegt und die Abspannseile gesondert abgesprengt. Hier der offizielle Absperrplan mit allen Zuschauerbereichen (einer östlich, einer nördlich und einer westlich der Sender) und der eingeplanten Sicherheitszonen. Heißer ortskundiger Tipp für den Großmast: ich denke, dass man im östlichen Bereich, der sich oberhalb der Rodelwiese befindet, am meisten mitkriegen dürfte! Und dort werd ich auch sein - bringt Bier mit ;-)

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  • Mittwoch
  • 17.Februar 2010

Weitreichende Netz-Zensur in Deutschland geplant!

Arme Nachbarn, denn dagegen sind die chinesischen Netzfilter ein Scheißdreck: in Deutschland wird derzeit still und heimlich an Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gearbeitet. Dieser Staatsvertrag ist ein Abkommen zwischen den Bundesländern, damit gewisse Dinge in allen Ländern gleich geregelt werden. Die geplanten Änderungen haben es in sich (Quelle: AK Zensur und Peter Kröner):

  • ISPs, Anbieter von Webspace und Betreiber von Websites werden gleichgesetzt. Alle haben offenbar gleichermaßen für die Einhaltung der Bestimmungen des JMStV zu sorgen.
  • Provider werden verpflichtet, alles ausländischen Websites zu blocken, die sich nicht an die Bestimmungen des JMStV halten.
  • Jene Bestimmungen sehen vor, Websites in Altersklassen zu kategorisieren (ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahre) und es ist sicherzustellen, dass Kinder der falschen Altersklassen nicht an die Inhalte herankommen.
  • Mittel der Wahl sind hierbei „ab 18 Jahre“-Hinweise sowie feste Sendezeiten für Websites – also zum Beispiel nur von 22 bis 6 Uhr für Inhalte ab 16.

Keine Satire - das ist ernst gemeint! Denn der JMStV soll noch diesen Monat(!) unterschriftsreif sein. Damit wird Deutschland eine Zensurinsel ersten Ranges - denn die Filterung und die "festen Sendezeiten" für Websites werden sich für kleinere Sites nicht rechnen. Diese würden einfach geblockt und fertig. Bei Peter Kröner findet man übrigens noch weiterführende Links mit Infos und Materialien, um sich gegen den JMStV einzusetzen. Schaut aber schlecht aus.
Gratulation - so schaut das dann aus, wenn Leute sich Regelungen für Dinge einfallen lassen sollen, von denen sie keine Ahnung haben. Shame on you, Germany.

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Netzfundstücke vom 17.2.2010

Meine neuesten Links auf delicious.com vom 17.2.2010:

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  • Montag
  • 25.Januar 2010

Navigation mit dem Nokia-Handy – gratis!

Seit neuestem kann die Nokia-eigene Navigationssoftware Ovi Maps inklusive Kartenmaterial(!) zeitlich unlimitiert kostenlos genutzt werden.  Das Programm funktioniert auf derzeit 10 aktuellen Nokia-Modellen mit GPS-Empfänger, ab März 2010 sollen alle anderen Symbian-Geräte unterstützt werden. Bisher war die Applikation ein Abo-Dienst, der offenbar nur spärlich gebucht war. Im Webwork-Magazin wird auch über die mutmaßlichen Gründe für den Schritt zum Gratistool berichtet. Gratis ist übrigens nur Version 3.0 der Maps - die Version 2.0 auf älteren Geräten ist (theoretisch) noch kostenpflichtig, praktisch sind die Aktualisierungsserver laufend nicht erreichbar.

Auf meinem E51 funktionierts leider noch nicht, weil dafür derzeit nur 2.0 als Download angeboten wird - ich muß bis März warten...

Update 3.2.2010: dankenswerterweise wurde mir ein Nokia N97 zur Verfügung gestellt, mit dem ich Ovi Maps testen konnte. Der Download und die Installation der Kartenanwendung verläuft problemlos. Etwas gestört hat mich, daß bei Neuinstallation der eigentlichen Karten mit dem Map Loader nicht nachgefragt wird, welche Karten man denn überhaupt am Handy haben möchte, sondern sofort mit dem Download (seltsamerweise von Italien-Kartendaten) begonnen wird. Diesen muss man abbrechen, dann kann man sich gezielt die Karten aussuchen, die man braucht. Ausserdem werden die Karten jedesmal neu aus dem Netz geholt, selbst wenn man sie nur 5 Minuten später auf ein zweites Handy installieren möchte. Hier ist also noch ein wenig Feintuning von Nokia gefragt.

Da das Nokia N97 keinen GPS-Empfänger eingebaut hat, habe ich probiert, meinen treuen iBlue 747A+-Bluetooth-Empfänger mit dem Handy zum Laufen zu bringen. Wenn man einmal die Option gefunden hat, daß die Standortbestimmung auch via Bluetooth-GPS möglich sein darf, funktionierts problemlos. Der 747A+ hat sich schon in Zusammenarbeit mit meinem E51 bestens bewährt und liefert selbst im Handschuhfach des Autos genug GPS-Signalstärke, um zuverlässige Positionsdaten ans Handy zu liefern. Die Kartensoftware selbst bietet alle Optionen, die man von einem aktuellen Navi erwarten würde, inkl. Nachtmodus und Verkehrsinfo mit entsprechender Berechnung von Alternativrouten. Auch Tempowarnung bei Überschreitung der aktuell zulässigen Höchstgeschwindigkeit und Warnung vor fixen Radarboxen gehört zum Standardumfang. Die Ansagen erfolgen auf Wunsch mit Strassennamen und sind rechtzeitig und punktgenau. Einzies Manko: der Handy-Akku ist bei Navi & Bluetooth-Betrieb naturgemäß rasch leer, weil ja (bei Betrieb im Auto natürlich sinnvoll) das Display ständig eingeschaltet bleibt. Ein Autoladekabel ist also eine lohnende Investition.
Demnächst wird die Navi-Funktion für Fußgänger getestet - Updates dann wieder hier!

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Firefox 3.6 ist da!

Ab sofort kann man sich die neue Version von Firefox auch auf Deutsch herunterladen. Für uns Webworker bietet 3.6 einige neue CSS-Möglichkeiten, die bei NealGrosskopf.com übersichtlich zusammengefasst sind. Unter anderem kann man nun direkt mit CSS Hintergrund-Farbverläufe definieren, einem Element mehrere Hintergrundbilder zuweisen, Hintergründe skalieren und noch einiges mehr. Eine Übersicht über alle Neuerungen gibts in den Firefox 3.6 Release Notes.

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  • Donnerstag
  • 21.Januar 2010

MP3-Hörbücher als eine einzige große Datei speichern

Wer es wie ich liebt, am iPod Hörbücher zu genießen, der weiß um die Schwächen, wenn man sich ein Hörbuch auf CD kauft und mit iTunes importiert. Anstelle EINES Hörbuches landen ein Dutzend oder mehr MP3-Dateien am Gerät. Viel praktischer ist es, wenn Hörbücher als eine einzige große Datei vorliegen, die der iPod dann durchgehend abspielt. Hier die Anleitung, wie man das erreichen kann - dutzendfach getestet und nur mit kostenlos erhältlichen Tools. Gehen wir davon aus, die MP3s liegen bereits alle in einem gemeinsamen Ordner auf der Festplatte und sind durchnumeriert, sodaß sich aus den Dateinamen die richtige Reihenfolge ergibt: (weiterlesen...)

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  • Montag
  • 18.Januar 2010

Die Hälfte der Telekom-Beamten ist für den Polizeidienst untauglich

Der Volksmund weiß es seit Urzeiten: "Wer nix is und wer nix kann - geht zu Post und Eisenbahn". Offenbar dürfte zumindest der erste Teil des Spruches ein Körnchen Wahrheit in sich bergen, wie heute im Online-Standard zu lesen war. Denn der Plan von Innenministerin Fekter, daß nicht mehr benötigte Post- und Telekom-Mitarbeiter die Polizei bei Verwaltungstätigkeiten entlasten könnten, läuft seeehr schleppend an. Bisher sind nämlich nur 88 Beamte in den Polizei-Innendienst übernommen worden. Ein Sprecher der Innenministerin gab an, es gehe "Qualität vor Quantität" und ausserdem erweise sich etwa die Hälfte der Bewerber als "nicht tauglich". Ein Mensch im Standard-Forum fragte daher folgerichtig:

was nun tun mit diesen leuten? kündigen kann man sie nicht, versetzt werden wollen sie auch nicht, aber sie sind zu nichts zu gebrauchen.

Ka Problem. Diese Leute können hierzulande immer noch in der Politik was werden ;-)

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Netzfundstücke vom 18.1.2010

Meine neuesten Links auf delicious.com vom 18.1.2010:

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Nokia OVI-Suite oder PC-Suite? Eindeutig PC-Suite!

Neu ist nicht gleich gut: die Nokia PC Suite möchte seit einiger Zeit bei jedem Start auf die neue Nokia OVI Suite upgedatet werden. Die OVI-Suite ist der Nachfolger der PC-Suite und soll das Zusammenspiel zwischen Mobiltelefon und PC noch einfacher machen. Derzeit kann ich aber nur abraten, auf die OVI-Suite zu aktualisieren, vor allem wenn man sein Telefon mit Outlook synchronisieren möchte. Denn die Synchronisierung ist (vorsichtig ausgedrückt) als "nicht ganz ausgereift" zu betrachten. Es beginnt damit, daß man nicht einstellen kann, mit welchen Ordnern in Outlook synchronisiert werden soll. Weiters lässt sich nirgends nachvollziehen, was alles synchronisiert wurde und vor allem: in welche Richtung synchronisiert wird, wenn Konflikte auftreten oder ob etwa nur Outlook das Handy überschreiben soll. Es wird in verschiedenen Foren und Newsgroups von "zerschossenen" Kontakte-Ordnern und völlig verqueren und nicht nachvollziehbaren Synchronisationsergebnissen berichtet. Warum Nokia hier nicht bewährte Funktionalitäten beibehalten hat, ist mir schleierhaft. Auch die Bedienung ist etwas seltsam geraten, denn ausgegraute Schaltflächen deuten normalerweise auf eine momentan nicht zugängliche Funktion hin - in der OVI-Suite kann man diese Schaltflächen anklicken! Man kann nur froh sein, daß nach einem Update auf die OVI-Suite die PC-Suite nicht deinstalliert wird - denn so kann man die OVI-Suite einfach wieder rausschmeißen und weiterhin mit der PC-Suite arbeiten.
Fazit: OVI hat die dreifache Dateigröße und kann (für den Benutzer) weit weniger als die gute, alte PC-Suite. Lasst das Update bleiben! Mit dieser Einschätzung bin ich nicht alleine, wie etliche weitere negative Erfahrungsberichte belegen.

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  • Donnerstag
  • 14.Januar 2010

Media Markt: die Kunden sind wirklich nicht blöd :-)

Das kommt davon, wenn man jahrelang die Kunden drauf hinweist, sie wären doch nicht blöd: eine Werbeaktion von Media Markt dürfte den Konzern jetzt in Deutschland eine Menge Geld gekostet haben, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. In unserem Nachbarland lief bis vergangenen Samstag die Aktion "Jeder zehnte Einkauf ist umsonst!" Dafür wurde jeden Abend nach Geschäftsschluß eine Zahl zwischen 0 und 9 gezogen. Für alle Rechnungen mit dieser Endziffer in der Rechnungsnummer erstattete Media Markt den vollen Kaufpreis. So weit, so gut.
Womit man aber offenbar nicht gerechnet hatte: die Kunden sind wirklich nicht blöd. Denn es wurde einfach der gleiche Artikel mehrfach gekauft und jeweils ein eigener Kassenbon verlangt. Wenn man auf diese Art 10 gleiche Artikel gekauft hatte, war man sogar ein sicherer Gewinner - denn die Rechnungnummern werden natürlich fortlaufend vergeben. Auch noch OK - bis hier in der Geschichte ist Media Markt der Gewinner, immerhin wurden so um ein Vielfaches an Dingen gekauft. Blöd nur, daß die Kunden innerhalb von 14 Tagen "ohne wenn und aber" die gekauften Artikel zurückgeben können. Und das taten sie auch, nämlich die Waren auf all den Kassenbons, die bei der Lotterie leer ausgegangen waren. So kauften manche tatsächlich 10 Computer, brachten 9 davon zurück und bekamen den einen PC von Media Markt bezahlt. So hat sich der Bin-ja-nicht-blöd-Markt selbst als nicht rasend schlau entlarvt.
Schade, daß die Aktion am 9.1. zu Ende war. Die Fahrt nach Deutschland hätte sich ausgezahlt :-)

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  • Montag
  • 11.Januar 2010

Wii-Spiele von externer USB-Festplatte starten: die Linkliste

Ich hab schon vor einigen Monaten eine entsprechende Notiz an mich selbst verfasst, am letzten Wochenende hats mir dann endgültig gereicht, daß mein zweijähriger Junior ständig die Discs meiner Wii-Spiele verschleppt. Die Zeit war gekommen, alle meine Wii-Games auf eine externe USB-Harddisk auszulagern, die platzsparend und unzerstörbar hinten im Fernsehschrank Platz gefunden hat. Wo war doch gleich das Tutorial vom Mai 2009? Der Link aus meinem damaligen Artikel funktionierte nicht mehr, so habe ich erst einmal einige Zeit vor Google verbracht. Und folgenden prinzipiellen Ablauf herausgefunden:

Installation des Homebrew-Channels auf der Wii
Dieser Schritt erfordert die Aktivierung und Installation einiger weiterer Tools & Patches. Der Ablauf ist stark abhängig von der Softwareversion (=Firmwareversion), die auf der Wii installiert ist. Die aktuellste Softwareversion ist derzeit 4.2 - herauszufinden über den Aufruf des Wii-Menüs mit den Systemeinstellungen. Am einfachsten funktioniert die Installation mit dem idiotensicheren Tutorial-Paket für Firmware 4.2, das die Homebrew-Profis vom Wiihack.tk-Forum zusammengestellt haben. Einziger Knackpunkt im Tutorial: wenn man im Schritt 2 "Install BootMii as boot2" ausgewählt hat, so muß man die Wii vor Schritt 3 komplett neu starten (ab einfachsten durch kurzes Abziehen des Stromkabels), damit in Schritt 3 des Tutorials der Menüpunkt "BootMii Switch" tatsächlich zur Verfügung steht.

Vorbereitung der USB-Festplatte
Eine externe Festplatte mit Ein-Aus-Schalter ist sicher gscheiter, als wenn das Ding Tag und Nacht läuft, also schon beim Kauf drauf achten. Ich habe eine gebrauchte 250-GB-Platte verwendet, die vorher als Backup-Medium im Einsatz war. Es sollte aber jede USB-2.0-Platte mit bis zu 1 TB funktionieren. Die Festplatte sollte mit dem Dateisystem WBFS formatiert sein. Dazu lädt man sich den WBFS-Manager herunter, installiert ihn am PC und schließt die externe Festplatte an den PC an. Danach WBFS-Manager starten, Laufwerk auswählen (ACHTUNG: unbedingt drauf achten, auch das RICHTIGE Laufwerk auszuwählen, um nicht womöglich wichtige Daten zu verschrotten!!!!) und auf "Format" klicken. Die Festplatte wird formatiert, danach kann man sie an der Wii anschließen (angeblich macht es auch einen Unterschied, welchen der beiden USB-Ports man verwendet, ich hab den unteren genommen und alles hat einwandfrei funktioniert).

USB-Loader installieren
Als nächstes muss man den USB-Loader installieren. Auch dafür gibts ein Rundum-Sorglos-Paket von den Wiihack.tk-Spezialisten (an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für diese Pakete - das geht wirklich problemlos!). Mit dem Paket werden zwar auch einige Tools mit installiert, die nach dem Homebrew-Channel-Paket nicht nötig wären, aber alles läuft einwandfrei. Man kann allerdings dadurch nach der Installation auf der Speicherkarte unmittelbar den USB-Loader aus dem Homebrew-Channel heraus ohne weitere Vorbereitungen starten, Hermes cIOS V4 zu aktivieren war bei mir nicht nötig. Mit dem USB-Loader kann man dann Spiele auf die Harddisk überspielen (mit "Spiel installieren") und durch Klick auf das Coverbild werden fehlende Spielecover und Disk-Bilder automatisch aus dem Internet geholt. Details zu erweiterten Einstellungen des Loaders im Forum!

In weiterer Folge kann man die Festplatte kurzfristig wieder an den PC anschließen und mit dem WBFS-Manager die installierten Spiele auf der Hardisk umbenennen, da manche im USB-Loader unter etwas seltsamen Namen angezeigt werden. Voilá - fertig. Meine Spiele sitzen nun alle auf Harddisk und die teuren Game-Disks sind nun ausserhalb der Reichweite unseres Zwerges untergebracht.

Disclaimer (auf Deutsch: Ich-bin-an-nix-schuld-Erklärung): diese Zusammenstellung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und hat auf meiner Wii gut funktioniert, obwohl ich alles in allem fast einen Tag gebraucht hab. Durch all diese Modifikationen auf der Wii erlischt mit Sicherheit die Garantie und es sind Schäden am Gerät möglich - bis hin zum "Brick", der Zerstörung der Firmware und des völligen Ausfalls des Geräts. Ich lehne daher jede Verantwortung für Schäden an euren Konsolen ab - jeder muss selbst wissen, ob ihm die Bequemlichkeit das Risiko wert ist, bei Fehlern statt einer Wii nur mehr einen 200-Euro-Plastikziegel zu haben!!!!!
Bitte hier keine Kommentare, in denen beim Installieren um Hilfe gebeten wird - da ich genau EINE Wii so zum Laufen gebracht hab, werde ich sicherlich nicht hier den Guru spielen. Lest bitte vor Beginn der Installation den Wii Homebrew Leitfaden für Einsteiger. Bei Fragen wendet euch an die Profis etwa aus dem Wiihack.tk-Forum, die kennen sich weit besser aus als ich. Benutzt jedoch zuerst die foren-interne Suchfunktion - die Chance ist hoch, daß die Frage bereits einmal behandelt wurde und auch dort behandelt man ungern immer wieder dieselben Themen.
Und, der Vollständigkeit halber: alle Spiele, die ihr auf die Festplatte kopiert, solltet ihr auch selbst gekauft haben. Ich halt mich dran, also tut es ihr bitte auch. Aus Fairness gegenüber den Spieleprogrammierern.

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  • Freitag
  • 8.Januar 2010

Wie installiert man eine Schriftart in Windows 7?

In den bisherigen Windows-Versionen musste man dazu in den Schriftarten-Ordner in der Systemsteuerung wechseln und dort im Datei-Menü den Punkt "Neue Schriftart installieren" auswählen. In Windows 7 fehlt aber dieser Menüeintrag, auch sonst findet sich im Schriftarten-Ordner kein Hinweis, wie das zu bewerkstelligen sein könnte und auch in der Hilfe findet man unter "schriftarten installieren" genau nix. Dabei isses ganz leicht: neue Schriftarten kann man nun ganz einfach mit Rechtsklick auf die Schriftdatei dem System hinzufügen - dort gibts den passenden Menüpunkt "Installieren". Das funktioniert auch bei mehreren Schriften - einfach im Explorer alle markieren und dann den Rechtklick ausführen. Weiters gibt es im Vorschaufenster für eine Schriftart einen Button "Installieren" - das Vorschaufenster wird mit Doppelklick auf die Schriftdatei angezeigt. Das lästige Wechseln in den Schriftenordner entfällt somit. Alternativ kann die Schriftdatei auch einfach mit Drag-and-Drop in den Ordner C:/Windows/Fonts/ gezogen werden. Nachteil dieser Methode: anstelle des Namens der Schriftart wird nur der Dateiname angezeigt.
Ganz einfach - wenn mans weiß.

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  • Donnerstag
  • 7.Januar 2010

Wer kriegt die Bilder aus dem Nacktscanner?

Derzeit wird ja heftig diskutiert, ob die sogenannten "Nacktscanner" künftig zum Einsatz kommen sollen. Ein Marketing-Desaster war ja bereits, daß irgendein Schreiberling die Geräte als "Nacktscanner" bezeichnet hat, denn das klingt natürlich schon weit bedrohlicher als Ganzkörperscanner und keiner hat sich ernsthaft gegen diese Bezeichnung gewehrt. In Deutschland brachte die Bild-Zeitung Photoshop-Montagen als "echte" Scannerbilder und verunsicherte so die Bevölkerung noch zusätzlich. Aber unabhängig davon, daß die flächendeckende Versorgung jedes Pipifax-Mini-Flughafens mit solchen Geräten Unsummen an Geld verschlingen würde (und wenn nicht wirklich JEDER Flughafen damit ausgerüstet ist, bringts genau so viel, wie wenn keiner die Geräte einsetzt) - über eines der Hauptprobleme wurde noch gar nicht geredet. Zumindest nicht öffentlich: das Problem der Datensicherheit.
Nehmen wir an, ein Attentäter schafft es wirklich, daß er Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs mitnimmt, obwohl er von einem "Nacktscanner" durchleuchtet wurde. Nehmen wir weiters an, der Attentäter sprengt tatsächlich das Flugzeug. Im Nachhinein wird dann ein "Schuldiger" gesucht, unser Rechtssystem basiert nun einmal auf Verantwortlichkeiten. Um den Mitarbeiter am Scanner sowie den Hersteller des Scanners zu entlasten muss zweifelsfrei nachgewiesen werden, daß auf dem Scannerbild der Sprengstoff nicht zu erkennen war. Zum Zweck der nachträglichen Beweisführung im Schadensfall müssen also zwingend die Bilder aufgezeichnet und namentlich zugeordnet gespeichert werden. Das bedeutet aber, daß somit nach jeder Flugreise mindestens zwei Ganzkörper-(Fast-)Nacktbilder von jedem Flugreisenden vorhanden sind, die mit Name, Herkunftsland, Flugnummer und vielen weiteren Informationen in einer Datenbank landen. Und je nach Land wird der Zugriff auf diese Datenbank unterschiedlich einfach sein (je nachdem, mit wieviel Geld man die Wächter dieser Daten bestechen muss, um einen oder auch alle Datensätze kopiert zu bekommen). Es ist kaum davon auszugehen, daß man die Speicherung seiner Bilder ablehnen wird dürfen bzw. daß man erfährt, wer diese Speicherung vornimmt und in welchen Datenbanken man letztlich landet.
Nun fliegt ja der Mensch aus dem Gemeindebau ohnehin nicht so oft in der Weltgeschichte spazieren und ein Bild vom bierbäuchigen Hansi Meyer ist auch eher unspannend - anders schauts bei prominenten Vielfliegern wie etwa Schauspieler(innen), Sänger(innen) und dergleichen aus. Es ist damit zu rechnen, daß schon sehr bald Scannerbilder auch von Promis im Internet auftauchen werden, die Nacktfotos bisher abgelehnt haben. Und auch die Behauptung mancher Starlets, am Busen wäre nicht nachgefüllt worden, wird sich sehr bald sehr einfach überprüfen lassen - einfach auf den nächsten Flug des Busenwunders warten und kurz drauf auf einschlägigen Pages selber nachschauen.
Ich glaube nicht, daß sich Länder wie Italien, die ja bereits beschlossen haben, die Scanner einzusetzen solche Gedanken bereits gemacht haben und ich glaube auch nicht, daß gerade dort irgendjemand sich um die nötige Datensicherheit kümmern wird. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht, daß sich die Mitarbeiter am Scanner die Bilder ansehen dürfen, sondern daß die Weiterverwendung dieser Daten nicht geklärt ist - aufgrund der bisher nicht darüber stattfindenden Diskussion offenbar noch nirgends. Und so lange dieser Punkt offen bleibt, ist der Nacktscanner tatsächlich ein Angriff auf die Würde des Menschen.

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  • Freitag
  • 1.Januar 2010

370 Twitter-Passwörter, die man nicht verwenden kann (und soll)!

Wer sich neu bei Twitter anmeldet, der muß sich natürlich auch dafür ein Passwort aussuchen. Damit die User nicht allzu einfache Passworte wählen, wurden mehr als 380 von Twitter gleich auf der Login-Seite fix in die Gültigkeitsabfrage im Seitenquelltext eingebaut und damit schon im ersten Schritt blockiert. So kann man keine Accounts mit folgenden Passworten erstellen:

111111, 11111111, 112233, 121212, 123123, 123456, 1234567, 12345678, 131313, 232323, 654321, 666666, 696969, 777777, 7777777, 8675309, 987654, aaaaaa, abc123, abc123, abcdef, abgrtyu, access, access14, action, albert, alexis, amanda, amateur, andrea, andrew, angela, angels, animal, anthony, apollo, apples, arsenal, arthur, asdfgh, asdfgh, ashley, asshole, august, austin, badboy, bailey, banana, barney, baseball, batman, beaver, beavis, bigcock, bigdaddy, bigdick, bigdog, bigtits, birdie, bitches, biteme, blazer, blonde, blondes, blowjob, blowme, bond007, bonnie, booboo, booger, boomer, boston, brandon, brandy, braves, brazil, bronco, broncos, bulldog, buster, butter, butthead, calvin, camaro, cameron, canada, captain, carlos, carter, casper, charles, charlie, cheese, chelsea, chester, chicago, chicken, cocacola, coffee, college, compaq, computer, cookie, cooper, corvette, cowboy, cowboys, crystal, cumming, cumshot, dakota, dallas, daniel, danielle, debbie, dennis, diablo, diamond, doctor, doggie, dolphin, dolphins, donald, dragon, dreams, driver, eagle1, eagles, edward, einstein, erotic, extreme, falcon, fender, ferrari, firebird, fishing, florida, flower, flyers, football, forever, freddy, freedom, fucked, fucker, fucking, fuckme, fuckyou, gandalf, gateway, gators, gemini, george, giants, ginger, golden, golfer, gordon, gregory, guitar, gunner, hammer, hannah, hardcore, harley, heather, helpme, hentai, hockey, hooters, horney, hotdog, hunter, hunting, iceman, iloveyou, internet, iwantu, jackie, jackson, jaguar, jasmine, jasper, jennifer, jeremy, jessica, johnny, johnson, jordan, joseph, joshua, junior, justin, killer, knight, ladies, lakers, lauren, leather, legend, letmein, letmein, little, london, lovers, maddog, madison, maggie, magnum, marine, marlboro, martin, marvin, master, matrix, matthew, maverick, maxwell, melissa, member, mercedes, merlin, michael, michelle, mickey, midnight, miller, mistress, monica, monkey, monkey, monster, morgan, mother, mountain, muffin, murphy, mustang, naked, nascar, nathan, naughty, ncc1701, newyork, nicholas, nicole, nipple, nipples, oliver, orange, packers, panther, panties, parker, password, password, password1, password12, password123, patrick, peaches, peanut, pepper, phantom, phoenix, player, please, pookie, porsche, prince, princess, private, purple, pussies, qazwsx, qwerty, qwertyui, rabbit, rachel, racing, raiders, rainbow, ranger, rangers, rebecca, redskins, redsox, redwings, richard, robert, rocket, rosebud, runner, rush2112, russia, samantha, sammy, samson, sandra, saturn, scooby, scooter, scorpio, scorpion, secret, sexsex, shadow, shannon, shaved, sierra, silver, skippy, slayer, smokey, snoopy, soccer, sophie, spanky, sparky, spider, squirt, srinivas, startrek, starwars, steelers, steven, sticky, stupid, success, suckit, summer, sunshine, superman, surfer, swimming, sydney, taylor, tennis, teresa, tester, testing, theman, thomas, thunder, thx1138, tiffany, tigers, tigger, tomcat, topgun, toyota, travis, trouble, trustno1, tucker, turtle, twitter, united, vagina, victor, victoria, viking, voodoo, voyager, walter, warrior, welcome, whatever, william, willie, wilson, winner, winston, winter, wizard, xavier, xxxxxx, xxxxxxxx, yamaha, yankee, yankees, yellow, zxcvbn, zxcvbnm, zzzzzz

Leicht zu überprüfen: einfach Twitter-Anmeldeseite aufrufen, Seitenquelltext anzeigen lassen und nach twttr.BANNED_PASSWORDS suchen, steht ziemlich weit unten. Dort stehen all diese (derzeit) 386 Stück, die nicht erlaubt sind. Und die meisten davon sind sicherheitstechnisch eh sowas von ungeeignet, daß man Worte aus dieser Liste auch woanders nicht unbedingt als Passwort verwenden sollte.
(gefunden bei Techcrunch)

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  • Mittwoch
  • 30.Dezember 2009

ORF-Gesetz: GIS will Gebührenpflicht auch ohne Empfangsmöglichkeit

Derzeit wird ein neues ORF-Gesetz ausgearbeitet, für das bereits eine Menge an Organisationen und Interessensvertretungen ihre Wünsche angemeldet haben. Am frechsten ist jedoch der Antrag der GIS, der teils recht penetrant auftretenden Inkassotruppe des Staatsrundfunks. Laut einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes aus dem Jahr 2008 braucht derzeit jemand, der den ORF technisch nicht empfangen kann, auch kein Programmentgelt zu bezahlen. Die GIS befürchtet dadurch empfindliche Gebührenrückgänge und will das laut einem Standard-Bericht ändern:

Wir schlagen daher vor, diese Gesetzeslücke zu schließen, indem etwa die Verpflichtung zur Entrichtung des Programmentgelts nicht an die tatsächliche Möglichkeit des Konsums der Programme des ORF, sondern vielmehr an die Versorgung des Standortes des Rundfunkteilnehmers mit den Programmen des ORF geknüpft wird.

Analog dazu könnte ich jeder Firma in meinem Wohnbezirk eine Rechnung senden - ob eine Firma tatsächlich von mir eine Website bekommen hat, ist dabei unerheblich. Immerhin liegen alle in meinem Einzugsbereich, wären also dazu in der Lage gewesen.

Oder alle Männer zahlen ab sofort Alimente, egal ob sie selbst ein Kind gezeugt haben oder nicht. Denn die Voraussetzungen dazu haben doch wohl alle.

Alle Menschen im Einzugsbereich eines Lokals mit Lieferservice kriegen einmal monatlich einen Erlagschein über zehn Menüs. Schließlich hätten sie sich ja welche bestellen können.

Noch viele Beispiele mehr lassen sich erdenken, denn ein interessantes Geschäftsmodell ist es zweifellos: kassieren, egal ob jemand die eigene (im Fall ORF: nicht einmal besonders gute) Dienstleistung in Anspruch nimmt oder nicht. Das hätt ma wohl alle gern. Der Unverschämtheit dieses Ansinnens entsprechend gingen im Standard-Forum die Wogen hoch: 575 Kommentare prasselten innerhalb eines Tages auf dem Server ein. Gehts noch, GIS??? Kriegen dann eigentlich alle Haushalte in Europa und Nordafrika einen Erlagschein? Schließlich kann man überall dort via Astra den ORF empfangen. Bin schon neugierig, wann ich die erste GIS-Haustürzecke irgendwo in Tunesien von Tür zu Tür gehen sehe.

So spielts das nicht. Schmink dir das ab, GIS. Und wenn dieser Vorschlag wirklich durchgeht, so schließ ich mich der mit Sicherheit folgenden Sammelklage gern an.

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  • Mittwoch
  • 23.Dezember 2009

Wordpress mehrsprachig? Kein Problem!

Mit dem Plugin WPML Multilingual CMS soll sich jede Wordpress-Website kinderleicht mehrsprachig betreiben lassen. Die Features klingen viel versprechend, jetzt sollte ich nur noch die Zeit finden, es zu testen ;-)

Update 26.12.2009: wie der Zufall es will, brauche ich genau diese Funktionalität für ein aktuelles Projekt, da sich die Kundin dazu entschlossen hat, ihre Website mehrsprachig anzubieten. Das Plugin arbeitet bisher stabil unter Wordpress 2.9 und integriert sich nahtlos in die Admin-Oberfläche. Man erhält bei jeder Seite und bei jedem Post die Auswahlmöglichkeit der Übersetzung hinzu. Die übersetzten Daten werden zwar als neue Seiten bzw. Posts mit eigener ID gespeichert, aber in der Übersichtsliste im Admin-Bereich nicht als eigene Punkte, sondern nur als Übersetzung angezeigt. Dadurch bleibt die Liste aufgeräumt und man sieht auf einen Blick, für welche Seitenbereiche bereits Übersetzungen existieren.

Das Verhalten mancher Template-Tags ist allerdings gewöhnungsbedürftig, aber im Prinzip logisch. Ich habe etwa eine Navigation eingebaut, die auf der Funktion wp_list_pages basiert. Beim Anzeigen einer übersetzten Seite war plötzlich die Navigation verschwunden. Die Lösung ist einfach - wenn mans weiß!
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333 inspirierende Visitkarten-Designs

Dirk Metzmacher vom Photoshop-Weblog hat für print24 insgesamt 333 Visitkarten-Designs zusammengetragen, die man als Anregung für eigene Ideen verwenden kann - das dürfte momentan eine der größten derartigen Sammlungen sein. Sehenswert!

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