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QR-Code für Druck vergrößern

http://www.egm.at/weblog/?p=4447Wenn man das Google API dazu verwendet, um QR-Codes zu erstellen, so können diese maximal 300.000 Pixel haben, das entspricht einer Kantenlänge von etwa 547 Pixel. Fürs Internet ist das zwar OK, für den Druck ist diese Größe jedoch völlig unzureichend. Das reicht bei 300 dpi Druckauflösung gerade mal, um den Code in 46 Millimetern Kantenlänge drucken zu können.

Da die Codes aber aus lauter scharf begrenzten Flächen bestehen, lassen sich die Grafiken in einwandfreier Qualität beliebig vergrößern(!) - etwas, das üblicherweise bei Pixelbildern überhaupt nicht zufriedenstellend funktioniert. So gehts (Update 18.10.2012!): Read more

Digitale Spiegelreflex: hat Spiegelvorauslösung eigentlich Sinn?

Bei digitalen Spiegelreflexkameras gibt es meist die Funktion "Spiegelvorauslösung". Dabei wird (im Stativbetrieb) der Spiegel in der Kamera bereits vor dem Auslösen hochgeklappt, um Erschütterungen beim Auslösen durch den Spiegel zu vermeiden. Natürlich fragt man sich, ob das tatsächlich etwas bringt oder nur sinnloses Herumgewixe ist. Auf cameratechnica.com wurde mir diese Frage letztens beantwortet. Man hat sich dazu einen interessanten Versuchsaufbau ausgedacht: mit einem auf die Kamera montierten Laserpointer wurden die Erschütterungen sichtbar gemacht. Und sowohl das Video als auch die Testbilder zeigen deutlich, dass der Effekt tatsächlich merkbar ist. Es zahlt sich also aus, damit zu experimentieren.

Online-Spiegelreflexkamera-Simulator

Wenn man mit einer Spiegelreflexkamera zu fotografieren beginnt, so ist man anfangs angesichts der Menge an Einstellungsmöglichkeiten ziemlich hilflos. Mit dem Online-Kamera-Simulator kann man anhand einer typischen Fotoszenerie verschiedene Einstellungen und deren Wirkung auf das endgültige Bild durchprobieren. Hier die deutsche Kurzanleitung:

Im oberen Bereich sieht man die Szenerie, wie sie durch den Sucher der Kamera aussehen würde. Unterhalb des Bildes sieht man die aktuell gewählten Einstellwerte: ganz links die Belichtungszeit. Diese wird entweder als Sekundenbruchteil geschrieben, in meinem Beispielbild wäre das 1/1250 Sekunde oder bei längeren Belichtungszeiten mit "-Zeichen, z.b. 2" bedeutet 2 Sekunden Belichtungszeit. Wenn die Anzeige der Belichtungszeit blinkt, dann ist mit den aktuell gewählten Einstellungen von Blende und ISO-Wert keine gültige Belichtungszeit möglich, da sie entweder länger oder kürzer sein müsste, als die Kamera dazu imstande ist.

Die Balkenanzeige von -2 bis +2 mittig unterhalb des Sucherbildes ist die Belichtungsanzeige. Wenn der Zeiger unterhalb von der Mitte weg nach links wandert, so würde mit den aktuell gewählten Einstellungen das Bild unterbelichtet. Wenn er nach rechts wandert, so würde das Bild überbelichtet. Die Skala geht von -2 Blendenstufen bis +2 Blendenstufen, man kann also die Menge der nötigen Korrektur recht genau bestimmen.

Die Zahl rechts unterhalb des Sucherbildes gibt die "Filmempfindlichkeit" in ISO an. Früher musste man zum Ändern dieses Wertes tatsächlich einen anderen Film in die Kamera einlegen, im digitalen Zeitalter reicht die Bedienung von einigen Tasten, um die Empfindlichkeit des Sensors anzupassen. Höhere Werte bedeuten höhere Empfindlichkeit, bei ISO 400 braucht man also vergleichsweise halb soviel Licht als bei ISO 200. Nachteil von höheren Empfindlichkeiten: das Bild beginnt zu rauschen, ähnlich wie ein schlecht eingestellter Fernsehsender. Der Einstellregler dafür findet sich direkt unterhalb dieses Anzeigewertes.

Die Einstellungsmöglichkeiten unterhalb des Sucherfensters entsprechen denen einer "echten" Kamera bzw. der Lichtverhältnisse. Mit "Lighting" kann man die Lichtverhältnisse der Szene ändern. "Distance" ist die Entfernung zum Motiv (dem Mädchen in der Bildmitte) in Feet (3 ft entsprechen etwa einem Meter). Schließlich kann man mit "Focal length" die Brennweite des Objektivs ändern. Je kürzer, desto weiter wird der Blickwinkel.

Mittig kann man zwischen den Kameraprogrammen "Shutter Priority" (Zeitvorwahl, Kamera wählt geeignete Blende dazu), "Aperture Priority" (Blendenvorwahl, Kamera wählt geeignete Verschlußzeit dazu) und "Manual" (beide Einstellungen werden selbst vorgenommen) wählen. Rechts davon dann die Einstellmöglichkeiten für "ISO" (Empfindlichkeit des Sensors, siehe oben), "Aperture" (Blende - größere Zahl = kleinere Blendenöffnung, also weniger Lichtdurchsatz, siehe auch "Foto Know-How: die Blende") und "Shutter Speed" (Belichtungszeit in Sekunden). Zu guter Letzt: rechts unten der Auslöser ("Snap Photo").

Wenn man sich damit eine halbe Stunde spielt,  lernt man wahrscheinlich über die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Brennweite, ISO, Blende und Belichtunsgzeit mehr, als in einem halben Tag Anfängerworkshop. Viel Spaß!

Linksammlung Photoshop-Seminar

Allen meinen Kursteilnehmern viel Erfolg! Bei Fragen - einfach melden.

Hier eine Liste mit nützlichen Links für euch:

Flickr-Diashow in die eigene Website einbinden

Wer Bilder bei Flickr hochlädt und eine eigene Website betreibt, steht früher oder später vor der Frage, ob sich die Flickr-Bilder nicht als Diashow in die eigene Website einbinden lassen. Es geht, und zwar ziemlich einfach.  Man fasst alle gewünschten Bilder in einem Flickr-Album zusammen, lässt sich das Album anzeigen und klickt auf Diashow. Sobald die Diashow begonnen hat, kann man in der rechten oberen Bildschirmecke auf "Veröffentlichen" klicken und bekommt den HTML-Code serviert, den man in die eigene Website einbinden muss. Wenn man dort noch auf "Dieses HTML bearbeiten" klickt, kann man sogar noch die Größe anpassen, in der die Slideshow angezeigt werden soll. Danach HTML-Code kopieren, an passender Stelle in die eigene Website einfügen und sich freuen.

Als Beispiel hier die Bilder von einer Führung durchs AKW Zwentendorf - viel Spaß!

SnagIt und Firefox: scrollendes Fenster funktioniert nicht mehr

Wer sich auch schon gewundert hat, warum es seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert, dass man mit dem Screenshot-Tool SnagIt in Firefox ein scrollendes Fenster komplett abfotografieren kann, dem kann geholfen werden. Laut Support-Center von Techsmith, dem Hersteller von SnagIt, tritt das Problem nach dem Update auf Firefox 3.6 auf und wird in der kommenden Version 10 von SnagIt behoben sein. Bis dahin gibts eine Korrekturdatei für SnagIt 9.1.3, die im Supportbereich heruntergeladen werden kann. Datei herunterladen, entpacken, Firefox & SnagIt schließen, entpackte Datei installieren und sich freuen.
Update 11.8.2010: kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat mich Anton Bollen von Techsmith (dem SnagIt-Hersteller) kontaktiert und hat mich gefragt ob er einen Link auf meinen Artikel setzen darf - und daher ist dieser kurze, aber hilfreiche Artikel nun auch im Firmenweblog von Techsmith vertreten!

Warnung des Gesundheitsministers: eine Lasershow kann ihre Kamera zerstören

Offenbar ist das gebündelte Licht bei einer Lasershow nicht nur fürs menschliche Auge schädlich. Es kann auch den CMOS-Sensor einer Digitalkamera nachhaltig schädigen, wie im planet5D-Blog berichtet wird. Der Laserstrahl war beim Filmen mit einer Canon 5D kurzfristig direkt auf den Sensor gerichtet, auf dem offenbar daraufhin eine komplette Pixelzeile "abgebrannt" sein dürfte. Read more

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